Der YouTube-Rechner – So viel kannst du auf YouTube verdienen

Der YouTube-Rechner – So viel kannst du auf YouTube verdienen

Die tatsächlichen Einnahmen eines YouTubers sind nach wie vor ein gut gehütetes Geheimnis. Die Videoplattform verbietet vertraglich jedem, der mit YouTube Geld verdient, darüber zu sprechen. Daran halten sich die Content-Creator peinlich genau, da sie ihr Einkommen nicht verlieren wollen.

Die Seite SocialBlade wertet schon seit einigen Jahren möglichst viele Daten aus und versucht näherungsweise zu bestimmen, was YouTuber verdienen könnten. Für alle, die es einmal genauer wissen wollen, hat Sumago einen Rechner auf seiner Seite erstellt, der recht genaue Zahlen ausspuckt. Ihr tragt die täglichen Views Eures Kanals ein. Dazu braucht es ein paar Daten, die Ihr in Euren Auswertungen findet. Anschließend wirft der Rechner tägliche und monatliche Einnahmen aus. Natürlich lässt sich auch herumprobieren.

Besitzt Ihr einen Kanal, könnt Ihr einfach Euren Namen in das Eingabefeld oben eintragen. Das geht natürlich auch für alle anderen Kanäle. Wer also wissen will, was “LeFloid” so verdient, gibt seinen Namen ins Feld ein.

Der Rechner

Der Verdienst-Rechner von Sumago.

Der CPM

Der Wert “CPM” ist für die Rechnung ausschlaggebend, aber was ist das genau und wo bekommt Ihr ihn her?

CPM bedeutet „Cost per Mille“ und ist damit nichts anderes als der Tausend-Kontakt-Preis, kurz: Der TKP. Er bestimmt, wie viel Geld aus Anzeigen ein Content-Creator erhält. Diese Anzeigen laufen vor allem vor einem Video auf YouTube (YT).

Der CPM ist auf YouTube nicht festgelegt und verändert sich ständig. Abhängig ist er natürlich zunächst einmal von der Größe des eigenen Kanals. Mehr Views und Abonnenten bedeutet auch einen höheren CPM. Aber auch Faktoren, wie der Ausbau des eigenen Kanals und sogar Jahreszeiten sind ausschlaggebend. Zu Weihnachten gibt die Werbeindustrie viel mehr Geld aus, während im Januar gekaufte Impressions sehr günstig werden, da viel weniger Firmen Werbung schalten. Hank Green hat sich 2014 schon ausgiebig damit beschäftigt und zeigt sogar eine Grafik zur Entwicklung seines CPM.

CPM

Kennt man die jährlichen Einnahmen eines Kanals, kann man so näherungsweise herausfinden, was für einen CPM der YouTuber bekommt. Beim weltweit größten Kanal, dem von PewDiePie liegt sie laut des Rechners ungefähr bei 14,40€. Das ist also das obere Ende auf YouTube. Wahrscheinlich für einen neuen Kanal werden es 3,00 bis 5,00€ Euro sein.

Dämpfung und Verdienst

Der Rechner von Sumago überlastet uns mit vielen weiteren Infos, die an sich nur relevant sind, wenn Ihr ganz neu im YouTube-Kosmos seid. Werbeeinnahmen werden seit jeher 55/45 für den YouTuber geteilt.

 

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Interessant ist der Dämpfungswert, der von den Viewzahlen einen frei wählbaren Prozentsatz abzieht. Dieser steht für all jene Views, an die keine Anzeigen geliefert werden, also Leute mit Adblockern, oder die nicht der Zielgruppe von Werbetreibenden entsprechen. Auf YouTube ist es üblich, dass eine Anzeige nur bezahlt wird, wenn sie entweder eine bestimmte Mindestviewzeit erreicht hat oder geklickt wird. 75 Prozent scheint als Dämpfung ein praktikabler Wert zu sein. Andere Quellen sprechen gar davon, dass nur 3 Prozent der Views Geld bringen.

Kurzgefasst: Auf YT lässt sich nie die reine Viewzahl mal dem CPM nehmen, um zu errechnen, was verdient werden könnte.

socialblades rechner

SocialBlade hat ebenfalls einen eigenen Rechner, nur fehlt dem die Dämpfung.

Habt Ihr alles eingetragen bzw. die Regler verschoben, errechnet die Seite die möglichen wöchentlichen Einnahmen.

Die Zahlen sind, wie schon oben erwähnt, recht belastbar. So lassen sich bei 100 Views am Tag schon fast 1,50€ im Monat verdienen. Mit 5000 Views pro Tag wären wir bei etwa 72€. Ihr seht, wirklich Geld verdient auf YouTube nur eine hohe Reichweite.

 

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Alternativen: Twitch-Verdienste

twitch Logo Es muss auch nicht immer YouTube sein. Streaming steht bei den Menschen hoch im Kurs, Plattformen wie Twitch boomen. Flying Uwe, ein YouTuber, der sich schon seit vielen Jahren in diesem Kosmos bewegt, streamt seit geraumer Zeit, wie er Computerspiele spielt. Nach einem 24-Stunden-Marathon hat er dazu die Zahlen veröffentlicht.

Auf Twitch verdient ein Streamer Geld mit Werbung, Abonnenten und Donations. Abonnenten zahlen für besondere Privilegien fünf Euro pro Monat, von denen laut Uwe 2€ an den Streamer gehen. Donations sind Spenden, die in jeglicher Höhe getätigt werden können.

In 24 Stunden hat Uwe 1437€ Spenden erhalten, und 71 Leute haben ihn neu abonniert. Uwe gibt seine Zuschauerzahlen mit etwa 5000 gleichzeitig an. Von den 1579€ (1437€ Spenden + (71 Abonnenten*2€) gehen aber noch 37 Prozent an PayPal. Die Überweisungen werden mit dem Bezahldienst abgewickelt und 37 Cent von 1€ Spende fließen an PayPal. Damit bleiben Uwe noch 994€ von seinem 24stündigem Livestream.

Große Streamer wie Gronkh rufen hier natürlich mit mehr Zuschauern auch wieder ganz andere Zahlen auf, 5000 gleichzeitige Zuschauer zu erreichen, ist zunächst aber eine nicht ganz leichte Aufgabe.

Für alle die es ganz genau wissen wollen, hier das Video von Uwe:

Das es nicht die großen Zahlen sein müssen, beweist “Guardsman Bob”. Der dänische Streamer spielt seit vielen Jahren League of Legends und konzentrierte sich sogar eine Zeit vollständig auf das Streamen seiner Spiele. Dabei blieb er stets in einer kleinen Nische, baute sich aber über die Jahre eine Fanbasis auf. Jüngst gab es einen Knick, Bob wechselte das Spiel und war eine lange Zeit offline. Möglicherweise war es doch nicht genug zum Leben.

Fazit

Mithilfe des YouTube-Rechners könnt Ihr einen sehr guten Eindruck davon gewinnen, was Kanäle abwerfen, je nach Viewzahlen. Um die dreht sich auf YouTube bisher noch alles, wie wichtig sie sind, zeigen wir hier. Gleichzeitig bringt der Rechner einen Eindruck davon, dass es eine immense Menge an Zuschauern braucht, um überhaupt mehr als ein paar Euro dazuzuverdienen.

Wer eine Affinität zu Games hat, kann sich selbst einmal am Streamen versuchen. Der Einstieg ist leicht, Professionalität bringt gewisse Anforderungen mit sich. Und wer mit YouTube beginnen möchte, findet alle relevanten Infos in unserem eBook.

 

 

Categories: Tech

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