Experteninterview

Aktuelle Stimmen aus dem Affiliate-Marketing - Rebecca Bartsch von Orion


Weiterhin ist die Corona-Krise das bestimmende Thema in unserem Alltag. Wir versuchen Euch in unserer Serie "Stimmen aus dem Affilaite-Marketing" so viele Branchen wie möglich abzubilden, wie sie mit der Krise umgehen. Heute lest Ihr das Interview mit Rebecca Bartsch vom Orion Partnerprogramm. Eine relevante Nische die eigentlich gar keine Nische mehr ist. Profitiert die Erotik-Branche von der aktuellen Ausgangssperre?

Welche Auswirkung hat die Corona-Krise auf das Orion-Partnerprogramm?

Rebecca Bartsch von Orion im Interview

Neben der höheren Salesgenerierung freue ich mich über viele gezieltere Anfragen von Publishern. Bereits aktive Partner von uns realisieren beispielsweise „Stay-Home“ Specials und sehen unsere Produkte ganz vorn mit dabei beim „es sich zu Hause nett machen“. Dabei kommen dann sehr kurzfristig zusätzliche Aktionen zustande und tolle Extraplatzierungen für ORION. Dann gibt es die Neuanfrager, die Ratgeber gegen Trübsal und Langeweile in den eigenen vier Wänden umsetzen. Und auch diese erwähnen unsere Spaßmacher für daheim natürlich gern! Und es gibt die Influencer, die nicht mehr über ihre üblichen Themen berichten wollen oder können, weil es gerade einfach nicht passt. Und die dann eben thematisch switchen und die Erotik, Selfcare, Spaß zu Hause für sich entdecken. Da kommen also derzeit viele nette Koop-Anfragen.

Welche Maßnahmen habt Ihr bereits getroffen, wie z.B. Homeoffice für die Mitarbeiter?

Ganz frühzeitig wurden wir zum Beispiel über Hygienevorschriften informiert, überall wurden Desinfektionsmittel verteilt und auf das HO-Arbeiten vorbereitet. Jetzt arbeiten wir größtenteils im Home Office oder in versetzten Schichten. Online sind wir dabei trotzdem eng verbunden geblieben und können uns optimal informieren und absprechen.

Plant Ihr derzeit Aktionen für Affiliates?

Wir planen immer Aktionen und Exklusivdeals und jetzt vor Ostern auf Hochtouren! Die Publisher und natürlich auch die Nutzer profitieren derzeit von vielen Rabattaktionen und wechselnden Kampagnen. Eine Sonderaktion zur Coronakrise ist dabei unsere verlängerte Umtauschfrist oder auch der Wegfall der Versandkosten. Die Käufer sollen es so bequem wie möglich haben. Und das zahlt sich auch für den Publisher aus.

Wie lange braucht die Affiliate-Branche, um sich davon zu erholen?

ORION bietet Produkte an, die jetzt in der Stay-Home Verordnung sehr gefragt sind. Deshalb haben wir kurzfristig im Onlinegeschäft und damit im Affiliate Marketing nichts zu befürchten. Anders sieht es natürlich bei Advertisern aus, die von Events, Reisen, Veranstaltungen oder z.B. Bademode leben. Ich hoffe, dass sich alle wieder erholen, kann aber zum Zeitraum, wie lange es dauern wird, nichts sagen. Vermutlich wird es aber auch einige Gewinner durch Corona geben: Publisher, die zum Thema Inhalte bieten und Advertiser, die entsprechende Produkte und Dienstleistungen anbieten. Es müssen sich also nicht alle davon erholen.

Siehst Du die Krise als Chance für manche Bereiche (Online-Shops etc.) im Affiliate-Marketing?

Mir fällt auf, dass einige Partner aus starren Vorgaben ausbrechen und auch mal offen für Neues sind. Es ist schön zu sehen, was doch alles möglich wird, wenn man darauf angewiesen ist. So kommen vermeintliche Nischenanbieter auch mal ganz nach vorne und werden gepusht.

Profitierst Ihr von der aktuellen Situation? Wenn ja, wie?

ORION profitiert von der gestiegenen Nachfrage im B2C Versand. Und weil jetzt online vermehrt nach Tipps für das „Wohlbefinden“ als Single oder Paar gesucht wird, können wir auch hier mit qualifiziertem Content und Fachwissen punkten. Da sind wir vielen Mitbewerbern einige Schritte voraus.

Wird nach der Krise ein Umdenken in der Affiliate-Branche stattfinden? Vielleicht bezogen auf virtuelle Messen, Videokonferenzen etc.?

Ein Umdenken und auch verändertes Handeln nach der Krise wird es vermutlich immer dann geben, wenn wir positive Erfahrungen mit den veränderten Verfahren und Prozeduren machen. Wenn wir jetzt merken, dass auch virtuelle Messen gut funktionieren, dann wird es sie weiterhin geben. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass sie die vertrauten Messen verdrängen könnten. Weil deren Sinn darin besteht und sie uns den Vorteil bringen, dass wir uns real begegnen und austauschen!

Wenn wir jetzt merken, dass Videokonferenzen gut funktionieren und sich die Zeit- und Reisekostenersparnisse lohnen, dann werden auch diese danach stärker eingesetzt. Also alles das, was sich jetzt bewährt, wird sich vermutlich noch einige Zeit halten können.

Vielen Dank an Rebecca Bartsch, die uns einen Einblick in die aktuelle Lage der Erotik-Branche gegeben hat. Nächste Woche kommt ein weiteres Interview aus der Reihe "Stimmen aus dem Affiliate-Marketing" - seid also gespannt!

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