Guter Content für Deine Webseite – Teil 4: Wie schreibe ich eine Kolumne

Guter Content für Deine Webseite – Teil 4: Wie schreibe ich eine Kolumne

Die Kolumne. Jeder kennt sie aus den Tageszeitungen oder Zeitschriften, bei Bloggern ist diese journalistische Stilform sehr beliebt. Deshalb stellen wir Euch in diesem Artikel die Kolumne vor. Die Autoren der Kolumne, sogenannte Kolumnisten, berichten täglich, wöchentlich oder monatlich über ihre Alltagserlebnisse mit einem Kännchen Humor dabei.

Die Content-Reihe

Guter Content für Deine Webseite – Teil 1: Basics
Guter Content für Deine Webseite – Teil 2: Wie schreibe ich eine Meldung
Guter Content für Deine Webseite – Teil 3: Wie schreibe ich eine Reportage
Guter Content für Deine Webseite – Teil 4: Wie schreibe ich eine Kolumne

Was ist eine Kolumne?

Der Begriff Kolumne stammt aus dem lateinischen und bedeutet: “Stütze“ oder “Säule”. Die journalistische Form wurde erstmalig in London zu Papier geschrieben. Die Kolumne ist ein kurzer Meinungsbeitrag, der bekanntlich Kunden an die Zeitung bindet. Sie bildet die Sonderform des Kommentars. Auf Kolumnen ist nämlich Verlass: Sie haben eine Gewohnheitsschiene für viele Leser.

Die kurzen Texte erstrecken sich meistens nicht über eine Zeitungspalte. Das heißt, sie sind schnell gelesen und liefern trotz der Kürze witzige Aspekte, Meinungen und Pointen. In Kolumnen geben die Autoren meistens ihre Meinung zu aktuellen Ereignissen ab. Kolumnisten müssen sich auch nicht nur auf eine aktuelle Nachricht beschränken, sondern suchen sich Nischenthemen oder allgemeine Oberthemen aus, wie z.B. Kolumnen über das Familienleben oder wie Carrie Bradshaw aus Sex and the City über Dating- und Liebesrituale der New Yorker Singlewelt.

Tipp:

Um ein geeignetes Thema für Deine Kolumne zu finden, überlege Dir, mit was Du Dich identifizieren kannst. Bildlich kannst du Dir eine Situation vorstellen, in der Du mit Deinen Lesern am Kaffeetisch sitzt und “plauderst.” Das heißt, Du kannst auch aufgelockerter Schreiben, so wie Du über das Thema denkst. Deshalb ist es auch wichtig, Umgangssprachen einzubauen. Der Kolumnist gibt beim Schreiben seine Meinung zu der Handlung zwar bekannt, jedoch nicht im Detail. Dies dient der freien Meinungsbildung und Auseinandersetzung mit dem Thema seitens des Leser.

Kolumnen haben ihren festen Platz

Kolumnen sind in den Printmedien immer von demselben Autor verfasst. Manchmal ist es auch der Fall, dass die Kolumnen von verschiedenen Autoren geschrieben werden. Kolumnenserien werden meist über dieselben Oberthemen geschrieben. Eines ist aber sicher: Die Kolumne erscheint regelmäßig direkt unter dem Text mit dem Namen und dem Porträt des Autors. Ein weiteres Merkmal der Kolumne ist die immer gleiche Platzierung auf der Webseite oder im Printmedium. Zum Beispiel findet die Kolumne häufig auf der Titelseite einer Zeitung ihren Platz. Sie erreicht dadurch bei dem Leser Wiedererkennungswert. Zudem wird der Text aus der ersten Form, der Ich-Perspektive, verfasst.

Tipp: Der Teaser als Hilfe

Teaser kommen nicht nur in der Kolumne, sondern auch in anderen Formen, wie bei der Reportage, vor.

Bevor die Kolumne mit dem eigentlichen Text beginnt, sollte der Teaser zu lesen sein. Der Teaser, zu deutsch “reizen“, „necken”, ist ein ein kurzer Text, der zum Weiterlesen anregen soll. Hier sollte man die Situation kurz beschreiben, aber nicht den Ausgang der Situation schildern. Der Leser würde ansonsten wahrscheinlich nicht weiterlesen, weil er die Lösung bereits kennt. Deshalb ist immer zu empfehlen, leichte Anspielungen in den Teaser einzubauen oder zum Beispiel mit einem Schlusssatz zu enden, der spannend klingt.

Beispiel:
Der gelungene Einstieg

”Dass sie dafür noch sehr viel Ärger bekommen wird, war ihr in dem Moment nicht bewusst.”


Beispiel für den Inhalt

Die Webseite kolumnen.de ist ein Portal, auf denen verschiedene Kolumnisten ihre Kolumnen veröffentlichen. Ob unterhaltsam, witzig oder hämisch: Hier findet man Kolumnen jeder Art. Ein Beispiel für eine sehr amüsante Kolumne könnt Ihr hier lesen. Holger Uhlig, der Autor der Kolumne „Warum man Klassentreffen nur mit viel Glück überlebt“ schildert die Eigenarten des Klassentreffens nach 30 Jahren. Viele können sich sicherlich mit den Begebenheiten, die Uhlig in seiner Kolumne beschreibt, identifizieren.

In einer weiteren Kolumne Miststück der Woche IV/48 – erster Teil – Marvin Gaye: I Heard It Through The Grapevine“ von Manfred Prescher wird anders als bei Holger Uhlig nicht ein einziges Erlebnis präsentiert, sondern eine Alltagssituation, die vielen Lesern bekannt ist und für Kolumnen eine typische Eigenschaft darstellt.

Diese Beispiele können Dir bei Deiner Content-Suche für Deine Webseite sehr behilflich sin, denn wenn Du Deinen Leser regelmäßig guten Content in Form von Beiträgen lieferst, sei es eine Meldung, eine Reportage oder eine Kolumne, dann bleiben diese Leser auch Dir und Deiner Webseite vertraut und erhalten.

Fazit

Die Kolumne ist zwar eine kurze journalistische Textsorte, jedoch bietet sie viel Raum für Deine Meinung, Ideen und Anregungen für die Leser der Kolumne. Trau Dich Texte selbst zu verfassen und finde bei Gelegenheit auch eine aussagekräftige Überschrift. Viel Spaß!

Fotocredits: © Fotolia – Ivan Kruk

 

 

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