Affiliate News

Das Ende der Third Party Cookies und die Rolle von Posting-Zeiten: Affiliate-News der Woche


Von Affiliate Deals | 27.Januar 2020

In unserer Rubrik Affiliate-News der Woche erfahren Online-Marketer und SEO-Interessierte die neuesten und interessantesten Themen und Trends der Branche kurz und knackig auf den Punkt gebracht. Die perfekte Zusammenfassung für alle, die den Überblick nicht verlieren wollen.

Nachdem Mozillas Firefox und Apples Safari die Third Party Cookies bereits seit einiger Zeit standardmäßig blockieren, hat nun auch Gigant Google angekündigt, auf seinem Browser Chrome Cookies von Drittanbietern zu verhindern. Damit ist ein Umdenken in der Branche nun zwingend notwendig. Anderswo hält sich noch immer die Regel, dass die richtige Posting-Zeit eine wichtige Rolle für die Beitrags-Performance spielt. Doch ist dem wirklich noch so?

Google zieht einen Schlussstrich: Aus für Third Party Cookies

Nun ist es offiziell: Googles Chrome-Browser will schrittweise keine Third Party Cookies mehr unterstützen. Doch ist damit der Untergang des Trackings besiegelt? Wie das Tracking in Zukunft aussehen könnte, erklärt Onlinemarketing.de in seinem Beitrag. Wirtschaftsinformatiker Sven Bornemann vergleicht hier das Ende der Third Party Cookies mit einem Benzin-Aus an sämtlichen Tankstellen. Denn auch den Agenturen, E-Commerce-Anbietern, Publishern und Werbungtreibenden wird im wahrsten Sinne des Wortes der Zapfhahn zugedreht. Nach den Browser, Safari und Firefox wird nun auch Chrome binnen der nächsten zwei Jahre Third Party Cookies blockieren.

Die Trackingmethode, die als Marktstandard für das Identifizieren und Adressieren von Usern gilt, kann damit in seiner bisherigen Form nicht mehr fortgeführt werden. Das hat weitreichende Konsequenzen für den Markt. Wie Sven Bornemann erklärt, müssen sich Adtech-Dienstleister komplett neu aufstellen, weil ihr bisheriges Geschäftsmodell so künftig nicht mehr existieren kann. Doch welche Alternativen gibt es jetzt?

Zum einen können Publisher eigene Logins für ihre Content-Angebote etablieren. Denn bei deren Installation gibt es keine Markt-Verpflichtungen hinsichtlich Standards. Doch das sei laut Bornemann nicht sonderlich nutzerfreundlich, da User sich bei jedem Angebot gesondert registrieren müssen. Deshalb schlägt Bornemann in seinem Artikel vor, einen externen, internationalen Dienstleister mit ins Boot zu holen. Außerdem könnten Publisher auf den sogenannten netID Identifier zurückgreifen. Dieser ermöglicht es, seine Nutzer sogar im nicht eingeloggten Bereich geräteübergreifend zu identifizieren. Damit wird das Problem mit Cookie Blocking umgangen. Das Besondere: Der User kann selbst entscheiden, welche Daten er freigibt und erhält somit die vollständige Datenhoheit.

Wie relevant sind Posting-Zeiten?

Spielen Posting-Zeiten noch eine Rolle für die Beitrags-Performance? Mit dieser Frage beschäftigt sich derzeit projecter.de. Die Autorin des Artikels kritisiert, dass dieses Thema gerne auf einzelne Netzwerke und idealen Wochentage heruntergebrochen wird - und somit viel wichtigere Aspekte fallen gelassen werden. “Wenn dein Content nicht gut ist, ist es egal, wann du ihn postest – er wird nie erfolgreich sein”. Das ist die erste Schlussfolgerung, die Susanne Siegert zieht. Sie schaute sich über 120 Instagram-Posts sowie die einzelnen Posting-Zeiten eines mittelgroßen Accounts an. Das Ergebnis ist eindeutig: Zwischen dem Zeitpunkt der Veröffentlichung und der Post-Performance ist kein Zusammenhang erkennbar. “Wenn der Content des Kanals hochwertig ist”, so die Autorin, “wird er immer Impressionen und Interaktionen erzielen.”

Wer erfolgreich sein möchte, sollte “Best Performer-Posts” mit einem gewissen Budget zusätzlich pushen. Damit wird der Mechanismus der Posting-Zeit vollkommen außer Kraft gesetzt, denn wann der User den Post sieht, entscheidet jetzt nur noch der Algorithmus. Wer trotzdem eine Zeitempfehlung haben möchte, sollte seine individuellen Account-Analytics betrachten. Gerade für den Anfang kann es hilfreich sein, eine ungefähre Zeit-Empfehlung aus den Account-Insights abzuleiten. Facebook, Instagram und Co. bieten in ihren Insights hilfreiche Statistiken und Analysen zum auswerten an. Somit sind “Social Media-Bauernregeln” zu Posting-Zeiten längst nicht mehr zeitgemäß. Stattdessen sollte auf qualitativ hochwertige Posts geachtet werden, die den Usern einen Mehrwert bieten.

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