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TradeTrackers neue Märkte in der DACH-Region


05.03.14 | Mittlerweile ist das Affiliate Netzwerk TradeTracker in 18 Ländern vertreten und positioniert sich auf Platz 3 der besten Affiliate Netzwerke Deutschlands (Quelle: Hightext-Verlag in Kooperation mit der Webseite 100partnerprogramme.de). Insgesamt zählt das Netzwerk 5.200 Werbekunden und über 650.000 Affiliates (Stand 2013). Gegründet im Jahr 2004 ist TradeTracker als technologisch fortschrittliche Affiliate Marketing Software Marktführer in den Niederlanden, Belgien, Finnland und Ungarn. TradeTracker Deutschland gibt es seit 2007. Im Jahr 2011 erweiterte das Unternehmen seine internationale Präsenz in Österreich und ein Jahr später in der Schweiz. Die DACH-Region wird von dem deutschen Büro mit Sitz in Hamburg und dem österreichischen Büro mit Sitz in Wien verwaltet. Insbesondere in Deutschland ist ein exponentielles Wachstum der Partnerprogramme seit Markteintritt zu verzeichnen. Das beweisen die Anzahl der angemeldeten Affiliateseiten: während im Jahr 2007 noch 2.000 Affiliateseiten angemeldet waren, sind es im Jahr 2013 bereits 130.000 – ein sich abzeichnender Trend des Affiliate Marketings. Mit einem großen Portfolio an lokalen und internationalen Werbekunden ermöglicht die Konsolidierung im deutschsprachigen Raum, dass TradeTracker seine Dienstleistungen einem erweiterten Kundenkreis anbieten wollte, um Synergien in dieser Region effizient zu nutzen. Registrierung bei TradeTracker Bei der Anmeldung für TradeTracker Schweiz und Österreich können Affiliates sich direkt aus ihrem existierenden deutschen Account heraus registrieren und auf diese Weise von TradeTrackers skalierbarer Plattform profitieren. Weiterhin besteht die Möglichkeit, sich unter der folgenden Adresse einen neuen Account anzulegen: TradeTracker Deutschland: TradeTracker Österreich: TradeTracker Schweiz: Warum als Affiliate bei TradeTracker anmelden? Da grundsätzlich jeder Werbekunde ein Partnerprogramm bei TradeTracker starten kann, ist das Netzwerkwerk für Affiliates aus zwei Gründen interessant: 1. Das Netzwerk bietet Publishern bekannte A-Werbekunden, die erfolgreiche Partnerprogramme mit attraktiven Provisionen versprechen (z.B. Christ, Tchibo, Butlers). 2. Bei TradeTracker sind auch Partnerprogramme vertreten, die eine große Anzahl an Nischenprodukten im Internet bieten (Long Tail Ansatz). So können eifrige Affiliates spezielle Partnerprogramme bewerben, die über besondere Produkte verfügen. Das Affiliate Netwerk setzt auf eine aktive Affiliate Akquise. TradeTracker versendet regelmäßig Newsletter und Promotionen im gesamten Netzwerk. Momentan werden attraktive Partnerprogramme zum Valentinstag vorgestellt (Beispiel Newsletter). TradeTracker versteht sich als transparentes Affiliate Netzwerk, das auf eine nutzerfreundliche Dienstleistung sowohl für Werbekunden als auch für Vertriebspartner setzt. Performanceorientiert garantiert TradeTracker allen Affiliates: innovative Trackingmethoden moderne Software Echtzeit-Reporting persönliche Betreuung durch Account- und Publisher Management internationale Skalierbarkeit im eCommerce Fraud Check zur Verifizierung der Affiliates viermalige Auszahlung im Monat Freischaltung der Partnerprogramme innerhalb von 48 Stunden Zukünftig plant das Unternehmen einen Relaunch der Webseite .

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Foursquare: Was die Standort-App außer dem Check-In noch zu bieten hat


12.02.14 | Heutzutage gibt es quasi ein soziales Netzwerk für alles: zum Teilen von Fotos, Videos, Nachrichten, Status-Updates, oder Katzenbildern. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ein Netzwerk, das sich auf das Teilen von besuchten Orten spezialisiert hat, ist Foursquare. Welche Funktionen Foursquare zu bieten hat und was einem das Nutzen der App bringt sowie Tipps und eine Step-by-Step Anleitung für Anfänger gibt es in folgendem Artikel. Foursquare wurde 2009 gegründet und hat inzwischen über 45 Millionen registrierte Mitglieder, die jeden Tag millionenfach in Orten auf der ganzen Welt ‘Einchecken.’ Das ‘Einchecken’ bedeutet, seinen aktuellen Standort auf dem Netzwerk mitzuteilen, sei es z.B. ein Café, die U-Bahn oder das örtliche Fitnesscenter. Neben dem Einchecken können User außerdem Empfehlungen zu neuen Orten erhalten, die Menschen mit den gleichen Vorlieben besuchen. Foursquare wird als kostenlose Standort-App vor allem über das Smartphone verwendet. Es gab sogar zuerst die App und erst danach die Webseite, was Foursquare zu einem mobilen Vorreiter macht. Beginner’s Guide – Erste Schritte mit Foursquare App aufs Handy downloaden. Via Facebook Account einloggen und sehen, wo Freunde sind, oder per E-Mail registrieren. Freunden mitteilen, wo du dich befindest. Je mehr du Foursquare benutzt, desto mehr hast du davon: du kannst ‘Badges’ gewinnen, je nach Anzahl der Check-ins an einem Ort. Wenn du mehr als andere User an einem Ort eingecheckt bist, kannst du Bürgermeister dieses Ortes werden. Manche Unternehmen vergeben Rabatte oder sogar Geschenke, z.B. gratis Kaffee, an treue ‘Foursquare-Kunden’. Foursquare’s Funktionen und Nutzen Foursquare bietet den Usern unterschiedliche Funktionen, die über das reine Einchecken an besuchten Orten und das Teilen mit Freunden hinausgehen. So können User Orte speichern und auf eine persönliche Liste setzen, wenn sie sich diese merken möchten. Außerdem können die Nutzer Bewertungen für Orte abgeben, ähnlich wie es von dem deutschen Anbieter Qype bekannt war. Die Foursquare-Community stellt somit Insider-Tipps für jeden bereit. Foursquare empfiehlt zudem zielgerichtet Orte in der Nähe, die einem Nutzer gefallen könnten. Dies wird u.a. anhand der besuchten Orte von Freunden und Nutzern mit ähnlichen Interessen ausgewertet. Besonders in fremden Städten ist das hilfreich, da sich Nutzer dort noch nicht auskennen aber trotzdem Tipps über Foursquare bekommen. Die Funktion ‘Erkunden’ ermöglicht es Nutzern, Informationen über anstehende Events, wie Konzerte, oder Orte, die gerade im Trend sind, zu erhalten und so neue Ideen zu finden. Foursquare für Unternehmen Neben den 45 Millionen Usern gibt es auch über 1,6 Millionen Unternehmen, die Foursquare nutzen. Darunter befinden sich Bars, Restaurants, Hotels und Geschäfte weltweit. Von Vorteil sind für sie vor allem die Werbung in eigener Sache, die durch Fourquare’s Empfehlungen ermöglicht wird. Außerdem können sie durch Vergünstigungen und Aktionen, die mit einem Check-In verbunden sind, Kunden für ihre Treue belohnen. Sollte der Standort des Unternehmens schon von Nutzern auf Foursquare eingetragen worden sein, kann er über https://de.business.foursquare.com/ von den Besitzern übernommen werden. Weitere Tipps für Foursquare Datenschutz: Für einen sicheren Umgang mit Foursquare sollten sich Nutzer bewusst sein, welche Konsequenzen das Teilen ihres Standortes haben könnte. So ist es z.B. nicht ratsam, ‘Zuhause’ oder bei Freunden unter Angabe der Addresse einzuchecken, wenn dies nicht gewünscht ist. Generell sollten Nutzer also darüber nachdenken, welche Standorte unbesorgt geteilt werden können und welche besser nicht. Anzahl der Check-Ins: Abgesehen davon, welche Orte du letztlich teilst ohne um deine Privatsphäre fürchten zu müssen, wird die Datengrundlage mit der Anzahl der Check-Ins genauer. Das heißt, je mehr du als Nutzer eincheckst, desto bessere Emfehlungen gibt es. Teilen auf anderen Netzwerken: Bevor du deinen Foursquare-Standort zusätzlich auf Facebook oder Twitter teilst, überlege ob diese Information überhaupt für andere Nutzer interessant ist. Am besten ist es, etwas dazu zu schreiben, damit andere auch etwas damit anfangen können.

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Der Internet Cookie und Tracking im Online Marketing: Ein Überblick


10.02.14 | Beim Surfen im Internet bekommt es nicht jeder unbedingt mit. Doch wer Nachrichten im Online Magazin liest, bequem von Zuhause eine Pizza bestellt oder auf Amazon ein neues Smartphone sucht, bleibt nicht unerkannt: Webseitenbetreiber und Unternehmen (Merchants) wollen verstehen, worin die individuellen Interessen der Besucher liegen und ob sie zur Webseite zurückkehren. Dabei gilt: Je umfangreicher das User Surfprofil, desto wertvoller die gewonnen Daten für die Optimierung von (personalisierter) Werbung. Wie gehen Merchants und Online Partner der Anbieter (Affiliates) dabei vor? Die Artikelreihe “Trackingmethoden im Affiliate Marketing” ist ein Versuch, das komplexe Thema rund um Cookies und verschiedene Trackingmethoden anschaulich darzustellen. Zweifelsohne wissen die meisten Internetnutzer und Affiliates, dass es sich bei Cookies nicht um ein essbares Gebäck handelt, aber was genau Cookies speichern und wie es im Online Marketing eingesetzt wird, geht möglicherweise über den eigentlichen Wissenshorizont hinaus. Auch die Literatur im Netz ist teilweise unübersichtlich und zu kurz präsentiert. Die Artikel auf Affiliate Deals sollen dahingehend eine Übersicht zum Thema geben. Um die Zusammenhänge zu verstehen, beginnen wir mit den grundsätzlichen Fragen als Einstieg: Was genau ist ein Cookie und was speichert er? Was ist ein Cookie? Ein Cookie ist ein Datensatz, der von dem Webserver eines Webseitenbetreibers (zum Beispiel Amazon) im Browser (zum Beispiel Google Chrome) des Webseitenbesuchers hinterlegt wird. Zur Veranschaulichung: Der Internetuser gibt in der Adressleiste im Browser die Webadresse “www.amazon.de” ein oder folgt einem Link von seiner Lieblingsseite über Fantasy und Abenteuer Bücher, wo er zu Amazon gelangt. Technisch betrachtet stellt der Browser des Nutzers eine Anfrage an den Webserver, auf dem die Webseite Amazon liegt. Der Webserver beantwortet diese Anfrage (auch request genannt) und schickt den Inhalt der Webseite zum Browser zurück – jetzt kann der User innerhalb weniger (Milli-)Sekunden die Webseite anschauen, ein alltäglicher Vorgang im Internet. Aber: Der Webserver, auf dem die Webseite liegt, kann zugleich einen oder mehrere Cookies mitsenden. Die Cookie-Informationen werden meist lokal im Browser des Webseitenbesuchers gespeichert (auch Client-Browser genannt). Der Webseitenbetreiber kann mit der gesetzten Cookie-Datei unter anderem wiederkehrende Besucher identifizieren, da er jene Cookies vom Client-Browser erkennt, die denselben Domainnamen wie der Webserver des Webseitenbetreibers enthalten (wie www.amazon.de). So wird zum Schutz der Besucher sichergestellt, dass Cookies von anderen Webseiten außer Amazon nie gelesen werden und anders herum. Eine Ausnahme bilden sogenannte Drittanbieter-Cookies. Um das Cookies-Tracking-Prinzip im Affiliate Marketing zu verstehen, gehen wir auf dieses Beispiel einmal näher ein. Drittanbieter-Cookies Eine ausdrucksstarke Webseite besteht in der Regel aus Text, Bildern, Videos und anderen Multimedia-Elementen. Häufig werden Bilder in Form von Werbung, etwa Werbebanner, nicht vom Webserver der Webseite bereitgestellt, sondern von Servern der Werbeanbieter. Die Werbefläche wird entweder vom Webseitenbetreiber selbst platziert (Online Partner) oder Werbetreibende kaufen die Werbekästen, um gezielt ihre Werbung zu präsentieren. Letzteres ist eine Art von Anbietern, die generell “Drittanbieter” genannt werden, da sie auch Cookies im Browser des Users (Client) abspeichern: die Drittanbieter-Cookies. Somit können Merchants mithilfe der gespeicherten Cookies im Client-Browser nachverfolgen, welche Webseite besonders lukrativ für Werbung ist und welche nicht – dank der gesetzten Cookies wissen Firmen genau, wann welche Webseite aufgerufen wurde. Der Aufbau eines Cookies Bei einer Cookie-Datei handelt es sich um eine Zeichenkombination bestehend aus Ziffern und Buchstaben, welche dem Nutzer eine bestimmte Identität zuweist oder Einstellungen im Browser speichert (zum Beispiel die Spracheinstellung, wenn auf der Webseite mehrere Sprachoptionen wählbar sind). Cookies enthalten: einen Namen. einen Textwert. bestimmte Eigenschaften, die wichtigste Eigenschaft ist die Lebensdauer; diese gibt an, wie lang der Cookie im Client-Browser gespeichert bleiben soll. Fehlt die sogenannte Cookie-Laufzeit (üblicherweise 30 bis 60 Tage), wird der Cookie beim Beenden des Browsers automatisch gelöscht. Was speichern Cookies? Kurz gesagt: Informationen. Zu unterscheiden seien hier relevante Informationen für Webseitenbetreiber und der Vorteil für Internetnutzer. 1. Ziel für Webseitenbetreiber: Nutzeridentifikation und Surfprofile Cookies enthalten Informationen über: Besuchsdauer des Nutzers Herkunft (Deutschland), Klick-Pfad (über die Google Suche) und Gerät (Smartphone oder PC) des Nutzers Eingaben des Nutzers Präferenzen und Browsereinstellungen des Nutzers (vor allem wichtig für Online Shops) Mit bestimmten Web Tools wie Google Analytics können Webseitenbetreiber mithilfe von Cookie-Informationen erfahren, wie Besucher die Seite verwenden (siehe “Tracking im Online Marketing”). Das gewonnene Userprofil ist insbesondere für kommerzielle Anbieter von Nutzen, da sie durch das Schalten von personalisierter Werbung aus dem Nutzer einen regelmäßigen Besucher machen können. Wer beispielsweise ein regelmäßiger Amazon-Besucher ist und dort häufig nach Abenteuer Büchern sucht, dem werden zukünftig Produktvorschläge aus dergleichen Kategorie angezeigt. Wem das Schalten personalisierter Werbung nicht gefällt, kann das individuelle Werbeangebot in seinem Konto ausstellen. Wer beispielsweise ein regelmäßiger Amazon-Besucher ist und dort häufig nach Abenteuer Büchern sucht, dem werden zukünftig Produktvorschläge aus dergleichen Kategorie angezeigt. Wem das Schalten personalisierter Werbung nicht gefällt, kann das individuelle Werbeangebot in seinem Konto ausstellen. Dann rufen wir die Internetseite www.amazon.de auf und schauen unter “Einstellungen”, was genau in dieser kurzen Zeit passiert ist und tatsächlich: insgesamt 23 Webseiten (z.B. Amazon, Google, Zanox oder herrenausstatter.de als Drittanbieter) haben 39 Daten, darunter 35 Cookies, in unserem Browser gespeichert. Und das nur mit dem Aufrufen der Amazon-Startseite! (Stand: 08.01.2014) Gehen wir weiter. Das LG-Werbebanner auf der Amazon-Startseite mit dem 3D Smart TV sieht vielversprechend aus und wird angeklickt. Wohlgemerkt der zweite Klick nach dem Löschen unserer lokal gespeicherten Cookies und Webseitendaten im Browser. Was passiert, wenn wir in den Einstellungen die gespeicherten Cookies nachvollziehen wollen? Jetzt haben insgesamt 25 Webseiten 47 Daten in unserem Browser gespeichert, 2 Webseiten und 8 Daten mehr als ein Klick zuvor. (Stand: 08.01.2014) Das Prinzip der Cookie-Speicherung durch Webseitenserver zieht sich mit dem weiteren Surfen im Netz fort. Wer das Internet uneingeschränkt nutzen möchte, muss sich wohl oder übel damit abfinden. Ein kleiner Trost wäre die zweite Option der Einstellungsmöglichkeiten für den Umgang mit Cookies: “Lokale Daten nach Beenden des Browsers löschen” (siehe “Selbstverwaltung der Cookies”). 2. Ziel für Internetnutzer: Vereinfachung von Vorgängen im Web Cookies vereinfachen für User wichtige Vorgänge im Internet, zum Beispiel: Speichern von Benutzername und Passwort beim Login (E-Mail, Foren, soziale Netzwerke etc.) Registrierung von Produkten, zum Beispiel im virtuellen Online Warenkorb Zwischenspeicherung von Benutzeraktionen und -eingaben bei Abbrüchen der Serververbindung gewünschte Spracheinstellung der Webseite Selbstverwaltung der Cookies Cookies werden ausschließlich vom Internetnutzer selbst verwaltet. Das heißt, jeder User kann Cookies speichern, einsehen, blockieren und löschen. Beim Google Chrome Browser: “Google Chrome anpassen und einstellen” (drei Querbalken rechts neben der Adressleiste) "Einstellungen” “Erweiterte Einstellungen anzeigen” (unten) unter der Überschrift “Datenschutz” “Inhaltseinstellungen” anklicken unter “Cookies” auf “Alle Cookies und Websitedaten” klicken; dort könnt ihr die lokal gespeicherten Daten ansehen und entfernen In der Regel sind Cookies nicht bösartig, aufgrund der Anwendungsbereiche bringen sie jedoch Risiken für die User mit sich (mehr dazu in der Artikelreihe III “Gefahren und die rechtliche Kontroverse des Trackings”). Daher erlauben viele Browser dem Nutzer spezifische Einstellungsmöglichkeiten für den Umgang mit Cookies. Beim Google Chrome Browser: “Google Chrome anpassen und einstellen” (drei Querbalken rechts neben der Adressleiste) "Einstellungen” “Erweiterte Einstellungen anzeigen” (unten) unter der Überschrift “Datenschutz” “Inhaltseinstellungen” anklicken unter “Cookies” gibt es folgende Optionen: Speicherung lokaler Daten (Cookies) zulassen/eingeschränkt zulassen Lokale Daten (Cookies) nach Beenden des Browsers löschen Speicherung von Daten (Cookies) für alle Websites blockieren (keine Cookies annehmen) Zusatzoption: Drittanbieter-Cookies und Websitedaten löschen (ausschließlich Cookies vom Server der aufgerufenen Seite annehmen) Wer jedoch konsequent Cookies für alle Webseiten (Option 3) blockieren will, sollte folgendes wissen: Wer beispielsweise ein Google-Konto besitzt und weitere Google-Produkte in Anspruch nimmt, muss sich mit der Aktivierung von Cookies abfinden, da alle Google Dienste den Einsatz von Cookies nutzen. Ansonsten ergibt sich beispielsweise folgende Situation: Wer Namen und Kennwort beim Google E-Mail eingibt und auf “Anmelden” klickt, wird wiederum aufgefordert, sich erneut einzuloggen. Der Browser scheint sich die Anmeldedaten nicht merken zu können. Tracking im Online Marketing Allgemein umfasst Tracking (auch Spurbildung oder Nachführung) laut Wikipedia: “alle Bearbeitungsschritte, die der gleichzeitigen Verfolgung von (bewegten) Objekten dienen.” Im Online Marketing bezeichnet man mit Tracking die Aufzeichnung und Auswertung von User-Verhalten im Internet, dementsprechend das Mitlesen des persönlichen Bewegungsprofils auf einer besuchten Webseite mithilfe des Einsatzes von Cookies. Die mit sogenannten Tracking-Tools, wie Google Analytics, aufgezeichneten Analysedaten sind zu einem wichtigen Instrument im Online Marketing geworden. Der Vorteil für Webseitenbetreiber: Seite kundenfreundlicher gestalten. Verminderung von Besucherabbrüchen. zielgruppengerechte Vermarktung von Produkten. Beim Tracking müssen zum Schutz der Nutzer besondere datenschutzrechtliche Vorgaben eingehalten werden, um einen Missbrauch vorzubeugen. So wird das Mitlesen des persönlichen Internetgebrauchs in den Medien stark diskutiert, weshalb im letzten Beitrag der Artikelreihe auf Gefahren des Trackings und rechtliche Kontroversen hingewiesen wird. Nachdem wir nun die Grundbegriffe “Cookies” und “Tracking” geklärt haben, sprechen wir im nächsten Beitrag über die am meisten genutzten Vergütungsprinzipien im Affiliate Marketing mithilfe des Einsatzes von Cookies. Trackingmethoden im Affiliate-Marketing Das Tracking stellt im Affiliate Marketing die Auszahlung einer Provision für Publisher sicher. Es wird festgestellt, welcher Publisher bei einem Werbemittelkontakt involviert war, damit nach einer erfolgreichen Transaktion die Provision dem jeweiligen Publisher richtig zugeordnet werden kann. Entweder wird das Tracking innerhalb der Netzwerke gesichert, die in einer Wechselbeziehung zwischen Merchant bzw. dessen Agentur stehen oder beim Merchant direkt, wenn dieser ein Inhouse-Partnerprogrammm als Netzwerkalternative vorzieht. Ein wichtiges Kriterium im Affiliate Marketing ist das eindeutige Nachvollziehen der Werbemittelkontakte bei erfolgreichen Abschlüssen, sprich über welchen Partner der Kunde auf das Produkt aufmerksam gemacht wurde. Dazu werden verschiedene Trackingmethoden, sogenannte Trackingverfahren verwendet. Mithilfe eines Publisher-Codes, den der Partner vom Merchant bzw. vom Affiliate Netzwerk zugeordnet bekommt, erfolgt bei Beteiligung die konkrete Zuordnung des generierten Umsatzes. Das Tracking kann durch verschiedene Lösungsansätze umgesetzt werden. Wir stellen Euch im Artikel die gängigsten Cookies-Trackingmethoden und andere bei Partnerprogrammen vor. Cookie-Trackingmethoden bei Partnerprogrammen 1. Das (Standard) Cookie Tracking Beim Standard oder Browser Cookie Tracking wird im Browser des Users bei Werbemittelkontakt ein Cookie hinterlegt. Er enthält beispielsweise den Publisher-Identifikationscode, weshalb dieser bei einer erfolgreichen Transaktion beim Merchant ermittelt werden kann. Daraufhin kann der Publisher mit einer Provision vergütet werden. Vorteile für Publisher: lange Cookies-Laufzeit, erfolgreiche Transaktionen können dem Publisher auch später zugeordnet werden unauffällige Methode, der Werbelink ist anhand der URL nicht erkennbar Nachteile für Publisher: abhängig von Cookie-Einstellungen der Nutzer, Cookies können vom User gelöscht oder blockiert werden kurze Cookie-Laufzeit bestimmt die Gültigkeit der Partnerprovision browserabhängig, das heißt, der Nutzer muss die Transaktion mit genau dem selben Browser durchführen, damit Publishern bei vorherigem Werbemittelkontakt auch eine Provision zugeteilt wird Nutzermisstrauen wegen Datenschutz, mithilfe von Cookies können ausführliche Nutzerprofile angelegt werden, die von Werbetreibenden missbraucht werden können 2. Das Postview Tracking Während beim Standard Cookie Tracking mittels eines aktiven Klicks durch den Nutzer auf ein Werbemittel abgerechnet wird (Click Cookie), funktioniert das Postview Tracking im Affiliate Marketing ohne getätigten Klick des Users (View Cookie). Somit erhält der Publisher sogar dann eine Provision, wenn ein Nutzer nur eine Werbefläche gesehen, aber nicht angeklickt hat. Das Postview Tracking wird ebenso über Cookies im Client-Browser generiert, die speichern, welche Werbeeinblendungen dem Nutzer angezeigt werden. So erhält der Publisher eine Provision, nachdem der Nutzer nach dem (vermeintlichen) Anschauen der Werbung die Webseite des Merchant besucht und einen Abschluss tätigt. Vorteile für Publisher: die Wahrscheinlichkeit einer Provision ist höher, da kein aktiver Klick des Nutzers auf das Werbemittel notwendig ist erhält Provision unabhängig davon, ob der Nutzer das Webemittel bewusst oder unbewusst wahrgenommen hat Nachteile für Publisher: Postview Cookies haben eine geringe Qualität und können von Click Cookies überschrieben werden viele Merchants meiden das Postview Trackingverfahren, da die Gefahr von Missbräuchen durch Publisher sehr hoch ist, zum Beispiel das Einblenden von sehr kleinen Werbemitteln oder Bannern außerhalb des Sichtbereiches etc. Aufgrund der hohen Cookies-Verteilung beim Postview Tracking seitens der Publisher ist die Trackingmethode oftmals nur einem kleinen Kreis von Affiliates zugänglich. Diese stehen häufig in einem engen Dialog mit dem Merchant, der insbesondere auf Affiliate Webseiten mit großen Mengen an Traffic setzt. 3. Das Flash Cookie Tracking Flash Cookies werden häufig als Alternative zum Standard Cookie Tracking verwendet. Dabei werden sie nicht im Browser des Nutzers gespeichert, sondern in einem Ordner des Adobe Flash Players. Somit ist das Flash Cookie Tracking nur bei Usern möglich, die den Adobe Flash Player installiert haben. Dieser ist derzeit in nahezu jedem Internetbrowser installiert. Der Flash Cookie als Ergänzung zum Browser Cookie (auch HTTP Cookie) greift vor allem dann, wenn ein Standard Cookie aufgrund der User Einstellungen nicht akzeptiert wird. Als eine Art Backup ist der Flash Cookie nützlich, falls der Nutzer die HTTP Cookies löscht, die bei dem erneuten Besuch anhand der Daten des Flash Cookies wieder verfügbar sind. Vorteile für Publisher: browserübergreifender Support, Flash Cookies werden in allen auf demselben Computer installierten Browsern nachverfolgt Flash Cookies sind umständlicher durch den Nutzer zu löschen und besitzen mehr Speicherplatz als Browser Cookies Browser Cookies werden von Flash Cookies nicht gelöscht Nachteile für Publisher: Nutzer müssen den Adobe Flash Player installiert haben Nutzermisstrauen wegen Datenschutz, aufgrund des Flash Player Plugins werden die Nutzerdaten zentral und browserunabhängig in der Dateisystemstruktur des verwendeten Betriebssystems abgelegt Andere Trackingverfahren bei Partnerprogrammen 1 Das URL Tracking Das URL Tracking stellt die einfachste Methode des Trackings dar. Bei dieser Methode werden bestimmte Parameter bzw. IDs des Affiliates direkt in den HTML Code geschrieben, wenn ein Nutzer die Webseite besucht und das Werbemittel anklickt. Die Partner ID wird Teil der URL der Merchant Partnerseite, sobald der User den Link anklickt, zum Beispiel www.amazon.de/affiliate-ID=0. Anhand der übermittelten Parameter kann der Merchant den Affiliate exakt identifizieren und ihn mit einer Provision belohnen, falls der Kunde einen Abschluss vollzieht. Es werden alle Links berücksichtigt, die der Nutzer im Laufe seines Besuches auf der Merchant Webseite aufruft. Vorteile für Publisher: einfache Implementierung unabhängig von Browsereinstellungen des Nutzers Nachteile für Publisher: auffällige Trackingmethode, da der Nutzer den Affiliate Link sofort identifizieren kann der Publisher erhält nur dann eine Provision, wenn der Besucher direkt von der Affiliate Webseite auf die Merchant Seite gelenkt wird und sofort einen Abschluss (Lead, Sale) tätigt 2. Das Datenbank Tracking Das Datenbank ist eine Möglichkeit, die oft bei Inhouse-Partnerprogrammen eingesetzt wird. Einzelne Parameter, wie die Affiliate ID und die Kunden ID werden in einer Datenbank gespeichert. Das bedeutet, dass sich Besucher vor dem eigentlichen Kauf auf der Merchant Webseite über einen Login auf der Affiliate Seite registrieren müssen. Nach der Registrierung und dem Klick auf den Affiliate-Link wird die einmalige Kunden ID in einer Datenbank fest dem jeweiligen Partner zugeordnet. Tätigt der Besucher einen Abschluss auf der Merchant Webseite, kann dieser eindeutig dem Affiliate zugewiesen werden, der ihn vorher zu einem Login aufgefordert hat. für den vermittelten Kontakt erhält der Affiliate eine Provision vom Merchant. Vorteile für Publisher: unabhängig von Technik und Einstellungen des Nutzers zuverlässige Provisionierung, auch bei Folge-Transaktionen des Besuchers attraktive Methode bei Lifetime-Provisionen Nachteile für Publisher: Nutzermisstrauen wegen Datenschutz aufgrund der Speicherung von Kundendaten in der Datenbank Verzerrung der Wettbewerbssituation, wenn Besucher schon mit einer anderen Kunden ID einem anderen Affiliate zugeordnet sind Kunde muss sich beim ersten Besuch registrieren, damit er eine Kunden-ID erhält 3. Das Session Tracking Das Session Tracking ist eine beliebte Trackingmethode, obwohl sie für Affiliates eher nachteilig wirkt. Hier erhält jeder Besucher einer Merchant Webseite eine automatisch erzeugte Session ID, die über verschiedene Methoden vermittelt wird. Die vergebene Session ID kann mittels einer Verlinkung im Werbemittel auch dem Affiliate und seiner Partner ID zugeordnet werden. Mögliche Methoden wäre zum einem die Autorisierung des Users. Hier wird der User durch seine individuellen Anmeldedaten identifiziert. Bei der Hidden Fields Methode übermitteln versteckte Formularfelder beim Abschicken Informationen über den Besucher, dem eine Session ID zugewiesen wird. Die gewöhnlichste Methode ist das URL Rewriting. Dem Besucher werden über die URL bestimmte Parameter, beispielsweise eine Session- oder User ID zugewiesen, zum Beispiel wechselt die normale URL www.amazon.de zur umgeschriebenen URL www.amazon.de/sessionid=1234. Auch mithilfe von Cookies ist das Session Tracking anwendbar. Sobald der Besucher eine Anfrage an den Server sendet, weist der Server dem Nutzer eine Session ID zu und sendet die Information über einen Cookie an den Client-Browser. Da der Besucher nur durch den gesetzten Cookie identifiziert werden kann, funktioniert diese Methode nicht, wenn Cookies deaktiviert sind. Alle Aktionen, die der Besucher innerhalb der angelegten Session tätigt, können eindeutig dem Publisher zugeordnet werden, der bei einem Abschluss des Nutzers während der Session eine Provisionszahlung erhält. Vorteile für Publisher: Session Tracking ist auch bei deaktivierten Cookies im Client-Browser möglich Nachteile für Publisher nur Aktionen des Nutzers innerhalb der Session können dem Affiliate eindeutig zugeordnet werden, das heißt, es erfolgt kein Tracking, wenn der User die Seite verlässt oder den Browser schließt 4. Das Pixel Tracking Das Pixel Tracking wird häufig von Affiliate Netzwerken eingesetzt. Für gewöhnlich ist ein Tracking Pixel ein 1×1 großes Bild im GIF Format, das in den HTML Code einer oder mehrerer Seiten des Merchants integriert wird. Außerdem wird ein HTML-Schnipsel zur Identifizierung in die Webseite des Affiliates eingebunden. Nachdem ein Besucher auf der Affiliate Webseite auf einen Werbelink klickt, wird er für den Bruchteil einer Sekunde über ein Affiliate Netzwerk geleitet, dort wird ein Cookie gesetzt und gelangt anschließend zur Merchant Webseite. Tätigt er dort einen Abschluss auf einer Seite mit einem Tracking-Pixel, kann der Affiliate vom Affiliate Netzwerk eindeutig identifiziert werden. Vorteile für Publisher: zuverlässige Provisionierung, auch bei Folge-Transaktionen des Besuchers funktioniert auch bei deaktiviertem JavaScript Nachteile für Publisher Cookies müssen im Client-Browser aktiviert sein bzw. können einfach wieder gelöscht werden auffällige Methode, da der Besucher durch einen Umweg über das Affiliate Netzwerk zur Merchant Webseite gelangt schlechte Ladezeiten beim Affiliate Netzwerk wirken sich negativ auf die Ladedauer beim Anklicken des Affiliate Links aus 5. Das Fingerprint Tracking Noch wird das Fingerprint Tracking mit dem individuellen Fingerabdruck selten im Affiliate Marketing angeboten, etabliert sich jedoch immer mehr als Alternative zu Cookies. Auch wenn Nutzer die Cookies im Browser deaktivieren, können sie trotzdem mittels eines Fingerabdrucks identifiziert werden. Bei der Fingerprint Methode werden Systemdaten vom Rechner des Besuchers abgefragt, zum Beispiel die IP-Adresse, sowie Browser- und Rechnerkonfigurationen. Durch Erweiterungen kann ebenso die Affiliate-ID des Affiliates erfasst werden, wenn der Nutzer über eine Affiliate Webseite zum Merchant gelangt und eine Transaktion durchführt. Vorteile für Publisher: unabhängig von temporären Cookie- und Browsereinstellungen des Nutzers Tracking auf mehreren Endgeräten möglich Nachteile für Publisher: Nutzermisstrauen wegen Datenschutz aufgrund eines unlöschbaren Fingerprint-Profils Das Cookie-Tracking-Prinzip im Affiliate-Marketing Cookies-Trackingmethoden sind im Affiliate Marketing die am meisten genutzten Methode, um User dem entsprechenden Affiliate zuzuordnen, weshalb erst im nächsten Beitrag näher auf andere Trackingmethoden eingegangen wird – auch aufgrund der Schwachstellen von Tracking Cookies Der letzte Artikel “Der Internet Cookie und Tracking im Online Marketing” befasst sich mit den grundsätzlichen Informationen der vierteiligen Beitragsreihe. Dort werden insbesondere die Fragen “Was ist ein Cookie? Was speichert ein Cookie und was ist Tracking im Online Marketing?” auf den Grund gegangen und mit dem Anspruch erklärt, dass jeder Internetnutzer das Prinzip von Internet Cookies versteht. Das Cookies-Tracking-Prinzip anschaulich erklärt Patrick und Anne (Internetuser) bestellen gern im Internet Bücher. Sie verbindet eine gemeinsame Leidenschaft: Fantasy Romane. Deshalb stöbern sie gern auf ihrer Lieblingsseite im Web nach neuen Büchern. Der Webseitenbetreiber Martin (ambitionierter Affiliate) betreibt die von Patrick und Anne gern besuchte Internetseite zum Thema Fantasy und Abenteuer Bücher. Regelmäßig stellt er neue Rezensionen zu aktuellen Büchern ein und teilt seine persönliche Bewertung mit. In jedem Beitrag verlinkt er die rezensierten Bücher, damit interessierte Bücherfreunde sie direkt bei Amazon (Merchant) angucken und bestellen können. Sobald die potentiellen Kunden wie Patrick und Anne auf den Link klicken, passieren zwei Sachen: 1. Sie gelangen direkt von der Affiliate Seite von Martin zum Merchant amazon.de (zu einem speziellen Buch). 2. Ein Tracking-Cookie wird von der Amazon-Seite im Browser von Patrick und Anne abgelegt, um ihn mit einem “persönlichen Wiederkennungswert” auszustatten. Durch den Einsatz von Cookies kann der Merchant auch mit zeitlichen Unterbrechungen der Internetaktivität nachverfolgen, ob der User schon einmal auf seiner Seite gewesen ist und -im Affiliate Marketing sehr wichtig- den Klickpfad des Users nachverfolgen (im Sinne von “der potentielle Kunde kommt von der und der Seite auf unsere Seite”). Als Beispiel: Bild 1) Affiliate Seite: www.buecherkinder.de, auf der Startseite ist das Buch “The Legion. Der Kreis der Fünf” von Kami Garcia mit einem Link zu Amazon angezeigt. Bild 2) Nach Anklicken des Links gelangt der User zu Amazon, der Merchant setzt einen Cookie, der speichert, dass der Internetnutzer über den Buch-Link der Affiliate Seite zu Amazon gelangt ist. Gleichzeitig werden noch andere Cookies im Client-Browser gespeichert. Der Vorteil für Merchants: Wenn Merchants ein Partnerprogramm starten, zielt dieser Vermarktungskanal darauf ab, möglichst viele interessierte Besucher auf die Seite zu lenken. Im Idealfall sollen Besucher einen Kauf abschließen. Online Partner (Affiliates) helfen den Merchants, ihre Produkte besser zu vermarkten. Je mehr Publisher seriöser und gern besuchter Seiten das Partnerprogramm bewerben, desto wahrscheinlicher ist die Popularität des Merchants und somit die Steigerung von verkauften Waren. Der Vorteil für Publisher Affiliates haben die Möglichkeit, mit ihrer Webseite Geld zu verdienen. eine Option wäre das Bewerben von Partnerprogrammen. Über das Anklicken von Werbemitteln wie Banner oder Einzeltitellinks gelangen Besucher der Affiliate-Seite auf die Merchant-Seite (z.B. Amazon) oder können auf der Affiliate-Seite Angebote vom Merchant in Anspruch nehmen (z.B. Tarifrechner). Der Publisher erhält vom Merchant einen Code, den er auf seiner Webseite einbindet. Der Cookie, der beim Anklicken des Werbemittels vom Merchant im Client-Browser gespeichert wird, identifiziert den bestimmten Affiliate und ermöglicht eine konkrete Zuordnung. Ohne ein Cookie-Tracking wäre für den Merchant nicht ersichtlich gewesen, dass die Affiliate-Seite den Besucher auf das Angebot aufmerksam machte. Der Publisher wird vom Merchant belohnt, indem er eine Provision erhält Die drei häufigsten Vergütungsmodelle sind: Pay per Click (PPC), der Affiliate bekommt für jeden Besucher, der auf eine Werbefläche klickt eine Provision (etwa 0,02-0,30 Euro pro Klick). Pay per Lead (PPL), der Affiliate erhält eine Provision, wenn ein Besucher über den Affiliate Link auf die Merchant-Webseite gelangt und dort eine kostenlose Aktion vollzieht, z.B. einen Newsletter abonniert oder an einem Gewinnspiel teilnimmt. Die Verdienstmöglichkeiten für den Affiliate liegen ungefähr zwischen 0,20 und 10 Euro. Ein Kauf ist nicht notwendig, da der Affiliate für einen Lead (etwa Hinweis, Spur) belohnt wird. Pay per Sale (PPS), der Affiliate bekommt eine Provision, wenn ein Besucher über den Affiliate-Link auf die Merchant-Seite gelangt und dort einen Kauf (Sale) vollzieht. Die Höhe der Provision unterscheidet sich stark, je nach Unternehmen und Produktart. Beim Partnerprogramm von Amazon liegt die Provision für Affiliates zwischen 5 und 9 Prozent vom Warenwert (PPS). Die Cookie-Laufzeit Ein besonderer Vorteil für Publisher: der Besucher, der über den Affiliate Link zur Seite des Merchants gelangt ist, muss sich nicht sofort entscheiden ein Produkt zu kaufen oder an einem Gewinnspiel teilzunehmen. Die Cookie-Laufzeit des “durch einen Klick aktivierten Affiliate-Links” definiert die Zeitspanne, wie lange der Publisher eine Provision bei einem vermittelten Lead oder Sale erhält. Also: für wie lange nach dem Werbemitteklick wird ein Publisher für einen Sale oder Lead vergütet? Dieser Zeitraum beträgt in der Regel 30, manchmal 60 oder 90 Tage. Die Cookie-Lebensdauer bei Amazon ist mit 24 Stunden recht kurz. Dennoch, diese Regelung garantiert, dass der Affiliate als Partner vergütet wird, auch wenn der Besucher sich nicht sofort für einen Kauf oder Lead entscheidet. Der hinterlegte Cookie im Client-Browser garantiert dem Affiliate je nach Cookie-Lebensdauer eine mögliche Provision. Somit sind Tracking Cookies wichtig aufgrund: >der Identifizierung des Affiliates. des Zeitraums der Vergütung für Affiliates. Drei Mechanismen der Cookie-Vergütungsmodelle für Affiliates Im Online Marketing gibt es derzeit drei gängige Cookie-Tracking-Mechanismen, worüber der Merchant seine Partner vergütet. 1. First Cookie wins In diesem Fall gewinnt der erste Cookie, der im Client-Browser hinterlegt wird, wenn dieser auf der Webseite eines Affiliate Partners ein Werbemittel eines Werbetreibenden anklickt. Wenn der User innerhalb der durch die Cookie-Laufzeit festgelegten Zeitspanne auf der Merchant Seite einen Abschluss tätigt, wird dem im Cookie hinterlegten Affiliate-Partner eine Provision gezahlt. Egal ob der Besucher zu einem späteren Zeitpunkt über andere Affiliate Seiten auf die Ziel-Seite des Werbemittels gelangt, nur der erste gesetzte Cookie zählt. Der Affiliate, der den User zuerst auf die Marke aufmerksam gemacht hat, wird belohnt. 2. Last Cookie wins Das Last-Cookie-wins-Modell (LCW) ist im Prinzip das Gegenteil der bereits vorgestellten First-Cookie-wins-Methode (FCW). Bei diesem Modell gewinnt der zuletzt gesetzte Cookie im Client-Browser, also der Kanal, der den User zu einem Abschluss überzeugt. Somit wird derjenige Affiliate belohnt, der zuletzt den Besucher auf die Ziel-Seite durch einen aktiven Aklick weitergeleitet und zu einem Abschluss gebracht hat. Diese Vergütungsmethode ist im Vergleich zum FCW-Modell, wo der Partner, der den Erstkontakt hergestellt hat eine Provision erhält, derzeit die am meisten verbreitete Methode. Etwa ⅔ der Affiliates wollen, dass die Provision dem Partner zugeordnet wird, welcher den letzten Kontakt hergestellt hat und auf den der Kaufabschluss erfolgte. 3. Customer Journey Einige meinen jedoch, das die LCW- oder die FCW-Methode aus Sicht der Affiliates keine verursachungsgerechte Wirkung sicherstellt, da jeder Lead oder Sale zu 100 Prozent dem ersten oder letzten Kontakt zugeschrieben wird. In Wirklichkeit besteht die Reise des Kunden (Customer Journey) aus vielen Kontakten, dessen Wirkung für den endgültigen Abschluss berücksichtigt werden sollte. Somit soll jeder einzelne Kontaktpunkt, ob View oder Click, innerhalb einer Customer Journey analysiert und bewertet werden – für viele eine faire Methode der Provisionsverteilung an beteiligte Affiliates. Die Einordnung erfolgt in “First-, Assist- und Last-Contacts”, wo jeder Publisher in ein bestimmten Provisionsmodell je nach Priorität der Kontaktarten des Users eingeteilt wird. Eine Cookie-Weiche gewährleistet die genaue Zuordnung der Beteiligung und Wirksamkeit von Publisher innerhalb der Customer Journey auf technischer Ebene. So ist beispielsweise ein Sichtkontakt (View-Cookie) der User niedriger einzustufen als ein Klick (Klick-Cookie) auf das Werbemittel. In diesem Fall wird dem Klick-Cookie eine höhere Priorität beigemessen, was sich auch auf eine höhere Provision auswirkt. Insgesamt ist das Modell der Customer Journey sehr komplex unter der Berücksichtigung verschiedener Variablen, die einen Einfluss auf die User Reise bis zum Abschluss haben. Darunter fallen zum Beispiel: die Kontaktanzahl die Kontaktart die Kontaktreihenfolge die Kontaktpositionen die zeitliche Länge der Customer Journey der zeitliche Abstand bis zum Kauf Das Zusammenwirken der Faktoren gibt Aufschluss darüber, welchen prozentualen Erfolgsanteil jeder Publisher der Customer Journey zugewiesen wird. Nachdem ihr jetzt mehr über das Cookies-Tracking-Prinzip im Affiliate Marketing und die drei gängigen Cookies-Vergütungsmodelle für Affiliates Bescheid wisst, geht es im nächsten Beitrag der Artikelreihe um Cookies-Trackingmethoden und anderen bei Partnerprogrammen. Von zwei Cookies-Trackingmethoden habt ihr bereits in diesem Beitrag gehört: dem View- und dem Klick-Cookie – dazu mehr im nächsten Beitrag. Stimmt ihr zu, dass nach Umfragen die Last-Cookie-wins-Methode das fairste Modell der Provisionsvergütung darstellt? Gefahren des Cookie-Trackings für User Firmen stehen auf dem Werbemarkt unter Druck: einerseits sind sie daran interessiert, immer mehr Daten über den Kunden zu sammeln, andererseits fürchten sie, dass streng reglementierte Gesetze gegen das Tracking verabschiedet werden – und das zu Recht. Schon in den vorherigen Beiträgen der Artikelreihe wird der unübersichtliche Einsatz von Cookies aufgezeigt. Besucht ein User beispielsweise die Seite eines Online Shops, werden mehrere Cookies in seinem Browser hinterlegt. Das Verfahren zieht sich im gesamten Internetverlauf fort. Welche Gefahren sollten den Usern dabei bewusst sein? 1. Cookie Dropping als Internetbetrug im Affiliate Marketing Wie der Fall von Shawn Hogan aus den USA zeigt, kann im Affiliate Marketing illegales Cookie Spamming vorkommen. Normalerweise wird dem User ein Cookie im Browser hinterlegt, wenn dieser aktiv auf ein entsprechendes Werbemittel klickt. Beim Cookie Dropping wird dieser Klick künstlich erzeugt, das heißt, dem User wird ein Cookie im Browser hinterlegt, ohne dass er aktiv auf ein Affiliate-Werbemittel geklickt hat. User können die hinterlegten Cookies in den Inhaltseinstellungen einsehen und anschließend die Browserdaten löschen – wenn sie das wünschen. Laut statista löschen oder unterdrücken im Jahr 2014 von etwa 46,6 Millionen Internetnutzer in Deutschland 30,87 Millionen User Cookies – das Doppelte von jenen, die Cookies nicht löschen oder unterdrücken (10,6 Millionen) oder es nicht wissen bzw. keine Angabe machen (4,93 Millionen). Die Statistik zeigt, dass zwei Drittel der deutschen Internetnutzer die Existenz von Browser- Cookies bewusst ist und sie auch löschen oder unterdrücken – ein Beweis für die relativ hohe Medienkompetenz. Zwar stellen die Cookies für die Internetnutzer kein direktes Sicherheitsrisiko dar, aber nicht erwünschte Cookies verletzen die Transparenz der Methode und können individuelle Nutzerprofile weiter schärfen – auch außerhalb des Affiliate Marketings. 2. Cookie-Tracking zum Erstellen von Nutzerprofilen im Internet Durch das Cookie-Tracking können richtige Userprofile erstellt werden, die nicht nur eine individualisierte Internetnutzung gewährleisten, sondern auch das gesamte Verhalten, persönliche Vorlieben und Interessen der User festhalten. Viele Nutzer beklagen das seitenübergreifende Aufzeichnen ihrer Internetbewegungen, beispielsweise Googles Webtracking-Dienst “Google Analytics”, der auch die IP-Adresse der Nutzer speichern kann. Weitere Spionagevorwürfe sind aufgrund des NSA Skandals in den Vordergrund getreten. Laut einem FAZ Artikel missbraucht der amerikanische Geheimdienst Google-Cookies, um das Surfverhalten von Internetnutzern auszuspionieren. Dabei verknüpft die NSA das Surfverhalten mit der Identität des Nutzers. Bei verdächtigen Personen soll der Geheimdienst dann gezielte Spionagesoftware installieren. Die Sorge, dass Daten von Akteuren illegal missbraucht werden, ist ausgehend vom Beispiel für viele Datenschützer berechtigt. Vor allem die Unwissenheit der User über die Weiterverwendung ihrer Daten bietet ein Fundament für die existierende Datenschutzdebatte. 3. Fehlende Transparenz für Internetuser Die Internetuser sind sich der Funktionalität von Cookies durchaus bewusst. Aufgrund von besorgniserregenden Nachrichten wissen viele jedoch nicht, ob ihre Daten sicher sind. Im Zweifel fehlt ihnen der Einblick in das Verfahren vom Cookie-Tracking. Letztendlich werden Cookies im Browser der Internetnutzer gespeichert und sammeln zum Teil auch private Informationen. Die Werbewirtschaft argumentiert, dass jegliche gespeicherte Daten keine individuelle Zuweisung vorweisen und die Person dahinter anonym bleibt. Datenschützer hingegen sehen die Privatsphäre der Nutzer bedroht. Insgesamt fehlt eine transparente Lösung der Diskussion, sodass Webseitenbetreiber nicht mehr auf der Anklagebank sitzen und Internetnutzer einen vertrauenswürdigen Einblick in das Cookie-Tracking-Verfahren erhalten. Eine europäische Gesamtlösung wäre hier für eine einheitliche Gesetzgebung sicherlich von Vorteil. Nur so können Verstöße gegen datenschutzrechtliche Vorgaben rechtlich belangt und verfolgt werden. Die rechtliche Kontroverse der Vorratsdatenspeicherung “Sind IP-Adressen personenbezogene Daten oder nicht?” – Diese Frage beschäftigt nach wie vor die aktuelle Kontroverse der Vorratsdatenspeicherung. Dabei schaltet der Bundesgerichtshof den Europäischen Gerichtshof (EuGH) ein, der sich mit eben dieser Frage auseinander setzen soll. Ausgehend von der Klage des Kieler Piratenpolitikers Patrick Breyer gegen die Bundesrepublik Deutschland, dass IP-Adressen von Webseitenbesuchern über die Dauer der Nutzung hinaus automatisch zu speichern und weiterzugeben ein Verstoß gegen das Telemediengesetz (TMG) sei, wird der EuGH klären, ob IP-Adressen überhaupt als personenbezogene Daten gelten, die vom europäischen Datenschutz geschützt werden müssen. Laut dem TMG §15 ist die Speicherung personenbezogener Daten ohne Einverständnis des Nutzers verboten, sofern sie nicht etwa zu Abrechnungszwecken erforderlich sind. Breyer zufolge wäre das bei der Nutzung eines allgemeinen Internetangebots über den bloßen Verbindungsaufbau hinaus nicht der Fall. Das heißt, ohne Zustimmung der Internetnutzer kann Tracking als Verstoß gegen geltendes Recht angesehen werden. Dabei gibt die EU-Richtlinie 2009/136/EG vor, dass es eine Einwilligung seitens der User geben muss, bevor ein Cookie zur Profilbildung gesetzt werden darf. Andrea Voßhoff, Bundesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, begrüßt die Einbeziehung des EuGH in diese grundlegende Frage. Sie äußert: “Die seit Jahren andauernden Diskussionen zu der Frage, ob IP-Adressen personenbezogen sind und dem Datenschutzrecht unterfallen, wenn sie von einem Website-Anbieter gespeichert werden, zeigen, dass eine Vorlage an den EuGH sinnvoll ist . Die gemeinsamen europäischen Rechtsgrundlagen, vor allem die in Arbeit befindliche Datenschutzgrundverordnung, erfordern eine einheitliche Auslegung und ein harmonisiertes Vorgehen bei grundlegenden Fragen.“ Derzeit führt die EU-Kommission eine Umfrage unter den EU-Mitgliedsstaaten durch, ob eine neue Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung erwünscht ist und wie sie aussehen könnte. Zwar schreibt die Europäische Union seit dem 25. Mai 2011 eine einheitliche Cookie-Richtlinie (die Frist zur Umsetzung der Richtlinie 2009/136/EG ist in nationales Recht abgelaufen) vor, umstritten ist dennoch, ob der Nutzer die Verwendung von Cookies aktiv einwilligen muss (Opt-in) oder der Nutzer beispielsweise über das Anpassen der Browser-Einstellungen den Cookie-Einsatz widersprechen kann (Opt-out). Infolge des Rechtsspielraumes setzen die Mitgliedsstaaten der EU die Richtlinie unterschiedlich um. Deutschland hat die Richtlinie bisher nicht in nationales Recht umgesetzt – ein offizieller Umsetzungsakt wurde im März 2011 durch den Bundestag nicht angenommen und auch weitere Gesetzesinitiativen scheiterten. Laut Europäischer Kommission entspricht die Rechtslage in Deutschland bereits den Vorgaben der europäischen Richtlinie. Abzuwarten bleibt, ob die freie Wahl zwischen dem Opt-in und Opt-out Ansatz nicht doch zugunsten der strengeren Umsetzung erfolgt und das Einholen einer deutlichen Einwilligung der User notwendig ist (Opt-in).

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Instagram – Fotos weltweit teilen leicht gemacht


30.01.14 | Welches unter den sozialen Netzwerken wächst am meisten? Der Statistikservice Global Web Index hat Nutzerdaten aus aller Welt ausgewertet und kam zu einem durchaus überraschenden Ergebnis: laut der Studie wächst Instagram stärker als Facebook und Google+. Zwischen dem zweiten und vierten Quartal bekam der Dienst im Jahr 2013 einen Zuwachs von 23 Prozent. Unter allen großen sozialen Netzwerken ist dies die höchste Steigerung. Die Auswertung umfasste Daten von rund 170.000 Menschen aus 32 Ländern. Platz zwei belegte der News Aggregator Reddit mit einer Wachstumsrate von 13 Prozent, Platz drei ging an das Business-Netzwerk LinkedIn mit neun Prozent. Die großen Namen, die normalerweise auf den vorderen Plätzen erwartet werden, müssen sich mit weniger zufrieden geben: Google+ wuchs um sechs Prozent, Twitter um zwei Prozent und YouTube und Facebook verloren sogar jeweils drei Prozent. Nicht nur die Zunahme von registrierten Konten wurde während der Auswertung zurate gezogen sondern auch die Anzahl intakter Accounts. Die Rangliste aktiv genutzter Konten sieht dann auch ganz anders aus: Facebook ist nach wie vor mit einer durchschnittlich aktiven Nutzung von 50 Prozent weit vorn. Es folgt Twitter mit durchschnittlich 25 Prozent auf dem zweiten Platz. Google+ bewegt sich je nach Region in Bereichen zwischen 28 Prozent im Mittleren Osten und Afrika und nur 16 Prozent in Europa. Der Wachstumssieger Instagram folgt nach YouTube auf dem fünften Platz mit knapp zehn Prozent aktiven Usern, wobei die Divergenz zwischen Nordamerika (zwölf Prozent) und Europa (sechs Prozent) sehr groß ausfällt. Was ist Instagram? Was ist InstagramDoch ersteinmal zu den grundlegenden Fakten. Instagram ist eine kostenlose Foto- und Video-Sharing-App für Android-, iOS- und Windows-Phone-Mobilgeräte, mit der Nutzer Fotos und Videos erstellen oder hochladen, durch verschiedene Filter verfremden und mit anderen Nutzern teilen können. Die App wurde 2010 in San Fransisco entwickelt und 2012 von Facebook für ca. eine Milliarede US-Dollar gekauft. Nutzerzahlen liegen derzeit bei ca. 150 Millionen insgesamt, von denen 75 Millionen täglich aktiv sind. Der Dienst stellt eine Mischung aus Microblog und audiovisueller Plattform dar, Inhalte können über Instagram auch auf anderen sozialen Netzwerken geteilt werden. In Anlehnung an die Kodak Instamatic und Polaroid-Kameras haben Fotos auf Instagram eine quadratische Form. App installieren, Anmelden, Fotos bearbeiten oder hochladen In einigen wenigen Schritten soll nun allen, die auf den Geschmack gekommen sind und sich ein Profil anlegen wollen, gezeigt werden, wie sie die App installieren, sich anmelden und grundlegende Funktionen verwenden können. Voraussetzung ist zunächst ein Smartphone mit Android-, iOS- oder Windows-System. Der Zugang vom herkömmlichen Browser auf dem Heim-PC ist zwar seit 2012 auch möglich, dies aber nur mit eingeschränkten Funktionen. So können zum Beispiel Fotos nur per Smartphone im Profil hochgeladen werden. Die Anwendung kann für Android bei Google Play, für iPhone im App-Store und für Windows-Phones im Windows-Phone-Store heruntergeladen werden. Nach dem Download könnt ihr euer Profil in wenigen Schritten erstellen. Einfach einen Benutzernamen eingeben, der frei wählbar und nicht wie bei Facebook an einen Klarnamenzwang gebunden ist, dann ein Profilfoto hochladen, wenige optionale Angaben zur Person machen und eine E-Mail-Adresse angeben – schon fertig. Funktionsbereiche von Instagram Instagram besitzt neben der einfachen Handhabung auch eine übersichtliche Gestaltung: Öffnet ihr die App gelangt ihr immer zunächst auf den Newsfeed. Dieser könnte deshalb auch als Startseite bezeichnet werden. Dort befindet sich die Timeline mit aktuellen Fotos und Videos aller von euch abonnierten Personen. Jeder Beitrag ist gleich aufgebaut: oben links erscheint das Profilbild mit dem Namen, darunter das Foto oder Video und unter diesem die Gefällt mir-Angaben, Hashtags und Kommentare. Über den Button in der Kopfleiste könnt ihr Bilder oder Videos direkt an andere Nutzer senden. Die Fußleiste enthält neben dem Startseiten-Symbol für die Timeline auch das “Erforschen”-Menü (Stern-Symbol). Klickt ihr darauf erscheinen oft gelikte Fotos. Hier könnt ihr über das Suchfeld in der Kopfleiste auch nach bestimmten Hashtags suchen. Mittig liegt der blaue Button mit dem Instagram-Symbol. Ihr könnt durch Anklicken ein Foto oder Video direkt über Instagram aufnehmen oder aus eurer Galerie auswählen und hochladen. Rechts daneben kommt ihr über das Sprechblasen-Symbol zu allen Nachrichten zum eigenen Account (Du) – wer mag welche Bilder und hat Beiträge kommentiert – und zu den Aktivitäten von abonnierten Personen. Instagram Beispielbilder Ganz rechts kommt ihr schließlich zum eigenen Profil. In der Profilansicht seht ihr oben eine Leiste mit euren eigenen Beiträgen, Abonnenten, Abos; darunter könnt ihr euer Profil bearbeiten – also ein anderes Profilbild hochladen (was auch durch Anklicken des Profilbildes möglich ist), die Angaben zur Person oder das Passwort ändern und eine Webseite zum Profil hinzufügen. Außerdem könnt ihr entscheiden, ob eure Beiträge privat sein sollen, das heißt andere müssen erst eine Genehmigung einholen, bevor sie euch folgen können. Unter dieser Einstellung könnt ihr die privaten Infos wie E-Mail-Adresse, Telefonnummer und Geschlecht bearbeiten, die beiden letzteren Angaben sind dabei optional. Zurück in der Profilansicht ist unter der Bearbeiten-Option eine Leiste in der ihr auswählen könnt wie ihr die eigenen Beiträge in eurem Profil sehen wollt: als Liste oder Übersicht. Daneben befindet sich der Button für die Fotokarte: Hier könnt ihr Fotos auf einer Karte durchstöbern, falls ihr Geotags für Fotos verwendet. Rechts kannst du Fotos von dir sehen, die andere gemacht haben. In der Kopfleiste ist neben der Suchfunktion auch das Hilfe-Menü. Hier könnt ihr Freunde finden, indem ihr sie aus der Kontaktliste übernehmt oder von Facebook importiert. Ihr könnt auch von Instagram vorgeschlagene Nutzer hinzufügen. Der Hilfebereich enthält neben Datenschutzrichtlinien, allgemeinen Geschäftsbedingungen und Infos auch Einstellungen, in denen ihr euer Profil unter anderem mit Facebook, Twitter, Tumblr und Flickr verbinden könnt. Außerdem gelangt ihr hier auch an erweiterte Funktionen und könnt zum Beispiel den Suchverlauf löschen. Bei Windows Phone-Geräten sind alle Funktionen etwas anders angeordnet: die Steuerung erreicht ihr über die Kopfleiste, in der der Home-Feed, die Entdecken-Funktion, News/ Likes und das eigene Profil angeordnet sind. Im Fußbereich befindet sich die Suchfunktion, das Kamera-Symbol und der Button zum Neuladen des Feeds. Fotos und Videos auf Instagram Instagram Fotos bearbeitenDie wichtigste Funktion auf Instagram ist natürlich das Erstellen von Fotos und Videos. Mit dem Kamera-Button lassen sich Fotos direkt aufnehmen oder aus der Galerie hochladen. Vor dem Veröffentlichen können Fotos vielfältig bearbeitet werden: 1) Zuschneiden: Bereich des Bildes auswählen, der hochgeladen werden soll 2) Rahmen hinzufügen 3) einen von 20 verschiedenen Filtern einsetzen (geht auch ohne) 4) Geraderichten: Fotos nachträglich ins Lot bringen Alle Änderungen lassen sich wieder rückgängig machen, solange das Foto noch nicht veröffentlicht wurde. Seit kurzem hat Instagram auch eine Video-Funktion. Es können nun im Kamera-Menü unten rechts über das Video-Symbol direkt bis zu 15 Sekunden lange Videos gedreht werden. Zum Aufnehmen muss einfach der rote Button gedrückt gehalten werden. Es sind auch Unterbrechungen möglich und das Löschen einzelner Sequenzen im Nachhinein. Auch schon fertige Videos lassen sich hochladen und bearbeiten, diese können aber ebenfalls nur bis maximal 15 Sekunden lang sein. Vernetzen Sinn einer Foto-Community ist es natürlich, sich mit anderen zu vernetzen. Berühmte Persönlichkeiten haben ohne Frage einen Vorteil. Ein Tip hierzu: wie auf Twitter können anfangs ruhig vielen Personen gefolgt werden, bis das eigene Profil einige Abonnenten aufweist. Die Popularität des Accounts hängt zusätzlich von der Qualität, der Menge und der Posting-Frequenz der Bilder ab. Auch das richtige Setzen von Hashtags spielt eine Rolle. durch die Raute vor einem Wort wird dieses zum Hashtag. Sie können entweder in Kommentare oder die Bildbeschreibung eingefügt werden. Durch die Andersfarbigkeit erkennen Nutzer, dass nach diesen Schlagworten gezielt als Thema gesucht werden kann. Über die Teilen-Funktion kann der Account darüber hinaus auch in anderen Netzwerken bekannt gemacht werden. Instagram Foto MapBeiträge können mit einer Ortsangabe versehen werden. Dies muss vorm Teilen im Menü “Zur Fotokarte hinzufügen” aktiviert werden. Die Angabe erscheint dann oberhalb des Bildes neben dem Profilbild. Des weiteren können auch Personen im Foto markiert werden, wenn sie selbst über einen Instagram-Account verfügen. Vor dem Teilen muss dazu “Personen hinzufügen” aktiviert werden. Das Symbol im Foto ist mit dem markierten Account verlinkt. Das Anlegen eines Profils auf Instagram erfolgt in wenigen Schritten, die Gestaltung ist sehr übersichtlich gehalten und auch das Vernetzen mit anderen Leuten stellt keine Schwierigkeit dar. Bilder und Videos können mit anderen geteilt und kommentiert werden. Der besondere Reiz besteht darin, sich selbst in der Bild- und neuerdings auch Videobearbeitung auszuprobieren und seiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Ähnlich Twitter liegt auch bei Instagram das Augenmerk auf würziger Kürze. Kein Wunder also, dass Instagram Platz eins im Wachstum der sozialen Netzwerke belegt!

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Das ultimative YouTube-Tutorial


14.11.13 | Wie erstelle ich einen Account? YouTube ist ein großartiges Werkzeug, um Reichweite zu erzielen und Inhalte zu transportieren. Alles was Sie dafür können müssen ist, sich anzumelden, einen Kanal zu erstellen, zu konzipieren, drehen, schneiden und einzustellen. Klingt aufwendig? Stimmt, deswegen gehen wir zusammen jeden einzelnen Schritt durch. Heute: Wie erstelle ich bei YouTube einen Account? Holm ist zwar nicht neu im Internet, aber YouTube hat er bisher nur zum Fernsehen benutzt. In den nächsten Wochen geht er auf Entdeckungsreise und nimmt Sie mit: Wie dreht man Content für die Videoplattform? Wie stellt man ein Video ein? Kann man damit Geld verdienen? Diesen Fragen geht unser Redakteur auf den Grund. First things first YouTube ist Google. Und um die Google-Dienste nutzen zu können, benötigen Sie einen Account beim Internetgiganten. Keine falsche Scheu: Ja, Google arbeitet mit Ihren Daten, zeigt Ihnen Werbung, zeichnet auf, welche Videos Sie anklicken und was Sie in der Google-Suche so suchen. Das macht Google übrigens auch, wenn Sie kein Konto besitzen. Und alle anderen Internetseiten auch, wie Facebook, Spiegel Online oder die lustige Katzenseite auf der Sie gestern waren. Der Vorteil eines Kontos ist folgender: Sie haben mehr Kontrolle über Ihre Daten und profitieren gleichzeitig von den enorm mächtigen Google-Programmen. Ich selbst schreibe immer häufiger meine Artikel mit dem Google-Textverarbeitungsprogramm Google Docs und speichere sie online mit Google Drive: So sind sie überall verfügbar. Googles Browser Chrome ist enorm schnell, das Email-Programm eines der besten die existieren. An sich steht dem Googlekonto also nichts entgegen. Wie das angelegt wird, schauen wir uns jetzt an. Für diese Artikelreihe habe ich mir Chrome heruntergeladen, aber jeder andere Browser ist auch perfekt für YouTube geeignet. Ausgenommen ist der Internet Explorer: Ein langsamer Browser verträgt sich nicht mit hochauflösenden Videos. Wechseln Sie! Um YouTube in seinem vollen Umfang nutzen zu können, brauchen Sie eine Registrierung. Netter Bonus: Gleichzeitig erhalten Sie Zugriff auf alle anderen Googledienste. Umsonst versteht sich. Wie das geht Schauen wir, wie das funktioniert. Sind sie schon auf der YouTube-Website? Oben rechts gibt es einen blauen Button “Anmelden”. Direkt danach, an der selben Stelle ein roter Button. Für die Highspeedvariante klicken sie einfach hier: Jetzt wird es ernst: Sie sind kurz davor in den Googlekosmos einzutauchen. Sie haben bereits ein Google Konto. Warum lesen Sie nicht einfach unten weiter? Sie wollen dieses YouTube mal ausprobieren. Dann tragen Sie irgendwelche Fantasienamen ein. Wie wäre es mit “Tolle R. Hecht”? Sie wollen in Zukunft für sich, oder für ihr Unternehmen Videos veröffentlichen. In diesem Falle nehmen Sie sich etwas Zeit für die Registrierung. Benutzen Sie ihren vollen Namen, keine Angst, das macht jeder im Google Netzwerk so und außerdem wollen Sie ja gefunden werden. Klicken Sie beim Punkt “Aktuelle Emailadresse” auf den blauen Schriftzug unter dem Textkasten: Ja, Sie wollen eine neue jungfräuliche schicke Hochglanz-Google-Mail-Adresse haben. Sicherer Schlüssel Der nächste Punkt, das Passwort. Wenn Sie wollen, ist Google Ihr neues Zuhause im Internet. Sie fertigen besser einen wirklich guten Schlüssel für Ihr Haus an. Starke Passworte setzen sich aus Zahlen (42), Sonderzeichen (?_), großen Buchstaben (AZ) und kleinen Buchstaben (by) zusammen. Außerdem sollten Sie eine gewisse Länge haben. Tabu sind “Passwort”, Ihr Geburtsdatum, Ihr Name, oder irgendwas, das ich auf Ihren Facebook Profil nachlesen kann. Und schreiben Sie es nicht auf einen Zettel. Hier noch ein Tipp:Versuchen Sie einen Algorithmus: In Ihrem Passwort gibt es einen Teil, der immer gleich ist, bspw. “?KleinesEinhorn!4”. Der zweite Teil setzt sich aus Dingen der Website zusammen, auf der Sie gerade sind: Hier bei Google wäre das vielleicht “le”, das Ende des Wortes Google. So vergessen Sie nie wieder Passworte, die Sie sich für jede Seite zusammenbauen können. Mehr Strategie hier. Ob Sie Ihr korrektes Geburtsdatum angeben, bleibt Ihnen überlassen. Die Mobiltelefonnummer dient der Sicherheit Ihres Kontos. Google schickt Ihnen dann eine SMS, um zu prüfen, ob es sie wirklich gibt. Können Sie machen, muss aber nicht sein. Eine alternative Email Adresse dient laut Google ebenfalls der Sicherheit. Wenn Sie sich ihr Passwort merken können, ist das unnötig. Vergessliche Menschen geben eine E-Mail-Adresse an. Den Sicherheitscheck schaffen Sie allemal, tippen Sie einfach die Zahlen/Worte korrekt ein. FunFact: Der Teil, der wie ein Foto aussieht, dient Google zur besseren Erfassung von Texten. Sie übersetzen damit quasi Bilder für die Maschine. Sie finden es doof, ein Sklave der Maschine zu sein? Tippen Sie bei diesem Wort/Zahl irgendwas ein. Willkommen Klicken Sie auf “Nächster Schritt”, dann freut sich Google und Sie auch: Willkommen! Gehen Sie ruhig zurück zu YouTube, Google wird ihnen jetzt ganz viel vorschlagen, das Sie vielleicht gut finden könnten. Geht es Ihnen wie mir und Sie können damit nichts anfangen, klicken Sie “Weiter”. Jetzt sehen Sie, dass Google Ihnen wirklich helfen möchte und Sie fast zwingt, Kanäle zu abonnieren. Lassen wir für den Anfang Gronkh und Bushido mal Ihre Kanäle und klicken über dem Bildchen auf den kleinen grauen Schriftzug “Auswahl des Abschnitts aufheben” (es sei denn Sie finden was davon gut) und speichern. Zu sehen ist jetzt Ihr neues YouTube-Konto und Google versucht weiterhin Sie mit tollen Vorschlägen zu begeistern. Ab jetzt wird aber mit jedem Klick alles besser. Die einzelnen Empfehlungen rechts am Rand können Sie wegklicken: Tschüss Buschido. Die wichtigen Funktionen finden Sie, wenn sie oben neben ihrem Namen auf das kleine Dreieck klicken. Die großen Bilder links zeigen jetzt noch nichts, aber das ändern wir bald. Zuerst schauen wir uns aber einmal die Menüpunkte auf der rechten Seite an: “Mein Kanal” zeigt Ihre Präsenz auf YouTube. In Ihren Abos tauchen alle YouTube-Kanäle auf, die Sie in der Zukunft abonnieren. Lassen Sie uns das gleich mal machen. Kanäle heißen die Profile auf YouTube. Sie stellen die Präsenz eines Unternehmens oder einer Person da und bündeln alle ihre hochgeladenen Videos. Auch Sie haben einen Kanal. Mehr dazu, wie gesagt, bald. Abos einrichten Klicken Sie nun auf den Menüpunkt “Abos” und dann in der Mitte “Kanäle finden”. Jetzt blendet YouTube ihnen wieder bunt und prominent die alten Bekannten Gronkh und Bushido ein. Einfacher: Sie benutzen die Suchleiste und geben zum Beispiel “Golem” ein. Sie können den Kanal durch anklicken erstmal begutachten. Golem lädt alle paar Tage neue Videos zum Thema Internet hoch. Oder wie wäre es mit dem Videoblog von Matt Cutts, der Leiter des Google Webspam Teams, oder einer Band, die Ihnen gefällt? Klicken sie auf den grellroten Button und Herzlichen Glückwunsch, Sie haben Golem.de abonniert! Was bringt uns das jetzt? Wann immer Golem ein neues Video hochlädt, werden Sie benachrichtigt. Sie können quasi Ihre eigene Fernsehstation einrichten, die immer auf dem Laufenden bleibt. Schauen Sie nun noch einmal auf ihre Startseite (klicken sie auf das YouTube-Logo oben links), jetzt gibt es hier Videos ihrer Abonnements zu sehen. Aber zurück zum Menü. Sie erinnern sich? Der kleine Pfeil oben rechts neben ihrem Namen. Im Posteingang befinden sich in Zukunft ihre Nachrichten. Wichtig ist für heute noch der Punkt “Einstellungen”. Hier haben Sie vielfältige Möglichkeiten, YouTube Dinge zu erlauben und zu verbieten. Klicken Sie drauf. Videoqualitäten Sie finden nun auf der linken Seite diverse Menüpunkte. In der Übersicht können Sie ihr Passwort ändern. Unter verbundene Konten, können sie öffentlich werden und ihr YouTube-Konto bspw. mit Facebook verknüpfen. Unter Datenschutz gibt es einige interessante Einstellungen. Für den Anfang können Sie erst einmal alles so lassen. Niemand weiß, dass Sie Golem gut finden und wenn Sie Videos einen “Daumen hoch” geben, sieht es auch niemand, der ihren Kanal anklickt. Dem Menüpunkt E-Mails sollten Sie etwas Zeit widmen und festlegen, welche Arten Mails Ihnen YouTube schicken darf. Möchten Sie gar keine Mails, gibt es ganz unten eine Option dafür. Aus eigener Erfahrung kann ich den wöchentlichen Newsletter nur empfehlen: YouTube schlägt Ihnen Videos vor, “die Ihnen auch gefallen könnten” und ist dabei ziemlich gut. Zum Schluss sehen wir uns die Videoeinstellungen an. YouTube macht erst wirklich in HD Spaß. Wählen Sie die entsprechende Option aus. Sollten Sie eine langsame Internetverbindung haben (alles unter 16.000kb/s), wählen Sie die andere Variante. Zum Schluss klicken Sie den blauen “Speichern -Button” oben rechts. Ein Problem gibt es nun noch: YouTube spielt die Videos zwar jetzt in HD, wenn Sie im Vollbild fernsehen wollen, sonst aber nicht. Klicken Sie ein Videoan. Das kleine Rad unten rechts öffnet das Einstellungen-Fenster. Per Dropdown können Sie hier die Qualität einstellen. HD ist immer die beste Option. Sollte Ihr Video ruckeln, stellen Sie die Qualität stufenweise herunter, bis Sie störungsfrei fernsehen können. HD setzt übrigens nicht nur die Bild-, sondern auch die Tonqualität signifikant nach oben. Expertentipp: Es gibt ein Add-on, das alle Videos immer auf HD stellt, sofern es verfügbar ist: Chrome. Der Kanal – Grundeinstellungen und Avatar Frisch ans Werk Zuallererst gilt es die Frage zu klären, wie ihr Kanal in Zukunft heißen und wie er erscheinen soll. Möchten Sie unter Ihrem Klarnamen veröffentlichen, oder soll der YouTube-Kanal wie ihre Website heißen? Ich erstelle für diesen Artikel ein neues Profil, meinen Künstlernamen quasi. Gehen wir davon aus, ich würde Seite unterhalten die “The VideoMaker” heißt. Nun aber zur Sache: Ab auf YouTube, das Einstellungsfenster mit dem kleinen Dreieck öffnen (oben rechts in der Ecke) und “Mein Kanal” auswählen. Wunderbar, Google hilft Ihnen wieder einmal: Das folgende Fenster informiert Sie darüber, was Sie gerade tun: Sie bekommen einen Kanal und ein Google+-Profil. Wollten Sie gar nicht? Bringt nichts, Google+ ist ein schickes soziales Netzwerk, wie Facebook, in dem sich vorallem Marketingleute aufhalten. Sie brauchen es neuerdings sowieso, um Kommentare unter Videos zu schreiben. Gleichzeitig kann dieses Profil in Zukunft aber auch als weitere Infopage dienen. Eine kleine Website also. Ich klicke jetzt auf die Option unter meinem Namen, um meinen “The VideoMaker-Kanal” zu erstellen. Sie entscheiden sich entweder für ihren Profilnamen, oder machen es wie ich. Im folgenden Fenster schreibe ich den Kanalnamen in den Kasten, wähle aus, dass ich ein Unternehmen bin und alle YouTube-Nutzer meine Videos sehen dürfen. Ich akzeptiere die Nutzungbedingungen (natürlich erst nachdem ich alles gelesen habe!) und klicke auf den Fertig-Button. Allgemeine Einstellungen Youtube Google arbeitet jetzt für Sie, erstellt Ihre Profile und leitet Sie direkt in Ihre neue Kanalansicht weiter. Lesen Sie die Meldung, bestätigen Sie und bewundern Sie Ihren neuen Kanal. Hier können Sie so gut wie alles selbst einstellen. Fahren Sie mit der Maus über den Punkt, den Sie verändern möchten und halten Sie Ausschau nach dem kleinen grauen Stift, der erscheint, wenn es etwas zu bearbeiten gibt. Fangen wir mit den allgemeinen Einstellungen an, ehe wir alles ein bisschen schicker machen. Bewegen Sie Ihre Maus über Ihren Kanalnamen. Auf der rechten Seite erscheint der Stift. Klicken Sie ihn an und wählen Sie die zweite Option: Kanaleinstellungen. Hier lässt sich der Name Ihres Kanals ändern, Sie können ihr Land auswählen und andere allgemeine Einstellungen vornehmen. Zuerst überlegen Sie sich einmal ein paar Stichworte für Ihren Kanal. Diese dienen dazu, ihn besser zu beschreiben und einfacher mit der Suche zu finden. Die einzelnen Worte trennen Sie durch Kommas. Den Punkt “Werbung” lassen Sie so, schließlich wollen Sie in der Zukunft an YouTubes Werbung beteiligt werden. Sollten Sie das doof finden, schalten Sie es ab, aber merken Sie sich wo es wieder eingeschaltet werden kann. Der nächste Punkt dient wieder der Auffindbarkeit und Ihrem Netzwerk auf YouTube: Natürlich erlauben Sie das! Abonnentenzahlen können Sie ruhig anzeigen. Schließlich werden Sie von Besuchern an der Menge ihrer Abonnenten gemessen. Es ist eine Zahl wie Facebookfreunde. Schließlich: Haben Sie ein Analyticskonto, können Sie es hier verknüpfen. Wählen Sie dann “Speichern”. Zurück zum Kanal kommen Sie, wenn Sie auf das große blaue Bild klicken. Bewegen sie ihre Maus wieder über den Kanalnamen, dann auf den Stift klicken und “Kanalnavigation bearbeiten”. Bei ersten Punkt wählen Sie “aktivieren”. Jeder Besucher, der Ihren Kanal anklickt, bekommt dann ein Video zu sehen. Das ist hübsch und alle anderen machen es auch so. Für den Feed können Sie selbst entscheiden, was YouTube von Ihnen veröffentlichen darf. Planen Sie eine Karriere im Videoportal, klicken Sie ruhig ein paar Sachen an. Dann müssen sie aber immer daran denken, dass wenn Sie mit ihrem Kanal-Profil unterwegs sind, Sie vielleicht keine peinlichen Videos schauen sollten. Wenn Zuschauer Kommentare unter Ihre Videos schreiben sollen, bleibt der nächste Punkt aktiviert. Mithilfe des Dropdownmenüs können Sie noch entscheiden, ob Sie jeden Kommentar unter ihren Videos selbst freischalten wollen. Offene Diskussionen sind im Internet üblich, aber können zu unflätigen Kommentaren unter den Videos führen: Ihre Entscheidung. Bewundern Sie Ihr Werk! Ihre Klicks haben schon das Bild des Kanals verändert: Nun können Sie einen “Trailer” zur Begrüßung hochladen. Aber alles zu seiner Zeit. Das Profilbild bei Youtube So nach diesem ganzen technischen Kram, machen wir mit ein paar bunten Bildern weiter: Für Ihren Kanal brauchen Sie zwei Bilder. In diese sollten Sie etwas Zeit investieren. Die Bilder sind nämlich ihr Aushängeschild und tauchen überall auf YouTube auf. Sie sollten dafür auf jeden Fall ein wenig Zeit im Bildbearbeitungsprogramm investieren. Die beste Variante für ein Profilbild ist ein Logo. Nehmen Sie das Logo ihrer Homepage, oder bauen Sie sich eines zusammen. Bei mir tut es ein Bild vom Mobiltelefon. Um das in Ihren Kanal zu bekommen, hat sich Google etwas tolles einfallen lassen: Es lädt sich das Profilbild ihres Google+-Accounts. Aber keine Angst, zwar müssen Sie viel klicken, aber an sich ist es ganz einfach. Fahren sie über das blaue Profilbild links oben in ihrem Kanal und klicken Sie den kleinen Stift an. Auf das Google+-Problem sind Sie schon vorbereitet, deswegen klicken Sie im folgenden den blauen Button an. Das was da kurz aufblitzt ist übrigens Ihr Profil bei Googles sozialem Netzwerk. Wenn Sie Zeit haben, können Sie sich das ja mal anschauen. Halten Sie kurz durch, dann öffnet sich der Fotoeditor automatisch. Ziehen Sie ihr gewünschtes Profilbild aus einem Ordner auf Ihrem PC einfach in das Fenster, Google übernimmt den Rest. Anschließend ziehen Sie den Rahmen so hin, wie es am besten passt. Ihr Logo/Bild sollte mittig angezeigt werden. Nun drücken Sie links unten auf den blauen Button und im neuen Fenster auf abbrechen: Schließlich wollen wir das Bild nirgendwo teilen. Wollen Sie in Zukunft Kanalnamen, oder Bild ändern, müssen Sie das mit ihrem Google+-Profil machen. Google ist leider nicht so freundlich und bringt Sie zurück auf YouTube, daher müssen Sie das selbst machen. An dem Punkt machen wir Pause: Besuchen Sie das Videoportal und schauen Sie sich die Integration Ihres Profilbildes an. Hier schonmal mein fertiger Kanal zur Ansicht: Kanalbild und Social Media Mindestens genauso wichtig wir Ihr kleines Anzeigebild ist das Kanalbild. Dieses wird oben in Ihrem Kanal angezeigt und gibt Ihrem Kanal sein Profil. YouTube nimmt uns die komplette Integration des Kanals auf unterschiedlichen Geräten ab, passt also Ihr Profil für Smartphones und Tablets entsprechend an. Leider bedeutet das eine relativ aufwendige Erstellung Ihres Kanalbildes. Es reicht nicht, einfach mal was zu knipsen, ohne ein bisschen Technik kommen Sie hier nicht weit. Gehören Sie nicht zu den gesegneten Menschen mit einer Photoshoplizenz, finden Sie hier die kostenlose Alternative: Kostenloser Download von GIMP Das Bildbearbeitungsprogramm funktioniert im Grunde wie Photoshop, sieht nur ein wenig anders aus und hat nicht die Hochtechnologie des Adobeprogramms. Sie können also nur Bilder bearbeiten und keine Wunder bewirken. Müssen Sie für das Kanalbild auch gar nicht. YouTube verwendet für die unterschiedlichen Geräte unterschiedlich breite und hohe Bilder. Das bedeutet, Sie müssen ein Bild basteln, das für alle Eventualitäten gerüstet ist. Ein Template finden Sie hier: https://bit.ly/One-Channel-Vorlage Laden Sie es herunter und ziehen Sie die Datei “youtube_one_channel_template_download” in das Hauptfenster von Gimp. Aber erstmal stellen Sie Gimp auf den “Einzelfenstermodus”. So arbeitet es sich leichter. Wo Sie den finden, sehen Sie im Bild. Das Template zeigt Ihnen alles, was Sie wissen müssen: Das komplette Bild ist die Größe, die auf Fernsehern angezeigt wird. Der Kasten in der Mitte ist aber der Teil, um den es geht. In seiner gesamten Breite wird der Inhalt für alle PC-Anwender angezeigt. Die Trennstriche symbolisieren die Bereiche für Tablets und Smartphones. Warum ist das alles wichtig? Sie müssen auf dem fertigen Kanalbild alle wichtigen Details Ihres Bildes in dem hellen grauen Kasten untergebracht haben. Gimp benutzen Ihre erste Aufgabe ist also: Knipsen oder stellen Sie ein Bild her, das mindestens 1546 Pixel breit ist, besser wären die vollen 2560 Pixel. Die meisten Kameras machen solche großen Bilder, schauen Sie einfach in das Menü Ihrer Knipse.Das fertige Bild ziehen Sie ebenfalls ins Hauptfenster von Gimp. Jetzt nehmen Sie links im Werkzeugkasten das Symbol, das vier Pfeile zeigt. Es heißt “Verschieben”. Mit seiner Hilfe können Sie Ihr Foto so bewegen, das der wichtige Teil im Rahmen zu sehen ist. Wünschenswert wäre, wenn Ihr Foto bis zum rechten und linken Rand reicht. Passt es oben oder unten nicht, ist das nicht schlimm. Als nächstes nehmen Sie das Viereck oben links, es heißt “Auswählen”. Markieren Sie den kompletten Kasten Ihres Templates, von der linken grünen Seite bis zur rechten. Drücken Sie STRG und X um den Teil in der Mitte auszuschneiden. Klicken Sie nun auf der rechten Seite im Ebenenmenü Ihr Miniaturfoto an. Unten rechts gibt es einen Mülleimer: Klicken Sie ihn an. Sollte das nicht klappen, müssen Sie zunächst noch einmal ins große Bild klicken. Nun drücken Sie STRG und V für einfügen und ziehen Sie Ihr Bild an die entsprechende Stelle. Zauberei? Das war doch noch gar nichts. Youtuben Sie nach Videos für “Gimp Fotos nachbearbeiten”, wenn Sie wirklich zaubern lernen wollen. Den Rest müssen Sie jetzt alleine schaffen, es würde den Rahmen dieses Textes endgültig sprengen, wenn wir gemeinsam noch Schriften einbauen und den Rest des Bildes ausfüllen. Mein Ergebnis sieht wie folgt aus: Ich gebe zu, der lilane Teil ist nicht ganz so kreativ, aber wer nutzt schon YouTube auf dem Fernseher? Spaß beiseite: Machen Sie es besser! ;-) Zurück zu unserer eigentlichen Aufgabe: YouTube! Sie haben jetzt ein großartiges Kanalbild, das auf allen Geräten cool aussieht! Gehen Sie wieder in Ihre Kanalübersicht (Kleines Dreieck, mein Kanal) und klicken Sie auf den blauen Button in der Mitte “Kanalbilder hinzufügen. Wie schon bei Google+ einfach das Bild aus dem Ordner hineinziehen, bewundern dass es auf allen Geräten so aussieht, wie wir uns das vorgestellt haben (dem Template sei dank) und unten links auf Auswählen klicken. Für weitere Inspiration schauen Sie mal bei den führenden YouTube-Kanälen vorbei (die, die am rechten Rand angezeigt werden). Generell gilt: Das Bild sollte Aufmerksamkeit erzeugen und thematisch zu Ihnen und Ihrem Kanal passen. Social Media Jetzt wird es wieder ein bisschen textlicher. Als nächstes geben Sie Ihrem Kanal die Beschreibung und verlinken zu Ihren sozialen Profilen im Netz. Dazu klicken Sie in der Kanalübersicht “Über uns” an. Nun haben Sie drei Optionen: Fangen wir gleich mit der ersten an: “Kanalbeschreibung”. Den Text, den Sie hier eintippen, bekommt der Zuschauer zu sehen, wenn er seinerseits auf “Über uns” in Ihrem Kanal klickt. Schreiben Sie kurz und prägnant auf, wer Sie sind und was Sie machen. Keywords sind erlaubt! Albertoson erklärt hier den Zustand seiner Unterhose und wie man ihn erreicht, Ytitty geben eine Kurzbiografie und ein Impressum. In jedem Falle sollten Sie eine Kontaktmöglichkeit angeben. Haben Sie einen schönen Text getippt? Klicken Sie “Fertig”. Weiter gehts mit “Links”. Hier können Sie sehr gut auf Ihre Homepage verlinken. Ebenfalls erscheint diese Seite, sogar mit Logo, bei “Über Uns”. Darunter können Sie Ihre sozialen Profile eintragen. Alle Websiten erscheinen drüber hinaus oben in Ihrem Kanalbild. Probieren Sie ruhig ein bisschen herum und schauen Sie sich die Ergebnisse an. Die letzte Rubrik beeinflusst, welche Kanäle Ihre Besucher auf der rechten Seite zu sehen bekommen. Hier können Sie Freunde eintragen, oder Kanäle die Sie selbst sehenswert finden. YouTube zeigt weiterhin die größten deutschen Kanäle darunter an. Aber das ist ja Ihre Seite, also lässt sich das abschalten. Einfach mit der Maus drüber fahren und “deaktivieren”! Allerdings hat das einen Haken. Klicken Sie mal drauf: Ich empfehle es aktiviert zu lassen. So langsam sieht das doch schon nach etwas aus! Die Google SMS Jetzt schauen wir uns noch ein paar technische Spielereien an. Um Ihren Kanal in vollem Umfang nutzen zu können, möchte Google sichergehen, dass Sie ein Mensch sind. Zu diesem Zweck sollten Sie Ihren Account “verifizieren”. Das bedeutet, Google wird Ihnen eine SMS schicken. Zwingend notwendig ist dieser Schritt, wenn Sie beispielsweise an den Gewinnen aus Anzeigen beteiligt werden wollen. Dazu besuchen Sie die allgemeinen Kanaleinstellungen. Diese Seite sollten Sie noch kennen. Um später Geld zu verdienen, sollten alle Buttons immer grün leuchten. Die Hintergründe der einzelnen grünen Lampen erkläre ich in den folgenden Artikeln. Die oberste Option heißt “Kontostatus” und neben Ihrem Bild und Namen findet sich ein dicker Button. Klicken Sie ihn an. Sie sagen, wo Sie sich befinden und wählen eine der beiden Optionen aus. SMS ist die bessere Variante, wenn Sie kein Mobiltelefon haben, oder lieber eine Festnetznummer angeben wollen, nehmen Sie die andere. Tragen Sie Ihre Nummer ein und klicken Sie auf “Senden” unten rechts. Google sollte sich innerhalb von wenigen Sekunden melden. Wie aufregend! Der Internetgigant schickt Ihnen eine SMS! Code eintragen, senden klicken: Herzlichen Glückwunsch, das war ja einfach. In den Kanaleinstellungen steht jetzt “Überprüft”, wenn alles funktioniert hat. So sollte das aussehen: Die allerletzte Sache, die wir uns heute noch anschauen ist die URL zu Ihrem Kanal. Zurzeit steht da eine kryptische Zahlen-Buchstaben-Kombination. Es wäre doch viel schöner, wenn ich einfach youtube.com/channel/TheVideomaker eingeben könnte, oder? Hier können Sie eine persönliche URL vergeben. Ganz oben unter Kanaleinstellungen. Sie sollten aber ganz sicher sein: Es geht nur ein einziges Mal. Leider ist es nicht ganz so einfach, “TheVideoMaker” ist schon in Benutzung: Mist! Jetzt heißt es kreativ werden. Meinen Testkanal finden Sie ab sofort immer hier: Gar nicht so leicht, so ein YouTube-Kanal… Wenn Sie bis hierhin durchgehalten haben, sind Sie gerüstet für die Zukunft: Sie haben nun ein Profil und einen Kanal. Und zwar einen, den Sie bedenkenlos herzeigen können. Jetzt brauchen wir aber ein wenig Content für den Kanal. How to equip and attitude Nun geht es zum wirklich spannenden Teil: Videos machen! Sind Sie bereit in dieses große neue Kapitel einzutauchen? Dann lassen Sie uns beginnen: Eine Idee, was Sie zeigen wollen, haben Sie ja bereits entwickelt, als Sie Ihren Kanal entworfen haben. Darauf bauen wir jetzt auf. Mit Videos ist es wie mit jedem anderen Content: Damit Sie Wirkung und Schlagkraft entwickeln, brauchen Sie ein Ziel und Überlegung. Einfach mal drauf los produzieren ist also weniger sinnvoll. Folgende Checklist scheint mir recht sinnvoll: Selbst fernsehen! Schauen Sie Videos aus Ihrem Themenbereich! Nur so bekommen Sie ein Gefühl dafür, was möglich ist. Videos haben viel mit Ideen zu tun, die technische Umsetzung können Sie lernen, zum Beispiel mit YouTube. Schwerpunkte drehen! Machen Sie das, wovon sie Ahnung haben! Klar, Videos die sich mit aktuellen Keywords beschäftigen, haben unter Umständen bessere Chancen angeklickt zu werden. Aber sie werden Ihnen keine Abonnenten verschaffen und Ihre Videos werden so schnell wie sie angeklickt wurden auch wieder weggeklickt. Glaubwürdigkeit ist das Zauberwort. Finden Sie Ihren eigenen Dreh zu einem Keyword: Für meinen “The VideoMaker”-Kanal könnte ich bspw. ein Video darüber machen, wie die Tribute von Panem gedreht wurden und welche Einstellungen welche Wirkung erzielen. Oder ich greife den Spähskandal auf und erkläre, wie sich ein Video daraus machen lässt: Lassen Sie Ihren Ideen freien Lauf. Ansonsten Ausprobieren! Die einzige Chance um besser zu werden, ist selbst machen. natürlich können Sie ein paar Sachen lernen, aber dafür gibt es ja diese Artikelserie. Stück für Stück werden Sie besser. Niemand produziert gleich als erstes das 1 Million Klick Video. Sehen Sie sich beispielsweise das von YouTuber Alberto an: Nun aber zur Sache Was brauchen wir für Zeugs? Als allererstes brauchen wir eine Kamera. ich sehe in letzter Zeit häufig Youtuber, die mithilfe ihrer am Laptop eingebauten Webcam drehen. Das ist eine einfache und kostengünstige Funktion, aber bringt mich gleich zu den zwei wichtigsten Faktoren, die ein YouTube-Video haben muss: HD-Qualität und guten Ton. Ohne diese zwei Komponenten brauchen Sie gar nicht anfangen zu drehen, denn Sie werden keinen Erfolg mit ihrem Video haben. Wenn ihre Webcam HD-Videos aufnehmen kann: Umso besser. Alle anderen brauchen eine neue Kamera. Folgende Optionen stehen zur Auswahl: Digitalkamera: Die kleine niedliche, am besten knallig bunte Knipse, die Sie aus dem Urlaub kennen. Die aktuellen können auch Videos in hochauflösender Qualität drehen. Zum Einsteigen eine Möglichkeit, aber erwarten Sie keine Wunder: Spätestens wenn Sie mehr als nur “draufhalten” wollen, wird es schwierig. Vorteile:Einfach zu bedienen, Sehr günstig (etwa 50€), handlich und klein Nachteile:Kaum Einstellungsmöglichkeiten, Mittelmäßige Ergebnisse, Mieser Ton Smartphone: Sie wären erstaunt, was die Telefone heute schon alles können. Viele Youtuber drehen tatsächlich damit. Aber das sind meist besondere Smartphones, extra zum drehen. Auch eine gute Einsteigermöglichkeit: Sie haben ja schon eins! Testen Sie doch mal die Videoqualität. Ansonsten nur eine nette Spielerei, oder für den apokalyptischen Handy-Wackel-Look geeignet. Vorteile:Keine Kosten Nachteile:Qualität, Funktionalität Spiegelreflex: Das ist der aktuelle Status der Fernsehindustrie. In den Studios stehen zwar noch die riesigen Kameras, unterwegs wird mit Spiegelreflex gedreht. Sie sind klein, leicht und liefern sowohl für Fotos als auch für bewegte Bilder die allerbeste Qualität. Vorteile:Wollen Sie wirklich hochwertig drehen, kommen sie nicht drumherum Nachteile:Sehr teuer (300€ Minimum), zeitintensive Einarbeitung Camcorder: Denken Sie jetzt nicht an die alten riesigen Dinger mit 60-Minuten-Kassette: Heutzutage drehen natürlich auch diese Maschienchen in HD und auf Chip. Ein Camcorder ist eine gute Zwischenlösung, es lassen sich schon ein paar Dinge einstellen und die Bilder sehen ganz ordentlich aus. Vorteile:Gute Kompaktlösung, Geringe Einarbeitungszeit, Mittlerer Preis (ca. 250€), gutes Ergebnis Nachteile:Haklige Menüs, Mit Akku relativ schwer und unhandlich zu bedienen Filmkamera: Auch die können Sie in handlich kaufen. Diese Variante ist dann so lang wie Ihr Unterarm und dreht außerordentliche Bilder. Problem: Sie müssen ALLES selbst einstellen und Profiwissen zu Licht, Schärfe und Perspektive mitbringen. Vorteile:Sie können sich selbstständig machen, Kinofilme drehen und immens angeben Nachteile:Für Laien nicht zu verstehen. Schwer, groß, anstrengend, immens teuer (3000€) Gerade im Filmgeschäft muss es aber nicht immer gleich ein Kauf sein. Für kleine Produktionen wie unsere, reicht es möglicherweise auch, für ein paar Tage eine Kamera zu leihen. Das kostet je nach Modell auch gar nicht viel: Teilweise reichen 9 Euro (zuzüglich Versicherung, Kaution und Versand) pro Tag schon aus! Wahrscheinlich sind aber 40-50 pro Tag. Hier lohnt sich eine kurze Kosten-Nutzen-Rechnung: Eine Spiegelreflexkamera für die Firma können sie z.B. auch für Fotos aus Veranstaltungen und Messen benutzen. Weitere Ausrüstung Haben Sie etwas womit Sie drehen können? Wunderbar! Was machen Sie damit? Einfach drauf los testen. Machen Sie einen Film über Ihren Schreibtisch, lernen Sie die Kamera kennen. Hier im Artikel geht es erstmal weiter mit Theorie: Zur Kamera benötigen Sie fast zwingend ein Mikrofon: Die meisten Kameras liefern nur mäßigen Ton und selbst wenn Ihre das ganz gut kann, könnten Sie trotzdem ein externes Mikro brauchen, für Interviews oder das nachträgliche besprechen der Videos, den Offtext. Hier haben Sie zwei Optionen:Sie stecken ein externes Mikro an Ihre Kamera, oder Sie nehmen separat mit einem Aufnahmegerät auf. Das Aufnahmegerät funktioniert auch ohne Kamera, liefert bessere Qualität, kostet aber mehr und die Daten sind beim schneiden schwieriger zu verarbeiten. Ich empfehle ein Stab-Richt-Mikro. Die sind für den Videogebrauch bestens geeignet, weil sie zwischen verschiedenen Einstellungen wählen können, je nach Umgebung. Was Sie wirklich noch gerne zum Videos produzieren haben möchten, ist ein Stativ. Glauben Sie mir. Bücherstapel tun es zwar auch, aber ein Stativ geht überall. Und es steht immer gerade. Kostet so um die fünf bis zehn Euro. An weiterer Ausrüstung benötigen Sie außerdem noch ein Schnittprogramm und einen etwas besseren PC. Als Schnittprogramm werde ich den Windows Movie Maker verwenden, der ist kostenlos. Ansonsten schwöre ich auf Adobes Premiere. Diese Lizenz ist aber unbezahlbar und Sie brauchen sehr viel Einarbeitungszeit ehe Sie überhaupt mal einen Schnitt setzen können. Ihr PC sollte auch nicht von gestern sein: Schneiden frisst viel Speicherplatz auf Ihrer Festplatte und sehr viel PC-Performance. Vier Prozessorkerne und ein paar RAMs im Arbeitsspeicher wären wünschenswert, ansonsten planen Sie mehr Kaffeepausen ein. Was Sie erstmal nicht brauchen, sind die ganzen aufregenden Extras, die Profis stundenlang aufbauen und mitbringen: Licht, teure Kamera, Hintergründe, Schauspieler, Stylisten, oder Special Effects. Ein Video können Sie ohne das alles genauso gut produzieren. Wichtig ist nämlich etwas anderes: Ein Ausrüstungsgegenstand, der so gut wie alle Technik aussticht: Das Konzept. Noch ein Wort zu Profis Professionelle Filmcrews sind natürlich auch eine Option. Wenn Sie einen wirklich wichtigen Film produzieren wollen, machen Sie das nicht selbst. Am Ende dieses Tutorials können Sie zwar drehen und schneiden, aber Sie haben nicht die Skills, die Profis jahrelang ausgebildet haben. Wirklich wichtige Videos sind beispielsweise Imagefilme über das eigene Unternehmen für Messen oder die Aktionäre. Ich spreche hier über kleine virale, informative und unterhaltsame Filmstücke, die ihren Content transportieren und einen gewissen Zweck erfüllen sollen. Dafür brauchen Sie keine Profis. Die sind nämlich wahnsinnig teuer: Das beste, was ich gefunden habe sind 1200€ für ein HowTo-Video. Das ist wirklich günstig, rechnen Sie lieber mit etwa 1000€ pro Filmminute. Und je nach Extrawünschen wird es immer teuer und teurer. Außerdem müssen Sie den Profis Ihre Idee vermitteln: Das ist nicht immer leicht. Drehen und schneiden Sie selbst, sind Sie Gestalter und haben alle Macht über das Endergebnis. Profis sollten Sie also für wichtige Hochglanzfilme engagieren, für alles andere reicht Ihr Kopf und Ihre Kamera. Zauberwort ist das oben erwähnte Konzept: Schlagfertige Produktion, Idee, Story, Bildliche Umsetzung sollte immer geplant werden. Nicht einfach drehen! Raum für Kreativität ist dann immer noch. Wie drehe ich Videos? Nun schauen wir uns die verschiedenen Einstellungen an, die Sie zum semiprofessionellen drehen kennen und nutzen sollten Erinnern Sie sich noch an den letzten Artikel: Zum Ende schrieb ich vom allerwichtigsten Ausrüstungsgegenstand in Ihrem Gepäck, dem Konzept. Das Konzept Dies ist das Herzstück ihrer Produktion. Mit ihm steht und fällt alles. Der Grund, weswegen ich so darauf herumschreibe ist folgender: Ein Konzept ist (oft nervige) Arbeit und es scheint viel leichter “einfach mal so drauf los zu drehen”. Das ist ein Trugschluss. Mit einem niedergeschriebenen Plan haben Sie etwas an dem Sie sich entlanghangeln können, Sie vergessen nichts, wissen wo Sie stehen, wann Sie fertig sein werden, haben eine (auch für den Zuschauer wichtige) Gliederung und am allerwichtigsten: Sie haben Ihre Idee bereits überdacht und Inhalt um Umsetzung festgehalten. Vor dem Konzept steht die Idee. Lassen Sie mich dazu ein altes Video von mir entstauben und ein paar Sachen daran erläutern: Die Idee war hier ganz einfach: “Wir drehen was zur gamescom und moderieren das!” Um jetzt eine schlagfertige Produktion zu starten, beginne ich gerne mit der Differenzierung der Zielgruppe. Wer soll das fertige Video am Ende schauen? Was möchte die Zielgruppe sehen? Im Falle des Videos bilden die Kernzielgruppe Jugendliche zwischen 16 und 24, die aber nicht unbedingt eine Präferenz für Games haben. Daraus leitet sich ab, das wir die Aufmerksamkeit in jeder Sekunde behalten und entsprechend mit angemessenen Interviewpartnern arbeiten müssen. Wir können nicht über das “neue Battlefield” berichten, sondern über die Messe als Ganzes. Als nächstes steht die Planung einer Geschichte an. Einfach nur hinstellen und was in die Kamera erzählen ist ja langweilig. Also haben wir einzelnen Themenblöcke geplant: “Interview mit Ross” “Spieletester werden” “Expertenempfehlung”. Dazu zwei Moderationen, vorallem weil wir Spaß daran hatten, aber natürlich auch des Rahmens wegen. Einen Schluss hätten wir an sich auch noch produzieren können, aber im Stress… Weiter geht es im Konzept mit den geplanten Bildern. Auf einer Messe ist man natürlich immer abhängig von den Gegebenheiten, aber mit den verschiedenen Drehorten bilden wir einerseits ein wenig von der Messelandschaft ab, andererseits bildet die Moderation im Park einen schönen bildlichen Kontrast zu den dunklen Gamerhallen. “Lass uns mal dort drehen!”, reicht als Bilderplanung aber vollkommen aus. Für Interviews gibt es beispielsweise aber gewisse bildgestalterische Regeln, die den Gesprächspartner ins richtige Licht rücken. Alles bedacht? Fertig ist das Konzept! Damit sind Sie nun gut gerüstet für die Produktion. Sie haben einen Plan für die nächste Zeit. Jetzt geht es daran, zu überlegen, wie Sie Ihre Inhalte in bewegten Bildern umsetzen wollen. Hier hilft der kleine Bruder des Konzepts: Das Storyboard. Vielleicht kennen Sie das schon aus Making-Ofs von großen Kinofilmen: Da zeichnen begabte Leute jede einzelne Szene eines Films vor und integrieren Kamerafahrten und Informationen. Je detaillierter das ist, desto besser, denn am Filmset kostet jede Minute richtig Geld. Wir brauchen so etwas nicht: Uns genügt ein grober Plan was in den einzelnen Szenen zu sehen sein soll. Wenn Sie es gut und genau machen wollen, dürfen Sie gerne zeichnen. Aber es reicht Text. Beispiel: Vorspann. Einleitung vor der Kamera. Relevanz für die Zielgruppe in einer kurzen Sequenz darstellen. Und so weiter. Schreiben Sie ruhig Ideen für die Umsetzung dazu. Los gehts! Nun aber die Kamera in die Hand. Schauen Sie sich Ihren Plan an: Worauf haben Sie am meisten Lust? Damit fangen Sie an. Jetzt nur noch schnell den kleinen roten Punkt auf der Kamera drücken und der Zauber geht los… Haben Sie sich so gedacht, was? So schnell geht das leider nicht. Wahrscheinlich hat Ihre Kamera eine Automatikfunktion und auch wenn es mir wehtut das zu sagen, aber: Die ist oft eine sehr gute Wahl. In diesem Modus erkennt die Kamera selbsttätig die Umgebungsgegebenheiten und stellt sich automatisch ein. Auf unserem Level ist das absolut unentbehrlich, beispielsweise wenn Sie beim Drehen herumlaufen wollen. Dann ändern sich ständig Licht und Perspektive und sie haben keine Zeit umzustellen, denn die Aufnahme läuft ja weiter. Um wirklich von sich behaupten zu können, Sie wären ein Filmemacher, müssen Sie die folgenden Einstellungen aber zwingend kennen und verstehen. Es sind übrigens dieselben, die Sie für Fotos verwenden. Sie lernen hier also doppelt! Jetzt könnten Sie fragen: Wozu soll ich das alles wissen, wenn die Automatik das auch kann? Die Automatik ist nur eine Maschine, die nicht denken und vor allem nicht bewerten kann. Unser Ziel ist es, das perfekte Bild zu bauen, sodass hinterher alle Zuschauer sagen “Diese Farben! Diese Perspektive!” Die Automatik bietet eine gute Mittellösung für alle Situationen: Wir drehen aber nur in einer einzigen Situation: Für diese bauen wir das Bild. Grundwissen So eine Filmkamera ist eigentlich nur eine erweiterte Fotokamera: Statt einem Bild knipst die Filmkamera 25 Bilder pro Sekunde. Unser Gehirn nimmt so viele Bilder auf einmal als Film wahr. Das bedeutet für uns: Wir richten quasi wie ein Fotograf unser perfektes Bild ein. ISO-Wert Dieser Wert steuert die Lichtempfindlichkeit des Kamerasensors. Ganz einfach gesprochen ist es möglich mit einem höheren ISO-Wert in dunkleren Umgebungen zu drehen. Je höher Sie diesen Wert aber stellen, desto stärker wird das “Bildrauschen”: Bunte Kleckse und körniges Bild sind die Folge. Meiner Meinung nach ist dieser Wert eine Profispielerei. In Kombination mit den anderen Werten kann es möglich sein besondere Ergebnisse zu erzielen. Der Grad des Bildrauschens hängt auch mit der Größe des Chips in der Kamera zusammen (Große Chips=mehr Licht=teurer). Sie nehmen folgende Werte: Alles unter 200 in hellen Umgebungen (sonniger Tag draußen, gut ausgeleuchtetes Zimmer). Wenn möglich, nehme ich die kleinste mögliche Zahl. Zwischen 400 und 800 können Sie für bewölkte Tage bei Außendrehs verwenden. Für dunkle Events mit wenig Licht probieren Sie ihr Glück ab 1600 aufwärts. Diesen Wert legen Sie vorher fest, Sie wissen schließlich wo Sie drehen wollen. Achten sich bei Digitalkameras darauf “AutoISO” oder was der Hersteller da für ein Hilfsprogramm eingebaut hat, auszustellen! Fliegt ein Vogel am Fenster vorbei, oder zieht eine Wolke vorüber ist ihr Bild im Eimer! Perspektive Es hat sich bewährt, die folgenden Einstellungen immer in der aufgezählten Reihenfolge abzuarbeiten. Perspektive ist der einzige Wert in dieser Liste, den die Kamera nicht für Sie rechnen kann. Schauen Sie sich ihren Drehort an und überlegen Sie sich, was und wie es im Bild später zu sehen sein soll. Wollen Sie mittig sitzen und etwas erzählen, wie ich das beispielsweise in der Moderation getan habe? Bringen Sie die Kamera auf Augenhöhe und stellen Sie sich mittig davor. Expertentipp: Es gibt die so genannte “rule of thirds”. Verlegen Sie den Fokus des Bildes von der Mitte weg, so wie im Bild zu sehen ist. Das macht jedes Bild dynamischer und spannender. Gehen Sie nah ran: Videos in denen alles zu sehen ist, sind langweilig. Legen Sie den Fokus auf das Wichtige im Bild. Weißabgleich Wenn Sie die Grundeinstellungen haben, befassen Sie sich mit der Situation und erklären der Kamera was sie zu tun hat. Anders als unser Gehirn kann die Maschine nicht adaptieren. Der Weißabgleich ist das beste Beispiel: Für Ihr Auge ist eine weiße Wand immer weiß, egal welches Licht darauf scheint. Das schafft die Kamera nicht. Sie müssen ihr für jedes Lichtverhältnis separat mitteilen: Dies ist jetzt Weiß. Dafür nehmen Sie ein weißes Blatt Papier, halten es so (ganz wichtig) dass das selbe Licht darauf fällt, wie auf das Objekt das sie drehen wollen, und machen den Weißabgleich. Kompakt- und Digitalkameras halten Sie für unfähig und verstecken diese Einstellung ziemlich tief in den Menüs. Suchen Sie hier nach “AWB” und dann nach der manuellen Einstellung.Testen Sie das unbedingt: Die Ergebnisse sind atemberaubend: Ihr Bild wird nur so vor Farbe strotzen! Expertentipp: Halten Sie mal ein blaues oder ein rotes Papier in den Weißabgleich. So erzeugen die Profis z.B. “Sonnenuntergangsstimmung”. Blende Je nach Kamera auch “Belichtung” oder ähnlich genannt. Die Blende reguliert die Menge an Licht die auf den Sensor fällt, der das Foto macht. Je weiter Sie die aufmachen (die Zahl wird kleiner), desto mehr Licht fällt ein und desto heller werden die Bilder. Ich vergleiche das Bild, das die Kamera aufnimmt, immer mit dem das mein Auge sieht. Die Helligkeit sollte übereinstimmen. Werden sie zu dunkel, gibt es Flächen die “absaufen” und nicht mehr zu erkennen sind. Gleiches bei einer zu hellen Einstellung: Dann “brennt” das Bild ab und es ist nur noch ein strukturloser weißer Fleck zu erkennen. Für den Anfang: Drehen Sie lieber ein klein wenig zu dunkel, als zu hell. Gegen weiße Flecke lässt sich absolut nichts mehr machen. Generell gilt: Fürs Drehen brauchen Sie Licht! Mehr ist immer besser! Schalten Sie alle Lampen an und drehen Sie mittags! Expertentipp: Für bessere Kameras: Gain abschalten, das ist digitale Nachbelichtung. Bessere Kameras haben eine “Zebra-Einstellung”, in der zu helle Bereiche des Bildes gestreift dargestellt werden. Hier gilt: die allerhellsten Punkte dürfen einen kleinen Fleck Zebra haben, ansonsten dürfen keine weißen Striche zu sehen sein. Brennweite und Fokus Gerne auch “Schärfe” oder “Zoom” genannt. “Die Schärfe ziehen” Sie immer als allerletztes. Wünschenswert wäre es, wenn ihre Kamera Fokusringe besitzt, an denen Sie herumdrehen können um heranzuzoomen und das Bild scharf zu machen. Sie wählen nun den Bildausschnitt (immer so nah wie es geht) den Sie drehen möchten und stellen den wichtigen Teil des Bildes (Gesicht) scharf. Die kleinen Cams machen das leider automatisch. Klingt vielleicht einfacher, nimmt Ihnen aber die Souveränität. Wichtig ist hierbei: Niemand interessiert sich z.B. für Ihre Hose oder Ihren Tisch. Drehen Sie das Wesentliche! Und lassen Sie die Finger vom Digitalzoom. Der wird nicht benutzt, niemals! Wenn Sie mehr sehen wollen, gehen Sie näher ran. Das ist immer besser als Zoom. Expertentipp: Lässt ihre Kamera das zu, ziehen Sie Schärfe wie folgt: Zoomen Sie an das Drehobjekt so nah ran wie es geht. Stellen Sie dann scharf. Zoomen Sie zurück in den gewählten Bildausschnitt: Bestes mögliches Ergebnis Tiefenschärfe Zum Schluss ein Stilelement, das “normale Bilder” zu “epischen Bildern” aufwertet. Sie kennen die Tiefenschärfe von der Kinoleinwand: Der Protagonist ist scharf, alles andere verschwimmt. Das ist ein Stilelement, in erster Linie dazu gedacht, den Fokus auf den wichtigen Teil des Bildes zu lenken. Je nach Kameraart sind unterschiedliche Ergebnisse möglich. Versuchen Sie aber immer so wenig Tiefenschärfe (soviel verschwommenen Hintergrund) wie möglich zu erzielen. Wie das geht: Blende so weit wie möglich auf. So weit wie möglich reinzoomen. So nah wie möglich an das Objekt herangehen. Hat Ihre Kamera einen “Shutter”, nutzen Sie ihn hierfür: Sie können die Blende noch weiter aufmachen. Etwas zu hell (es sollte aber nichts abbrennen) ist auch okay, das können Sie später abdunkeln. Das soll es erstmal für heute gewesen sein. Sie sehen: Hinterm “Videos-drehen” steckt ganz schön viel Theorie. Beim nächsten Mal gehts ums Schneiden der Videos und den ein oder anderen Tipp, wie Sie wirklich gute Videos drehen. © CC-Lizenz: https://en.wikipedia.org/wiki/File:Rivertree_thirds_md.gif Dreh-Tipps für Fortgeschrittene Im nächsten Abschnitt geht es um Videoschnitt, also das Zusammensetzen Ihres gedrehten Materials bis hin zum fertigen Film. Diesmal soll es zunächst um ein paar nützliche Tipps für das eigentliche Drehen gehen. Außerdem habe ich selbst die Kamera in die Hand genommen, und zwei der Tipps auf Film gebannt. Erstmal noch ein paar Tipps, damit Ihre Videos auch großartig aussehen und spannend sind. Nur zu wissen, wie eine Kamera funktioniert, reicht nicht aus um gute Videos zu drehen. Es lauern viele Stolperfallen und gerade als Anfänger tut man Dinge, über die man ein Jahr später nur den Kopf schüttelt. Tipps zum Drehen hochwertiger Videos Sie haben sich eine Kamera besorgt? Großartig! Jetzt lernen Sie ihre Funktionen, sodass Sie Sie im Schlaf bedienen können. Wenn Sie die Maschine innerhalb von 30 Sekunden mit allen wichtigen Einstellungen zum Laufen bringen, können Sie viel schneller mit der eigentlichen Arbeit loslegen. Drehen Sie außerhalb von einem festen Script, sollten Sie in der Lage sein schnell zu reagieren: Manche Dinge passieren nur einmal und dann wollen Sie die auch auf Film haben! Seien Sie immer vorbereitet: Wenn Sie auf eine Messe oder dergleichen fahren, haben Sie ihr Stativ dabei, einen weißen Zettel, ein externes Mikro und was Sie sonst zum Drehen benutzen wollen. Wo wir von Stativ sprechen: Benutzen Sie es. Immer! Jedem Zuschauer fallen schiefe Bilder auf und das wirkt unprofessionell. Licht ist das absolute Musthave aller Videos. Je mehr Licht Sie haben, desto besser. Standen Sie schon mal an einem Set oder auf einer Bühne? Es fühlt sich an als seien Sie in der Sahara um 12 Uhr mittags: Mehr Licht verbessert alle Ihre Aufnahmen. Auf Platz 2 kommt direkt der Ton. Am Ende läuft Ihr Video auf einem Laptop oder wird von Plastik-PC-Boxen abgespielt: Wenn das Original schon rauscht und knistert, hören 80 Prozent Ihrer Zuschauer nichts mehr. Denken Sie in Szenen. Das ist die beste Variante ein gutes Video herzustellen: Halten Sie einfach so drauf, beispielsweise bei einer Betriebsfeier, schalten Sie ab sobald es langweilig wird und drehen Sie eine neue Szene. Auch für gescriptete Videos gilt: Denken Sie in kurzen Szenen: Zulange das selbe Bild funktioniert nur in französischen Kunstfilmen, aber nicht im Internet. Lassen Sie das Gezoome und laufen Sie nicht umher. Wenn Sie etwas größer zeigen wollen, gehen Sie näher heran. Schauen Sie mal in das Video weiter unten, diese Variante sieht immer professioneller aus, als hakliges Rangezoome. Herumlaufen ist ebenfalls gefährlich: Das Bild wackelt, die Automatik verstellt andauernd das Bild: Die Aufnahmen sind im Eimer. Bleiben Sie besser an einer Stelle, während die Kamera läuft. Während der Dreharbeiten ist nicht etwa die Kamera Ihr wichtigster Ausrüstungsgegenstand, sondern Ihr Auge und Ihr Verstand. Viele Anfänger drücken immer erst den Record-Knopf und schauen dann, was sie auf ihrem Bildschirm sehen. Das hat zur Folge, dass Sie Ihren Speicher mit ganz vielen wertlosen Aufnahmen füllen und im schlechtesten Falle überhaupt nichts Verwertbares haben. Deswegen empfiehlt sich für jede Drehsituation folgender Ablauf: Look, Move, Point, Shoot, Stop. Zuerst schauen Sie sich die Situation an, dann gehen Sie in die Position von der Sie drehen wollen. Anschließend richten Sie ihre Kamera aus, drücken dann den Record-Knopf, drehen was Sie drehen wollen und beenden danach Ihre Aufnahme. Für die nächste Szene verfahren Sie genauso. Endlostakes sind sehr schwer zu ordnen, und am Schnittplatz zerschneiden Sie sie eh wieder in kleine Einzelteile. Eine Lektion, die ich persönlich jedes Mal wieder aufs Neue lernen muss: Halten Sie ihre Videos so kurz wie möglich. Im Internet ist die absolute Oberschmerzgrenze drei Minuten. Testen Sie sich selbst und schauen Sie mal irgendein Video. Achten Sie darauf, wann Ihre Gedanken abschweifen. Wahrscheinlich schon lange vor der Oberschmerzgrenze. Deswegen die Regel: Nehmen Sie die Videolänge, die Sie anpeilen und teilen Sie diese durch drei. Ich würde am liebsten immerzu 10-Minuten-Videos drehen, deswegen versuche ich so zu kürzen und zu planen, dass ich bei drei Minuten ankomme. Das Video unten lässt sich ganz locker auf drei Minuten planen, geworden ists am Ende eine. ;-) Achten Sie immer darauf, die hellste Lichtquelle (meistens die Sonne) hinter Ihrer Kamera zu haben. Ansonsten sehen Sie nämlich aus wie ein Flüchtling im Zeugenschutzprogramm. Die Kamera passt sich in der Automatikeinstellung immer an die Lichtverhältnisse an. Drehen Sie manuell (viel besser) führt zu viel Licht an der falschen Stelle dazu, dass die Dinge, die Sie drehen wollen zu dunkel sind. Die letzten zwei Tipps gibt es in meinem ersten Video für die Tutorials. Im nächsten Artikel zeige ich, wie ich dieses Video erstellt habe, aber genug der Worte: Jetzt drücken Sie auf Play. Videoschnittsoftware und Grundlagen des Videoschnitts Zwar können Sie jetzt richtig schicke Videos drehen, aber irgendwie müssen die ja noch auf YouTube kommen. Der Weg führt über ein Videoschnittprogramm, an dem Sie wie ein Hollywoodregisseur ihre gedrehten Aufnahmen kreativ zusammenbauen, sodass am Ende ein echter kleiner Film entsteht. Zum Abschluss stelle ich Ihnen die verschiedenen Schnittprogramme auf dem Markt und die Grundeinstellungen mit dem Schnittprogramm meiner Wahl: Magix Video Deluxe. Das Ganze sehen Sie in einem so genannten Screencast, also einem Video, bei dem Sie verfolgen können, was ich auf dem Bildschirm gerade so mache. Übrigens auch eine sehr gute Variante für den Einstieg! Die Software dafür heißt OBS.

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Google Trends: So profitierst Du davon


08.11.13 | Google Trends ist ein Tool von Google, das auf der Google-Suche basiert und mit dessen Hilfe Internetuser die Beliebtheit von Suchbegriffen herausfinden können. Es zeigt an, wie oft ein bestimmter Suchbegriff relativ zum gesamten Suchvolumen abgefragt wird. Über welche verschiedenen Funktionen das Tool verfügt und warum es für Internetnutzer über die reine Informationsbeschaffung hinaus interessant ist, soll im nachfolgenden Artikel näher beleuchtet werden. Funktionen von Google Trends 1. Angesagte Suchanfragen In der Rubrik `Angesagte Suchanfragen´ sind die beliebtesten Suchanfragen der Googlenutzer in Echtzeit zusammengestellt. Das heißt, dass sich die Ergebnisse ständig verändern und entsprechend aktualisiert werden. Es gibt neben diesen aktuellen Suchanfragen eine Zusammenfassung der beliebtesten Anfragen der letzten 30 Tage, welche neben Deutschland auch für 12 weitere Länder zur Verfügung steht. Im Vollbildmodus von Google Trends sieht das beispielsweise so aus: Die aktuellen Suchanfragen werden in der Reihenfolge der Top-Anfragen eines jeweiligen Tages angezeigt. Das zuletzt meist angefragte Thema in Deutschland war z.B. die Champions League. Die beliebtesten Anfragen der Deutschen in den letzten 30 Tage hingegen werden in einer Tabelle dargestellt und in Wochentage eingeteilt. So kann der Suchende genau erfahren, was an welchem Tag am meisten auf Google gesucht worden ist. 2. Top Charts Der Abschnitt Top Charts ist bislang nur für Ergebnisse aus den USA erhältlich. Die Anfragen können allerdings auch hier in Deutschland angesehen werden. Hier kann der Besucher in verschiedenen Kategorien wie Business, Entertainment oder Sport herausfinden, welche Anfragen am häufigsten auftauchen. Anders als bei den angesagten Suchanfragen werden hier Ergebnisse präsentiert, die über einen längeren Zeitraum hinweg gefragt waren. Unter ‘Meistgefragt’, dem kleinen Balkendiagramm oben rechts in der jeweiligen Kategorie, ist dargestellt, wer oder was am meisten gesucht wurde und wie sich die Positionen im Laufe der Zeit verändern. Dies wird durch grüne und rote Pfeile sowie gelbe Sterne, die für neue Ergebnisse in den Charts stehen, symbolisiert. In diesem Beispiel, in dem es um die meistgesuchten Tiere geht, wird deutlich, dass Hunde unangefochten an der Spitze der Suchanfragen stehen. Unter ’Trends’, welches in manchen Kategorien direkt neben ‘Meistgefragt’ als kleiner Pfeil auftaucht, erfährt der Leser, welche Trends in einer bestimmten Kategorie zu beobachten sind. In der Kategorie Tiere ist zwar der Hund meistgesucht, jedoch ist der Fuchs derjenige Suchbegriff, der die höchste Steigerungsrate über einen bestimmten Zeitraum vorzuweisen hat. 3. Erkunden Unter dem Stichwort ‘Erkunden’ gibt es eine Reihe weiterer Funktionen, die für den Besucher interessant sein können. Durch das Hinzufügen eines oder mehrerer Suchbegriffe eigener Wahl können hier Informationen zu zeitlichem und regionalem Interesse sowie zu verwandten Suchanfragen gesammelt werden. Der Vergleich der Daten ist dabei sehr einfach, da sie in anschaulichen Grafiken dargestellt werden. Die zur Verfügung stehenden Daten stammen aus den Jahren 2004 bis heute und bieten dadurch einen guten Überblick über die Entwicklungen der vergangenen Jahre. Außerdem lässt sich die Sprache in den Einstellungen ändern, wodurch die Suche an verschiedene Regionen angepasst werden kann. In dieser Rubrik bietet Google Trends zusätzlich die Möglichkeit, nach bestimmten Kategorien, wie ‘Internet und Kommunikation’ oder ‘Computer und Elektronik’ zu suchen, was die Suche zielgerichteter macht. Die Suche selber kann der User, wie beim normalen Google Search auch, in Websuche, Bilder, News, Shopping oder Youtube eingrenzen. Beispielsuche Hier eine Suche nach den Keywords ‘affiliate’ und ‘SEO’ im weltweiten Vergleich, um das Ganze etwas zu veranschaulichen: In der Grafik zum zeitlichen Verlauf sieht der User, dass die Suchanfragen zum Keyword ‘affiliate’ relativ stabil waren, mit einer leichten Steigerung im Jahr 2009. Das Suchwort ‘SEO’ hingegen scheint im Laufe der Jahre beliebter geworden zu sein und sich später eingependelt zu haben. Es gibt hier zusätzlich die Möglichkeit, Häkchen bei ‘Nachrichtenschlagzeilen’ und ‘Prognose’ zu setzen. Google Trends zieht dann bei ‘Nachrichtenschlagzeilen’ die Nachrichten der vergangenen Jahre heran, die diesen Begriff enthielten und kennzeichnet die einzelnen Schlagzeilen mithilfe von Buchstaben. Außerdem berechnet Google Trends bei ‘Prognose’ wie sich der Suchbegriff im nächsten Jahr entwickeln könnte. Diese Funktion ist allerdings nicht für alle Suchbegriffe vorhanden. Das regionale Interesse wird mit einer Welt- bzw. Länderkarte bei der Suche für ein einzelnes Land dargestellt. Bei dieser Grafik der Weltkarte ist auffällig, dass das Keyword ‘affiliate’ besonders im englischsprachigen Raum vertreten ist und noch relativ wenig in Deutschland. Die Ergebnisse kann der User entweder nach Region oder Stadt filtern. Auf dieser Karte sind die Städte, die die meisten Suchanfragen hatten, mit Kreisen gekennzeichnet zu sehen. Unterhalb der Weltkarte gibt es die Option ‘Veränderungen im Zeitverlauf anzeigen’, mit der der Leser durch die zeitlichen Veränderungen scrollen kann, was die weltweiten Entwicklungen noch mehr verdeutlicht. Durch einen Klick auf das Feld startet eine interaktive Grafik, die zeigt, wo das Interesse am jeweiligen Suchbegriff zu- bzw. abgenommen hat. Neue Themen: Leser erfahren bei Google Trends, welche Themen und Trends gerade aktuell sind, was z.B. für Journalisten und Blogger von Vorteil sein kann. Wer sich näher mit Trends beschäftigt, kann also neue Ideen für Themen entwickeln, die viel Traffic auf der eigenen Seite erzeugen können. So kann man als Autor beispielsweise Blog-Posts mit neuen Inhalten füllen, die für Leser interessant erscheinen. SEO: Auch SEO´s können von diesem Tool profitieren. Die Suchwörter, die von den Internetusern am meisten gefragt sind, können in die eigene Arbeit integriert werden. Beispielsweise dann, wenn neue Ideen und Keywords für eine Nischenseite gesucht werden. Webseite: Webseitenbetreiber können zudem die Schlagworte ihrer eigenen Webseite mit den Trends abgleichen und dadurch feststellen, ob sie noch aktuell sind oder bereits von anderen Begriffen mit höherer Beliebtheit abgelöst wurden. Auch für die richtige Contentplanung ist dies unerlässlich. Grafiken: Ein weiterer Vorteil von Google Trends ist, dass man Grafiken direkt für die eigene Seite übernehmen kann. Dies geschieht über einen Klick auf das Feld ‘Einbetten’ unterhalb der Grafiken, wodurch der Code zu der Grafik angezeigt wird. Dieser kann anschließend in eine HTML-Seite eingefügt werden. Videos: Auf Google Trends finden sich außerdem zahlreiche Ideen für neue Videos, die später auf YouTube veröffentlicht werden können. Es ist besonders praktisch, wenn der Leser bereits über ein Google-Konto verfügt, da dann der Schritt zu einer eigenen Youtube-Seite nicht mehr schwer ist. Youtube: Bei der Suche nach ‘Youtube’ in Google Trends kann der Leser beispielsweise Input darüber bekommen, was derzeit auf Youtube angesagt ist, und dies in seinem eigenen Video verwenden.

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So behälst Du als Affiliate im Internetdschungel den Durchblick


06.11.13 | Für viele ist es die erste Beschäftigung am Tag: morgens nach dem Aufstehen Zuhause oder im Büro den PC, das Tablet oder Smartphone einschalten, um die neuesten News zu lesen. Auch darüber hinaus bringt das Online Business mit sich, dass Nutzer, die im Internet Geld verdienen wollen, rund um die Uhr “up to date” sein sollten, denn immer wieder zählt die Schnelligkeit der Verbreitung von aktuellen und wichtigen Informationen, insbesondere für Informationsportale. Im Online Marketing gibt es eine Vielzahl an Webseiten, die täglich neue Informationen präsentieren. Deshalb ist es schwierig, bei der Fülle an News den Durchblick zu behalten. Hinzu kommt, dass jeder Affiliate auch auf weiteren Webseiten unterwegs ist, je nach persönlichem Interesse, Zeitungs- oder Sportseiten etc. Um ein “Tab Chaos” im Browser zu vermeiden, gibt es eine kostenlose und übersichtliche Alternative: Der RSS Feed Reader. Wir stellen Euch den beliebten Feed Reader feedly vor. Was genau ein RSS Feed ist sowie die ersten Schritte zur persönlichen Einrichtung von feedly, erfahrt Ihr hier bei uns. Mehr Durchblick mit feedly Laut Wikipedia ist ein Feedreader (engl. “Einspeisungsleser” oder “Eingabeleser”): “ein Computerprogramm zum Einlesen und Anzeigen von News Feeds, die meist in den Formaten RSS oder Atom angeboten werden. Feeds werden meist von den Betreibern von Nachrichtenseiten, Weblogs und Foren angeboten, um über neue Artikel und Beiträge auf dieser Website zu informieren. So kann der Besucher, auch ohne die Website explizit aufzusuchen, erkennen, ob für ihn interessante Beiträge vorliegen.” Google hat seinen RSS Feed Reader “Google Reader” am 1. Juli 2013 eingestellt. Grund für das Aus ist laut Googles Firmenblog die sinkende Nutzerzahl. Viele vermuten jedoch, dass der Reader zugunsten von Google+ sterben musste. Trotzdem: feedly steht als gute und beliebte Alternative zum Google RSS Reader bereit. Laut Google Trends ist feedly verglichen mit anderen RSS Readern unangefochten das beliebteste Keyword bei der Google Suchmaschinensuche der letzten 12 Monate weltweit. Die RSS Reader “The old Reader”, “Feedreader” und “NetNewsWire” wurden sogar nicht oft genug gesucht. “NewsBlur” fällt im Vergleich zu feedly kaum ins Gewicht. Die ersten Schritte mit dem kostenlosen RSS Reader feedly sind leicht erklärt: 1. Mit Google E-Mail anmelden oder einen neuen feedly Account anlegen 2. Nach der Anmeldung seht Ihr links eine Spalte mit “My feedly” und “Add Content” (Inhalt hinzufügen). was interessiert Dich nun? Nehmen wir als Beispiel die Kategorie “Online Marketing”. Search Engine Land ist eine beliebte und vielgelesene Webseite mit aktuellen News. Um sie in feedly zu integrieren, klickt ihr auf “Add Content” (siehe Screenshot). Nun habt Ihr die Möglichkeit einfach die URL oder den RSS Feed Code, den Ihr auf der Webseite von Search Engine Land findet (rechte Maustaste und “Adresse des Links kopieren”), einzugeben. Wir haben die URL in das Eingabefeld kopiert, wo anschließend automatisch unter “Sources” (Quellen) die Seite erscheint. Nun müsst ihr das +-Zeichen (siehe Screenshot) anklicken. 3. Im nächsten Schritt öffnet sich links eine neue Spalte. Dort könnt Ihr auswählen, in welche Kategorie der News Feed integriert sein soll. Unter “create new category” haben wir die Seite unter “Online Marketing” (siehe Screenshot) gespeichert. Abschließend müsst Ihr “Add” anklicken, damit die Seite endgültig hinzugefügt wird. 4. Herzlichen Glückwunsch! Ihr habt Euren ersten News Feed erstellt! Unter “My feedly” seht Ihr die Kategorie “Online Marketing” mit der zugehörigen Webseite “Search Engine Land” aufgelistet. Jetzt könnt Ihr Schritt 2 und 3 beliebig oft wiederholen. Was interessiert Euch noch und worüber möchtet Ihr immer “up to date” sein, ohne ständig die einzelnen Webseiten aufzurufen? Es ist möglich, beliebig viele Kategorien zu erstellen (siehe Screenshot). Probiert es einfach aus! 5. Wenn Ihr eine Kategorie anklickt, z.B. “Online Marketing”, seht Ihr oben rechts verschiedene Zeichen (siehe Screenshot). Dort könnt Ihr beispielsweise individuell bestimmen, welche News Ansicht Ihr bevorzugt oder Artikel als gelesen markieren. Wir haben uns für die Variante “Cards View” (siehe Screenshot) entschieden. Wie immer gilt: einfach ausprobieren! 6. feedly upgradefeedly bietet zudem die Option, das Design farblich zu bestimmen. In der linken Spalte findet Ihr unter “Themes” verschiedene Farben zur Auswahl. Unter “Support” besteht die Möglichkeit, ein Upgrade für feedly zu kaufen, derzeit $5 pro Monat oder $45 pro Jahr. Ein Vorteil wäre zum Beispiel der “Speed Boost”. Feedly liefert Feeds kleinerer Seiten mit einer Verzögerung von 30 Minuten aus. Mit einem Upgrade kommen diese vielleicht exklusiven und interessanten News sofort beim Leser an. In diesem Fall lohnt sich der Kauf mit Sicherheit. feedly gibt es auch als App für Smartphones: überall kompakt die aktuellsten News lesen!

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Twitter: Profil erstellen - Tipps - der perfekte Tweet


31.10.13 | Twitter ist ein Informationsnetzwerk, was einem beste Möglichkeiten bietet, sich mit Menschen aus aller Welt zu verbinden. Tweets sind maximal 140 Zeichen lang, wodurch schnell auf aktuelle Themen, die den eigenen Interessen entsprechen, zugegriffen werden kann. Aber auch eigene Tweets sollen auf Reaktionen stoßen, Interaktion ist bekanntlich die Währung des Social Web. Doch wie beginne ich bei Twitter? Wie finde ich einen passenden Einstieg, um einen Twitteraccount zu bekommen, der eine aktive Gefolgschaft hat? Hier soll Ihnen gezeigt werden, wie Sie Ihr eigenes Twitterprofil erstellen, außerdem erwarten Sie Tipps um mehr Follower zu bekommen und schließlich eine Anleitung zum perfekten Tweet. Schritt für Schritt zum Twitterprofil: Schritt 1: Registrierung Gehen Sie zunächst auf die Seite . Dort sehen Sie unter der Überschrift “Neu bei Twitter? Registriere Dich!” Textfelder mit denen Sie sich bei Twitter registrieren können. Dazu müssen der vollständige Name, eine E-Mailadresse und ein Passwort eingegeben werden. Hierbei können Sie einen Fake-Namen angeben, der reale Name ist jedoch immer persönlicher. Das Twitterprofil muss über einen Link, der per E-Mail versandt wird bestätigt werden, damit alle Features benutzt werden können. Schritt 2: Folgen Twitter fordert Sie anschließend auf, fünf anderen Profilen zu folgen. Dabei kann aus Vorschlägen ausgewählt oder selbst nach Personen, die man kennt, gesucht werden. Indem Sie den Button “Folgen” klicken, werden Sie zum Follower dieser Person oder Seite. Twitter fordert zwei weitere Male auf, fünf Profilen zu folgen, wobei diesmal Vorschläge aus Bereichen wie Musik, Nachrichten oder Comedy gemacht werden und anschließend auch Kontakte aus dem E-Mail-Postfach importiert werden können. Letzterer Schritt kann aber auch übersprungen werden. Um den etwas lästigen Aufforderungen Twitters zu entkommen, kann auch erst fünf beliebigen Profilen gefolgt die später getrost wieder entfolgt werden können. Schritt 3: Profilbild hochladen und Kurzbiografie erstellen Laden Sie nun ein passendes Profilbild hoch. Am besten sind hier attraktive Fotos von Ihnen selbst. Logos oder Comicfiguren eignen sich nicht besonders, um Follower anzuziehen und Erotik schreckt ab. Unter Ihrem Bild wird später eine kurze Beschreibung zu Ihrer Person erscheinen. Es folgen tatsächlich mehr Menschen Twitterprofilen, die sich mit einem bestimmten Thema beschäftigen, zum Beispiel einer Person die Rezensionen zu den neuesten Kinofilmen schreibt. Dieser Schritt kann auch erst einmal übersprungen werden und später in der Profilansicht bearbeitet werden. Zusätzlich zur Kurzbiografie kann auch der Wohnort und ein Link zur eigenen Webseite angegeben werden. Außerdem kann auch ein Kopfzeilenbild ausgewählt werden, welches hinter dem Profilbild erscheint. Schritt 4: Twitter kennenlernen Sobald alles eingerichtet ist, erscheint das fertige Twitterprofil. Rechts unter dem Profilbild und der Kurzbiografie erscheinen später die eigenen Tweets. Links oben kann ausgewählt werden zwischen Personen, denen gefolgt wird, eigenen Followern, Favoriten und Listen. Darunter erscheinen immer neue Vorschläge, welchen weiteren Personen gefolgt werden kann und die aktuellen Thementrends, über die derzeit am häufigsten diskutiert wird. In der obersten Leiste gelangen Sie schnell auf die Startseite, auf der die chronologische Timeline der Tweets Ihrer befolgten Personen erscheint. Daneben befindet sich der Button “@Verbinden”, unter dem Sie alle Erwähnungen Ihres Namens und Interaktionen mit anderen finden. Klicken Sie auf “#Entdecken”, tauchen aktuelle Ereignisse auf, die auf Ihr eigenes Profil zugeschnitten sind, also zum Beispiel Veranstaltungen in Ihrem Wohnort oder Tweets, die oft retweetet wurden. Unter “Account” gelangen Sie wieder zurück auf Ihr Profil. Rechts oben können Sie in der Suchleiste nach weiteren Profilen suchen, die Sie interessieren, oder auch nach aktuellen #Hashtag-Themen. Der Button mit dem Zahnrad ermöglicht Ihnen, Direktnachrichten zu senden, Listen aufzurufen, die Hilfe zu durchsuchen, Tastaturkürzel durchzusehen, Einstellungen vorzunehmen und sich abzumelden. Gleich daneben befindet sich das Symbol des Federhalters, anhand dessen Sie neue Tweets verfassen können. Schritt 5: Liste bei Twitter erstellen Klicken Sie anschließend auf den Button “Liste erstellen”. Sie können jetzt einen Namen für Ihre Liste festlegen, zum Beispiel “Filmfreunde”. Darunter ist Platz für eine passende Beschreibung zu Ihrer Liste, dies lohnt sich vor allem bei öffentlichen Listen. Sie können entscheiden, ob die Liste privat ist, also ausschließlich für Sie sichtbar, oder aber öffentlich, sodass jeder Einblick in die Liste hat. Anschließend können Sie Mitglieder, deren Beiträge Sie auf keinen Fall verpassen wollen, hinzufügen. Klicken Sie hierfür auf das Profil der jeweiligen Person und auf das Symbol neben dem “Folgen”-Button. Schritt 6: Twitter erkunden Klickt man auf Namen oder Profilbilder anderer Personen, erscheint zunächst ein Kurzprofil. Ganz unten gibt es einen Button, um das ganze Profil anzuzeigen, alternativ kann man auch einfach nochmals auf den Namen oder das Bild klicken und kommt somit zum vollständigen Profil. Probieren Sie es einfach aus und suchen Personen, die Sie aus der Öffentlichkeit oder privat kennen und schon können Sie sich mit ihnen vernetzen. Erscheint neben dem Namen das kleine blaue Symbol mit weißem Häkchen, bedeutet dies übrigens, dass das Profil verifiziert ist. Personen, die in der Öffentlichkeit stehen, können Ihre Twitterprofile beglaubigen, damit sich Fans sicher sein können, auf kein Fake-Profil gestoßen zu sein. Generell erscheint rechts immer eine Leiste mit Tweets, egal ob Sie in der Timeline-Ansicht, der Profilansicht oder auf der “#Entdecken”-Seite sind. Links sind Vorschläge zu Accounts, denen gefolgt werden kann und Thementrends. Befinden Sie sich auf der Startseite, werden oben links kurze Informationen zum eigenen Profil angezeigt, sind Sie jedoch auf Ihrem Profil, werden an dieser Stelle Angaben zu Vernetzungen gemacht. Sie sehen, dass durch diesen unkomplizierten Aufbau eine ebenso einfache Handhabung und Bedienbarkeit gegeben ist. In weiteren Schritten können Sie nun die Twitterwelt erkunden und sich weiter vernetzen. (Bleiben Ihnen trotzdem noch Fragen oder stoßen Sie auf Probleme, lohnt es sich auch, die gut strukturierte Hilfeseite von Twitter zu durchsuchen. Twitterprofile wie “Support auf Deutsch/ @hilfe” können direkt angetweetet werden und helfen meist weiter.) 10 Tipps um Follower bei Twitter zu gewinnen Wichtig, um auf Twitter durchzustarten und Interaktion zu erlangen, sind in erster Linie Follower. Hier sollen Ihnen zehn Tipps helfen, Follower zu gewinnen und mit anderen zu agieren. 1) Verlinken Sie Ihr Twitterprofil so oft es geht, also auf anderen Social-Network Seiten und Ihrer Webseite. Schreiben Sie Ihren Twitternamen in die Signatur von E-Mails, auf Visitenkarten und in Kommentare von Blogs. 2) Vernetzen Sie sich mit anderen: Retweeten Sie Beiträge, die Sie interessieren, fragen Sie bei Problemen nach Hilfe und bieten Sie auch selbst Hilfe an. 3) Folgen Sie zurück. Dabei muss nicht jedem gefolgt werden, der einem selbst folgt, aber denen, die den Interessen entsprechen und aktiv zu sein scheinen. 4) Folgen Sie anfangs ruhig Twitterati. Das sind Personen, die viele Follower haben und Ihren Twitteraccount ausgeprägt nutzen. Folgen Sie ihnen, werden Sie bei deren Followern sichtbar und es besteht eine größere Chance, dass Ihnen Menschen zurückfolgen. Später können Twitterati auch wieder entfolgt werden. 5) Twittern Sie über `trending topics´. Nutzen Sie Hashtags, am besten klickstarke Themen, etwa zu der aktuell laufenden TV-Sendung oder gegenwärtigen politischen Themen, um in weitere Kreise vorzudringen. 6) Twittern Sie möglichst interessant, also nicht ständig Links, sondern auch lustige Kurzgeschichten aus Ihrem Leben. Hauptsache überraschend, abwechslungsreich, persönlich und humorvoll. 7) Betteln Sie nie um Follower. Es gibt bessere Wege, Follower zu bekommen. 8) Machen Sie Ihre Tweets retweetbar. Das heißt, nutzen Sie nicht immer die volle Zeichenanzahl, sondern nur ca. 100 Zeichen. Andere haben dann Platz Ihren Namen und einen kurzen Kommentar zum Retweet zu schreiben. (siehe Abschnitt perfekter Tweet) 9) Twittern Sie regelmäßig und mit Qualität. Bauen Sie ab und an Bilder, Videos oder Links zu nützlichen Artikeln ein. Um regelmäßig twittern zu können gibt es mittlerweile auch die App für Smartphones, damit Sie auch unterwegs Zugriff auf Twitter haben. 10) Twittern Sie, was Sie selbst interessiert und achten Sie nicht ausschließlich auf die Followerzahlen. Das bringt nach einer Zeit keinen Spaß mehr. Außerdem ist es immer besser eine aktive Gefolgschaft zu haben, anstatt 500 anonyme Mitleser. Der perfekte Tweet Ein Tweet besteht aus wenigen Zeichen und ist somit schnell geschrieben. Ebenso schnell lassen sich aber auch Fehler einbauen, die die Leser des Tweets abschrecken, weiter auf die Inhalte einzugehen. Es ist also wichtig, das richtige zu schreiben. beschreibt in seinem Magazin für Online-Markteting, dass fehlerfreies Tweeten solides Handwerk ist. Benutzt man Twitter richtig, lässt sich damit viel Reichweite aufbauen. Hier soll der Artikel Tantaus und eine Infografik, die Twitter selbst erstellt hat, ausgewertet werden, damit Sie die bestmögliche Gestaltung Ihrer Tweets erreichen. Zunächst gilt der Vorsatz erst denken, dann tweeten. Gerade weil nur wenig Platz ist, sollte der Inhalt auch wirklich interessieren sowie Rechtschreibung und Grammatik einwandfrei sein. Der Tweet wird dadurch lesbar und einflussreicher. Tweets, die mit ca. 100 Zeichen verfasst wurden, haben nachweislich eine 17% höhere Rate beachtet zu werden als längere Tweets. Es empfehlen sich einleitende Hashtags. Diese sind der Einstieg in die Kreise von Followern und sollten bedacht gewählt werden. Dies können Stichwörter zu aktuellen Themen, die gerade diskutiert werden, sein. Verwenden Sie nie mehr als zwei Hashtags, da mehr oft als Spam aufgefasst wird. Tantau rät zu sogenannten “Call to action”, wie “Bitte lesen”, “Bitte hier klicken” oder “Bitte retweeten”. Diese Handlungsempfehlungen können wahre Wunder vollbringen, da sie motivieren, indem sie die Leser auffordern tätig zu werden. In der Kürze liegt die Würze: Verwenden Sie Abkürzungen wie “&” anstatt “und”, um den Platz optimal zu nutzen. Trotzdem sollte kein Slang eingesetzt werden, sondern auf schlichtgehaltene Aussagen zurückgegriffen werden. Tipp zum Link kürzen: Um Links abzukürzen, gibt es URL-Shortener wie oder , bei denen die Links auf rund 20 beziehungsweise 13 Zeichen verkürzt werden.

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Was ist Twitter?


30.10.13 | Der Kurznachrichtendienst Twitter wird immer beliebter. Boris Becker und Oliver Pocher beschimpfen sich öffentlich, Ashton Kutcher und Demi Moore tragen gar ihre Ehekrisen über Twitter aus. Laut einer Studie einer US-Finanzfirma ist Twitter in den USA derzeit sogar beliebter als Facebook. Doch was ist dieses Twitter eigentlich? Lohnt es sich für Privatpersonen oder Unternehmen überhaupt, ein Profil anzulegen? Ein Überlick über Twitter Twitter, englisch für „Gezwitscher“, ist ein Micro-Blogging-Dienst und seit Herbst 2013 mit 26 Prozent der 8.000 US-amerikanischen Teenager das “wichtigste” Netzwerk. Facebook und Instagram folgen mit jeweils 23 Prozent auf dem zweiten Platz. Immer mehr Menschen verwenden den Dienst, um ihren virtuellen Freundeskreis zu erweitern – Promis, Politiker und Sportler wollen nicht mehr auf Twitter verzichten.Wer sich für Personen oder Beiträge von Personen interessiert, kann diesen folgen und wird so zum `Followe´r, zu Deutsch „Folgender/ Anhänger“. Nutzer können sich so untereinander vernetzen, miteinander kommunizieren und wichtige Tweets per Retweet weiterleiten. Zahlen, Daten und Fakten zu Twitter Doch zunächst einige Zahlen, Daten und Fakten zu Twitter. Eine Infografik über „Facts & Figures“ aus dem Jahr 2012 verrät darüber mehr. Twitter wurde im März 2006 gegründet. 2008 werden 100 Millionen Tweets pro Quartal gepostet, 2009 sind dies bereits zwei Milliarden und 2012 feiert Twitter 140 Millionen aktive Nutzer und 340 Millionen Tweets pro Tag. 300.000 neue Besucher, 11 Accounts pro Sekunde und eine Million Accounts jeden Tag werden registriert. Die Mehrheit der Nutzer hat um die 27 Follower. Beim Geschlechterverhältnis überwiegt der Anteil an Frauen mit 55%. Dabei sind 45% aller User zwischen 18 und 34 Jahre alt. Blickt man auf die Top-Länder dominieren auf Platz 1 die USA mit 50,99%, gefolgt von Großbritannien mit 17,09% und Australien mit 4,09%. Deutschland liegt mit ca. 100.000 aktiven Twitterprofilen weit abgeschlagen. Auch der Blick auf die Top-5 der Twitter-Nutzer mit den meisten Followern ist interessant. 2012 sah dies folgendermaßen aus: Lady Gaga: 30.821.568 Follower Justin Bieber: 29.664.188 Follower Katy Perry: 28.464.889 Follower Rihanna: 26.486.778 Follower Barack Obama: 21.576.647 Follower Ein Jahr später, 2013 liegt Justin Bieber nun mit 45.845.040 Followern knapp vor Katy Perry mit 45.194.211 Anhängern. Lady Gaga muss sich mit gut 40 Millionen Fans mit dem dritten Platz zufrieden geben. Bei Twitter ist es einiges wert, viele Follower zu haben, weil dadurch eine aktive Verbindung zu anderen Leuten geschaffen wird. Auf Twitter können sich Menschen miteinander vernetzen. Und wo das geschieht, gibt es zahlreiche bissige Streitereien, den Austausch von schockierenden Nachrichten aus aller Welt oder auch lustige Anekdoten. Hier sind nun drei Top-Tweets, sogenannte `epic tweets´, zusammengestellt: Auf Platz eins der erste Tweet, der je gepostet wurde, vom Firmen-Mitgründer Jack Dorsey: Platz zwei belegt das Twitter-Gespräch zwischen der Gastronomie-Kette Taco Bell und der Körperpflege-Linie Old Spice, in dem sich Old Spice wundert, warum Taco Bells „fire sauce“ nicht mit echtem Feuer hergestellt wird: Besonders lustig ist auch der Tweet dieses Nutzers: Vor- und Nachteile von Twitter Vorteile Für Privatpersonen lohnt es sich bei Twitter anzumelden, um mit Freunden und Bekannten in Verbindung zu bleiben oder interessante neue Leute kennenzulernen. Neben dem Spaßfaktor bietet Twitter dabei auch ein gewisses Flirtpotential, da man bei 140 Zeichen nicht viel falsch machen kann oder auch einfach einmal darüber hinweg lesen kann. Da der Dienst weltweit erfolgreich ist, eignet er sich auch gut, um andere Sprachen zu erlernen. Zahlreiche Prominente sind mittlerweile bei Twitter angemeldet. Es passiert oft, dass sie auf Tweets ihrer Fans antworten. Dies erzeugt eine gewisse Fan-Nähe, welche beiden Parteien Vorteile bringt. Der Fan fühlt sich als etwas besonderes, da sein Idol ihm antwortet, die Prominenz kann zeigen, dass sie ein ganz normaler Mensch ist wie jeder andere. Auch für Unternehmen bieten sich beim Kurznachrichtendienst viele Vorteile. Sie können mehr Aufmerksamkeit gewinnen, indem sie ihre Webseite mit Twitter verlinken und dadurch Traffic auf ihre Internetseite oder das Firmenblog leiten. Marketing ist auf Twitter erlaubt und auch Marktforschung kann durch die Beobachtung der Konkurrenten und des relevanten Marktes betrieben werden. Durch das Antworten auf Tweets wird natürlich auch entgegenkommende Kundenbindung erzeugt. Fernsehsender verbreiten teilweise gezielt Hashtags zu bestimmten TV-Sendungen, über die dann getwittert werden soll. Nachteile Neben allen attraktiven Seiten, die Twitter anzubieten hat, gibt es aber doch einige Mankos. So haben berühmte Menschen oft gegen Fake-Accounts anzukämpfen, die unter falschem Namen fehlerhafte Infos verbreiten. Außerdem wird bei schwacher Vernetzung den eigenen Tweets nur wenig Aufmerksamkeit entgegengebracht, was vielleicht auch erklärt, dass es 500 Millionen angemeldete Profile gibt, aber nur 140 Millionen, die aktiv sind. Was diese ungewollte schwache Vernetzung noch mit sich zieht, sind gekaufte Follower. So kann sich jeder gegen ein Entgelt eine bestimmte Anzahl Follower kaufen. Es gibt Firmen in Asien, die nur den Zweck verfolgen, Twitter-Profile zu erstellen und ihren Kunden Klicks zu bieten. Manchmal bleibt dann die Frage offen, ob die ein oder anderen hunderttausend Follower real sind oder nicht. Da die Timeline chronologisch aufgebaut ist, haben Tweets eine kurze Lebensdauer, je nachdem wie lange er weitergetragen wird, beträgt diese rund zehn Minuten. Größere Chance gelesen zu werden, besteht dann, wenn zu bestimmten Nischenzeiten gepostet wird. Diese sind zum Beispiel früh morgens, am Wochenende oder spät abends. Für Privatpersonen wie auch für Unternehmen ist die Zeichenbegrenzung oft ein Problem, um zum Beispiel passende Werbung zu posten. Hierfür verschaffen sogenannte Link-Shortener Abhilfe. Um einen Link zu verkürzen, muss er auf https://bitly.com/ oder https://goo.gl/ in das Textfeld kopiert werden. Per “Shorten”-Button wird er umgewandelt und schon ist er bei Google URL auf 13 und bei bitly auf rund 20 Zeichen verkürzt. Durch die leichte Bedienbarkeit von Twitter ist Spam leider keine Grenzen gesetzt. Jeder kann sich anmelden und für alles Mögliche werben. Da ist es kein Wunder, wenn zu viele und oft sinnfreie Informationen auf einen einregnen. Auch über Unternehmen lassen sich nicht nur brauchbare Informationen finden, was es zu einer zeitaufwendigen Aufgabe macht, Marktforschung zu betreiben.

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