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Schneller Videocontent mit hohem Profit – So geht Unboxing


Von Affiliate Deals | 18.Mai 2016

Möglichst einfacher Videocontent mit möglichst hohem Profit? Am besten im Affiliate-Umfeld? Gar kein Problem: Habt Ihr schon einmal von “Unboxing” gehört? Was das ist, wie es funktioniert und was es einbringt, erklären wir in diesem Text.

Unboxing bedeutet genau das, was der Name verspricht: Auspacken. Dabei wird irgendetwas ausgepackt und das gefilmt. Ganz hoch im Kurs stehen dabei natürlich neue Technik, Spielzeug oder Fashion. Besonders Produkte die der Zuschauer selbst nicht hat, sich vielleicht aber kaufen will, oder solche, die er garantiert nie kaufen wird, erregen Aufmerksamkeit.

Unboxen© Super Affiliate Network

Keiner von uns würde auf die Idee kommen sich In-Ear-Kopfhörer für 1.000 Dollar zu kaufen. Wozu auch, denn die für 100 Euro tun denselben Dienst. Aber spannend, sich das anzuschauen und zu hören, was ein Tester dazu sagt, kann es durchaus sein.

Warum Unboxing so gut funktioniert

Dass dieses Format so gut funktioniert, hat viele Gründe. Es erzeugt echten Mehrwert für den Zuschauer, da er Informationen bekommt, die ihm sonst nicht zugänglich wären. Das kann etwas sein wie Größe, Zubehör, Material oder ähnliches. Außerdem kommt noch der “menschliche Faktor” hinzu. Hier packt jemand etwas aus. Er freut sich und berichtet unvoreingenommen (meistens jedenfalls) über seine ersten Eindrücke.

Für den Videoproduzenten auf der anderen Seite ist es kein aufwendiges Format. Zwar müsst Ihr vorher ein paar Informationen recherchieren, um auch kompetent etwas sagen zu können, ansonsten lasst Ihr die Kamera aber einfach laufen und redet beim Auspacken.

Schauen wir uns einen YouTuber an, der seinen Lebensunterhalt mit Unboxing verdient:

Lewis Hilsenteger zeigt in seinem Kanal “Unbox Therapy”, wie er 1.000 Dollar teure Kopfhörer auspackt und in diesem Falle auch gleich mit testet. Dieser Kanal markiert das obere Ende der Unboxingmöglichkeiten. “Lew” arbeitet mit hochwertigster Ausrüstung, eigenem Studio, mehreren Perspektiven und vielen Jahren Erfahrung. Er bekommt mutmaßlich jedes gezeigte Produkt umsonst zur Verfügung gestellt und obendrauf noch Geld einiger Hersteller dafür, dass er es zeigt.

Das Unboxing Video richtig in Szene setzen

Etwas tiefer setzt dieser YouTuber an, der die Special Edition von Fallout 4 auspackt:

Er richtet ganz einfach eine Kamera von oben auf seinen Tisch und redet dazu. So einfach kann Erfolg auf YouTube sein. Hier seht Ihr gut, wie einfach es letztlich ist, etwas auszupacken. Nichtsdestotrotz gibt es ein paar Voraussetzungen für diese Art Video. Er richtet ganz einfach eine Kamera von oben auf seinen Tisch und redet dazu. So einfach kann Erfolg auf YouTube sein. Hier seht Ihr gut, wie einfach es letztlich ist, etwas auszupacken. Nichtsdestotrotz gibt es ein paar Voraussetzungen für diese Art Video.

  • Frei sprechensollte Euer Ding sein, die Videos leben von dem Live-Gefühl, und allzuviele Schnitte wirken schnell künstlich.
  • Wichtig ist auch eine gute Perspektive. Wenn Ihr von oben dreht, muss das Licht stimmen, und zwar so, dass es keine Schatten wirft.
  • Ebenso ganz wichtig: Ein Auge für Trends. Das was ihr auspackt muss spannend für Menschen sein. Das trifft auf neue Smartphones zu, genauso aber auch auf die Kochbox von HelloFresh. Der Zuschauer fragt sich: “Sind die Produkte wirklich frisch? Was enthält so eine Box? Sollte ich das kaufen?” Auf der Produzentenseite sollten wir uns auch immer fragen: Was können wir damit verdienen?
  • Aber ehe wir uns damit beschäftigen erst noch eine Sternstunde des Unboxings:

    Monetarisierungspotenzial: Provisionen sind nicht alles

    So gut wie alle YouTuber setzen unter ihren Videos Affiliate-Links für das Amazon-Partnerprogramm. Der Grund dafür ist ganz einfach: Amazon ist am größten. Die meisten Menschen kaufen beim Onlineportal ein und legen in ihren Warenkorb in der Regel mehr als einen Artikel.

    Interessant sind auch die sehr unterschiedlichen Provisionen, die die Partnerprogramme für verschiedene Produkte zahlen. Diese Werte gelten in den verschiedenen Kategorien als üblich:

  • Fashion: 8-12 Prozent
  • Spielzeug: 5-7 Prozent
  • Technik: 1-3 Prozent
  • Games: 5-6 Prozent
  • Manchmal gibt es besondere Anbieter, die beispielsweise versuchen, Reichweite zu generieren. So zahlt der Onlinegame-Shop Gameladen derzeit sogar 10 Prozent Provision.

    Provision ist aber nicht alles, was zählt. Zwar erzielen Affiliateprovisionen für Solaranlagen durchaus weit über 1.000 Euro, aber hier könnte es sehr schwer werden, eine ausreichende Masse an Menschen zu erreichen. Insofern solltet Ihr das Volumen immer zusammen mit der Provision betrachten.

    Fazit

    Die Provisionen bringen interessanterweise ähnlich viel Geld, Technik ist oft teurer, also ist die Provision geringer. Wirklich einträglich werden Affiliatelinks erst mit einer großen Reichweite. Product Placement funktioniert hingegen schon gut ab einer Anzahl von 1.000 Abonnenten. Und diese sammelt Ihr mit Unboxing schnell ein. Das Ganze kann sogar Spaß machen, erst Recht, wenn Ihr dafür bezahlt werdet. Habt Ihr schon Erfahrungen mit Product Placement oder Unboxing-Videos gemacht? Schreibt’s uns in die Kommentare!