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Google Trends: So profitierst Du davon


08.11.13 | Google Trends ist ein Tool von Google, das auf der Google-Suche basiert und mit dessen Hilfe Internetuser die Beliebtheit von Suchbegriffen herausfinden können. Es zeigt an, wie oft ein bestimmter Suchbegriff relativ zum gesamten Suchvolumen abgefragt wird. Über welche verschiedenen Funktionen das Tool verfügt und warum es für Internetnutzer über die reine Informationsbeschaffung hinaus interessant ist, soll im nachfolgenden Artikel näher beleuchtet werden. Funktionen von Google Trends 1. Angesagte Suchanfragen In der Rubrik `Angesagte Suchanfragen´ sind die beliebtesten Suchanfragen der Googlenutzer in Echtzeit zusammengestellt. Das heißt, dass sich die Ergebnisse ständig verändern und entsprechend aktualisiert werden. Es gibt neben diesen aktuellen Suchanfragen eine Zusammenfassung der beliebtesten Anfragen der letzten 30 Tage, welche neben Deutschland auch für 12 weitere Länder zur Verfügung steht. Im Vollbildmodus von Google Trends sieht das beispielsweise so aus: Die aktuellen Suchanfragen werden in der Reihenfolge der Top-Anfragen eines jeweiligen Tages angezeigt. Das zuletzt meist angefragte Thema in Deutschland war z.B. die Champions League. Die beliebtesten Anfragen der Deutschen in den letzten 30 Tage hingegen werden in einer Tabelle dargestellt und in Wochentage eingeteilt. So kann der Suchende genau erfahren, was an welchem Tag am meisten auf Google gesucht worden ist. 2. Top Charts Der Abschnitt Top Charts ist bislang nur für Ergebnisse aus den USA erhältlich. Die Anfragen können allerdings auch hier in Deutschland angesehen werden. Hier kann der Besucher in verschiedenen Kategorien wie Business, Entertainment oder Sport herausfinden, welche Anfragen am häufigsten auftauchen. Anders als bei den angesagten Suchanfragen werden hier Ergebnisse präsentiert, die über einen längeren Zeitraum hinweg gefragt waren. Unter ‘Meistgefragt’, dem kleinen Balkendiagramm oben rechts in der jeweiligen Kategorie, ist dargestellt, wer oder was am meisten gesucht wurde und wie sich die Positionen im Laufe der Zeit verändern. Dies wird durch grüne und rote Pfeile sowie gelbe Sterne, die für neue Ergebnisse in den Charts stehen, symbolisiert. In diesem Beispiel, in dem es um die meistgesuchten Tiere geht, wird deutlich, dass Hunde unangefochten an der Spitze der Suchanfragen stehen. Unter ’Trends’, welches in manchen Kategorien direkt neben ‘Meistgefragt’ als kleiner Pfeil auftaucht, erfährt der Leser, welche Trends in einer bestimmten Kategorie zu beobachten sind. In der Kategorie Tiere ist zwar der Hund meistgesucht, jedoch ist der Fuchs derjenige Suchbegriff, der die höchste Steigerungsrate über einen bestimmten Zeitraum vorzuweisen hat. 3. Erkunden Unter dem Stichwort ‘Erkunden’ gibt es eine Reihe weiterer Funktionen, die für den Besucher interessant sein können. Durch das Hinzufügen eines oder mehrerer Suchbegriffe eigener Wahl können hier Informationen zu zeitlichem und regionalem Interesse sowie zu verwandten Suchanfragen gesammelt werden. Der Vergleich der Daten ist dabei sehr einfach, da sie in anschaulichen Grafiken dargestellt werden. Die zur Verfügung stehenden Daten stammen aus den Jahren 2004 bis heute und bieten dadurch einen guten Überblick über die Entwicklungen der vergangenen Jahre. Außerdem lässt sich die Sprache in den Einstellungen ändern, wodurch die Suche an verschiedene Regionen angepasst werden kann. In dieser Rubrik bietet Google Trends zusätzlich die Möglichkeit, nach bestimmten Kategorien, wie ‘Internet und Kommunikation’ oder ‘Computer und Elektronik’ zu suchen, was die Suche zielgerichteter macht. Die Suche selber kann der User, wie beim normalen Google Search auch, in Websuche, Bilder, News, Shopping oder Youtube eingrenzen. Beispielsuche Hier eine Suche nach den Keywords ‘affiliate’ und ‘SEO’ im weltweiten Vergleich, um das Ganze etwas zu veranschaulichen: In der Grafik zum zeitlichen Verlauf sieht der User, dass die Suchanfragen zum Keyword ‘affiliate’ relativ stabil waren, mit einer leichten Steigerung im Jahr 2009. Das Suchwort ‘SEO’ hingegen scheint im Laufe der Jahre beliebter geworden zu sein und sich später eingependelt zu haben. Es gibt hier zusätzlich die Möglichkeit, Häkchen bei ‘Nachrichtenschlagzeilen’ und ‘Prognose’ zu setzen. Google Trends zieht dann bei ‘Nachrichtenschlagzeilen’ die Nachrichten der vergangenen Jahre heran, die diesen Begriff enthielten und kennzeichnet die einzelnen Schlagzeilen mithilfe von Buchstaben. Außerdem berechnet Google Trends bei ‘Prognose’ wie sich der Suchbegriff im nächsten Jahr entwickeln könnte. Diese Funktion ist allerdings nicht für alle Suchbegriffe vorhanden. Das regionale Interesse wird mit einer Welt- bzw. Länderkarte bei der Suche für ein einzelnes Land dargestellt. Bei dieser Grafik der Weltkarte ist auffällig, dass das Keyword ‘affiliate’ besonders im englischsprachigen Raum vertreten ist und noch relativ wenig in Deutschland. Die Ergebnisse kann der User entweder nach Region oder Stadt filtern. Auf dieser Karte sind die Städte, die die meisten Suchanfragen hatten, mit Kreisen gekennzeichnet zu sehen. Unterhalb der Weltkarte gibt es die Option ‘Veränderungen im Zeitverlauf anzeigen’, mit der der Leser durch die zeitlichen Veränderungen scrollen kann, was die weltweiten Entwicklungen noch mehr verdeutlicht. Durch einen Klick auf das Feld startet eine interaktive Grafik, die zeigt, wo das Interesse am jeweiligen Suchbegriff zu- bzw. abgenommen hat. Neue Themen: Leser erfahren bei Google Trends, welche Themen und Trends gerade aktuell sind, was z.B. für Journalisten und Blogger von Vorteil sein kann. Wer sich näher mit Trends beschäftigt, kann also neue Ideen für Themen entwickeln, die viel Traffic auf der eigenen Seite erzeugen können. So kann man als Autor beispielsweise Blog-Posts mit neuen Inhalten füllen, die für Leser interessant erscheinen. SEO: Auch SEO´s können von diesem Tool profitieren. Die Suchwörter, die von den Internetusern am meisten gefragt sind, können in die eigene Arbeit integriert werden. Beispielsweise dann, wenn neue Ideen und Keywords für eine Nischenseite gesucht werden. Webseite: Webseitenbetreiber können zudem die Schlagworte ihrer eigenen Webseite mit den Trends abgleichen und dadurch feststellen, ob sie noch aktuell sind oder bereits von anderen Begriffen mit höherer Beliebtheit abgelöst wurden. Auch für die richtige Contentplanung ist dies unerlässlich. Grafiken: Ein weiterer Vorteil von Google Trends ist, dass man Grafiken direkt für die eigene Seite übernehmen kann. Dies geschieht über einen Klick auf das Feld ‘Einbetten’ unterhalb der Grafiken, wodurch der Code zu der Grafik angezeigt wird. Dieser kann anschließend in eine HTML-Seite eingefügt werden. Videos: Auf Google Trends finden sich außerdem zahlreiche Ideen für neue Videos, die später auf YouTube veröffentlicht werden können. Es ist besonders praktisch, wenn der Leser bereits über ein Google-Konto verfügt, da dann der Schritt zu einer eigenen Youtube-Seite nicht mehr schwer ist. Youtube: Bei der Suche nach ‘Youtube’ in Google Trends kann der Leser beispielsweise Input darüber bekommen, was derzeit auf Youtube angesagt ist, und dies in seinem eigenen Video verwenden.

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Benutzerdefinierte URL für das Google+ Profil


30.10.13 | Haben Sie gestern auch eine E-Mail in Ihrem Gmail-Postfach entdeckt? Der Titel: “Benutzerdefinierte URL für Ihr Google+ Profil auswählen”. Nun ist es also möglich, kostenlos eine personalisierte Google+ URL zu beziehen, was die bisher lange URL von Zahlen ablösen soll. Ein Beispiel: Die YouTube-Seite auf Google+ ist nun bequem über google.com/+YouTube zu erreichen anstatt https://plus.google.com/115229808208707341778 eintippen zu müssen. Die gleiche Logik gilt auch bei Personenprofilen auf Google+. Die neue Möglichkeit der benutzerdefinierten URL für das soziale Netzwerk ist optisch attraktiver und einfacher zu erfassen. Zukünftig könnt Ihr den Link besser auf Webseiten, in E-Mails oder anderen Medien integrieren. Die neue Möglichkeit der benutzerdefinierten URL für das soziale Netzwerk ist optisch attraktiver und einfacher zu erfassen. Zukünftig könnt Ihr den Link besser auf Webseiten, in E-Mails oder anderen Medien integrieren. Eignungsvoraussetzungen für eine personalisierte Google+ URL Damit Ihr eine benutzerdefinierte URL für Euer Google+ Profil oder Eure Webseite erhalten könnt, muss Euer Google+ Konto folgende Kriterien erfüllen: Voraussetzungen für Personen: mindestens 10 Follower, das Konto muss 30 Tage alt sein und es muss ein Profilbild vorhanden sein Voraussetzungen für lokale Google+ Seiten: es muss sich um ein von Google bestätigtes lokales Geschäft handeln Voraussetzungen für nicht lokale Google+ Seiten: Google+ Seite muss mit einer Webseite verlinkt sein Erfüllen Sie die genannten Kriterien? Dann geht es weiter zur Einrichtung der neuen URL von Google+. Benutzerdefinierte URL für Google+ einrichten Schritt 1 Gehen Sie in Ihrem Google+ Profil auf den Tab “Über mich” (oder bei Webseiten auf „Info“) und anschließend unter “Links” auf “Google+ URL” und “URL auswählen” anklicken”. Schritt 2 Es öffnet sich ein Fenster, wo Ihr nun die URL bzw. die URLs seht, die für Euch genehmigt wurden. Ihr könnt selbst entscheiden, welche Option Ihr wählt. Aktiviert das Kontrollkästchen, um den “Nutzungsbedingungen” (siehe unten: Achtung Nutzungsbedingungen!) zuzustimmen und klickt auf “URL ändern”. Hinweis: Falls Euch die URL nicht zusagt, ist es auch möglich, eine andere URL zu beantragen. Die Überprüfung des Antrags kann allerdings einige Tage dauern. Es erscheint ein neues Pop-up Fenster, wo Ihr nochmal die “Auswahl bestätigen” sollt. Möglicherweise werdet Ihr dazu aufgefordert, Euer Konto anhand einer Mobiltelefonnummer zu bestätigen. Dazu müsst Ihr: die Mobiltelefonnummer eingeben. das Kontrollkästchen aktivieren, damit Nutzer, die Eure Telefonnunmer haben, Euch in den Google-Diensten finden können. den Code, der Euch auf das Telefon geschickt wurde, in das Feld eingeben. auf “Bestätigen” klicken”. Achtung: Wenn Ihr für das Google+ Profil eine benutzerdefinierte URL festlegt, könnt Ihr diese nicht mehr ändern oder die URL an eine andere Person übertragen. Schritt 3 Glückwunsch! Jetzt habt Ihr Eure eigene benutzerdefinierte URL genehmigt. Zwei hilfreiche Tipps zur Google+ URL: 1. Bereiche von anderen Nutzern finden Falls Ihr die benutzerdefinierte URL eines anderen Nutzers kennt, könnt Ihr auf die einzelnen Bereiche seines Google+ Profils direkt zugreifen. Zum Beispiel: google.com/+benutzerdefinierte_URL/posts (Beiträge) google.com/+benutzerdefinierte_URL/about (Über mich/Info) google.com/+benutzerdefnierte_URL/photos google.com/+benutzerdefinierte_URL/videos google.com/+benutzerdefinierte_URL/plusones (+1) 2. Benutzerdefinierte URL bedingt ändern Zwar könnt Ihr die URL selbst nicht bearbeiten, aber beispielsweise Groß- und Kleinschreibung oder diakritische Zeichen wie Punkte oder Striche sind veränderbar. Dazu müsst Ihr in Eurem Google+ Profil “Über mich” anklicken und zum Abschnitt “Links” navigieren. Dort wird Euch unten das Feld “Bearbeiten” angezeigt, wo Ihr nach einem Klick das Format ändern könnt. Achtung: Nutzungsbedingungen von Google! Das Programm für Vanity URLs befindet sich laut Google noch in der Entwicklungsphase. In den Nutzungsbedingungen steht: “Personalisierte URLs sind bis auf Weiteres kostenlos, können allerdings zukünftig kostenpflichtig werden. In diesem Fall werden Sie jedoch rechtzeitig benachrichtigt und können die Nutzung einstellen, bevor Ihnen Kosten entstehen.” Der Vorbehalt späterer Gebührenpflichtigkeit lässt Google sich mit diesem Szenario offen. Bleibt abzuwarten, ob Ihr in Zukunft eine weitere E-Mail erhaltet. Optimistisch betrachtet wäre es ein unkluger Schachzug der beliebten Internetfirma, die Nutzer für eine personalisierte URL bezahlen zu lassen. Für den Moment steht fest, dass sowohl für Google als auch für die User Vorteile mit der neuen URL geschaffen wurden, nämlich personenbezogene und attraktivere Google+ Profile.

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