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Raus aus YouTube: So löscht Ihr Euren Account


13.07.15 | Ein Account für alles. Google wird nicht müde, damit zu werben. Manchmal kann es aber sein, dass man sein YouTube-Konto nicht mehr braucht oder einfach aus dem Kosmos der Datenkrake raus will. Dann sollte man seinen Account löschen, doch wie geht das eigentlich? Stellt Euch vor, Ihr wollt einen neuen YouTube-Kanal anlegen und dafür Euren alten löschen. Das Erstellen eines Kanals ist ein aufwendiger Prozess und wie das geht, erklären wir hier.. Wirklich schwierig wird aber der Ausstieg aus Googles Kosmos. Es braucht einige unterschiedliche Schritte in einer genau definierten Reihenfolge, um das überhaupt zu schaffen. Google selbst ist auch nur bedingt hilfreich: Der Löschvorgang eines YouTube-Kontos ist dann einfach, wenn Ihr keinen Google+-Account dazu besitzt. Den hat heutzutage aber jeder automatisch. Blöd gelaufen. Habt Ihr mehrere Kanäle mit einem Google-Konto verknüpft, geht es schneller, davon unten mehr. Passwort und Mailadresse Wollt Ihr Euch aus YouTube entfernen, müsst Ihr Euch zunächst einloggen. Das klingt einleuchtend? Aber was ist, wenn Ihr nach so langer Zeit Passwort oder Nutzername vergessen habt? Nun, dann steht Euch Google natürlich helfend zur Seite. Euer Benutzername sollte nicht das Problem sein, es ist Eure alte Mailadresse. Wenn Ihr die nicht mehr wisst, aber damals eine Telefonnummer oder alternative Mailadresse angegeben habt, kann Euch das jetzt retten. Wenn nicht, das sei an dieser Stelle schon mal verraten, habt Ihr wirklich Pech gehabt. Das Wiederherstellen des Passworts ist dagegen eine viel aufwendigere Prozedur. Google leitet Euch auf seiner Seite zur Kontowiederherstellung durch den Vorgang. Stellt Euch auf mindestens zehn Minuten Arbeit ein. Google will von Euch wissen, dass Ihr keine Maschine seid, eine alternative Mailadresse haben, wissen wann Ihr Euch das letzte Mal eingeloggt und wann Ihr den Account erstellt habt, welche Leute Ihr am häufigsten anschreibt, welches die Labels Eures Mailaccounts sind und welche anderen Dienste Ihr wann benutzt habt. Könnt Ihr das alles schlau beantworten? Ich nicht. Dann sieht das so aus: Und nun kommt das perfide: Google bestraft Euch, wenn Ihr keine alternative Mailadresse hinterlegt habt, oder dem Konzern eine Telefonnummer zur Authentifizierung gegeben habt. Denn dann “können wir dir bei der Suche nach der E-Mail-Adresse deines Google-Kontos leider nicht helfen.” Also ein guter Rat an dieser Stelle: Hinterlegt eine Mailadresse, oder gebt Eure Nummer raus. Ihr wisst: Für den YouTube-Kanal ist das eh alternativlos. YouTube verlassen Eingeloggt sind wir nun. Jetzt geht die Arbeit weiter. Denkt vorher noch einmal darüber nach, ob Ihr Euren Account wirklich löschen möchtet: Google ist sehr strikt, wenn Ihr die Prozedur hinter Euch habt, ist auch wirklich alles weg. Der einfache Weg führt über einen YouTube-Kanal, der nicht mit einem Google+-Konto verknüpft ist: Dann klickt Ihr einfach auf die erweiterten Einstellungen in Eurem Account und löscht den Kanal. Hier findet Ihr die Einstellungen. Jetzt müsst Ihr noch einmal Eurer Passwort eingeben. Im folgenden Fenster setzt Ihr einen Haken in die Box, klickt den roten Button, werdet ein letztes Mal gefragt: Sicher? Ja? Gut, dann weg damit! Hauptkanal löschen Wollt Ihr wirklich ganz raus aus dem Googlekosmos, oder habt Ihr nur den einen Kanal, wird das ein bisschen aufwendiger. Geht zuerst wieder in Eure Accounteinstellungen. Google hat hier unlängst aufgeräumt, damit Ihr einfacher überprüfen könnt, welche Daten der Konzern von Euch speichert. Klickt rechts bei den Kontoeinstellungen auf Konto oder Dienste löschen(oder klickt auf den Link). Zunächst wollen wir ein Produkt löschen, nämlich unseren YouTube-Kanal. Klickt auf den Mülleimer neben der Option für YouTube. Ihr habt jetzt die Option entweder Euren Kanal und alle Eure vergangenen Aktivitäten zu verstecken: Google möchte Euch schließlich nicht gehen lassen. Die andere Möglichkeit ist, Euren Kanal komplett zu entfernen. Egal welche von beiden Optionen Ihr anklickt, Ihr müsst bestätigen, dass Ihr wisst, was Ihr da tut. Ein paar mal bestätigen, den richtigen Button klicken und schon ist alles bei YouTube weg! Geht Ihr jetzt auf das Videoportal seid Ihr ausgeloggt. Aber Vorsicht, sobald Ihr auf Anmelden klickt, erstellt Euch Google in Windeseile einen frischen neuen Account. Wollt Ihr nun wirklich ganz aus Google raus, geht wieder auf die Lösch-Unterseite und klickt auf die andere Option. Folgt den Anweisungen, im Wesentlichen funktioniert es wie beim Kanal. Damit seid Ihr dann raus aus der bunten Googlewelt. Das heißt aber auch: Keine Kontrolle mehr über das was der Konzern aufzeichnet, keine hilfreichen Apps, keine YouTube-KI, die Euch tolle Videos vorschlägt, kein Androidtelefon, keine Möglichkeit mehr Videos hochzuladen und kein anderer Maildienst. In unserer heutigen Zeit solltet Ihr von dieser Option wirklich nur für einen Relaunch oder eine Aufräumaktion Gebrauch machen. Sonst ist das so, wie Facebook zu boykottieren und zu WhatsApp zu wechseln: Eigentlich Quatsch.

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Yandex-Browser im Test - Der Alptraum für jeden Marketer?


27.05.15 | Der russische Internetriese Yandex hat ja in den letzten Jahren immer mal wieder für Schlagzeilen gesorgt. Ob „linkless Ranking“, alternative Trackingmethoden, Meinung zum Datenschutz, Social Media oder die öffentlichkeitswirksamen Auftritte diverser Mitglieder des Vorstands – in Sachen PR steht der Konzern dem Marktführer aus Mountain View in nichts nach. Trotzdem hatte ich bis letzte Woche nichts von der aktuellen Beta-Version des neuen Browsers aus dem Hause Yandex gehört – ob das mangelnder Berichterstattung zu verdanken ist, oder meiner mangelnden Aufmerksamkeit, überlasse ich dem Leser. Wie dem auch sei. Einige Details des Browsers haben mich dazu veranlasst, diesen einmal genauer unter die Lupe zu nehmen – warum, wird spätestens im letzten Teil klar. Erster Eindruck – Design und Optik Wie immer das Motto bei der Entwicklung des Yandex-Browser auch gelautet haben mag, die deutsche Übersetzung würde vermutlich „weniger ist mehr“ lauten. Vom Layout, über die UI, bis hin zu den (teils vorher ausgewählten) Plugins, hat man sich bemüht, unnützen Ballast so weit wie möglich zu entfernen. Alles wirkt sehr aufgeräumt und übersichtlich – zumindest mir persönlich gefällt die Optik schon einmal deutlich besser, als bei der Konkurrenz. Die Startseite mit animiertem Hintergrund, gepaart mit Flat-Design für die Favoriten, ist sowohl einladend als auch selbsterklärend gestaltet. Anstelle von dicken Leisten und Drop-Downs sind hier alle Lesezeichen dezent unter den Favoriten platziert und nehmen keinen unnötigen Platz weg – nervige Popups oder Social Plugins sucht man hier vergeblich. Die Favoriten oder der Hintergrund lassen sich übrigens mit einem simplen Rechtsklick (keine Menüs durchsuchen) in Sekundenschnelle ändern. Bedienung Die wohl gewöhnungsbedürftigste Änderung im Vergleich zu Chrome, Firefox und Co ist für mich die Tatsache, dass sich Tabs unten statt oben öffnen. So eine Kleinigkeit nach einigen Tagen intensiver Nutzung als „gewöhnungsbedürftig“ zu bezeichnen, zeigt schon, wie intuitiv und einfach die restliche Bedienung des Yandex-Browsers ist. Besonders angenehm ist die Suchfunktion, welche in Echtzeit zahlreiche Vorschläge liefert und zuletzt besuchte Seiten, Suchergebnisse und browsereigene Vorschläge verbindet und sich darauf beschränkt, schnell Ergebnisse zu liefern. Seitenaufbau, Laden von Bildern und besonders das Abspielen von Videos und Streams funktioniert, zumindest bei mir, besser und schneller, als mit Firefox. Auch 60fps laufen einwandfrei und sind daher auch als Vorauswahl eingestellt – HD-Video ohne nerviges Buffern gehört übrigens auch dazu. Lobhudelei einmal beiseite – ich habe zu keinem Zeitpunkt der letzten Woche das Gefühl gehabt, mich bei irgendeinem Technikforum anmelden zu müssen, nur um simpelste Features erklärt zu bekommen – wer der deutschen Sprache mächtig ist und seine Augen aufmacht, findet alles notwendige in kürzester Zeit. Praktisch ist auch, dass man bei den Einstellungen gleich alle Menüs sehr übersichtlich vorfindet und sich nicht, wie zB bei Firefox üblich, durch zig Untermenüs und dergleichen quälen muss, um eine simple Änderung vorzunehmen. Wem Befehle und Tasten noch zuviel sind, der kann übrigens auch Mausgesten nutzen. Gefällt. Plugins und Tools Sicherlich nichts revolutionäres, auch andere Browser haben eine gewisse Vorauswahl und man kann on-the-fly Plugins installieren – allerdings muss ich auch hier sagen, sind sowohl Auswahl, als auch Implementierung besser gelöst, als ich das bisher gewohnt war. Schaut man sich die Auswahl etwas genauer an, wird schnell klar, was hier das Hauptaugenmerk bei der Entwicklung war: Bedienbarkeit. Soll heissen: hier kommen auch technisch unbedarfte User schnell in den Genuss, die wichtigsten Features eines modernen Browsers nutzen zu können, ohne dafür mit Drittanbietern hantieren zu müssen. Kennwortmanager LastPass oder Notiz-Tool Evernote sind ebenso zu finden, wie Synchro und Backup fürs Smartphone. Doch Yandex hat sich, neben der Bedienbarkeit, vor allem ein Thema auf die Fahnen geschrieben (welches auch Marketer interessieren dürfte): Datenschutz. Tracking verboten! Dass Datenschutz bei Yandex nicht nur ein „afterthought“ ist, zeigt die Vorinstallation nicht etwa nur von AdGuard, sondern auch des Stealth-Modes, der automatisch jegliche Tracker und Datensammler blockiert, welche versuchen, die Bewegungen des Users zu erfassen. Dazu lassen sich noch schnell und einfach Flash-Apps blocken und auch Web of Trust-Bewertungen finden sich dort. Ein Streifzug mit dem Yandex-Browser durch meine tägliche Bloglektüre und Youtube-Channels zeigte dann auch sehr deutlich, woher dieser Ansatz stammt. Um mich einmal selbst von letzter Woche zu zitieren: „Zufällige Youtube-Seite, Yandex-Browser blockt 2 Tracker und 26 (!!!) Ads – und da wundern sich Advertiser noch, dass alle sich Adblocker laden? Das ist kein Brett mehr vorm Kopf, das ist ein ganzes Sägewerk an die Stirn getackert!“ Ein kurzer Besuch bei Twitch fand übrigens „nur“ 13 Ads – dafür allerdings ebenso viele Tracker. Stellen Sie sich mal vor, bei einem Einkauf im Supermarkt, würden Ihnen NONSTOP 13 „Marktforscher“ hinterher dackeln und jeden einzelnen Ihrer Schritte dokumentieren. Unheimlicher Gedanke. Im Gegensatz zu Google, die nach wie vor weit über 90% ihrer Umsätze mit Werbung generieren, kann Yandex es sich erlauben, hier ganz klar Stellung zu beziehen. Und, so sehr es mich schmerzt (hust), das zu schreiben, aber diese Stellung richtet sich ganz klar gegen Marketer und all jene, die sonst noch an Userdaten interessiert sind (Hallo, NSA :)).

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Banner auf YouTube selbst erstellen: So geht´s


13.05.15 | Jetzt haben wir schon den YouTube-Kanal, aber irgendwie sieht der noch ziemlich langweilig und grau aus. So wird es schwer, Abonnenten zu generieren: Bilder müssen her! Schließlich fungiert das Ganze als eine Art Homepage und die sollte schon was hermachen. Wichtiger ist noch unser Profilbild: Es wird bei allen Aktivitäten auf YouTube angezeigt, zum Beispiel unter jedem Video, das wir hochladen. Was diese Bilder können müssen, ein Template für das Kanalbild und viele Beispiele findet ihr im folgenden Beitrag. Bilder für YouTube Für euren Kanal braucht ihr zwei Bilder und in die solltet ihr etwas Zeit investieren. Ihr solltet dafür auf jeden Fall ein wenig Zeit im Bildbearbeitungsprogramm aufbringen. Die beste Variante für ein Profilbild ist ein Logo. Nehmt das Logo eurer Homepage, oder baut euch eines zusammen. Hier eine Auswahl von Möglichkeiten, die populäre Kanäle nutzen. Um das Bild in euren Kanal zu bekommen, hat sich Google etwas tolles einfallen lassen: Es lädt sich das Profilbild eures Google+-Accounts für YouTube. Aber keine Angst, zwar müsst ihr viel klicken, aber an sich ist es ganz einfach. Fahrt über das blaue Profilbild links oben in eurem Kanal und klickt den kleinen Stift an. Auf das Google+-Problem seid ihr schon vorbereitet, deswegen klickt ihr im Folgenden den blauen Button an. Das was da kurz aufblitzt, ist übrigens euer Profil bei Google´s sozialem Netzwerk. Wenn ihr Zeit habt, könnt ihr euch das hier ja mal näher anschauen. Haltet noch kurz durch, dann öffnet sich der Fotoeditor automatisch. Zieht euer gewünschtes Profilbild aus einem Ordner auf eurem PC einfach in das Fenster – Google übernimmt den Rest. Anschließend zieht ihr den Rahmen so hin, wie es am besten passt. Das Logo/Bild sollte mittig angezeigt werden. Ein Profilbild sollte etwa 800×800 Pixel groß sein und auch bei geringer Auflösung (bspw. auf Smartphones) noch gut zu erkennen sein: Also nicht zu viele Details und sparsam oder besser gar keine Schrift. Nun drückt ihr links unten auf den blauen Button und im neuen Fenster auf “abbrechen”: Schließlich wollen wir das Bild nirgendwo teilen. Wollt ihr in Zukunft Kanalnamen oder das Bild ändern, müsst ihr das mit eurem Google+-Profil machen. Google ist leider nicht so freundlich und bringt euch zurück auf YouTube, daher müsst ihr das selbst machen. Das Kanalbild und GIMP Jetzt wird es richtig künstlerisch. Für das “Kanalbild”, das Titelbild, das oben angezeigt wird, müsst ihr ein bisschen basteln. YouTube übernimmt zwar die komplette Integration auf allen Geräten, aber nur, wenn ihr ein Bild nach den Vorgaben des Portals hochladet. In dem zu erstellenden Bild gibt es einen Teil, der überall angezeigt wird, und solche, die nur für bestimmte Geräte gebraucht werden, z.B. für den Fernseher. Deswegen ist für diesen Arbeitsschritt ein Bildbearbeitungsprogramm Pflicht. Am besten geht das natürlich mit Photoshop, aber das kostet immens viel Geld. Deswegen nehmen wir die kostenlose Variante: GIMP ist ein hochwertiges Bildbearbeitungsprogramm, vollkommen kostenlos und nah dran an der Qualität von Photoshop. Nur Wunder lassen sich damit nicht bewirken. Doch . Jetzt braucht ihr eine Bildidee. Schaut euch am besten die Kanalbilder großer YouTuber an. So löst es . Der Kanal beschäftigt sich mit Fotografie. Entsprechend hochwertig müssen natürlich die Bilder sein. Wichtig, abgesehen vom Format, sind das Profilbild links oben und die Linkleiste unten rechts. Hier sollten im Kanalbild keine wichtigen Dinge zu finden sein, wie beispielsweise Schriftzüge. Mehr Beispiele: Generell gilt: Euer Kanalbild sollte Aufmerksamkeit erzeugen und thematisch zu euch und eurem Kanal passen. Das Bild, das ihr mit eurer Kamera aufnehmt oder zusammenbaut, braucht in der Breite mindestens eine Auflösung von 1546 Pixeln, aber das wäre nur die Notlösung. YouTube erwartet eine Breite von 2560 Pixeln und damit es hinterher schick aussieht, sollten wir ihnen das auch geben. Pixel ist die Einheit, in der Bildbreiten von Kameras und Bildschirmen gemessen werden können. Ein Pixel ist ein Bildpunkt, wir brauchen für unser Kanalbild ein Bild, das 2560 Bildpunkte in einer Zeile hat. Zurück zu Gimp Das Programm zu starten, kann etwas Geduld erfordern, gerade bei Schriften lädt GIMP gerne mal sehr lange. Selbst wenn Windows behauptet, GIMP würde keine Rückmeldung geben und sei abgestürzt: Geduld bewahren, Windows lügt manchmal. Wenn ihr soweit seid, ladet ihr euch eine Vorlage für das Kanalbild herunter, und zwar hier. Diese dient als Grundlage und Richtlinie für das Kanalbild. Zieht das One-Channel-Template in das Hauptfenster von GIMP. Jetzt stellen wir das Programm noch schnell auf den Einzelfenster-Modus um, so arbeitet es sich leichter. Wie das geht, seht ihr unten im Bild. GIMP benutzen Das Template zeigt euch alles, was ihr wissen müsst: Das komplette Bild ist die Größe, die auf Fernsehern zu sehen ist. Der Kasten in der Mitte ist aber der Teil, um den es geht. In seiner gesamten Breite wird der Inhalt für alle PC-Anwender angezeigt. Die Trennstriche symbolisieren die Bereiche für Tablets und Smartphones. Warum ist das alles wichtig? Alle wichtigen Infos müssen am Ende in dem hellgrauen Kasten untergebracht werden. Euer fertiges Bild zieht ihr nun ebenfalls ins Hauptfenster von GIMP, einfach über die Vorlage drüber. Jetzt nehmt ihr links im Werkzeugkasten das Symbol, das vier Pfeile zeigt. Es heißt “Verschieben”. Mit seiner Hilfe könnt ihr euer Foto so bewegen, dass der wichtige Teil im Rahmen zu sehen ist. Wünschenswert wäre, wenn euer Foto bis zum rechten und linken Rand reicht. Passt es oben oder unten nicht, ist das nicht schlimm. Als nächstes nehmt ihr das Viereck oben links, es heißt “Auswählen”. Markiert den kompletten Kasten eurer Vorlage, von der linken grünen Seite bis zur rechten. Drückt STRG und X, um den Teil in der Mitte auszuschneiden. Klickt nun auf der rechten Seite im Ebenenmenü euer Miniaturfoto an. Unten rechts gibt es einen Mülleimer: Klickt ihn an. Sollte das nicht klappen, müsst ihr zunächst noch einmal ins große Bild klicken. Nun drückt STRG und V für einfügen und zieht euer Bild an die entsprechende Stelle. Zauberei? Das war doch noch gar nichts! YouTube zeigt euch, wie ihr Videos für könnt, wenn ihr wirklich zaubern lernen wollt. Als nächstes geht es darum, den Teil für den Fernseher zu füllen. Wenn ihr selbst ein Bild hergestellt habt, wäre die beste Option die Farben am Rand eures Bildes einfach als Fläche fortzusetzen. Ich habe mir kurzerhand ein Bild aus der kostenlosen Bilddatenbank geladen. Hier gibt es viele ordentliche Bilder, die ihr benutzen könnt. Denkt aber daran, sobald ihr bei YouTube Anzeigen schaltet, seid ihr “kommerzielle” Nutzer und müsst die entsprechenden Rechte am Bild besitzen. Außerdem solltet ihr mit GIMPs Textwerkzeug (großes A) den Urheber ins Bild einfügen. Folgendes Format gibt Pixelio vor: Tony Hegewald / pixelio.de. Achtet darauf den Schriftzug so zu platzieren, dass nichts am Bild geändert wird. In den meisten Fällen erlaubt der Urheber nur ein paar sehr und eben genau kein Einfügen von Schriftzügen. Dennoch werden immer wieder Rechtsstreits um genau diese Frage ausgetragen, ob der Urheber im Bild stehen muss oder nicht. Die beste Option ist immer: Selbst Bilder machen! Das gibt keine Probleme mit Urheber- und Verwertungsrechten. Mein Versuch sieht so aus: Das große Bild bekommen derzeit noch die allerwenigsten User zu sehen, der Fokus liegt also auf dem Teil in der Mitte! Zurück zu unserer eigentlichen Aufgabe: YouTube. Ihr habt jetzt ein großartiges Kanalbild, das auf allen Geräten cool aussieht. Jetzt laden wir das hoch. Geht dazu auf euren Kanal, nehmt den grauen Stift ganz rechts oben im vorläufigen Kanalbild und klickt “Kanalbild bearbeiten”. Wie schon zuvor bei Google+ müsst ihr das fertige Bild nur noch in das Fenster ziehen. Dann dürft ihr euch freuen, dass es auf allen Endgeräten gut aussieht, der One-Channel-Vorlage sei Dank. Klickt auf “Auswählen” und dann ist es geschafft! YouTube selbst beschreibt den Vorteil eines ordentlich erstellten Kanals mit: Mit einer gut organisierten Kanalseite wird dein Kanal sowohl für aktuelle als auch für potenzielle Abonnenten zu einem ergiebigeren Ziel. Das haben wir auf jeden Fall geschafft! Weiterführende Infos gibt es .

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Anmeldung bei YouTube leicht gemacht: So geht´s


07.05.15 | Gerade sind die Videodays in Berlin vorbei, wo die deutsche YouTube-Elite ihre Fans trifft. Die Medienberichte sind unglaublich: Stundenlang stehen Massen von Menschen an, nur um einen Schriftzug auf einen Zettel geschrieben zu bekommen. Und das beste ist: Jeder von uns kann das auch schaffen! YouTube steht allen offen. Die erste Hürde ist aber überhaupt erstmal die Anmeldung beim Videoportal zu schaffen. Ein Einblick in die Videodays 2015 in Berlin: An sich ist das ja gar nicht schwer – einfach eine Email-Adresse angeben, Passwort und fertig. Da lacht Google nur müde. Hinter YouTube steht der größte Internetgigant der Welt und der will ein bisschen mehr wissen als nur eine Email-Adresse. Damit ihr gut ins Portal starten könnt, schauen wir uns das mal ganz genau an, inklusive aller Tipps! Der Google-Account Da YouTube Google ist, brauchen wir aber erstmal einen Google-Account. YouTube schützt sich so vor Fake-Accounts und bindet sein soziales Netzwerk Google+ stärker in die Nutzerwahrnehmung ein. Der Account ist die einzige Voraussetzung dafür, dass wir alle Google Dienste völlig umsonst benutzen dürfen. Der “Anmeldenbutton” befindet sich rechts oben auf der YouTube-Hauptseite. Mit einem Klick darauf nimmt Google uns mit durch die einfache Registrierung. Wem das alles nicht schnell genug geht, der klickt hier: Wenn ihr den YouTube-Account in Zukunft für öffentliche oder berufliche Zwecke nutzen wollt, gebt unbedingt ordentliche Daten ein. Der Name ist hinterher für alle sichtbar und sollte im besten Falle Authentizität und Seriosität ausstrahlen. Sicheres Passwort Google verlangt natürlich auch ein Passwort für euren neuen Account. Geht es euch so wie mir, taucht ihr bald ganz tief ein in den Googlekosmos und benutzt mehrere der Googledienste wie Mail, Textverarbeitung, Analytics usw. Das bedeutet aber auch, dass jeder, der das Passwort kennt (oder knackt), Zugriff auf wirklich viele wichtige Daten hat. Deswegen gilt: Baut ein starkes Passwort! Google will nur das eine von euch haben und das werdet ihr euch sicher merken können. Starke Passworte bestehen aus Zahlen (42), Sonderzeichen (?_), großen Buchstaben (AZ) und kleinen Buchstaben (by). Außerdem sollten Sie eine gewisse Länge haben. Mehr Strategie . Edward Snowden, der weltbekannte Whistleblower hat kürzlich empfohlen, heutzutage auch besser in Passwort-Phrasen, als in Worten zu denken. Sein Beispiel für ein sicheres Passwort: MargaretThatcheris110%SEXY Google-SMS und Google+ Wenn ihr gerade ein öffentliches Konto anlegt, lasst euch ruhig die Google SMS schicken, die der Bestätigung des Accounts dient. Für das Video-Hochladen ist sie später alternativlos. Als nächstes möchte Google sein eigenes soziales Netzwerk Google+ promoten und fragt uns, ob wir gerne dort einen Account hätten. Den brauchen wir, wenn wir auf YouTube etwas kommentieren wollen und um später ein Bild für unseren Kanal hochzuladen. Also klickt auf “Ihr Profil”, dann erstellt euch der Internetriese einen Account und wir können zurück zu YouTube gehen. Mit dem Klick ist die Anmeldung erstmal durch, aber eine Menge Arbeit liegt noch vor uns. Wenn ihr schon selbst ein bisschen in den Einstellungen herumschauen wollt: Einfach auf das kleine Bild oben rechts klicken (das ist bei euch noch blau) und dann auf das kleine Zahnrad. Kanäle nennt YouTube übrigens Nutzerprofile, angelehnt an Fernsehkanäle, also euer Stück Fernsehen, wo ihr senden könnt was ihr wollt. Etwas abonnieren Ganz ohne diese Abos von eben funktioniert YouTube aber nicht. Sie sind neben dem Kanal der Dreh- und Angelpunkt der Seite. Abonnierte Kanäle informieren euch über jedes neue Video, das sie hochladen. Sehr praktisch. Außerdem empfiehlt euch YouTube auf Basis eurer Abos noch mehr interessante Videos. Den “Abobutton” findet ihr, wenn ihr euch ein Video anseht, deutlich rot unter dem Video. Wenn euch ein Video oder der Content gefällt, den ein Nutzer erstellt, solltet ihr unbedingt und nicht schüchtern von dem roten Knopf Gebrauch machen. In den Kanal gelangt ihr (da sind alle Videos des Nutzers zu finden), indem ihr auf seinen Namen klickt, im Beispiel auf “The Slanted Lens”. Wollt ihr nicht, dass jeder weiß was ihr gut findet: Für die komplette Freiheit die richtigen Haken in die Kästen setzen. YouTube als Nutzer nutzen Jetzt wisst ihr wo der “Abobutton” ist, jetzt heißt es erstmal eine Woche lang YouTube als normaler Nutzer kennenlernen. Verliert euch in den Konzerten, Blogs, viralen Videos, Gags, Kompositionen und “HowTos”. Speichert die wichtigsten Videos z.B. per “Daumen hoch” und überlegt, wie ihr selbst das umsetzen könntet. Gute Startmöglichkeiten: YouTube will euch natürlich möglichst lange auf der Website halten und deswegen bekommt ihr auf der rechten Seite immer passend zum aktuellen Video weitergehende Vorschläge angeboten. Dasselbe macht das Portal nach Ende eines Videos im großen Fenster. Nehmt euch die Zeit und geht auf die Reise, einerseits lohnt es sich – das Internet ist voll von tollen Sachen. Andererseits bekommt ihr einen Eindruck, was gut funktioniert und welche Stile beliebt sind. Jetzt seid ihr Teil des großen YouTube-Kosmos und habt einen schicken und sicheren Account. Damit seid ihr gut gerüstet für die Zukunft. Jetzt steht der Berühmtheit und eurem eigenen Auftritt bei den nächsten Videodays eigentlich nur noch eine Million Abonnenten im Weg. Also auf geht´s!

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Grauzone Product Placement – So verdienen YouTuber richtig Geld


09.03.15 | “Die Jungs und Mädels von Tetrapak haben sich noch was besseres einfallen lassen”, tönt Aaron (51.000 Abonennten) in einem seiner Videos. Für die Marke fährt er im Smoking und mit Limousine durch Berlin und schenkt Cocktails aus. Aaron bekommt dafür Geld von Tetrapak: Das Video ist ein so genanntes Product Placement – mittlerweile Gang und Gäbe auf YouTube. Product Placement (PP) ist schon seit langer Zeit immer wieder ein Thema im Fernsehen. Kurz zusammengefasst ist Produktplatzierung die gezielte Integration eines Markenproduktes in ein Medienformat. In Deutschland haben wir das “Gebot der Trennung von Werbung und redaktionellem Teil” – gerade um zu verhindern, dass bezahlte und intentionalisierte Werbung durch vertrauenswürdige Multiplikatoren wie Stars oder Zeitungen, dem Zuschauer quasi als redaktionelle Berichterstattung untergeschoben wird. Product Placement ist in einigen Situationen durchaus erwünscht und gut: James Bond muss ein Auto fahren und Aston Martin dürfte nach deutschem Recht kostenlose Fahrzeuge zur Verfügung stellen und im Privatfernsehen sogar Geld an die Produktionsfirma zahlen. In den Regelungen im für PP gibt es diverse Ausnahmen und Sonderformen, die uns hier aber nicht weiter beschäftigen sollen. YouTube wird als fernsehähnliches Format angesehen und unterliegt damit dem Telemediengesetz und dem Rundfunkstaatsvertrag. Was die deutschen YouTuber zur Zeit machen, ist noch eine rechtliche Grauzone, da die genaue Umsetzung für Infotainment-Formate und leichte Unterhaltung noch nicht geklärt ist, beispielsweise durch Gerichtsurteile. Was Product Placement bringt Product Placement bringt Geld. Und zwar sehr viel mehr Geld als die “traditionelle” Werbung auf YouTube mit Anzeigen vor einem Video. Philipp Steuer erklärt das in einem Artikel für die „Online Marketing Rockstars“ sehr gut: Laut Steuer kann ein einminütiges PP in einem mittelgroßen Kanal (50-100.000 monatliche Views) und einer durchschnittlichen Klickreichweite von 40.000 pro Video, schon mal 2.000 Euro einbringen. Normale YouTube-Werbung bringt rund 1€ pro 1000 Views. YouTube steckt aktuell in einer immensen Professionalisierungsphase. Was früher einmal Freizeitbeschäftigung für die YouTuber war, ist Lebensunterhalt und -inhalt geworden. YouTube ist auf einmal ein Business und viele Kanalbetreiber versuchen Profit zu machen. Schnelles Geld für eine kleine Produktplatzierung ist da natürlich attraktiv. YouTube hat eigene Beschränkungen für Product Placement" und verweist ausserdem sehr schwammig auf die Gesetze des jeweiligen Landes. Eigentlich rechtswidrig Problematisch werden Videos, in denen niemand so genau weiß, ob der YouTuber testet, seine eigene Meinung kundtut, oder Werbung für ein Unternehmen macht. Werfen wir einen Blick in unser Gesetz, den Staatsvertrag: Produktplatzierungen sind dann zulässig, wenn redaktionelle Verantwortung und Unabhängigkeit unbeeinträchtigt bleiben, die Platzierung nicht unmittelbar zum Kauf (oder Download) auffordert und das Produkt nicht zu stark herausgestellt wird. Viele YouTuber verletzen alle drei Gebote aufs schärfste und laden damit eigentlich rechtswidrige Videos hoch. Aufgrund fehlender Rechtsprechung und der großen Masse an Videos, sind die Landesmedienanstalten aber nicht in der Lage, diesen Schutz für den Zuschauer durchzusetzen. Sami Slimani alias Herr Tutorial (Platz 23) ist in Deutschland das Paradebeispiel für Product Placement. Der NDR hat sich damit in einem kurzen Video genauer beschäftigt. Die Kommentare unter dem Video zeugen von Unmut: YouTube Kommentar 1: YouTube Kommentar 2: YouTube Kommentar 3: Zwar wird anerkannt, dass YouTuber Geld verdienen müssen, aber viele Kommentatoren sind ungehalten darüber, dass ihnen hier etwas vorgemacht wird. Product Placement ist nicht per se schlecht. Oft ist es notwendig, um überhaupt etwas produzieren zu können und es ist auch etwas ganz anderes, wenn ein Simon Unge für die Telekom auf eine geht und davon 24/7 bloggt. Das läuft dann eher als Kooperation und wäre ohne einander nicht möglich gewesen. Wichtig ist, dass PP gekennzeichnet werden und der Zuschauer nicht getäuscht wird. Neue Agenturen entstehen Gerade weil PP so lukrativ für alle Seiten ist, beginnen sich auch in Deutschland die ersten Agenturen zu bilden. Ganz ohne Verträge und Netzwerke wie Mediakraft bieten diese Agenturen Product Placements für YouTuber an. ist ein junges Startup, das erst seit Ende des letzten Jahres existiert. Das Unternehmen tritt als Schnittstelle zwischen YouTubern und werbetreibenden Agenturen auf. Ab 1.000 Abonnenten kann man sich bei ReachHero anmelden und sich um PP-Aufträge bei Unternehmen bewerben. Das Ganze funktioniert also in etwa wie ein Affiliate-Netzwerk. Wenn dem Unternehmen die Bewerbung und die Videoidee zusagt, erteilt es den Auftrag und zahlt eine vorher vereinbarte Summe, sobald das Video online geht. ReachHero scheint ein zukunftsträchtiges Unternehmen zu sein: Axel Springer hat das Startup direkt in sein Programm aufgenommen. Noch hält der Konzern keine Anteile an der Idee. Das Programm, bestehend aus Vorträgen und Hilfen für Startups, geht drei Monate. Was danach kommt, ist natürlich offen. ReachHero fliegt noch weitestgehend unter dem Radar der professionellen YouTuber, aber erste Forenthreads beschäftigen sich mit der Möglichkeit, einen solchen lukrativen Nebenverdienst zu schaffen. 10 Programme soll ReachHero bislang im Portfolio haben. Spannend ist das Ganze für kleine YouTuber, die keinem großen Multi-Channel-Network angehören. Hier lassen sich verhältnismäßig einfach Einnahmen generieren. Andererseits funktioniert das Ganze aber auch wie ein Pitch: Viele YouTuber bewerben sich, einer, oder einige wenige erhalten den Auftrag. Natürlich erwarten die Unternehmen ausgearbeitete Ideen und Vorschläge und das kostet Zeit und Aufwand. In den USA, wo YouTube bereits einen ganz anderen Stellenwert besitzt, funktioniert das sehr gut. ReachHero ist ein Klon der Seite , die bislang 60.000 Bewerbungen um PP durch YouTuber angibt. Auch die Partner sind beachtenswert: L’Oréal und adidas werden auf der Startseite genannt. Was uns hier gelingt, ist ein Blick in die unmittelbare Zukunft von YouTube: Laut Gugelproductions überholte Facebook YouTube im August 2014 in der . Das liegt vorallem an der fortschreitenden Professionalisierung der Plattform. Die kleinen Handyvideos finden keinen Platz mehr zwischen den Hochglanzproduktionen der YouTuber und werden vermehrt auf Facebook, Twitter und Vine ausgelagert. Und mit Professionalität kommt die Möglichkeit Geld zu verdienen. Die Netzwerke wollen in den Tagesablauf der Zuschauer, sodass die Zielgruppe feste Zeiten hat, an denen sie nicht den Fernseher, sondern YouTube einschaltet. Die Videoplattform ist auf dem besten Weg ein vollwertiger neuer Medienkanal zu werden – gleichbedeutend mit dem Fernsehen. Große Contentcreators bieten in ihrer Nische Videos zu fest definierten Zeiten an und der Nutzer kann sich diese Angebote nach seinen Sehgewohnheiten zusammenstellen. Mit der Aufmerksamkeit der Werbebranche wird YouTube zu einem Business, mit dem sich gutes Geld verdienen lässt. Die Plattform ist derzeit im Umbruch – weg von “Broadcast yourself” zu hochwertigem Highend-Content. Lange werden die aktuell schwammigen PP-Regelungen also keinen Bestand haben.

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