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Registrierungsformulare für eine höhere Conversionsrate


Von Affiliate Deals | 20.September 2013

Als Internetnutzer sieht man sich häufig mit Anmeldeformularen auf Webseiten konfrontiert. Sei es zur Registrierung für einen Newsletter, für Anfrage- oder Bestellformulare oder um den Zugang zum Mitgliederberreich zu bekommen.

Für Webseitenbetreiber besteht der Sinn von Registrierungsformularen darin, möglichst viele Leads zu generieren, also dementsprechend eine höhere Konversionsrate zu erreichen. Erfahrungsgemäß registrieren sich Nutzer ungern wegen der Freigabe ihrer Daten oder weil es ihnen schlicht und einfach zu viel Mühe bereitet.

Wenn Du als Webseitenbetreiber die Anmeldung für die User so unkompliziert wie möglich gestalten möchtest, solltest Du in dieser Hinsicht die Registrierungsformulare so gut wie möglich optimieren, sodass die Nutzer den Anmeldeprozess nicht abbrechen.

Das Design von Formularen kann die Konversionsrate maßgeblich beeinflussen.

Tipps dazu liefert die ausführliche Infografik. Sie präsentiert interessante Zahlen und Fakten. Wie können Anmeldeformulare optimiert werden? Die wichtigsten Erkenntnisse siehst Du hier:hier

Zahlen und Fakten:

  • 86 Prozent der Besucher verlassen die Webseite beim Anmeldeprozess, wenn dieser zu lang ist, spätestens jedoch bei etwa 35 Feldern. Insgesamt finden 42 Prozent Online Registrierungen zu lang.
  • 50 Prozent der User hassen die Notwendigkeit eines neuen Passworts, deshalb bevorzugen vielleicht auch 77 Prozent Social Media Logins für die Registrierung.
  • Trotzdem haben 60 Prozent der Internetbesucher mehr als fünf Passwörter, an die sie sich erinnern müssen. Eventuell nutzen deshalb auch 40 Prozent die Option „Passwort vergessen?“ mindestens einmal im Monat.

Fakt ist: Je länger das Anmeldeformular desto höher die Abbruchrate. Die optimale Konversionsrate wird dann generiert, wenn die Anzahl der auszufüllenden Felder durch die User auf zwei oder drei Felder beschränkt ist. Je länger das Anmeldeformular desto höher die Abbruchrate. Die optimale Konversionsrate wird dann generiert, wenn die Anzahl der auszufüllenden Felder durch die User auf zwei oder drei Felder beschränkt ist.

Dan Zarrella von hubspot fand heraus, dass die Konversionsrate um 50 Prozent verbessert wird, wenn die Anzahl der Felder von vier auf drei reduziert wurde.

Benutzerfreundliche Formulare gestalten

Doch wenige Formularfelder sind nicht alles. Beispielsweise verbessern offene ID-Login Berechtigungsnachweise wie Facebook oder Twitter die Konversionen um 113 Prozent im Gegensetz zu restriktiven Zugängen. Allerdings sollte der Webseitenbetreiber nicht nur diese Registrierungsmöglichkeit anbieten, da er sonst Nutzer von vornherein ausschließt, die keinen Account bei einer Social Media Plattform haben.

Interessant ist auch, dass Registrierungsformulare auf der rechten Spalte einer Webseite die Konversionsrate um 24,6 Prozent verbessert im Vergleich zur linken Spaltenseite.

Dass Nutzer gern schnell und unkompliziert den Registrierungsprozess durchlaufen wollen ist offensichtlich. Daher spielt auch die Optimierung der Formularfelder eine entscheidende Rolle. User mögen es, überflüssige Felder zu überspringen. So sollte beispielsweise über die Eingabe der Postleitzahl automatisch das Land und die Stadt angezeigt werden. Das spart Zeit und unnötigen Aufwand für den Benutzer – das ist Usability.

Das Formular Design

  • Die meisten User scannen das Formular, bevor sie es ausfüllen. Deshalb ist ein einfaches und „eye-catching“ Design optimal.
  • Besucher mögen es prinzipiell mehr visuell größere als visuell kleinere Felder auszufüllen. Das Größenformat sollte diesem Wunsch angepasst werden.
  • Die Formularfelder sollten einen natürlichen und logischen Ablauf aufweisen.
  • Präzise Fragen bieten mehr Klarheit und lassen keinen Platz für Zweideutigkeit. Falls es doch Spielräume für zweideutige Fragen gibt, ist eine Beispielantwort immer hilfreich. Außerdem sollten die Zugangsanforderungen immer genau beschrieben werden, zum Beispiel die Angabe, dass die Passwortlänge mindestens acht Zeichen lang sein muss.
  • Eindeutige und verständliche Fehlermeldungen sind für den User sehr nützlich. Wenn das Formular aufgrund fehlerhafter Eingaben nicht abgeschickt werden kann, sollte das entsprechende Feld rot oder mit einem X-Symbol markiert werden.
  • Heutzutage wird nicht nur über den Computer, sondern auch mit Tablets oder Smartphones im Internet gesurft. Deshalb sollte jeder Webseitenbetreiber sicherstellen, dass das Formularlayout für alle Geräte passt. Eine optimierte Darstellung auf mobilen Endgeräten ist mit der Technologie des Responsive Webdesign möglich.

Fazit

Viele Webseitenbetreiber vergraulen die Besucher mit benutzerunfreundlichen Formularen. Die Infografik versucht mit hilfreichen Tipps dem entgegenzuwirken. Schnell und unkompliziert soll es sein, das heißt, so wenig Formularfelder wie möglich. Außerdem sollte jeder Webmaster überlegen, welche Daten er unbedingt bei der Registrierung benötigt und welche Informationen er sich noch zu einem späteren Zeitpunkt einholen kann. Internetnutzer gehen möglicherweise in Zeiten der NSA-Affäre und Webspam Überflutungen im Postfach sensibler mit ihren Daten um. Ein optimiertes Anmeldeformular wirkt vertrauensvoller und führt zu einer insgesamt höheren Konversionsrate.

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