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Müssen Influencer Steuern zahlen?


Von Lena Rymkiewitsch | 31.August 2020

In unseren aktuellen Affiliate News der Woche erfahren Online-Marketer und SEO-Interessierte die neuesten Themen und Trends aus der Branche. Die perfekte Zusammenfassung für alle, die den Überblick nicht verlieren wollen.

Facebook hat entschieden: Ab September soll das klassische Design seiner Desktop-Version nicht länger verfügbar sein und Nutzer können nur noch auf die neue Version zugreifen. Finanzämter wollen zukünftig die Geschäfte von Social-Media-Machern genauer prüfen, da die Besteuerung ihrer Einnahmen zu unsicher sind.. Hierzu veröffentlichte das Bundesfinanzministerium kürzlich einen Leitfaden zur Besteuerung von Social-Media-Akteuren. Währenddessen bietet Google Einzelhändlern die Möglichkeit, die eigene Produktdarstellung in der Google-Suche noch weiter zu beeinflussen. Die Corona-Pandemie hat die Reisebranche mit am härtesten getroffen. Awin gibt einen Einblick über Daten, Zahlen und Fakten.

Facebook schafft klassisches Design ab

Vor einigen Monaten launchte Facebook ein neues Design. Bislang konnten User zwischen der alten und der neuen Version wechseln. Das ist bald nicht mehr möglich. Wie onlinemarketing.de berichtet, gab der Social-Media-Riese jüngst bekannt, das alte Design ab September einzustellen. . Um die neue Version noch besser zu machen, lädt Facebook seine User aktuell dazu ein,ein Feedback zu senden. hauptsächlich geht es darum, ob man bestimmte Funktionen in der neuen Version vermisse oder Vorschläge zur Verbesserung hat. Wer sich schon einmal mit dem neuen Design vertraut machen möchte, kann einfach unter unter „Konto“ die Option „Zum neuen Facebook wechseln“ auswählen und dieses testen.

Finanzämter prüfen Influencer-Geschäfte

Wenn es um Steuerzahlungen geht, scheinen viele Influencer noch immer unsicher zu sein. Zu diesem Fazit kommt das Handelsblatt in einem aktuellen Artikel. Gerade wenn es sich um Zuwendungen wie Kleidung, Schmuck oder andere Produkte handelt, seien viele Influencer noch immer nachlässig, was die Besteuerung angeht. “Wer über Jahre hinweg immer wieder Produkte zugeschickt bekommt oder Hotels nutzt, ohne dafür etwa Umsatzsteuer abzuführen, für den kann es ein schmerzhaftes Erwachen geben”, erklärt Steuerexperte Jens Mansholt von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO DPI. Das Bundesfinanzministerium (BMF) veröffentlichte jetzt einen Leitfaden zur Besteuerung von Social-Media-Akteuren. Dieser soll über Steuerpflichten aufklären und macht zugleich aber Druck. Schon länger haben die Finanzämter den Bereich der sozialen Medien im Fokus. Der Leitfaden soll l bei der Einschätzung helfen, ob die eigene Tätigkeit als Influencer reines Hobby sei oder dem Finanzamt mitgeteilt werden müsse.

Marketer haben mehr Einfluss auf SERPs

Google räumt seinen Marketern mehr Kontrolle über eigene Produktinformationen in den SERPs ein. Die Seite onlinemarketing.de berichtet, dass Webmaster, Einzelhändler und Co. künftig die Möglichkeit haben, die Snippets variabel zu bearbeiten, um diese für sich zu optimieren. Die sei vor allem durch verschiedene Robots Meta Tags und einem neuen HTML-Attribut möglich. Dabei ginge es ausschließlich um Produkte, die nicht mit dem Produkt-Markup von Schema.org versehen oder über Googles zuletzt eingeführte kostenlose Retail Listings bereitgestellt wurden. Bereits in der Vergangenheit führte Google einige Robots Meta Tags und ein HTML-Attribut ein, um es Webmastern zu ermöglichen, Präferenzen zur Darstellung ihrer Inhalte in der Google-Suche aufzuzeigen. Nun haben Kunden die Chance, die in den SERPs angezeigten Produkte noch stärker zu kontrollieren.

Mithilfe des Robot Meta Tags „nosnippet“ kann beispielsweise festgelegt werden, dass für die entsprechende Webseite in den Suchergebnissen kein Snippet angezeigt werden soll. Das Text-, Bild- und Rich Snippet wird dann bei Google vollständig entfernt. Der Robots Meta Tag „max-snippet: [number] “ hingegen gibt die maximale Snippet-Länge für ein Produkt in Zeichen an. Wenn die strukturierten Daten (wie Produktname, Beschreibung, Preis, Verfügbarkeit) die maximale Snippet-Länge überschreiten, wird die Seite aus allen kostenlosen Retail Listings entfernt. Der Robots Meta Tag „“max-image-preview:[setting] “ erlaubt, eine maximale Größe der Bildvorschau festzulegen. Mit dem HTML-Attribut „data-nosnippet“ kann ein Abschnitt einer Webseite angegeben werden, der nicht in einer Snippet-Vorschau bei Google auftauchen soll. Google erklärt ausdrücklich, dass die Nutzung dieser neuen Optionen die Darstellung der Produkte in der Suche zwar beeinflussen kann, nicht aber das Ranking der entsprechenden Seiten.

Awin berät Travel-Partner

Die Reisebranche zeichnet sich mit als größter Verlierer in der Corona-Krise ab. Awin veröffentlicht dazu eine Bericht der Publisher und Advertiser von Awin mit hilfreichen Tipps und Wissen unter die Arme greift. Awin wertete dazu sämtliche selbst erfasste Daten aus.. Schnell wird deutlich: Im Vergleich zu 2019 sehen die Zahlen wie erwartet schlecht aus. Doch es gibt auch Grund zur Hoffnung, denn nach den verheerenden Einbrüchen des Marktes im März und April verzeichnet die Branche seit KW 17 wieder einen deutlichen Aufschwung. Das liegt laut Awin vor allem daran, dass Sub-Industrien, die Urlaub im eigenen Land ermöglichen, große Gewinne verzeichnen. Auch der durchschnittliche Warenkorbwert ist höher als im Vorjahr. Awin rät seinen Advertisern deshalb, Sonderaktionen wie Flex-Tarife oder Rundum-Sorglos-Pakete anzubieten, um Kunden eine größtmögliche Flexibilität zu ermöglichen. Awins Publisher hingegen bieten Sonderkonditionen für Travel-Advertiser an, um diese zu unterstützen. Das Netzwerk zeigt sich zuversichtlich, dass sich die Reisebranche langsam aber sicher wieder erholt.

Über den Autor: Lena Rymkiewitsch
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Lena schreibt seit 2018 für die Affiliate Deals Online Redaktion. Schon früh hegte sie großes Interesse an journalistischen Tätigkeiten. Hierbei begeistert sie sich vor allem für alle Themen rund ums Online-Marketing. Außerdem gehören Sport, Kinobesuche und gutes Essen zu Lenas Leidenschaften.