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Linkbuilding ist nicht illegal – Matt Cutts klärt auf


Von Affiliate Deals | 18.Juli 2013

Entgegen der weit verbreiteten Annahme, dass Linkbuilding illegal oder an sich schlecht ist, erklärt Matt Cutts, der Leiter des Google Webspam Teams, warum nicht jeder Linkaufbau von der Suchmaschine abgestraft wird. Was sind seine Argumente für einen nachhaltigen und professionellen Linkaufbau? Über Linkkauf, Unique content, Authorship und vieles mehr.

Was ist Linkbuilding?

Linkbuilding beschreibt alle Maßnahmen zur Erhöhung der Anzahl und Qualität eingehender externer Links, auch Backlinks genannt, die von einer Webseite zu einer anderen Seite verweisen. Der Linkaufbau verfolgt insbesondere das Ziel, eine Erhöhung der Linkpopularität und einen dadurch verbesserten PageRank zu erreichen. Mehr Besucher auf der Zielwebseite senden ein positives Signal an die Suchmaschinen, das im besten Fall zu einer Top-Platzierung in den SERPs führt.

Grundsätzlich gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, Links von anderen Webseiten auf die eigene zu setzen. Dabei können sich Webseitenbetreiber bei Google unbeliebt machen, wenn sie beispielsweise den Linkkauf als eine gängige Linkbuilding-Methode wählen. Dieser unnatürliche Linkaufbau wird von Google gar nicht gern gesehen. Linkkauf bedeutet: Viele Webseitenbetreiber verkaufen Backlinks gegen Entgelt.

Google erkennt das und warnt, Linkkäufer sowie Linkverkäufer aus dem Suchmaschinenindex auszuschließen. Aufgrund der schnellen Erkennung von Linkmanipulationen seitens Google wird es somit immer schwieriger für Webseitenbetreiber, hochwertige Querverweise von anderen Webseiten zu bekommen. Zusätzlich verbreitet sich im Web die Annahme, dass Linkbuilding allgemein etwas Schlechtes ist. Ist das wirklich so?

SEO-Experten nehmen eine Abnahme des Einflusses von Backlinks auf den PageRank wahr. Daher erscheint hier ein Interview mit Matt Cutts besonders sinnvoll, um bei diesem wichtigen Thema einen Vertreter von Google zu Wort kommen zu lassen. Eric Enge von stonetemple.com hatte die Möglichkeit, auf der SMX Advanced 2013 mit Matt Cutts über das Thema Linkbuilding zu sprechen.

Die wichtigsten Aussagen sind folgend zusammengefasst:

„No, not all link building is bad.”

Einzigartige Webseite schaffen: Guter Content zahlt sich aus

matt-cutts-linkbuilding

Die Webseite sollte immer einen Mehrwert an Informationen für die Nutzer bieten und interessante Inhalte präsentieren. Nach Cutts besteht die Philosophie darin, dass die Seite gut rankt, wenn sie ein Erlebnis für die Internetnutzer darstellt. Erst dann verlinken sie darauf, um die Webseite an Freunde oder andere zu empfehlen. Es gibt eine Unmenge an verschiedenen Möglichkeiten, auf seine Webseite aufmerksam zu machen: Je kreativer desto erfolgreicher.

Guter Content ist beispielsweise die Veröffentlichung eines Interviews mit einer angesehenen Autorität. Geachtete Personen gehen einher mit qualitativen Inhalten, denen die Internetnutzer vertrauen. Auch kann es empfehlenswert sein, sich von anderen interviewen zu lassen, was auf deren Webseite veröffentlicht wird und ein Backlink zur eigenen Domain geschaffen wird. Natürlich hängt auch hier das positive Signal für die eigene Webseite von der Qualität des Contents ab.

Content-Syndicating: Links, Originalquelle und Authorship

Content-Veröffentlichung auf mehreren Seiten kann ebenso Dein Ansehen erhöhen sowie Traffic erzeugen und mehr Links schaffen. Wichtig ist, dass jeder Webmaster Google zeigen sollte, welche Seite die Originalquelle der Informationen ist. Neben einer Verlinkung kann hier das „rel=canonical” helfen, da mit dieser Angabe die kanonische Seite, also die bevorzugte Version mehrerer Seiten mit ähnlichen Inhalten, angegeben wird. Diese Seite wird dann in den Suchergebnissen zumeist von Google bevorzugt. Auch das Authorship Markup ist eine gern gesehene Variante. Ein Tipp: Veröffentliche Deinen Content zuerst auf Deiner Webseite und nach ein paar Stunden oder Tagen auf den Syndikaten.

Gastartikel: Große Möglichkeit oder Content niedriger Qualität?

Das Schreiben von Gastartikeln bzw. das Veröffentlichen dieser auf der eigenen Webseite kann eine großartige Möglichkeit darstellen oder aber Probleme mit sich ziehen. Wenn einzigartige und qualitative Artikel auf einer sehr renommierten Seite publiziert werden, ist das eine bedeutende Gelegenheit, sich einen Namen zu machen, Ansehen zu erhöhen, Links aufzubauen, Traffic zu generieren und somit das eigene SEO zu stärken. Doch können Gastartikel auch missverstanden und weniger gute Inhalte häufig auf mehreren Webseiten veröffentlicht werden. Oftmals entwickeln sich gerade solche Seiten zu einer Artikelbank für inhaltsschwache Gastartikel.

Authorship: Autorität eines Autors als wichtiger Ranking-Faktor?

Cutts betont, dass das Schreiben hochwertiger Inhalte eine Reihe positiver Signale auslöst: Wertvoller Content wird gern gelesen, in sozialen Netzwerken geteilt oder sogar direkt von einer anderen Webseite darauf verlinkt.

Google bewertet die Inhalte nach Qualität und Relevanz, damit den Internetnutzern eine bestmöglichste Auswahl in den ersten Suchergebnissen geboten wird. Starke Impulse wie Authorship oder Social Signals helfen dabei, mit seiner Seite auf den vorderen Plätzen zu ranken.

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