Die 6 Gebote der erfolgreichen Google Ads Nutzung

Die 6 Gebote der erfolgreichen Google Ads Nutzung

Auch nach seinem Lifting von Google AdWords zu Google Ads, funktioniert Googles Anzeigenplattform nicht grundlegend anders und ist unserer Meinung nach in seiner Handhabung nicht wirklich einfacher geworden. Trotz der Bemühungen, Google Ads für jeden Nutzer so zugänglich und einfach wie möglich zu machen, kann noch längst nicht jeder eine erfolgreiche Kampagne ins Leben rufen.

Die folgenden “Gebote” sollen Euch dabei helfen, Google Ads möglichst profitabel zu nutzen und zeigen auf, welche kostspieligen Fehler Ihr unbedingt vermeiden solltet.

 

I. Selbst erstellte Kampagnen birgen Gefahren

Wieso eine Agentur beauftragen, wenn man seine Kampagne auch einfach selbst erstellen kann? Gerade kleine Unternehmen verzichten aus Kostengründen oftmals auf die Betreuung einer erfahrenen Agentur und nehmen die Zügel lieber selbst in die Hand. Google Ads versucht einiges, um ihnen den Einstieg so einfach wie möglich zu machen. Kostenlose Online-Kurse und die individuelle Unterstützung durch Google Mitarbeiter sind nur ein paar der Hilfestellungen. Doch DIY-AdWords-Kampagnen birgen eine Menge Gefahren. So können zu viele Themen in einer Anzeigengruppe, zu allgemeine Keywords oder zu wenig investierte Zeit in die Kontrolle bereits laufender Kampagnen schnell zu teuren Fehlern führen. Wer sich selbst nicht als Google Ads Profi bezeichnet oder (zu Beginn) nicht mindestens eine Stunde Zeit in seine selbst erstellte Kampagne stecken möchte, sollte zumindest in der Startphase auf eine erfahrene Agentur zurückzugreifen.

 

II. Automatische Gebotsstrategien brauchen Daten

Ganz klar: Die automatischen Gebotsstrategien von Google Ads sind in den letzten Jahren immer besser geworden und Google die Klickpreise bestimmen zu lassen, ist an sich eine gute Sache. Dennoch bedarf es hierzu der richtigen Voraussetzungen. Denn auch, wenn kein Mensch so schnell Daten analysieren und so häufig Gebote anpassen kann wie Googles Algorithmus, braucht er vor allem eines: Daten. Daher sind automatische Gebotsstrategien erst dann wirklich zielführend, wenn genügend aussagekräftige Daten vorhanden sind. Google zufolge liegt die Grenze hier bei 15 Conversions pro 30 Tage.

 

III. Nutze genügend Anzeigen pro Anzeigengruppe

Dass Google bei seinen Ads eigenwillig ist und gerne alle nach seiner Nase tanzen lässt, wissen wir bereits. So stellte das Unternehmen eine Reihe von Regeln auf, die zur Optimierung der Kampagnen unbedingt befolgt werden sollten. Ein häufiger Fehler, der zur “Herabstufung” führt, ist, dass nicht genügend Anzeigen pro Anzeigengruppe genutzt werden. Hier möchte Google mindestens drei erweiterte Textanzeigen pro Anzeigengruppe sehen. Seit einiger Zeit bietet Google Ads eine Variante der erweiterten Textanzeigen mit drei Titeln und zwei Beschreibungszeilen an. Diese neue Form sollte unbedingt verwendet werden.

 

IV. Nutze Anzeigenerweiterungen

Eine weitere von Googles Regeln: Nutze mindestens drei Arten von Anzeigenerweiterungen zu jeder Anzeige. Diese können aus Sitelink-Erweiterungen, Erweiterungen mit Zusatzinformationen, Preiserweiterungen oder Snippet-Erweiterungen bestehen. Für lokale Unternehmen könnte zudem die Standorterweiterung interessant sein.

 

V. Begrenze Dein Budget (wenn möglich) nicht

Klingt natürlich leichter gesagt als getan. So gut wie jedes Unternehmen setzt sich für seine verschiedenen Kampagnen ein Budget. Davon bleibt auch der Online-Marketing Bereich nicht ausgeschlossen. Doch gerade hier kann ein begrenztes Budget über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Dieses wirkt sich nämlich ohne Umwege auf den Optimierungsfaktor von Google Ads aus. Unternehmen, denen das Geld fehlt, müssen diesen Fakt wohl oder übel hinnehmen. Wer die Möglichkeit hat, sein Budget nachträglich zu erhöhen, sollte das unbedingt nutzen. Läuft die Kampagne gut und liefert regelmäßig Conversions zu profitablen Kosten, werden Unternehmen die Budgeterhöhung doppelt und dreifach zurückbekommen.

 

VI. Informiere Dich laufend

Google informiert auf seinem AdWords Blog stetig über neue Updates und andere wichtige Optionen. Wer nicht am Ball bleibt, verpasst wichtige Neuerungen, die für die eigene Kampagne wichtig sein könnten. Sich laufend zu informieren ist also ein absolutes Muss für jeden, der sich ernsthaft mit Google Ads beschäftigt und seine Kampagne so stark wie möglich werden lassen will.

 

Fazit

Google Ads ist nach wie vor ein riesiger Dschungel, in dem es sich auszukennen gilt. Nicht umsonst gibt es eine Vielzahl an Agenturen, die sich ausschließlich mit der Optimierung solcher Kampagnen beschäftigen. Wer sich selbst an diese Aufgabe wagt, muss viel Zeit und vor allem Geduld investieren. Für alle anderen gilt: Haltet Euch und Eure Kampagne stets auf dem Laufenden, nutze (je nach Sinnhaftigkeit) die Automatisierungsmöglichkeiten und versucht, Euch an Googles Regeln entlangzuhangeln. So steht einer erfolgreichen Google Ads Kampagne nichts mehr im Wege!

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Über den Autor

Lena Rymkiewitsch

Lena Rymkiewitsch

Lena studiert Cross-Media in Hamburg und schreibt seit 2018 für die Affiliate Deals Online Redaktion. Schon früh hegte sie großes Interesse an journalistischen Tätigkeiten. Hierbei begeistert sie sich vor allem für alle Themen rund ums Online-Marketing. Außerdem gehören Sport, Kinobesuche und gutes Essen zu Lenas Leidenschaften.