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Banner auf YouTube selbst erstellen: So geht´s


13.05.15 | Jetzt haben wir schon den YouTube-Kanal, aber irgendwie sieht der noch ziemlich langweilig und grau aus. So wird es schwer, Abonnenten zu generieren: Bilder müssen her! Schließlich fungiert das Ganze als eine Art Homepage und die sollte schon was hermachen. Wichtiger ist noch unser Profilbild: Es wird bei allen Aktivitäten auf YouTube angezeigt, zum Beispiel unter jedem Video, das wir hochladen. Was diese Bilder können müssen, ein Template für das Kanalbild und viele Beispiele findet ihr im folgenden Beitrag. Bilder für YouTube Für euren Kanal braucht ihr zwei Bilder und in die solltet ihr etwas Zeit investieren. Ihr solltet dafür auf jeden Fall ein wenig Zeit im Bildbearbeitungsprogramm aufbringen. Die beste Variante für ein Profilbild ist ein Logo. Nehmt das Logo eurer Homepage, oder baut euch eines zusammen. Hier eine Auswahl von Möglichkeiten, die populäre Kanäle nutzen. Um das Bild in euren Kanal zu bekommen, hat sich Google etwas tolles einfallen lassen: Es lädt sich das Profilbild eures Google+-Accounts für YouTube. Aber keine Angst, zwar müsst ihr viel klicken, aber an sich ist es ganz einfach. Fahrt über das blaue Profilbild links oben in eurem Kanal und klickt den kleinen Stift an. Auf das Google+-Problem seid ihr schon vorbereitet, deswegen klickt ihr im Folgenden den blauen Button an. Das was da kurz aufblitzt, ist übrigens euer Profil bei Google´s sozialem Netzwerk. Wenn ihr Zeit habt, könnt ihr euch das hier ja mal näher anschauen. Haltet noch kurz durch, dann öffnet sich der Fotoeditor automatisch. Zieht euer gewünschtes Profilbild aus einem Ordner auf eurem PC einfach in das Fenster – Google übernimmt den Rest. Anschließend zieht ihr den Rahmen so hin, wie es am besten passt. Das Logo/Bild sollte mittig angezeigt werden. Ein Profilbild sollte etwa 800×800 Pixel groß sein und auch bei geringer Auflösung (bspw. auf Smartphones) noch gut zu erkennen sein: Also nicht zu viele Details und sparsam oder besser gar keine Schrift. Nun drückt ihr links unten auf den blauen Button und im neuen Fenster auf “abbrechen”: Schließlich wollen wir das Bild nirgendwo teilen. Wollt ihr in Zukunft Kanalnamen oder das Bild ändern, müsst ihr das mit eurem Google+-Profil machen. Google ist leider nicht so freundlich und bringt euch zurück auf YouTube, daher müsst ihr das selbst machen. Das Kanalbild und GIMP Jetzt wird es richtig künstlerisch. Für das “Kanalbild”, das Titelbild, das oben angezeigt wird, müsst ihr ein bisschen basteln. YouTube übernimmt zwar die komplette Integration auf allen Geräten, aber nur, wenn ihr ein Bild nach den Vorgaben des Portals hochladet. In dem zu erstellenden Bild gibt es einen Teil, der überall angezeigt wird, und solche, die nur für bestimmte Geräte gebraucht werden, z.B. für den Fernseher. Deswegen ist für diesen Arbeitsschritt ein Bildbearbeitungsprogramm Pflicht. Am besten geht das natürlich mit Photoshop, aber das kostet immens viel Geld. Deswegen nehmen wir die kostenlose Variante: GIMP ist ein hochwertiges Bildbearbeitungsprogramm, vollkommen kostenlos und nah dran an der Qualität von Photoshop. Nur Wunder lassen sich damit nicht bewirken. Doch . Jetzt braucht ihr eine Bildidee. Schaut euch am besten die Kanalbilder großer YouTuber an. So löst es . Der Kanal beschäftigt sich mit Fotografie. Entsprechend hochwertig müssen natürlich die Bilder sein. Wichtig, abgesehen vom Format, sind das Profilbild links oben und die Linkleiste unten rechts. Hier sollten im Kanalbild keine wichtigen Dinge zu finden sein, wie beispielsweise Schriftzüge. Mehr Beispiele: Generell gilt: Euer Kanalbild sollte Aufmerksamkeit erzeugen und thematisch zu euch und eurem Kanal passen. Das Bild, das ihr mit eurer Kamera aufnehmt oder zusammenbaut, braucht in der Breite mindestens eine Auflösung von 1546 Pixeln, aber das wäre nur die Notlösung. YouTube erwartet eine Breite von 2560 Pixeln und damit es hinterher schick aussieht, sollten wir ihnen das auch geben. Pixel ist die Einheit, in der Bildbreiten von Kameras und Bildschirmen gemessen werden können. Ein Pixel ist ein Bildpunkt, wir brauchen für unser Kanalbild ein Bild, das 2560 Bildpunkte in einer Zeile hat. Zurück zu Gimp Das Programm zu starten, kann etwas Geduld erfordern, gerade bei Schriften lädt GIMP gerne mal sehr lange. Selbst wenn Windows behauptet, GIMP würde keine Rückmeldung geben und sei abgestürzt: Geduld bewahren, Windows lügt manchmal. Wenn ihr soweit seid, ladet ihr euch eine Vorlage für das Kanalbild herunter, und zwar hier. Diese dient als Grundlage und Richtlinie für das Kanalbild. Zieht das One-Channel-Template in das Hauptfenster von GIMP. Jetzt stellen wir das Programm noch schnell auf den Einzelfenster-Modus um, so arbeitet es sich leichter. Wie das geht, seht ihr unten im Bild. GIMP benutzen Das Template zeigt euch alles, was ihr wissen müsst: Das komplette Bild ist die Größe, die auf Fernsehern zu sehen ist. Der Kasten in der Mitte ist aber der Teil, um den es geht. In seiner gesamten Breite wird der Inhalt für alle PC-Anwender angezeigt. Die Trennstriche symbolisieren die Bereiche für Tablets und Smartphones. Warum ist das alles wichtig? Alle wichtigen Infos müssen am Ende in dem hellgrauen Kasten untergebracht werden. Euer fertiges Bild zieht ihr nun ebenfalls ins Hauptfenster von GIMP, einfach über die Vorlage drüber. Jetzt nehmt ihr links im Werkzeugkasten das Symbol, das vier Pfeile zeigt. Es heißt “Verschieben”. Mit seiner Hilfe könnt ihr euer Foto so bewegen, dass der wichtige Teil im Rahmen zu sehen ist. Wünschenswert wäre, wenn euer Foto bis zum rechten und linken Rand reicht. Passt es oben oder unten nicht, ist das nicht schlimm. Als nächstes nehmt ihr das Viereck oben links, es heißt “Auswählen”. Markiert den kompletten Kasten eurer Vorlage, von der linken grünen Seite bis zur rechten. Drückt STRG und X, um den Teil in der Mitte auszuschneiden. Klickt nun auf der rechten Seite im Ebenenmenü euer Miniaturfoto an. Unten rechts gibt es einen Mülleimer: Klickt ihn an. Sollte das nicht klappen, müsst ihr zunächst noch einmal ins große Bild klicken. Nun drückt STRG und V für einfügen und zieht euer Bild an die entsprechende Stelle. Zauberei? Das war doch noch gar nichts! YouTube zeigt euch, wie ihr Videos für könnt, wenn ihr wirklich zaubern lernen wollt. Als nächstes geht es darum, den Teil für den Fernseher zu füllen. Wenn ihr selbst ein Bild hergestellt habt, wäre die beste Option die Farben am Rand eures Bildes einfach als Fläche fortzusetzen. Ich habe mir kurzerhand ein Bild aus der kostenlosen Bilddatenbank geladen. Hier gibt es viele ordentliche Bilder, die ihr benutzen könnt. Denkt aber daran, sobald ihr bei YouTube Anzeigen schaltet, seid ihr “kommerzielle” Nutzer und müsst die entsprechenden Rechte am Bild besitzen. Außerdem solltet ihr mit GIMPs Textwerkzeug (großes A) den Urheber ins Bild einfügen. Folgendes Format gibt Pixelio vor: Tony Hegewald / pixelio.de. Achtet darauf den Schriftzug so zu platzieren, dass nichts am Bild geändert wird. In den meisten Fällen erlaubt der Urheber nur ein paar sehr und eben genau kein Einfügen von Schriftzügen. Dennoch werden immer wieder Rechtsstreits um genau diese Frage ausgetragen, ob der Urheber im Bild stehen muss oder nicht. Die beste Option ist immer: Selbst Bilder machen! Das gibt keine Probleme mit Urheber- und Verwertungsrechten. Mein Versuch sieht so aus: Das große Bild bekommen derzeit noch die allerwenigsten User zu sehen, der Fokus liegt also auf dem Teil in der Mitte! Zurück zu unserer eigentlichen Aufgabe: YouTube. Ihr habt jetzt ein großartiges Kanalbild, das auf allen Geräten cool aussieht. Jetzt laden wir das hoch. Geht dazu auf euren Kanal, nehmt den grauen Stift ganz rechts oben im vorläufigen Kanalbild und klickt “Kanalbild bearbeiten”. Wie schon zuvor bei Google+ müsst ihr das fertige Bild nur noch in das Fenster ziehen. Dann dürft ihr euch freuen, dass es auf allen Endgeräten gut aussieht, der One-Channel-Vorlage sei Dank. Klickt auf “Auswählen” und dann ist es geschafft! YouTube selbst beschreibt den Vorteil eines ordentlich erstellten Kanals mit: Mit einer gut organisierten Kanalseite wird dein Kanal sowohl für aktuelle als auch für potenzielle Abonnenten zu einem ergiebigeren Ziel. Das haben wir auf jeden Fall geschafft! Weiterführende Infos gibt es .

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Anmeldung bei YouTube leicht gemacht: So geht´s


07.05.15 | Gerade sind die Videodays in Berlin vorbei, wo die deutsche YouTube-Elite ihre Fans trifft. Die Medienberichte sind unglaublich: Stundenlang stehen Massen von Menschen an, nur um einen Schriftzug auf einen Zettel geschrieben zu bekommen. Und das beste ist: Jeder von uns kann das auch schaffen! YouTube steht allen offen. Die erste Hürde ist aber überhaupt erstmal die Anmeldung beim Videoportal zu schaffen. Ein Einblick in die Videodays 2015 in Berlin: An sich ist das ja gar nicht schwer – einfach eine Email-Adresse angeben, Passwort und fertig. Da lacht Google nur müde. Hinter YouTube steht der größte Internetgigant der Welt und der will ein bisschen mehr wissen als nur eine Email-Adresse. Damit ihr gut ins Portal starten könnt, schauen wir uns das mal ganz genau an, inklusive aller Tipps! Der Google-Account Da YouTube Google ist, brauchen wir aber erstmal einen Google-Account. YouTube schützt sich so vor Fake-Accounts und bindet sein soziales Netzwerk Google+ stärker in die Nutzerwahrnehmung ein. Der Account ist die einzige Voraussetzung dafür, dass wir alle Google Dienste völlig umsonst benutzen dürfen. Der “Anmeldenbutton” befindet sich rechts oben auf der YouTube-Hauptseite. Mit einem Klick darauf nimmt Google uns mit durch die einfache Registrierung. Wem das alles nicht schnell genug geht, der klickt hier: Wenn ihr den YouTube-Account in Zukunft für öffentliche oder berufliche Zwecke nutzen wollt, gebt unbedingt ordentliche Daten ein. Der Name ist hinterher für alle sichtbar und sollte im besten Falle Authentizität und Seriosität ausstrahlen. Sicheres Passwort Google verlangt natürlich auch ein Passwort für euren neuen Account. Geht es euch so wie mir, taucht ihr bald ganz tief ein in den Googlekosmos und benutzt mehrere der Googledienste wie Mail, Textverarbeitung, Analytics usw. Das bedeutet aber auch, dass jeder, der das Passwort kennt (oder knackt), Zugriff auf wirklich viele wichtige Daten hat. Deswegen gilt: Baut ein starkes Passwort! Google will nur das eine von euch haben und das werdet ihr euch sicher merken können. Starke Passworte bestehen aus Zahlen (42), Sonderzeichen (?_), großen Buchstaben (AZ) und kleinen Buchstaben (by). Außerdem sollten Sie eine gewisse Länge haben. Mehr Strategie . Edward Snowden, der weltbekannte Whistleblower hat kürzlich empfohlen, heutzutage auch besser in Passwort-Phrasen, als in Worten zu denken. Sein Beispiel für ein sicheres Passwort: MargaretThatcheris110%SEXY Google-SMS und Google+ Wenn ihr gerade ein öffentliches Konto anlegt, lasst euch ruhig die Google SMS schicken, die der Bestätigung des Accounts dient. Für das Video-Hochladen ist sie später alternativlos. Als nächstes möchte Google sein eigenes soziales Netzwerk Google+ promoten und fragt uns, ob wir gerne dort einen Account hätten. Den brauchen wir, wenn wir auf YouTube etwas kommentieren wollen und um später ein Bild für unseren Kanal hochzuladen. Also klickt auf “Ihr Profil”, dann erstellt euch der Internetriese einen Account und wir können zurück zu YouTube gehen. Mit dem Klick ist die Anmeldung erstmal durch, aber eine Menge Arbeit liegt noch vor uns. Wenn ihr schon selbst ein bisschen in den Einstellungen herumschauen wollt: Einfach auf das kleine Bild oben rechts klicken (das ist bei euch noch blau) und dann auf das kleine Zahnrad. Kanäle nennt YouTube übrigens Nutzerprofile, angelehnt an Fernsehkanäle, also euer Stück Fernsehen, wo ihr senden könnt was ihr wollt. Etwas abonnieren Ganz ohne diese Abos von eben funktioniert YouTube aber nicht. Sie sind neben dem Kanal der Dreh- und Angelpunkt der Seite. Abonnierte Kanäle informieren euch über jedes neue Video, das sie hochladen. Sehr praktisch. Außerdem empfiehlt euch YouTube auf Basis eurer Abos noch mehr interessante Videos. Den “Abobutton” findet ihr, wenn ihr euch ein Video anseht, deutlich rot unter dem Video. Wenn euch ein Video oder der Content gefällt, den ein Nutzer erstellt, solltet ihr unbedingt und nicht schüchtern von dem roten Knopf Gebrauch machen. In den Kanal gelangt ihr (da sind alle Videos des Nutzers zu finden), indem ihr auf seinen Namen klickt, im Beispiel auf “The Slanted Lens”. Wollt ihr nicht, dass jeder weiß was ihr gut findet: Für die komplette Freiheit die richtigen Haken in die Kästen setzen. YouTube als Nutzer nutzen Jetzt wisst ihr wo der “Abobutton” ist, jetzt heißt es erstmal eine Woche lang YouTube als normaler Nutzer kennenlernen. Verliert euch in den Konzerten, Blogs, viralen Videos, Gags, Kompositionen und “HowTos”. Speichert die wichtigsten Videos z.B. per “Daumen hoch” und überlegt, wie ihr selbst das umsetzen könntet. Gute Startmöglichkeiten: YouTube will euch natürlich möglichst lange auf der Website halten und deswegen bekommt ihr auf der rechten Seite immer passend zum aktuellen Video weitergehende Vorschläge angeboten. Dasselbe macht das Portal nach Ende eines Videos im großen Fenster. Nehmt euch die Zeit und geht auf die Reise, einerseits lohnt es sich – das Internet ist voll von tollen Sachen. Andererseits bekommt ihr einen Eindruck, was gut funktioniert und welche Stile beliebt sind. Jetzt seid ihr Teil des großen YouTube-Kosmos und habt einen schicken und sicheren Account. Damit seid ihr gut gerüstet für die Zukunft. Jetzt steht der Berühmtheit und eurem eigenen Auftritt bei den nächsten Videodays eigentlich nur noch eine Million Abonnenten im Weg. Also auf geht´s!

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So erstellt Ihr spannende Vorschaubilder für Youtube


29.04.15 | Warum werden Videos von Anderen eigentlich viel häufiger angeklickt als meine? Das ist doch seltsam. Die Videos sind schlechter, trotzdem klicken da tausende Menschen drauf… Die Antwort darauf könnte das kleine Bild sein, das der Nutzer zu sehen bekommt, bevor er ein Video anklickt: Das Vorschaubild bei Youtube. Das “Thumbnail”, fachyoutuberisch für Vorschaubild, trägt maßgeblich zum Erfolg eines Videos bei. Es entscheidet neben dem Titel, ob Leute überhaupt auf das Video klicken. Wahrscheinlich kennt Ihr das aus der eigenen Erfahrung: Videos mit spannenden Bildern, die rechts in der Leiste oder den Suchergebnissen auftauchen, klicken wir an. Es ist also egal, ob wir das beste Video der Welt produzieren, wenn wir die Leute nicht “heiß” machen können, auf unseren Content, guckt es keiner. Außer natürlich das Video wird viral, oder Ihr habt schon 100.000 Abonnenten, die eh alles gucken. Habt Ihr nicht? Dann an die Arbeit. YouTube hat eine eigene Hilfeseite für Thumbnails und bewertet den Effekt für den Erfolg eines Videos mit 5 von 5 Sternen. Thumbnails sind eine Art Mini-Werbeposter für deine Videos: Sie ziehen Zuschauer an und bewegen sie dazu, auf dein Video zu klicken. Es ist also am Ende des Schnitt- und Uploadprozesses absolut nötig, Zeit und Aufwand in ein solches Bild zu investieren. Wie das geht schauen wir uns jetzt an. Wie geht das? Im Wesentlichen gibt es zwei Optionen im Videomanager von YouTube ein Thumbnail zu vergeben: Entweder Ihr nehmt eine der drei Optionen die Euch das Videoportal vorschlägt, oder Ihr erstellt selbst eins. Die erste Option ist fast immer Quatsch, deswegen schauen wir uns Möglichkeit Zwei an. Die Google-SMS Um YouTube in seinem vollen Umfang nutzen zu können, möchte Google, dass Ihr bestätigt, dass es Euch wirklich gibt. Dazu müsst Ihr eine Telefonnummer angeben. Die Vorteile für den Internetriesen sind natürlich wieder einmal mehr Daten, die er über Euch sammeln darf, aber es ist ebenfalls eine weitere Stufe YouTube so frei von Fake-Profilen zu halten, wie möglich. Besucht dazu die allgemeinen Kanaleinstellungen. Die oberste Option heißt “Kontostatus” und neben Eurem Bild und Namen findet sich ein dicker Button. Klickt ihn an. Ihr sagt, wo Ihr Euch befindet und wählt eine der beiden Optionen aus. SMS ist die bessere Variante, wenn Ihr kein Mobiltelefon habt, oder lieber eine Festnetznummer angeben wollt, nehmt die andere. Tragt Eure Nummer ein und klickt auf “Senden” unten rechts. Google sollte sich innerhalb von wenigen Sekunden melden. Wie aufregend! Der Internetgigant schickt Euch eine SMS! Code eintragen, senden klicken: Herzlichen Glückwunsch, das war ja einfach. In den Kanaleinstellungen steht jetzt “Bestätigt”, wenn alles funktioniert hat. So sollte das aussehen: Das Youtube Thumbnail Jetzt dürfen wir selbst Vorschaubilder hochladen. Für ein benutzerdefiniertes Thumbnail habt Ihr viele Optionen: Entweder macht Ihr einen Screenshot aus Eurem Video. Dazu überlegt Ihr, welches Bild den Inhalt am besten wiedergibt und Lust auf mehr macht. Ihr lasst das Video bis dahin laufen und drückt dann die “Druck”-Taste auf Eurer Tastatur. Diese befindet sich meistens über “Einfügen” neben der “F12”-Taste. Nun geht Ihr in ein Bildbearbeitungsprogramm (Paint, Gimp, Photoshop) und macht ein neues Bild auf. Dann drückt Ihr STRG+V und habt Eurer Bildschirmfoto im Programm. Wenn Ihr Euch fit genug fühlt, könnt Ihr auch direkt in GIMP oder Photoshop ein ganz eigenes Vorschaubild erstellen. Rechts ein Beispiel für die zwei unterschiedlichen Möglichkeiten. Ein Screenshot geht schneller als ein aufwendig erstelltes Bild. Die beste Variante wäre natürlich, wenn Ihr schon während des Videodrehs eine Bildidee habt, und diese gesondert fotografiert. Habt Ihr erst einmal das Bild, ist der Rest ganz einfach. Geht in den Videomanager und klickt bei Euren Video auf “Bearbeiten”. Unten rechts findet Ihr dann den Button, um ein eigenes Bild hochzuladen. YouTube empfiehlt eine Mindestgröße von 640×360 Pixel im 16:9 Seitenverhältnis. Mehr Infos hier. Mit ein bisschen Zeit und Übung erstellt Ihr dann bald Vorschaubilder wie dieses hier, und dann klappts auch mit den Klickzahlen. Sieht das spannend aus? Das ist der Sinn eines Thumbnails. Klickt drauf, das Video ist verlinkt. Nun wisst Ihr wie das mit den Vorschaubildern geht – Nächstes Mal schauen wir uns genauer an, wie man YouTube auf den heimischen Fernseher bekommt.

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Grauzone Product Placement – So verdienen YouTuber richtig Geld


09.03.15 | “Die Jungs und Mädels von Tetrapak haben sich noch was besseres einfallen lassen”, tönt Aaron (51.000 Abonennten) in einem seiner Videos. Für die Marke fährt er im Smoking und mit Limousine durch Berlin und schenkt Cocktails aus. Aaron bekommt dafür Geld von Tetrapak: Das Video ist ein so genanntes Product Placement – mittlerweile Gang und Gäbe auf YouTube. Product Placement (PP) ist schon seit langer Zeit immer wieder ein Thema im Fernsehen. Kurz zusammengefasst ist Produktplatzierung die gezielte Integration eines Markenproduktes in ein Medienformat. In Deutschland haben wir das “Gebot der Trennung von Werbung und redaktionellem Teil” – gerade um zu verhindern, dass bezahlte und intentionalisierte Werbung durch vertrauenswürdige Multiplikatoren wie Stars oder Zeitungen, dem Zuschauer quasi als redaktionelle Berichterstattung untergeschoben wird. Product Placement ist in einigen Situationen durchaus erwünscht und gut: James Bond muss ein Auto fahren und Aston Martin dürfte nach deutschem Recht kostenlose Fahrzeuge zur Verfügung stellen und im Privatfernsehen sogar Geld an die Produktionsfirma zahlen. In den Regelungen im für PP gibt es diverse Ausnahmen und Sonderformen, die uns hier aber nicht weiter beschäftigen sollen. YouTube wird als fernsehähnliches Format angesehen und unterliegt damit dem Telemediengesetz und dem Rundfunkstaatsvertrag. Was die deutschen YouTuber zur Zeit machen, ist noch eine rechtliche Grauzone, da die genaue Umsetzung für Infotainment-Formate und leichte Unterhaltung noch nicht geklärt ist, beispielsweise durch Gerichtsurteile. Was Product Placement bringt Product Placement bringt Geld. Und zwar sehr viel mehr Geld als die “traditionelle” Werbung auf YouTube mit Anzeigen vor einem Video. Philipp Steuer erklärt das in einem Artikel für die „Online Marketing Rockstars“ sehr gut: Laut Steuer kann ein einminütiges PP in einem mittelgroßen Kanal (50-100.000 monatliche Views) und einer durchschnittlichen Klickreichweite von 40.000 pro Video, schon mal 2.000 Euro einbringen. Normale YouTube-Werbung bringt rund 1€ pro 1000 Views. YouTube steckt aktuell in einer immensen Professionalisierungsphase. Was früher einmal Freizeitbeschäftigung für die YouTuber war, ist Lebensunterhalt und -inhalt geworden. YouTube ist auf einmal ein Business und viele Kanalbetreiber versuchen Profit zu machen. Schnelles Geld für eine kleine Produktplatzierung ist da natürlich attraktiv. YouTube hat eigene Beschränkungen für Product Placement" und verweist ausserdem sehr schwammig auf die Gesetze des jeweiligen Landes. Eigentlich rechtswidrig Problematisch werden Videos, in denen niemand so genau weiß, ob der YouTuber testet, seine eigene Meinung kundtut, oder Werbung für ein Unternehmen macht. Werfen wir einen Blick in unser Gesetz, den Staatsvertrag: Produktplatzierungen sind dann zulässig, wenn redaktionelle Verantwortung und Unabhängigkeit unbeeinträchtigt bleiben, die Platzierung nicht unmittelbar zum Kauf (oder Download) auffordert und das Produkt nicht zu stark herausgestellt wird. Viele YouTuber verletzen alle drei Gebote aufs schärfste und laden damit eigentlich rechtswidrige Videos hoch. Aufgrund fehlender Rechtsprechung und der großen Masse an Videos, sind die Landesmedienanstalten aber nicht in der Lage, diesen Schutz für den Zuschauer durchzusetzen. Sami Slimani alias Herr Tutorial (Platz 23) ist in Deutschland das Paradebeispiel für Product Placement. Der NDR hat sich damit in einem kurzen Video genauer beschäftigt. Die Kommentare unter dem Video zeugen von Unmut: YouTube Kommentar 1: YouTube Kommentar 2: YouTube Kommentar 3: Zwar wird anerkannt, dass YouTuber Geld verdienen müssen, aber viele Kommentatoren sind ungehalten darüber, dass ihnen hier etwas vorgemacht wird. Product Placement ist nicht per se schlecht. Oft ist es notwendig, um überhaupt etwas produzieren zu können und es ist auch etwas ganz anderes, wenn ein Simon Unge für die Telekom auf eine geht und davon 24/7 bloggt. Das läuft dann eher als Kooperation und wäre ohne einander nicht möglich gewesen. Wichtig ist, dass PP gekennzeichnet werden und der Zuschauer nicht getäuscht wird. Neue Agenturen entstehen Gerade weil PP so lukrativ für alle Seiten ist, beginnen sich auch in Deutschland die ersten Agenturen zu bilden. Ganz ohne Verträge und Netzwerke wie Mediakraft bieten diese Agenturen Product Placements für YouTuber an. ist ein junges Startup, das erst seit Ende des letzten Jahres existiert. Das Unternehmen tritt als Schnittstelle zwischen YouTubern und werbetreibenden Agenturen auf. Ab 1.000 Abonnenten kann man sich bei ReachHero anmelden und sich um PP-Aufträge bei Unternehmen bewerben. Das Ganze funktioniert also in etwa wie ein Affiliate-Netzwerk. Wenn dem Unternehmen die Bewerbung und die Videoidee zusagt, erteilt es den Auftrag und zahlt eine vorher vereinbarte Summe, sobald das Video online geht. ReachHero scheint ein zukunftsträchtiges Unternehmen zu sein: Axel Springer hat das Startup direkt in sein Programm aufgenommen. Noch hält der Konzern keine Anteile an der Idee. Das Programm, bestehend aus Vorträgen und Hilfen für Startups, geht drei Monate. Was danach kommt, ist natürlich offen. ReachHero fliegt noch weitestgehend unter dem Radar der professionellen YouTuber, aber erste Forenthreads beschäftigen sich mit der Möglichkeit, einen solchen lukrativen Nebenverdienst zu schaffen. 10 Programme soll ReachHero bislang im Portfolio haben. Spannend ist das Ganze für kleine YouTuber, die keinem großen Multi-Channel-Network angehören. Hier lassen sich verhältnismäßig einfach Einnahmen generieren. Andererseits funktioniert das Ganze aber auch wie ein Pitch: Viele YouTuber bewerben sich, einer, oder einige wenige erhalten den Auftrag. Natürlich erwarten die Unternehmen ausgearbeitete Ideen und Vorschläge und das kostet Zeit und Aufwand. In den USA, wo YouTube bereits einen ganz anderen Stellenwert besitzt, funktioniert das sehr gut. ReachHero ist ein Klon der Seite , die bislang 60.000 Bewerbungen um PP durch YouTuber angibt. Auch die Partner sind beachtenswert: L’Oréal und adidas werden auf der Startseite genannt. Was uns hier gelingt, ist ein Blick in die unmittelbare Zukunft von YouTube: Laut Gugelproductions überholte Facebook YouTube im August 2014 in der . Das liegt vorallem an der fortschreitenden Professionalisierung der Plattform. Die kleinen Handyvideos finden keinen Platz mehr zwischen den Hochglanzproduktionen der YouTuber und werden vermehrt auf Facebook, Twitter und Vine ausgelagert. Und mit Professionalität kommt die Möglichkeit Geld zu verdienen. Die Netzwerke wollen in den Tagesablauf der Zuschauer, sodass die Zielgruppe feste Zeiten hat, an denen sie nicht den Fernseher, sondern YouTube einschaltet. Die Videoplattform ist auf dem besten Weg ein vollwertiger neuer Medienkanal zu werden – gleichbedeutend mit dem Fernsehen. Große Contentcreators bieten in ihrer Nische Videos zu fest definierten Zeiten an und der Nutzer kann sich diese Angebote nach seinen Sehgewohnheiten zusammenstellen. Mit der Aufmerksamkeit der Werbebranche wird YouTube zu einem Business, mit dem sich gutes Geld verdienen lässt. Die Plattform ist derzeit im Umbruch – weg von “Broadcast yourself” zu hochwertigem Highend-Content. Lange werden die aktuell schwammigen PP-Regelungen also keinen Bestand haben.

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Mit YouTube Geld verdienen – So verdienen die YouTube Stars


09.12.14 | YouTuber leben heute von ihren wöchentlichen Filmchen und machen dabei nicht viel mehr als ein bisschen Computerspiele spielen, oder in die Kamera labern. Damit erreichen sie mehr Leute als beispielsweise eine Simpsons-Folge im regulären Fernsehen – Tatsächlich sogar eine Million Leute mehr. Wie schaffen es “Gronkh” und “Y-Titty” solche Massen hinter sich zu vereinen? Das schauen wir uns heute mal genauer an. 3,3 Millionen Abonnenten. Das ist die aktuelle Zahl (Stand: 12.2014) an Zuschauern die der größte deutsche YouTube-Kanal verzeichnet. Platz 10 erreicht immerhin noch 1,5 Millionen pro Video. Zum Vergleich: Der Staffelstart der neuen Simpsonsepisode erreichte laut Quotenmeter eine Reichweite von 2,03 Millionen Zuschauern. Wenn “Gronkh”, so heißt der größte Kanal, also ein Video hochlädt, dann erreicht es durchaus mehr Menschen, als das konventionelle Fernsehen. Eine Goldgrube. Vor jedem Video, der professionellen YouTuber läuft Werbung, die Geld bringt. Zwar ist die Vergütung bei jeder Anzeige unterschiedlich, aber die Profis verdienen mit ihren Kanälen soviel Geld, dass es locker zum Leben reicht, Sponsorings und Extraufträge sogar noch ausgenommen. Und das beste: Jeder kann selbst YouTuber werden! Das ist doch total einfach, oder? Leider nicht. Platz 1: Gronkh Wer ist Gronkh? ist der personifizierte Nerd und tut wenig mehr als Computerspiele zu spielen und sein Spielen live zu kommentieren. Er ist das beste Beispiel für die Kluft zwischen der jungen Generation und denen, die noch mit dem Fernsehen großgeworden sind. Gronkh ist einfach nicht lustig, sagen die einen, die anderen vergöttern ihn. Groß geworden ist er mit seinen Minecraftvideos. Minecraft ist eine Endlossimulation eines Abenteuerlebens: Der Spieler beginnt mit nichts, kann sich aber Gegenstände wie Spitzhacken zusammenbauen, Häuser errichten, gegen Monster kämpfen, Höhlen erforschen und und und. Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Gronkh baut gerne in wochenlanger Arbeit riesige Städte und Plantagen. Warum ist er erfolgreich? Seine Videos haben etwas von der Berieselung des konventionellen Fernsehens. Es ist entspannend ihm dabei zuzusehen, wie er durch das neue Resident Evil irrt, sich erschreckt, Rätsel löst, Verknüpfungen herstellt und Spaß macht. Es ist wie das Spiel selbst zu spielen, ohne es kaufen zu müssen. Gronkhs Humor trifft seine Zielgruppe, außerdem ist er der nette Nerd von nebenan: Ein Sympath. Gronkh ist auch schon ewig dabei und seine Abonnentenzahlen sind das Ergebnis langer und harter Arbeit. Mittlerweile produziert er auf einem sehr hohen Niveau und bringt mehrere Videos pro Tag (seit 2010) heraus. Er hat eigene Shows und berichtet von Events, die die Zielgruppe interessieren. Wie verdient er Geld? Gronkh ist an so vielen Schauplätzen aktiv, dass es unübersichtlich wird. Zuerst nimmt er Geld mit diversen YouTube Kanälen ein. Gronkh kann man auch einkaufen, dann moderiert, oder testet er für einen Auftraggeber. Specials wie das neue Battlefield mit Moritz Bleibtreu für EA anspielen: Standard. Gronkh betreibt auch eine eigene GmbH zusammen mit seinem Kollegen Sarazar. Sie unterhalten mehrere Websiten, die ebenfalls Geld verdienen dürften. Er war Partner im größten deutschen Games-Medien-Netzwerk IDG und ist dieses Jahr zum Netzwerk von Pro7 gewechselt. Gronkh ist die Erfolgsgeschichte eines Mannes, der vom Computerspieler zum Unternehmer, Sprachrohr und Schaltstelle der Gamescommunity wurde. SocialBlade schätzt die monatlichen YouTube-Einnahmen auf rund 6.200€ – 49.600€. Platz 2: Y-Titty Wer ist das? sind drei verrückte Jungs, die schon seit acht Jahren auf YouTube aktiv sind. Damals gerade 16, parodierten sie sich munter durch das Portal und machten, was ihnen gerade Spaß brachte. Ihren Durchbruch hatten sie mit Song-Parodien, von denen die erfolgreichste sogar die 20 Millionenmarke knackt. Ganz frisch ist ihr Video in dem sie die bei Jugendlichen populären “Manuel Neuer Scherze” als Song verwerten – Mit Erfolg: Innerhalb von fünf Tagen 600.000 Zugriffe. 2014 gewannen sie sogar einen Echo für ihr Musikvideo zu “Halt dein Maul”. Die Single kam bis auf Platz 5 der Charts. Ihr Erfolg ist ebenso wie der von Gronkh lang erarbeitet. Lange Zeit waren sie der größte deutsche Kanal, bis sie kürzlich von Gronkh überholt wurden. Y-Titty sind sehr nah dran an ihrer Zielgruppe, drei Jungs, ganz normal, die ein bisschen singen können und ein sehr gutes Auge für aktuelle Trends haben. Ihre Songparodien verbinden das was die Zielgruppe sehen und hören will: Die Musik aktueller Hits mit lustigen Videos und neuen Texten. Y-Titty sind YouTuber der ersten Stunde, kennen alles und jeden und kooperieren mit den wichtigen Größen der deutschen Szene. Ein gutes Beispiel dafür ist ihre Parodie des Kultspiels Grand Theft Auto (GTA), das sie ins echte Leben bringen und es von Gronkh kommentieren lassen (4 Millionen Views). Wie verdienen sie ihr Geld? Ähnlich wie Gronkh haben Y-Titty viele Baustellen. Philipp Laude, einer der drei aus dem Trio ist seit jeher der kreative Kopf hinter Y-Titty. Er ist Mitglied des Management Board als Creative Director bei Mediakraft, der größten deutschen YouTuber Agentur. Mediakraft schmückt sich gerne damit, dass sie mit allen ihren Kanälen mehr Menschen erreichen, als traditionelle Fernsehsender. Natürlich kann das Trio sowieso von 20 Millionen Klick Videos leben. YouTube unterstützt solch große Kanäle auch, da die Plattform auf den Content angewiesen ist. Wenn man sich Y-Titty anschaut, muss man zwangsläufig auch über Mediakooperationen, Schleichwerbung und Product Placement sprechen. Y-Titty können gebucht werden, dann testen sie bspw. das neue Samsung Telefon auf einem Festival. Das Trio hat gerade einen Echo gewonnen, den deutschen Musikpreis der nach Verkaufszahlen vergeben wird. Wir können davon ausgehen, dass die Single-Auskopplungen der Parodien im Musikmarkt ebenfalls einiges an Geld verdienen werden. Zuletzt ist zu erwähnen, dass es Y-Titty so gut geht, dass sie gerade aufgehört haben, kontinuierlich auf YouTube Content zu veröffentlichen. Sie machen jetzt nur noch worauf sie Lust haben: Eine Tour mit Musik und Comedy im nächsten Jahr bspw. SocialBlade schätzt die monatlichen YouTube-Einnahmen auf rund 4.200€ – 33.500€. Platz 3: Kontor & Platz 5: Majestic Wer ist das? Platz 3 und 5 belegen zwei Kanäle die sich ausschließlich mit Musik beschäftigen. Kontor ist ein deutsches Musiklabel und Majestic ein Musikblog. Kontor produziert internationale Größen wie ATB, Dj Antoine, Scooter und Tiësto. Das Label existiert seit 1996 und ist eine Hamburger Erfolgsgeschichte: Gestartet als Klub in einem Kontor, wuchs das Unternehmen beständig und machte sich einen Namen als beste Adresse in Deutschland um elektronische Musik zu promoten. Seit 2006 betreibt das Label seinen YouTubekanal und erzielt unglaubliche Reichweiten von bis 153 Millionen Views in der Spitze und etwa 10 Millionen im Durchschnitt. Majestic betreibt unterschiedliche Kanäle, von denen sich jeder mit einer anderen Musikrichtung beschäftigt. Casual zeigt Musikvideos jeglichen Genres, mit Fokus auf elektronischer Musik. Das Ganze ist ein Blog, der seinen Firmensitz in Stuttgart hat. Viel mehr ist nicht bekannt. Die Macher bleiben im Hintergrund. Majestic Casual kommt auf 23 Millionen Views zu Spitzenzeiten und etwa 1 Million im Durchschnitt. Warum sind sie so erfolgreich? Im Wesentlichen ist es das MTV-Phänomen. Musik in Kombination mit Video funktioniert noch immer sehr gut. Außerdem darf man in Zeiten von Googles GEMA-Streit nicht vergessen, dass es durchaus schwieriger geworden ist, kostenlose Musik auf YouTube zu sehen. Nach wie vor ist YouTube, noch vor Streamingdiensten wie Spotify, die Adresse Nr 1 internetaffiner Leute, um kostenlos Musik zu hören. Kontor ist ein Label für elektronische Musik und die ist gerade im Internet gefragt. Die Zielgruppe dafür ist also relativ sicher auf YouTube unterwegs. Außerdem stellen sie die Musiker zur Verfügung, die die Welt sehen will: Die Stars der Szene. Die anderen Künstler promoten sich komfortabel nebenbei. Majestic zeigt seinen Abonnenten ebenfalls was sie sehen wollen. Der Blog stellt einerseits kostenlos gute Musik zur Verfügung. Anderseits trifft der Kanal eine Vorauswahl und präsentiert nur Künstler die der Zielgruppe wahrscheinlich gefallen, bietet also auch eine Redaktion. Wie verdienen sie ihr Geld? Kontor ist ein vollwertiges Label, eins der international größten sogar. Sie verdienen also Geld wie jedes andere Label auch: Mit ihren Künstlern. Was Kontor auszeichnet, ist sein Wissen und die Praxis der neuen Medien. Alle sozialen Kanäle zusammen erzeugen eine schlagkräftige Promotionsplattform die Content umsonst liefert, Musik und Video, den die Zielgruppe unbedingt sehen will. Der Content ist international, da er Musik zeigt. Die Zuschauerschaft ist also nicht auf Deutschland beschränkt. Somit kommen noch mehr Werbeeinnahmen zustande. Kontor verkauft auch seine mächtige Multiplattform Schlagkraft, bestehend aus YouTube, Spotify, Myvideo und einem Fernsehsender. Wer also seine Künstler gerne einem Millionenpublikum vorstellen möchte, darf das gegen ein Entgelt bei Kontor tun. 1.000 Labels sollen das Kontors Angabe zufolge bereits machen. Majestic hat neben YouTube wahrscheinlich keine weiteren Einnahmen. Das ist aber auch nicht nötig, die Arbeit die der Blog leistet, ist Musik zu finden, Rechte abzuklären und Videos einzustellen. Das rechnet sich bei diesen Zahlen ohne weiteres. Außerdem ist es gut möglich, dass Majestic seine Plattform ebenfalls gegen Entgelt zur Verfügung stellt. Platz 4 & 6-8: LeFloid Wer ist das? LeFloid bringt ein wöchentliches Magazin mit bis zu drei zielgruppenrelevanten Nachrichten heraus und kommentiert das. Warum ist er so erfolgreich? Sympath, der ausspricht, was viele denken. Die Aussenseiter Wer ist das? Zwei Jungs aus Russland die nun hier leben. Lange Zeit der größte deutsche Kanal. Warum sind sie so erfolgreich? Zwei Sympathen die dummes Zeug machen und sich in Deutschland zurechtfinden müssen. ApeCrime Wer ist das? Drei sehr verrückte Jungs, die Comedy, Songparodien und Zeichen-Videos machen. Warum sind sie so erfolgreich? Kaum ein berühmter YouTuber zeichnet. Treffen den Humor der Zielgruppe. Setzen auf Sexthemen. PietSmiet Wer ist das? Netzwerk aus Gamern die LetsPlay machen. Warum sind sie so erfolgreich? Jeden Tag mehrere Videos. Die Zielgruppe liebt LetsPlays. Nicht mehr unter den Top 10 sind in Deutschland die Kanäle, die sich mit Schminktipps, Styling und Pflegeprodukten beschäftigen. Der Eindruck täuscht aber: Erst Platz 25 fällt unter eine Million Abonnenten. Kanäle wie Herr Tutorial und bibisbeautypalace verdienen auch kräftig am Productplacement mit. Sie zeigen ihren Zuschauern wie sie sich ordentlich schminken und stylen. Was können wir für ein Fazit aus dieser YouTube-Betrachtung ziehen? YouTube ist harte Arbeit. Um Honorare zu erhalten, die zum Leben ausreichen, müssen wir ganz schön viele Leute erreichen. Ein Vergleichskanal mit immerhin schon 26.000 Abonnenten verdient nach Social Blade maximal 800€ im Monat. So viele müssen es aber schon sein, weil wir nicht davon ausgehen können, dass jeden Monat gleich viele Werbeeinahmen erzielt werden. Wer wirklich erfolgreich sein will, setzt auf Musik, Games oder Comedy. Da führt kein Weg dran vorbei. Es sei denn ihr zaubert eine abgedrehte Persönlichkeit aus dem Hut, dann könnt ihr auch Schminktipps machen. Um Geld zu verdienen, sollte sich der Kanal mit etwas beschäftigen, für das Online Werbung geschaltet wird, die die Zuschauer interessiert. Nicht jede Anzeige vor einem Video wird bezahlt nur weil sie fünf Sekunden gelaufen ist. Oft ist die Vergütung an Bedingung wie Mindestwiedergabedauer, Klicks oder Verkäufe gekoppelt. YouTube ist Google und personalisiert die Werbung auf den Nutzer. Vergleichen wir die genannten Kanäle von Y-Titty (33.000€/Monat)) und PietSmiet (109.000€/Monat wird deutlich, dass Größe nicht alles ist. Es führt auch kein Weg an den YouTube-Netzwerken von bspw. Mediakraft, Pro7 und IDG vorbei. Nur mit ihrer Hilfe werden Kanäle überhaupt erst groß genug. Und für die Netzwerke zählt Content und eine bestehende Zuschauerbasis. Wer das aber wirklich probieren will, für den sind die Vorzeichen gut: Ericsson erhöht im Mobility Report alljährlich die Prognosen für Videonutzung in der Zukunft. Schaut man sich die ersten Videos der YouTube-Stars an, braucht auch niemand Scheu zu haben mit der eigenen Webcam zu starten. Was es braucht ist Durchhaltevermögen und Passion für das Video. Und wie ihr bei YouTube durchstartet, das zeigen wir euch in unserer mehrteiligen Reihe hier auf affiliate-deals!

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Ello - ein neues werbefreies soziales Netzwerk


26.08.14 | Ello – einfach, schön und werbefrei – ein soziales Netzwerk ohne Werbung dafür aber mit einer Menge Datenschutz “We believe a social network can be a tool for empowerment. Not a tool to deceive, coerce and manipulate – but a place to connect, create and celebrate life. You are not a product.” Ello, das neue soziale Netzwerk aus den USA, will als Alternative und krasser Gegensatz zu bekannten Plattformen wie Facebook, Twitter oder Google+ auftreten. Im sogenannten Manifest auf erklären die Macher von Ello worum es ihnen geht: Ello manifest Andere Netzwerke verwenden jeden Post, jeden Freund und jeden Link, spähen aus, erfassen und wandeln alles in Daten um. Die Gründer von Ello glauben daran, dass es bessere Wege für alle gibt, sie glauben an Mut, Schönheit, Schlichtheit und Transparenz. Bei Ello soll es deshalb vordergründig um die soziale Vernetzung von Menschen gehen: verbinden, erschaffen und das Leben feiern – ohne Ausbeutung. Das nagelneue Netzwerk wurde von einer kleinen Gruppe von Künstlern und Designern erstellt. Ursprünglich war Ello als privates soziales Netzwerk gedacht, nach und nach wollten aber so viele Leute beitreten, dass auch eine öffentliche Version verfügbar gemacht wurde. Das Besondere an Ello: es gibt keine Werbeanzeigen geschweige denn werden Nutzerdaten an Drittanbieter verkauft. Ello prangert in seinem About-Bereich die Strategien anderer sozialer Plattformen an: diese seien von der Werbeindustrie dominiert. Hinter dem Rücken der Nutzer arbeiteten ganze Horden an Werbeverkäufern und Datensammlern daran, jeden Schritt der User zu speichern. Erhobende Daten würden anschließend an Werbetreibende und Daten-Vermittler weiterverkauft. Der Kunde ist dabei am Ende nur ein Produkt, was erst gekauft und dann wieder verkauft wird. Persönliche Daten in dieser Menge zu sammeln und zu verkaufen widerspricht der Privatsphäre, die ein Netzwerk seinen Nutzern bieten sollte. Deshalb will Ello ganz auf Werbung verzichten. Ein soziales Netzwerk ganz ohne Werbung? Das klingt im ersten Moment spannend, doch haben das auch schon viele vor Ello behauptet und sind am Ende doch der mächtigen Werbeindustrie verfallen. Twitter, Facebook, Tumblr, Google+, Instagram usw. waren am Anfang auch werbefrei, änderten dann aber einfach ihre Datenschutzbestimmungen, begannen Informationen über ihre Nutzer an Daten-Vermittler zu verkaufen und bombardierten die User mit Werbung. Viele fühlten sich zurecht betrogen. Dieser Taktik versuchen die Gründer von Ello von vornherein aus dem Weg zu gehen. Die gesamte Struktur von Ello sei laut seinen Schöpfern darauf ausgerichtet, keine Werbung zu beinhalten und nur so wenig wie möglich an Daten zu erheben. Sie glauben stattdessen fest daran, dass sie die Mehrzahl ihrer Nutzer verlieren, würden sie genau wie andere Netzwerke vorgehen. Es gibt bisher keine Werbung und es soll sie auch nie geben, da die Macher Werbeanzeigen mehr als jeder andere verabscheuen und genau das der Auslöser dafür war, Ello überhaupt erst zu gründen. Ello möchte sozial vernetzen und gleichzeitig die Privatsphäre schützen – ohne kommerzielle Ausnutzung. Um das besonders klar zu machen, gibt es auf jedem Profil einen deutlich sichtbaren Link, mit dem der eigene Account auf die einfachste Weise gelöscht werden kann. Um niemanden vor den Kopf zu stoßen wird genau erklärt, wie und welche Daten erfasst werden, um das Netzwerk zu verbessern. Daten werden anhand einer speziell anonymisierten Version von Google Analytics gesammelt. Alle Informationen sind anonym und aggregiert. Analysten sehen somit nur, wie Ello im Allgemeinen genutzt wird, nicht aber was der einzelne Nutzer macht. Selbst das kann aber durch eine Änderung der Einstellungen ausgeschaltet werden. In diesem Fall wird Ello keinerlei Informationen an Google senden. Besonders misstrauischen Personen, die gar nichts mit Google zu tun haben möchten, sollte damit geholfen sein. Wie will sich Ello finanzieren? Von Zeit zu Zeit sollen bei Ello sogenannte “special features” angeboten werden, die dann auch Geld kosten. Gefallen den Nutzern die Funktionen, können sie Ello auf diese Weise unterstützen. Nutzer seien dabei nicht gezwungen die Features zu kaufen; das Hinzufügen zum eigenen Account würde außerdem nur einen kleinen Betrag ausmachen. Grundlegende Funktionen werden immer kostenlos angeboten und verbessert. Im Moment befindet sich das Netzwerk noch in der Beta-Phase. Neue Features wie Kommentare, private Nachrichten und Reposting werden nach und nach freigegeben. Auf einer Feature List gibt Ello bekannt, welche Funktionen bereits laufen und welche bald ausgerollt werden sollen. Die Plattform läuft dank Responsive Design schon auf Smartphones und Tablets, eigene Apps für iOS und Android sollen aber Ende des Jahres noch kommen. Beitreten können User, wenn sie von einem Mitglied des Netzwerkes eingeladen werden. Alternativ kann eine Einladung aber auch angefragt werden, indem auf der Ello-Homepage die E-Mail-Adresse hinterlassen wird. Es dauert dann einige Zeit bis per Mail die entsprechende Einladung kommt. Das Netzwerk wächst auf diese Weise kontrolliert, was in der Entwicklungsphase sehr wichtig ist. Alles in allem lockt Ello mit konsequenten Datenschutzbemühungen, Transparenz und einem sehr einfach gehaltenen Layout. Wie man anhand der bestehenden Profile sehen kann, ist fast alles in Schwarz-Weiß gehalten, es gibt eine einklappbare Navigation am linken Rand, einen schmalen Header oben und den Newsstream rechts, sodass alles geordnet erscheint. Halten die Macher daran fest, das Vertrauen der Nutzer in den Vordergrund zu stellen, könnte Ello bald zu einem sehr beliebten und geschätzten Sozialen Netzwerk aufsteigen. Die Zeit für ein sicheres Netzwerk ist mehr als reif.

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Instagram – Fotos weltweit teilen leicht gemacht


30.01.14 | Welches unter den sozialen Netzwerken wächst am meisten? Der Statistikservice Global Web Index hat Nutzerdaten aus aller Welt ausgewertet und kam zu einem durchaus überraschenden Ergebnis: laut der Studie wächst Instagram stärker als Facebook und Google+. Zwischen dem zweiten und vierten Quartal bekam der Dienst im Jahr 2013 einen Zuwachs von 23 Prozent. Unter allen großen sozialen Netzwerken ist dies die höchste Steigerung. Die Auswertung umfasste Daten von rund 170.000 Menschen aus 32 Ländern. Platz zwei belegte der News Aggregator Reddit mit einer Wachstumsrate von 13 Prozent, Platz drei ging an das Business-Netzwerk LinkedIn mit neun Prozent. Die großen Namen, die normalerweise auf den vorderen Plätzen erwartet werden, müssen sich mit weniger zufrieden geben: Google+ wuchs um sechs Prozent, Twitter um zwei Prozent und YouTube und Facebook verloren sogar jeweils drei Prozent. Nicht nur die Zunahme von registrierten Konten wurde während der Auswertung zurate gezogen sondern auch die Anzahl intakter Accounts. Die Rangliste aktiv genutzter Konten sieht dann auch ganz anders aus: Facebook ist nach wie vor mit einer durchschnittlich aktiven Nutzung von 50 Prozent weit vorn. Es folgt Twitter mit durchschnittlich 25 Prozent auf dem zweiten Platz. Google+ bewegt sich je nach Region in Bereichen zwischen 28 Prozent im Mittleren Osten und Afrika und nur 16 Prozent in Europa. Der Wachstumssieger Instagram folgt nach YouTube auf dem fünften Platz mit knapp zehn Prozent aktiven Usern, wobei die Divergenz zwischen Nordamerika (zwölf Prozent) und Europa (sechs Prozent) sehr groß ausfällt. Was ist Instagram? Was ist InstagramDoch ersteinmal zu den grundlegenden Fakten. Instagram ist eine kostenlose Foto- und Video-Sharing-App für Android-, iOS- und Windows-Phone-Mobilgeräte, mit der Nutzer Fotos und Videos erstellen oder hochladen, durch verschiedene Filter verfremden und mit anderen Nutzern teilen können. Die App wurde 2010 in San Fransisco entwickelt und 2012 von Facebook für ca. eine Milliarede US-Dollar gekauft. Nutzerzahlen liegen derzeit bei ca. 150 Millionen insgesamt, von denen 75 Millionen täglich aktiv sind. Der Dienst stellt eine Mischung aus Microblog und audiovisueller Plattform dar, Inhalte können über Instagram auch auf anderen sozialen Netzwerken geteilt werden. In Anlehnung an die Kodak Instamatic und Polaroid-Kameras haben Fotos auf Instagram eine quadratische Form. App installieren, Anmelden, Fotos bearbeiten oder hochladen In einigen wenigen Schritten soll nun allen, die auf den Geschmack gekommen sind und sich ein Profil anlegen wollen, gezeigt werden, wie sie die App installieren, sich anmelden und grundlegende Funktionen verwenden können. Voraussetzung ist zunächst ein Smartphone mit Android-, iOS- oder Windows-System. Der Zugang vom herkömmlichen Browser auf dem Heim-PC ist zwar seit 2012 auch möglich, dies aber nur mit eingeschränkten Funktionen. So können zum Beispiel Fotos nur per Smartphone im Profil hochgeladen werden. Die Anwendung kann für Android bei Google Play, für iPhone im App-Store und für Windows-Phones im Windows-Phone-Store heruntergeladen werden. Nach dem Download könnt ihr euer Profil in wenigen Schritten erstellen. Einfach einen Benutzernamen eingeben, der frei wählbar und nicht wie bei Facebook an einen Klarnamenzwang gebunden ist, dann ein Profilfoto hochladen, wenige optionale Angaben zur Person machen und eine E-Mail-Adresse angeben – schon fertig. Funktionsbereiche von Instagram Instagram besitzt neben der einfachen Handhabung auch eine übersichtliche Gestaltung: Öffnet ihr die App gelangt ihr immer zunächst auf den Newsfeed. Dieser könnte deshalb auch als Startseite bezeichnet werden. Dort befindet sich die Timeline mit aktuellen Fotos und Videos aller von euch abonnierten Personen. Jeder Beitrag ist gleich aufgebaut: oben links erscheint das Profilbild mit dem Namen, darunter das Foto oder Video und unter diesem die Gefällt mir-Angaben, Hashtags und Kommentare. Über den Button in der Kopfleiste könnt ihr Bilder oder Videos direkt an andere Nutzer senden. Die Fußleiste enthält neben dem Startseiten-Symbol für die Timeline auch das “Erforschen”-Menü (Stern-Symbol). Klickt ihr darauf erscheinen oft gelikte Fotos. Hier könnt ihr über das Suchfeld in der Kopfleiste auch nach bestimmten Hashtags suchen. Mittig liegt der blaue Button mit dem Instagram-Symbol. Ihr könnt durch Anklicken ein Foto oder Video direkt über Instagram aufnehmen oder aus eurer Galerie auswählen und hochladen. Rechts daneben kommt ihr über das Sprechblasen-Symbol zu allen Nachrichten zum eigenen Account (Du) – wer mag welche Bilder und hat Beiträge kommentiert – und zu den Aktivitäten von abonnierten Personen. Instagram Beispielbilder Ganz rechts kommt ihr schließlich zum eigenen Profil. In der Profilansicht seht ihr oben eine Leiste mit euren eigenen Beiträgen, Abonnenten, Abos; darunter könnt ihr euer Profil bearbeiten – also ein anderes Profilbild hochladen (was auch durch Anklicken des Profilbildes möglich ist), die Angaben zur Person oder das Passwort ändern und eine Webseite zum Profil hinzufügen. Außerdem könnt ihr entscheiden, ob eure Beiträge privat sein sollen, das heißt andere müssen erst eine Genehmigung einholen, bevor sie euch folgen können. Unter dieser Einstellung könnt ihr die privaten Infos wie E-Mail-Adresse, Telefonnummer und Geschlecht bearbeiten, die beiden letzteren Angaben sind dabei optional. Zurück in der Profilansicht ist unter der Bearbeiten-Option eine Leiste in der ihr auswählen könnt wie ihr die eigenen Beiträge in eurem Profil sehen wollt: als Liste oder Übersicht. Daneben befindet sich der Button für die Fotokarte: Hier könnt ihr Fotos auf einer Karte durchstöbern, falls ihr Geotags für Fotos verwendet. Rechts kannst du Fotos von dir sehen, die andere gemacht haben. In der Kopfleiste ist neben der Suchfunktion auch das Hilfe-Menü. Hier könnt ihr Freunde finden, indem ihr sie aus der Kontaktliste übernehmt oder von Facebook importiert. Ihr könnt auch von Instagram vorgeschlagene Nutzer hinzufügen. Der Hilfebereich enthält neben Datenschutzrichtlinien, allgemeinen Geschäftsbedingungen und Infos auch Einstellungen, in denen ihr euer Profil unter anderem mit Facebook, Twitter, Tumblr und Flickr verbinden könnt. Außerdem gelangt ihr hier auch an erweiterte Funktionen und könnt zum Beispiel den Suchverlauf löschen. Bei Windows Phone-Geräten sind alle Funktionen etwas anders angeordnet: die Steuerung erreicht ihr über die Kopfleiste, in der der Home-Feed, die Entdecken-Funktion, News/ Likes und das eigene Profil angeordnet sind. Im Fußbereich befindet sich die Suchfunktion, das Kamera-Symbol und der Button zum Neuladen des Feeds. Fotos und Videos auf Instagram Instagram Fotos bearbeitenDie wichtigste Funktion auf Instagram ist natürlich das Erstellen von Fotos und Videos. Mit dem Kamera-Button lassen sich Fotos direkt aufnehmen oder aus der Galerie hochladen. Vor dem Veröffentlichen können Fotos vielfältig bearbeitet werden: 1) Zuschneiden: Bereich des Bildes auswählen, der hochgeladen werden soll 2) Rahmen hinzufügen 3) einen von 20 verschiedenen Filtern einsetzen (geht auch ohne) 4) Geraderichten: Fotos nachträglich ins Lot bringen Alle Änderungen lassen sich wieder rückgängig machen, solange das Foto noch nicht veröffentlicht wurde. Seit kurzem hat Instagram auch eine Video-Funktion. Es können nun im Kamera-Menü unten rechts über das Video-Symbol direkt bis zu 15 Sekunden lange Videos gedreht werden. Zum Aufnehmen muss einfach der rote Button gedrückt gehalten werden. Es sind auch Unterbrechungen möglich und das Löschen einzelner Sequenzen im Nachhinein. Auch schon fertige Videos lassen sich hochladen und bearbeiten, diese können aber ebenfalls nur bis maximal 15 Sekunden lang sein. Vernetzen Sinn einer Foto-Community ist es natürlich, sich mit anderen zu vernetzen. Berühmte Persönlichkeiten haben ohne Frage einen Vorteil. Ein Tip hierzu: wie auf Twitter können anfangs ruhig vielen Personen gefolgt werden, bis das eigene Profil einige Abonnenten aufweist. Die Popularität des Accounts hängt zusätzlich von der Qualität, der Menge und der Posting-Frequenz der Bilder ab. Auch das richtige Setzen von Hashtags spielt eine Rolle. durch die Raute vor einem Wort wird dieses zum Hashtag. Sie können entweder in Kommentare oder die Bildbeschreibung eingefügt werden. Durch die Andersfarbigkeit erkennen Nutzer, dass nach diesen Schlagworten gezielt als Thema gesucht werden kann. Über die Teilen-Funktion kann der Account darüber hinaus auch in anderen Netzwerken bekannt gemacht werden. Instagram Foto MapBeiträge können mit einer Ortsangabe versehen werden. Dies muss vorm Teilen im Menü “Zur Fotokarte hinzufügen” aktiviert werden. Die Angabe erscheint dann oberhalb des Bildes neben dem Profilbild. Des weiteren können auch Personen im Foto markiert werden, wenn sie selbst über einen Instagram-Account verfügen. Vor dem Teilen muss dazu “Personen hinzufügen” aktiviert werden. Das Symbol im Foto ist mit dem markierten Account verlinkt. Das Anlegen eines Profils auf Instagram erfolgt in wenigen Schritten, die Gestaltung ist sehr übersichtlich gehalten und auch das Vernetzen mit anderen Leuten stellt keine Schwierigkeit dar. Bilder und Videos können mit anderen geteilt und kommentiert werden. Der besondere Reiz besteht darin, sich selbst in der Bild- und neuerdings auch Videobearbeitung auszuprobieren und seiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Ähnlich Twitter liegt auch bei Instagram das Augenmerk auf würziger Kürze. Kein Wunder also, dass Instagram Platz eins im Wachstum der sozialen Netzwerke belegt!

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Twitter: Profil erstellen - Tipps - der perfekte Tweet


31.10.13 | Twitter ist ein Informationsnetzwerk, was einem beste Möglichkeiten bietet, sich mit Menschen aus aller Welt zu verbinden. Tweets sind maximal 140 Zeichen lang, wodurch schnell auf aktuelle Themen, die den eigenen Interessen entsprechen, zugegriffen werden kann. Aber auch eigene Tweets sollen auf Reaktionen stoßen, Interaktion ist bekanntlich die Währung des Social Web. Doch wie beginne ich bei Twitter? Wie finde ich einen passenden Einstieg, um einen Twitteraccount zu bekommen, der eine aktive Gefolgschaft hat? Hier soll Ihnen gezeigt werden, wie Sie Ihr eigenes Twitterprofil erstellen, außerdem erwarten Sie Tipps um mehr Follower zu bekommen und schließlich eine Anleitung zum perfekten Tweet. Schritt für Schritt zum Twitterprofil: Schritt 1: Registrierung Gehen Sie zunächst auf die Seite . Dort sehen Sie unter der Überschrift “Neu bei Twitter? Registriere Dich!” Textfelder mit denen Sie sich bei Twitter registrieren können. Dazu müssen der vollständige Name, eine E-Mailadresse und ein Passwort eingegeben werden. Hierbei können Sie einen Fake-Namen angeben, der reale Name ist jedoch immer persönlicher. Das Twitterprofil muss über einen Link, der per E-Mail versandt wird bestätigt werden, damit alle Features benutzt werden können. Schritt 2: Folgen Twitter fordert Sie anschließend auf, fünf anderen Profilen zu folgen. Dabei kann aus Vorschlägen ausgewählt oder selbst nach Personen, die man kennt, gesucht werden. Indem Sie den Button “Folgen” klicken, werden Sie zum Follower dieser Person oder Seite. Twitter fordert zwei weitere Male auf, fünf Profilen zu folgen, wobei diesmal Vorschläge aus Bereichen wie Musik, Nachrichten oder Comedy gemacht werden und anschließend auch Kontakte aus dem E-Mail-Postfach importiert werden können. Letzterer Schritt kann aber auch übersprungen werden. Um den etwas lästigen Aufforderungen Twitters zu entkommen, kann auch erst fünf beliebigen Profilen gefolgt die später getrost wieder entfolgt werden können. Schritt 3: Profilbild hochladen und Kurzbiografie erstellen Laden Sie nun ein passendes Profilbild hoch. Am besten sind hier attraktive Fotos von Ihnen selbst. Logos oder Comicfiguren eignen sich nicht besonders, um Follower anzuziehen und Erotik schreckt ab. Unter Ihrem Bild wird später eine kurze Beschreibung zu Ihrer Person erscheinen. Es folgen tatsächlich mehr Menschen Twitterprofilen, die sich mit einem bestimmten Thema beschäftigen, zum Beispiel einer Person die Rezensionen zu den neuesten Kinofilmen schreibt. Dieser Schritt kann auch erst einmal übersprungen werden und später in der Profilansicht bearbeitet werden. Zusätzlich zur Kurzbiografie kann auch der Wohnort und ein Link zur eigenen Webseite angegeben werden. Außerdem kann auch ein Kopfzeilenbild ausgewählt werden, welches hinter dem Profilbild erscheint. Schritt 4: Twitter kennenlernen Sobald alles eingerichtet ist, erscheint das fertige Twitterprofil. Rechts unter dem Profilbild und der Kurzbiografie erscheinen später die eigenen Tweets. Links oben kann ausgewählt werden zwischen Personen, denen gefolgt wird, eigenen Followern, Favoriten und Listen. Darunter erscheinen immer neue Vorschläge, welchen weiteren Personen gefolgt werden kann und die aktuellen Thementrends, über die derzeit am häufigsten diskutiert wird. In der obersten Leiste gelangen Sie schnell auf die Startseite, auf der die chronologische Timeline der Tweets Ihrer befolgten Personen erscheint. Daneben befindet sich der Button “@Verbinden”, unter dem Sie alle Erwähnungen Ihres Namens und Interaktionen mit anderen finden. Klicken Sie auf “#Entdecken”, tauchen aktuelle Ereignisse auf, die auf Ihr eigenes Profil zugeschnitten sind, also zum Beispiel Veranstaltungen in Ihrem Wohnort oder Tweets, die oft retweetet wurden. Unter “Account” gelangen Sie wieder zurück auf Ihr Profil. Rechts oben können Sie in der Suchleiste nach weiteren Profilen suchen, die Sie interessieren, oder auch nach aktuellen #Hashtag-Themen. Der Button mit dem Zahnrad ermöglicht Ihnen, Direktnachrichten zu senden, Listen aufzurufen, die Hilfe zu durchsuchen, Tastaturkürzel durchzusehen, Einstellungen vorzunehmen und sich abzumelden. Gleich daneben befindet sich das Symbol des Federhalters, anhand dessen Sie neue Tweets verfassen können. Schritt 5: Liste bei Twitter erstellen Klicken Sie anschließend auf den Button “Liste erstellen”. Sie können jetzt einen Namen für Ihre Liste festlegen, zum Beispiel “Filmfreunde”. Darunter ist Platz für eine passende Beschreibung zu Ihrer Liste, dies lohnt sich vor allem bei öffentlichen Listen. Sie können entscheiden, ob die Liste privat ist, also ausschließlich für Sie sichtbar, oder aber öffentlich, sodass jeder Einblick in die Liste hat. Anschließend können Sie Mitglieder, deren Beiträge Sie auf keinen Fall verpassen wollen, hinzufügen. Klicken Sie hierfür auf das Profil der jeweiligen Person und auf das Symbol neben dem “Folgen”-Button. Schritt 6: Twitter erkunden Klickt man auf Namen oder Profilbilder anderer Personen, erscheint zunächst ein Kurzprofil. Ganz unten gibt es einen Button, um das ganze Profil anzuzeigen, alternativ kann man auch einfach nochmals auf den Namen oder das Bild klicken und kommt somit zum vollständigen Profil. Probieren Sie es einfach aus und suchen Personen, die Sie aus der Öffentlichkeit oder privat kennen und schon können Sie sich mit ihnen vernetzen. Erscheint neben dem Namen das kleine blaue Symbol mit weißem Häkchen, bedeutet dies übrigens, dass das Profil verifiziert ist. Personen, die in der Öffentlichkeit stehen, können Ihre Twitterprofile beglaubigen, damit sich Fans sicher sein können, auf kein Fake-Profil gestoßen zu sein. Generell erscheint rechts immer eine Leiste mit Tweets, egal ob Sie in der Timeline-Ansicht, der Profilansicht oder auf der “#Entdecken”-Seite sind. Links sind Vorschläge zu Accounts, denen gefolgt werden kann und Thementrends. Befinden Sie sich auf der Startseite, werden oben links kurze Informationen zum eigenen Profil angezeigt, sind Sie jedoch auf Ihrem Profil, werden an dieser Stelle Angaben zu Vernetzungen gemacht. Sie sehen, dass durch diesen unkomplizierten Aufbau eine ebenso einfache Handhabung und Bedienbarkeit gegeben ist. In weiteren Schritten können Sie nun die Twitterwelt erkunden und sich weiter vernetzen. (Bleiben Ihnen trotzdem noch Fragen oder stoßen Sie auf Probleme, lohnt es sich auch, die gut strukturierte Hilfeseite von Twitter zu durchsuchen. Twitterprofile wie “Support auf Deutsch/ @hilfe” können direkt angetweetet werden und helfen meist weiter.) 10 Tipps um Follower bei Twitter zu gewinnen Wichtig, um auf Twitter durchzustarten und Interaktion zu erlangen, sind in erster Linie Follower. Hier sollen Ihnen zehn Tipps helfen, Follower zu gewinnen und mit anderen zu agieren. 1) Verlinken Sie Ihr Twitterprofil so oft es geht, also auf anderen Social-Network Seiten und Ihrer Webseite. Schreiben Sie Ihren Twitternamen in die Signatur von E-Mails, auf Visitenkarten und in Kommentare von Blogs. 2) Vernetzen Sie sich mit anderen: Retweeten Sie Beiträge, die Sie interessieren, fragen Sie bei Problemen nach Hilfe und bieten Sie auch selbst Hilfe an. 3) Folgen Sie zurück. Dabei muss nicht jedem gefolgt werden, der einem selbst folgt, aber denen, die den Interessen entsprechen und aktiv zu sein scheinen. 4) Folgen Sie anfangs ruhig Twitterati. Das sind Personen, die viele Follower haben und Ihren Twitteraccount ausgeprägt nutzen. Folgen Sie ihnen, werden Sie bei deren Followern sichtbar und es besteht eine größere Chance, dass Ihnen Menschen zurückfolgen. Später können Twitterati auch wieder entfolgt werden. 5) Twittern Sie über `trending topics´. Nutzen Sie Hashtags, am besten klickstarke Themen, etwa zu der aktuell laufenden TV-Sendung oder gegenwärtigen politischen Themen, um in weitere Kreise vorzudringen. 6) Twittern Sie möglichst interessant, also nicht ständig Links, sondern auch lustige Kurzgeschichten aus Ihrem Leben. Hauptsache überraschend, abwechslungsreich, persönlich und humorvoll. 7) Betteln Sie nie um Follower. Es gibt bessere Wege, Follower zu bekommen. 8) Machen Sie Ihre Tweets retweetbar. Das heißt, nutzen Sie nicht immer die volle Zeichenanzahl, sondern nur ca. 100 Zeichen. Andere haben dann Platz Ihren Namen und einen kurzen Kommentar zum Retweet zu schreiben. (siehe Abschnitt perfekter Tweet) 9) Twittern Sie regelmäßig und mit Qualität. Bauen Sie ab und an Bilder, Videos oder Links zu nützlichen Artikeln ein. Um regelmäßig twittern zu können gibt es mittlerweile auch die App für Smartphones, damit Sie auch unterwegs Zugriff auf Twitter haben. 10) Twittern Sie, was Sie selbst interessiert und achten Sie nicht ausschließlich auf die Followerzahlen. Das bringt nach einer Zeit keinen Spaß mehr. Außerdem ist es immer besser eine aktive Gefolgschaft zu haben, anstatt 500 anonyme Mitleser. Der perfekte Tweet Ein Tweet besteht aus wenigen Zeichen und ist somit schnell geschrieben. Ebenso schnell lassen sich aber auch Fehler einbauen, die die Leser des Tweets abschrecken, weiter auf die Inhalte einzugehen. Es ist also wichtig, das richtige zu schreiben. beschreibt in seinem Magazin für Online-Markteting, dass fehlerfreies Tweeten solides Handwerk ist. Benutzt man Twitter richtig, lässt sich damit viel Reichweite aufbauen. Hier soll der Artikel Tantaus und eine Infografik, die Twitter selbst erstellt hat, ausgewertet werden, damit Sie die bestmögliche Gestaltung Ihrer Tweets erreichen. Zunächst gilt der Vorsatz erst denken, dann tweeten. Gerade weil nur wenig Platz ist, sollte der Inhalt auch wirklich interessieren sowie Rechtschreibung und Grammatik einwandfrei sein. Der Tweet wird dadurch lesbar und einflussreicher. Tweets, die mit ca. 100 Zeichen verfasst wurden, haben nachweislich eine 17% höhere Rate beachtet zu werden als längere Tweets. Es empfehlen sich einleitende Hashtags. Diese sind der Einstieg in die Kreise von Followern und sollten bedacht gewählt werden. Dies können Stichwörter zu aktuellen Themen, die gerade diskutiert werden, sein. Verwenden Sie nie mehr als zwei Hashtags, da mehr oft als Spam aufgefasst wird. Tantau rät zu sogenannten “Call to action”, wie “Bitte lesen”, “Bitte hier klicken” oder “Bitte retweeten”. Diese Handlungsempfehlungen können wahre Wunder vollbringen, da sie motivieren, indem sie die Leser auffordern tätig zu werden. In der Kürze liegt die Würze: Verwenden Sie Abkürzungen wie “&” anstatt “und”, um den Platz optimal zu nutzen. Trotzdem sollte kein Slang eingesetzt werden, sondern auf schlichtgehaltene Aussagen zurückgegriffen werden. Tipp zum Link kürzen: Um Links abzukürzen, gibt es URL-Shortener wie oder , bei denen die Links auf rund 20 beziehungsweise 13 Zeichen verkürzt werden.

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Was ist Twitter?


30.10.13 | Der Kurznachrichtendienst Twitter wird immer beliebter. Boris Becker und Oliver Pocher beschimpfen sich öffentlich, Ashton Kutcher und Demi Moore tragen gar ihre Ehekrisen über Twitter aus. Laut einer Studie einer US-Finanzfirma ist Twitter in den USA derzeit sogar beliebter als Facebook. Doch was ist dieses Twitter eigentlich? Lohnt es sich für Privatpersonen oder Unternehmen überhaupt, ein Profil anzulegen? Ein Überlick über Twitter Twitter, englisch für „Gezwitscher“, ist ein Micro-Blogging-Dienst und seit Herbst 2013 mit 26 Prozent der 8.000 US-amerikanischen Teenager das “wichtigste” Netzwerk. Facebook und Instagram folgen mit jeweils 23 Prozent auf dem zweiten Platz. Immer mehr Menschen verwenden den Dienst, um ihren virtuellen Freundeskreis zu erweitern – Promis, Politiker und Sportler wollen nicht mehr auf Twitter verzichten.Wer sich für Personen oder Beiträge von Personen interessiert, kann diesen folgen und wird so zum `Followe´r, zu Deutsch „Folgender/ Anhänger“. Nutzer können sich so untereinander vernetzen, miteinander kommunizieren und wichtige Tweets per Retweet weiterleiten. Zahlen, Daten und Fakten zu Twitter Doch zunächst einige Zahlen, Daten und Fakten zu Twitter. Eine Infografik über „Facts & Figures“ aus dem Jahr 2012 verrät darüber mehr. Twitter wurde im März 2006 gegründet. 2008 werden 100 Millionen Tweets pro Quartal gepostet, 2009 sind dies bereits zwei Milliarden und 2012 feiert Twitter 140 Millionen aktive Nutzer und 340 Millionen Tweets pro Tag. 300.000 neue Besucher, 11 Accounts pro Sekunde und eine Million Accounts jeden Tag werden registriert. Die Mehrheit der Nutzer hat um die 27 Follower. Beim Geschlechterverhältnis überwiegt der Anteil an Frauen mit 55%. Dabei sind 45% aller User zwischen 18 und 34 Jahre alt. Blickt man auf die Top-Länder dominieren auf Platz 1 die USA mit 50,99%, gefolgt von Großbritannien mit 17,09% und Australien mit 4,09%. Deutschland liegt mit ca. 100.000 aktiven Twitterprofilen weit abgeschlagen. Auch der Blick auf die Top-5 der Twitter-Nutzer mit den meisten Followern ist interessant. 2012 sah dies folgendermaßen aus: Lady Gaga: 30.821.568 Follower Justin Bieber: 29.664.188 Follower Katy Perry: 28.464.889 Follower Rihanna: 26.486.778 Follower Barack Obama: 21.576.647 Follower Ein Jahr später, 2013 liegt Justin Bieber nun mit 45.845.040 Followern knapp vor Katy Perry mit 45.194.211 Anhängern. Lady Gaga muss sich mit gut 40 Millionen Fans mit dem dritten Platz zufrieden geben. Bei Twitter ist es einiges wert, viele Follower zu haben, weil dadurch eine aktive Verbindung zu anderen Leuten geschaffen wird. Auf Twitter können sich Menschen miteinander vernetzen. Und wo das geschieht, gibt es zahlreiche bissige Streitereien, den Austausch von schockierenden Nachrichten aus aller Welt oder auch lustige Anekdoten. Hier sind nun drei Top-Tweets, sogenannte `epic tweets´, zusammengestellt: Auf Platz eins der erste Tweet, der je gepostet wurde, vom Firmen-Mitgründer Jack Dorsey: Platz zwei belegt das Twitter-Gespräch zwischen der Gastronomie-Kette Taco Bell und der Körperpflege-Linie Old Spice, in dem sich Old Spice wundert, warum Taco Bells „fire sauce“ nicht mit echtem Feuer hergestellt wird: Besonders lustig ist auch der Tweet dieses Nutzers: Vor- und Nachteile von Twitter Vorteile Für Privatpersonen lohnt es sich bei Twitter anzumelden, um mit Freunden und Bekannten in Verbindung zu bleiben oder interessante neue Leute kennenzulernen. Neben dem Spaßfaktor bietet Twitter dabei auch ein gewisses Flirtpotential, da man bei 140 Zeichen nicht viel falsch machen kann oder auch einfach einmal darüber hinweg lesen kann. Da der Dienst weltweit erfolgreich ist, eignet er sich auch gut, um andere Sprachen zu erlernen. Zahlreiche Prominente sind mittlerweile bei Twitter angemeldet. Es passiert oft, dass sie auf Tweets ihrer Fans antworten. Dies erzeugt eine gewisse Fan-Nähe, welche beiden Parteien Vorteile bringt. Der Fan fühlt sich als etwas besonderes, da sein Idol ihm antwortet, die Prominenz kann zeigen, dass sie ein ganz normaler Mensch ist wie jeder andere. Auch für Unternehmen bieten sich beim Kurznachrichtendienst viele Vorteile. Sie können mehr Aufmerksamkeit gewinnen, indem sie ihre Webseite mit Twitter verlinken und dadurch Traffic auf ihre Internetseite oder das Firmenblog leiten. Marketing ist auf Twitter erlaubt und auch Marktforschung kann durch die Beobachtung der Konkurrenten und des relevanten Marktes betrieben werden. Durch das Antworten auf Tweets wird natürlich auch entgegenkommende Kundenbindung erzeugt. Fernsehsender verbreiten teilweise gezielt Hashtags zu bestimmten TV-Sendungen, über die dann getwittert werden soll. Nachteile Neben allen attraktiven Seiten, die Twitter anzubieten hat, gibt es aber doch einige Mankos. So haben berühmte Menschen oft gegen Fake-Accounts anzukämpfen, die unter falschem Namen fehlerhafte Infos verbreiten. Außerdem wird bei schwacher Vernetzung den eigenen Tweets nur wenig Aufmerksamkeit entgegengebracht, was vielleicht auch erklärt, dass es 500 Millionen angemeldete Profile gibt, aber nur 140 Millionen, die aktiv sind. Was diese ungewollte schwache Vernetzung noch mit sich zieht, sind gekaufte Follower. So kann sich jeder gegen ein Entgelt eine bestimmte Anzahl Follower kaufen. Es gibt Firmen in Asien, die nur den Zweck verfolgen, Twitter-Profile zu erstellen und ihren Kunden Klicks zu bieten. Manchmal bleibt dann die Frage offen, ob die ein oder anderen hunderttausend Follower real sind oder nicht. Da die Timeline chronologisch aufgebaut ist, haben Tweets eine kurze Lebensdauer, je nachdem wie lange er weitergetragen wird, beträgt diese rund zehn Minuten. Größere Chance gelesen zu werden, besteht dann, wenn zu bestimmten Nischenzeiten gepostet wird. Diese sind zum Beispiel früh morgens, am Wochenende oder spät abends. Für Privatpersonen wie auch für Unternehmen ist die Zeichenbegrenzung oft ein Problem, um zum Beispiel passende Werbung zu posten. Hierfür verschaffen sogenannte Link-Shortener Abhilfe. Um einen Link zu verkürzen, muss er auf https://bitly.com/ oder https://goo.gl/ in das Textfeld kopiert werden. Per “Shorten”-Button wird er umgewandelt und schon ist er bei Google URL auf 13 und bei bitly auf rund 20 Zeichen verkürzt. Durch die leichte Bedienbarkeit von Twitter ist Spam leider keine Grenzen gesetzt. Jeder kann sich anmelden und für alles Mögliche werben. Da ist es kein Wunder, wenn zu viele und oft sinnfreie Informationen auf einen einregnen. Auch über Unternehmen lassen sich nicht nur brauchbare Informationen finden, was es zu einer zeitaufwendigen Aufgabe macht, Marktforschung zu betreiben.

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