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Banner auf YouTube selbst erstellen: So geht´s


Von Affiliate Deals | 13.Mai 2015

Jetzt haben wir schon den YouTube-Kanal, aber irgendwie sieht der noch ziemlich langweilig und grau aus. So wird es schwer, Abonnenten zu generieren: Bilder müssen her! Schließlich fungiert das Ganze als eine Art Homepage und die sollte schon was hermachen. Wichtiger ist noch unser Profilbild: Es wird bei allen Aktivitäten auf YouTube angezeigt, zum Beispiel unter jedem Video, das wir hochladen. Was diese Bilder können müssen, ein Template für das Kanalbild und viele Beispiele findet ihr im folgenden Beitrag.

Bilder für YouTube

Logos-Youtube© youtube.com

Für euren Kanal braucht ihr zwei Bilder und in die solltet ihr etwas Zeit investieren.

Ihr solltet dafür auf jeden Fall ein wenig Zeit im Bildbearbeitungsprogramm aufbringen. Die beste Variante für ein Profilbild ist ein Logo. Nehmt das Logo eurer Homepage, oder baut euch eines zusammen. Hier eine Auswahl von Möglichkeiten, die populäre Kanäle nutzen.

Um das Bild in euren Kanal zu bekommen, hat sich Google etwas tolles einfallen lassen: Es lädt sich das Profilbild eures Google+-Accounts für YouTube. Aber keine Angst, zwar müsst ihr viel klicken, aber an sich ist es ganz einfach. Fahrt über das blaue Profilbild links oben in eurem Kanal und klickt den kleinen Stift an.

Youtube Kanal© Youtube.com

Auf das Google+-Problem seid ihr schon vorbereitet, deswegen klickt ihr im Folgenden den blauen Button an. Das was da kurz aufblitzt, ist übrigens euer Profil bei Google´s sozialem Netzwerk. Wenn ihr Zeit habt, könnt ihr euch das hier ja mal näher anschauen.

Haltet noch kurz durch, dann öffnet sich der Fotoeditor automatisch. Zieht euer gewünschtes Profilbild aus einem Ordner auf eurem PC einfach in das Fenster – Google übernimmt den Rest. Anschließend zieht ihr den Rahmen so hin, wie es am besten passt. Das Logo/Bild sollte mittig angezeigt werden. Ein Profilbild sollte etwa 800×800 Pixel groß sein und auch bei geringer Auflösung (bspw. auf Smartphones) noch gut zu erkennen sein: Also nicht zu viele Details und sparsam oder besser gar keine Schrift.

Nun drückt ihr links unten auf den blauen Button und im neuen Fenster auf “abbrechen”: Schließlich wollen wir das Bild nirgendwo teilen. Wollt ihr in Zukunft Kanalnamen oder das Bild ändern, müsst ihr das mit eurem Google+-Profil machen.

Google ist leider nicht so freundlich und bringt euch zurück auf YouTube, daher müsst ihr das selbst machen.

Das Kanalbild und GIMP

Jetzt wird es richtig künstlerisch. Für das “Kanalbild”, das Titelbild, das oben angezeigt wird, müsst ihr ein bisschen basteln. YouTube übernimmt zwar die komplette Integration auf allen Geräten, aber nur, wenn ihr ein Bild nach den Vorgaben des Portals hochladet.

In dem zu erstellenden Bild gibt es einen Teil, der überall angezeigt wird, und solche, die nur für bestimmte Geräte gebraucht werden, z.B. für den Fernseher. Deswegen ist für diesen Arbeitsschritt ein Bildbearbeitungsprogramm Pflicht. Am besten geht das natürlich mit Photoshop, aber das kostet immens viel Geld.

Deswegen nehmen wir die kostenlose Variante: GIMP ist ein hochwertiges Bildbearbeitungsprogramm, vollkommen kostenlos und nah dran an der Qualität von Photoshop. Nur Wunder lassen sich damit nicht bewirken. Doch ladet GIMP erst einmal herunter.

Jetzt braucht ihr eine Bildidee. Schaut euch am besten die Kanalbilder großer YouTuber an.

Screenshot-Titelbild© youtube.com/user/TheSlantedLens

So löst es The Slanted Lens. Der Kanal beschäftigt sich mit Fotografie. Entsprechend hochwertig müssen natürlich die Bilder sein. Wichtig, abgesehen vom Format, sind das Profilbild links oben und die Linkleiste unten rechts. Hier sollten im Kanalbild keine wichtigen Dinge zu finden sein, wie beispielsweise Schriftzüge.

Mehr Beispiele:

Screenshot Titelbild Youtube© youtube.com/user/Gronkh
Screenshot Titelbild© youtube.com/user/LeFloid
Screenshot-Titelbild© youtube.com/user/SwedishMealTime
Screenshot-Titelbild© youtube.com/user/AlexiBexi

Generell gilt: Euer Kanalbild sollte Aufmerksamkeit erzeugen und thematisch zu euch und eurem Kanal passen.

Das Bild, das ihr mit eurer Kamera aufnehmt oder zusammenbaut, braucht in der Breite mindestens eine Auflösung von 1546 Pixeln, aber das wäre nur die Notlösung. YouTube erwartet eine Breite von 2560 Pixeln und damit es hinterher schick aussieht, sollten wir ihnen das auch geben. Pixel ist die Einheit, in der Bildbreiten von Kameras und Bildschirmen gemessen werden können. Ein Pixel ist ein Bildpunkt, wir brauchen für unser Kanalbild ein Bild, das 2560 Bildpunkte in einer Zeile hat.

Zurück zu Gimp

Das Programm zu starten, kann etwas Geduld erfordern, gerade bei Schriften lädt GIMP gerne mal sehr lange. Selbst wenn Windows behauptet, GIMP würde keine Rückmeldung geben und sei abgestürzt: Geduld bewahren, Windows lügt manchmal. Wenn ihr soweit seid, ladet ihr euch eine Vorlage für das Kanalbild herunter, und zwar hier.

Diese dient als Grundlage und Richtlinie für das Kanalbild. Zieht das One-Channel-Template in das Hauptfenster von GIMP. Jetzt stellen wir das Programm noch schnell auf den Einzelfenster-Modus um, so arbeitet es sich leichter. Wie das geht, seht ihr unten im Bild.

Screenshot-Gimp© Gimp

GIMP benutzen

Das Template zeigt euch alles, was ihr wissen müsst: Das komplette Bild ist die Größe, die auf Fernsehern zu sehen ist. Der Kasten in der Mitte ist aber der Teil, um den es geht. In seiner gesamten Breite wird der Inhalt für alle PC-Anwender angezeigt. Die Trennstriche symbolisieren die Bereiche für Tablets und Smartphones.

Warum ist das alles wichtig? Alle wichtigen Infos müssen am Ende in dem hellgrauen Kasten untergebracht werden.

Euer fertiges Bild zieht ihr nun ebenfalls ins Hauptfenster von GIMP, einfach über die Vorlage drüber.

Jetzt nehmt ihr links im Werkzeugkasten das Symbol, das vier Pfeile zeigt. Es heißt “Verschieben”. Mit seiner Hilfe könnt ihr euer Foto so bewegen, dass der wichtige Teil im Rahmen zu sehen ist. Wünschenswert wäre, wenn euer Foto bis zum rechten und linken Rand reicht. Passt es oben oder unten nicht, ist das nicht schlimm.

Youtube© Youtube.com

Als nächstes nehmt ihr das Viereck oben links, es heißt “Auswählen”. Markiert den kompletten Kasten eurer Vorlage, von der linken grünen Seite bis zur rechten. Drückt STRG und X, um den Teil in der Mitte auszuschneiden.

Klickt nun auf der rechten Seite im Ebenenmenü euer Miniaturfoto an. Unten rechts gibt es einen Mülleimer: Klickt ihn an. Sollte das nicht klappen, müsst ihr zunächst noch einmal ins große Bild klicken.

Nun drückt STRG und V für einfügen und zieht euer Bild an die entsprechende Stelle. Zauberei? Das war doch noch gar nichts! YouTube zeigt euch, wie ihr Videos für “GIMP Fotos nachbearbeiten” könnt, wenn ihr wirklich zaubern lernen wollt.

Als nächstes geht es darum, den Teil für den Fernseher zu füllen. Wenn ihr selbst ein Bild hergestellt habt, wäre die beste Option die Farben am Rand eures Bildes einfach als Fläche fortzusetzen. Ich habe mir kurzerhand ein Bild aus der kostenlosen Bilddatenbank Pixelio geladen. Hier gibt es viele ordentliche Bilder, die ihr benutzen könnt. Denkt aber daran, sobald ihr bei YouTube Anzeigen schaltet, seid ihr “kommerzielle” Nutzer und müsst die entsprechenden Rechte am Bild besitzen. Außerdem solltet ihr mit GIMPs Textwerkzeug (großes A) den Urheber ins Bild einfügen.

Folgendes Format gibt Pixelio vor: Tony Hegewald / pixelio.de. Achtet darauf den Schriftzug so zu platzieren, dass nichts am Bild geändert wird. In den meisten Fällen erlaubt der Urheber nur ein paar sehr einfache Bearbeitungen und eben genau kein Einfügen von Schriftzügen. Dennoch werden immer wieder Rechtsstreits um genau diese Frage ausgetragen, ob der Urheber im Bild stehen muss oder nicht.

Die beste Option ist immer: Selbst Bilder machen! Das gibt keine Probleme mit Urheber- und Verwertungsrechten.

Mein Versuch sieht so aus:

Screenshot-Gimp© Gimp

Das große Bild bekommen derzeit noch die allerwenigsten User zu sehen, der Fokus liegt also auf dem Teil in der Mitte!

Zurück zu unserer eigentlichen Aufgabe: YouTube. Ihr habt jetzt ein großartiges Kanalbild, das auf allen Geräten cool aussieht. Jetzt laden wir das hoch. Geht dazu auf euren Kanal, nehmt den grauen Stift ganz rechts oben im vorläufigen Kanalbild und klickt “Kanalbild bearbeiten”.

Youtube© Youtube.com

Wie schon zuvor bei Google+ müsst ihr das fertige Bild nur noch in das Fenster ziehen. Dann dürft ihr euch freuen, dass es auf allen Endgeräten gut aussieht, der One-Channel-Vorlage sei Dank. Klickt auf “Auswählen” und dann ist es geschafft! YouTube selbst beschreibt den Vorteil eines ordentlich erstellten Kanals mit:

Mit einer gut organisierten Kanalseite […] wird dein Kanal sowohl für aktuelle als auch für potenzielle Abonnenten zu einem ergiebigeren Ziel.

Das haben wir auf jeden Fall geschafft! Weiterführende Infos gibt es direkt bei YouTube.