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Der perfekte Blog - Dein eigenes Blog-Design


Von Isabelle Moegelin | 14.Dezember 2020

Die wichtigsten Tipps zum Thema Blog erstellen haben wir Dir in unserem letzten Beitrag bereits geliefert. Gern möchten wir heute ein wenig tiefer in die Materie eintauchen: Bist Du bereit Dein Wissen rund um Dein Blog Design und die Planung Deiner Inhalte zu vertiefen? Prima, dann lass uns loslegen!

Die ersten Grundsteine Deines zukünftigen Blogs sind gesetzt. Nun wird es Zeit sich um das Design, also die visuelle Ansicht Deiner Webseite, zu kümmern. Mit einem ansprechenden Design steht und fällt eine Webseite. Sorge dafür, dass sich Nutzer auf Deiner Seite wohlfühlen. Das Blog Design sollte mit einer einfachen Navigation, benutzerfreundlichen Elementen und hochwertigen Grafiken schnell von Dir und Deinen Inhalten überzeugen!

Deinen Blog erstellen: Die Grundpfeiler

Mach’ Dir Gedanken über den Aufbau Deines Blogs. Dafür kannst Du fleißig Inspiration auf anderen Webseiten sammeln. Schaue Dir z.B, andere Blogs oder Firmen-Webseiten an, um ein Gefühl für Deinen persönlichen Geschmack zu bekommen. Fragen, die Du Dir dabei stellen kannst, sind z.B.:

  • Welche Inhalte möchte ich zukünftigen Lesern auf meinem Blog präsentieren?
  • Welche Blog Layouts nutzen andere Webseiten?
  • Wie soll der Aufbau meiner Webseite aussehen?
  • Über welche Designelemente soll die Webseite verfügen?
  • Soll die Webseite besondere Funktionen bieten?

Corporate Design

Schon mal vom sogenannten Corporate Design gehört? Es ist ein Teil der Identität vieler Unternehmen und sorgt für ein einheitliches Erscheinungsbild. Wie es Dir gelingt ein solches Design auf Deinem Blog zu schaffen? Verwende dafür wiederkehrende Elemente wie Schriftarten, Farben, Logo oder Icons. Binde diese Gestaltungselemente immer wieder in Dein Blog Design oder Deine Social Media Präsenz ein. So schaffst Du es, dass Leser Deine Inhalte auf den ersten Blick erkennen und Dir zuordnen können.

Ganz einfach mit einem Wordpress-Theme starten

Deine ersten Ideen zum Blog Design sind notiert. Nun geht es an die Umsetzung mit Hilfe von Wordpress Themes!
Zur Gestaltung Deines Blogs hast Du in der Regel drei Möglichkeiten:

  1. Du schreibst den gesamten Code Deiner Webseite selbst. Allerdings verfügen die meisten Blogger über wenige bis keine HTML-Kenntnisse. Daher eignet sich diese Option für kaum einen Einsteiger.
  2. Du beauftragst jemanden zum Erstellen eines individuellen Templates. Hier musst Du zu Beginn Deines Blogs bereits etwas tiefer in die Tasche greifen, kannst dafür aber das Design nach Deinen individuellen Vorstellungen gestalten lassen.
  3. Du nutzt die vielfältige Auswahl an bereits vorhandenen Templates für Wordpress-Themes. Sie bieten Dir zum Beginn Deines Blogs eine ideale Chance, um ohne große IT-Kenntnisse oder ein Budget Deine Webseite aufzusetzen.

Wo kaufe ich Wordpress Themes?

Du entscheidest Dich für Option 3 und möchtest mit einem von unzähligen Wordpress Themes Deinen Blog erstellen? Im Netz gibt es viele Portale, die Dir eine Auswahl an Themes zum Download beziehungsweise Kauf bereitstellen. Häufig findest Du hier detaillierte Beispiel-Webseiten, die mit dem jeweiligen Theme erstellt worden. Außerdem findest Du meist Bewertungen von bisherigen Nutzern sowie eine detaillierte Auflistung aller Features und Funktionen.

Webseiten, die Dir eine große Auswahl an Themes bereitstellen, sind z.B.

- ThemeForest
- Etsy
- WooCommerce

Arten von Wordpress Themes

Verschiedene Themes unterscheiden sich in ihrer grundsätzlichen Art. Wir geben Dir eine Übersicht, über die für Dich relevanten Arten von Wordpress Themes.

Viele Blogger nutzen zum erstellen ihres Blogs ein klassisches “Blog Theme”. Solche Themes werden speziell für Blogs entwickelt und setzen einen großen Fokus ihres Designs auf neue Beiträge und den Autoren. Sie sind eine gute Wahl, wenn Du Deine Webseite mit einem klassisches Blog Design aufziehen möchtest.

Eine weitere Theme-Variante stellen sogenannten Theme Frameworks dar. Sie bieten Dir ein grundsätzliches Gerüst Deiner Webseite, welches individuell anpassbar ist. Häufig benötigst Du für weitere Konfigurationen zusätzliche Wordpress Plugins oder Widgets.

Für fast jede Art von Webseite anpassbar und umfangreich konfigurierbar sind hingegen “All in One Themes”. Sie bieten Dir einen detaillierten Umfang an Funktionen, Templates und sind individuell zu gestalten. Oft kannst Du einzelne Seiten und Beiträge mit einem sogenannten Page Builder aufbauen. Die meisten dieser Page Builder sind auch für Anfänger einfach verständlich und funktionieren oft über ein einfaches Drag and Drop System. Beliebte Wordpress Themes sind hier z.B.:

- OceanWP (kostenlos)
- Divi (kostenpflichtig)

Beispiel für einen Fashion Blog: "Hello Fashion"

wordpress-theme-hello fashion

Für alle Reisefreunde ein Reise-Blog: "Blossom Travel"

wordpress-theme-blossom travel

Beliebtes Theme für mehrere Blogarten: "Wishful Blog"

wordpress-theme-wishful blog

Eigene Bilder und Stock Bilder einbinden

An allererster Stelle überzeugst Du als Blogger Deine Leser natürlich mit Worten! Sich gewählt ausdrücken, die passende Ansprache zur Zielgruppe finden und mit dem Schreibstil Emotionen wecken: all das gelingt Dir bereits? Dann wäre es doch umso schöner Deine Inhalte mit passenden Bildern zu untermalen!

Im Idealfall hast Du passend zu Deinen Blogthemen bereits eine Sammlung an Bildern zur Nutzung oder kannst diese selbst fotografieren. Aber keine Panik: Falls das nicht der Fall ist, helfen Dir Stock Bilder an vielen Stellen aus! Dabei handelt es sich um Bilder, die Fotografen über Stock Portale zum Download anbieten. Je nach Plattform und Art der Lizenz stehen die Stock Bilder kostenlos oder kostenpflichtig zur Verfügung.

Darauf solltest Du beim Einbinden Deiner eigenen oder Stock Bilder unbedingt achten:

Das Urheberrecht!

Informiere Dich im Vorwege unbedingt darüber, ob Du das jeweilige Bild rechtmäßig veröffentlichen darfst. Nutzt Du Deine eigenen Bilder, so achte stets darauf, dass keine fremden Personen darauf zu erkennen sind. Möchtest Du Bilder veröffentlichen, auf denen Bekannte oder Freunde zu sehen sind? Dann hole Dir dafür im Vorwege eine (schriftliche) Erlaubnis ihrerseits ein. Achte auch bei Stock Bildern darauf, dass diese für Deine geplante Nutzung lizenziert sind.

Komprimiere Deine Bilder!

Jedes Bild, dass Du auf Deinem Blog veröffentlichst, sollte vor dem Upload komprimiert werden. Riesige Bilddateien führen zu langen Ladezeiten Deiner Seite, die keinen Leser erfreuen werden. Webseiten wie z.B: Squoosh helfen Dir dabei die Bilder ganz einfach online zu komprimieren. Alternativ kannst Du Deine Bilder natürlich auch über ein Programm zur Bildbearbeitung wie z.B. Photoshop verkleinern.

SEO-Optimierung Deiner Bilder

Bitte gib Deinem Bild keinen künstlerischen Namen, das einem Chaos auf Deiner Tastatur gleicht. Ein Name à la “flasg412.jpg” ist zwar schnell getippt, sollte aber unbedingt vermieden werden. Nutze den Namen Deines Bildes sowie den Alt-Text beim Upload, um SEO relevante Keywords einzubinden. Mit Hilfe von Keyword Recherche und eine strategische Optimierung können Deine Bilder dadurch ebenfalls einige neue Blogleser anziehen.

Kostenlose Stockbilder findest Du hier

Du möchtest auf Deinem Blog über ein Thema schreiben, Dir fehlen aber die passenden Bilder? Mittlerweile wimmelt es im Web von Webseiten, die Dir Stock Bilder kostenlos zum Download anbieten. Bekannte Seiten sind:

- Pixabay
- Freepik
- Unsplash
- Pexels
- u.v.m.

Bildbearbeitung ganz einfach online machen

Du möchtest Deine Bildbearbeitung online erledigen? Dann empfehlen wir Dir die Nutzung von Webseiten wie Fotor oder pixlr. Diese beiden Dienste bieten tolle Möglichkeiten, um auch ohne Photoshop, Lightroom und Co. Deine Bildbearbeitung auf ein nächstes Level zu bringen. Beide bieten eine kostenfreie Lizenz mit Basis-Tools sowie Premium-Modelle mit erweiterten Funktionen.

Auch Grafiken lassen sich übrigens ganz einfach online gestalten. Ein absoluter Tipp ist dabei die Plattform Canva. Bildbearbeitung online ausführen und dabei noch Texte und Illustrationen hinzufügen? Das ist mit Canva dank unzähliger Vorlagen, auch ohne jegliche Vorkenntnisse in der Bearbeitung, von Bildern möglich.

Guten Content mit einem Redaktionsplan erstellen

Ein erfolgreiches Content Marketing lebt von der Planung! Auch wenn “einfach mal losschreiben” verlockend klingt, empfehlen wir jedem Blogger die Führung eines Redaktionsplans oder auch “Wann lade ich was hoch-Kalender”. Sieh’ es als taktischen Schritt, um Deine Blog-Inhalte auf ein neues Level zu katapultieren!

Ein Redaktionsplan bringt Ordnung und Planbarkeit in Deine Blog-Inhalte. Er gibt Dir einen Überblick über geplante Inhalte und hilft Dir bei einer effizienten Arbeitsweise.

Dabei muss ein solcher Plan kein Hexenwerk sein. Häufig reicht eine einfache Excel-Tabelle oder die Nutzung eines Online-Kalenders. Gehe bei der Erstellung Deines Plans auf folgende Fragen ein:

Was möchte ich teilen?
- Wie lautet das Thema meines Beitrags?
- Welche Keywords sind für das Thema relevant?

Wie möchte ich es teilen?
- Wie soll mein Beitrag aussehen?
- Auf welchen Plattformen veröffentliche ich den Inhalt?
- Welche Inhalte brauche ich dafür? (Text, Video, Foto, ….)

Wann möchte ich es teilen?
- An welchem Datum teile ich den neuen Beitrag?
- In welcher regelmäßigen Frequenz möchte ich Beiträge teilen?
- Gibt es saisonale Termine, die ich bei der Veröffentlichung berücksichtigen sollte?

Weitere Tipps zum perfekten Blog

Mit einem ansprechenden Blog Design schaffst Du es häufig Deine Besucher auf den ersten Blick zu überzeugen. Nutze die Chance und widme Dich dem Thema Blog Design ausführlich! Falls du noch weitere Tipps & Tricks rund um das Thema “Deinen eigenen Blog erstellen” suchst, schaue unbedingt noch beim vorherigen Artikel dieser Reihe vorbei.

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Über die Autorin: Isabelle Moegelin
Isabelle Moegelin - Redaktion Affiliate-Deals.de

Isabelle schreibt seit 2020 für die Affiliate-Deals Online Redaktion. Neben ihrem eigenen Reise-Blog, den sie aus Liebe zum Reisen eröffnet hat, interessiert sie sich für News und Trends aus der Social-Media Welt.