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Das sind die Tracking-Methoden im Affiliate-Marketing


Von Affiliate Deals | 10.Dezember 2018

Im Affiliate-Marketing agieren eine Vielzahl von Akteuren. Da gibt es zum einen die Merchants und die Publisher. Doch nichts würde ohne die User laufen. Sie sind diejenigen, die über das Werbemittel auf der Webseite des Affiliates, zum Shop des Merchants gelangen und im besten Fall einen Kauf tätigen. Denn nur so bekommt der Affiliate seine Provision ausgezahlt. Damit man in dem ganzen Wirrwarr stets den Überblick behält, werden sämtliche Schritte potenzieller Käufer vom ersten Klick bis hin zum finalen Kauf getrackt. Dieses Tracking kann auf verschiedene Weisen erfolgen.

Wichtigstes Werkzeug: Die Tracking-ID

Um im Affiliate-Marketing einen Sale einem Affiliate zuordnen zu können, nutzt man die sogenannte Tracking-ID. Diese ist einzigartig und wird jedem Affiliate bei Beginn der Partnerschaft zugewiesen. Später findet sie sich dann in allen Werbemitteln wieder, die das Partnerprogramm zur Verfügung stellt – wie eine Art Ausweis.

Die verschiedenen Tracking-Methoden

Im Affiliate-Marketing gibt es eine Vielzahl an Tracking-Methoden, mit deren Hilfe man genau feststellen kann, welcher Publisher bei einem Werbemittelkontakt involviert war. Wir stellen Euch heute die gängigsten Methoden sowie deren Vor- und Nachteile vor.

Fingerprint-Tracking

Das Fingerprint-Tracking ist noch vergleichsweise neu im Affiliate-Marketing. Bei dieser Methode wird eine digitale Signatur, ein sogenannter “Fingerabdruck”, des Endgeräts erstellt, welcher spezielle Informationen enthält. Fingerprint-Tracking erfolgt auch webseitenübergreifend. Diese Tracking-Methode hat den entscheidenden Vorteil, dass keine sensiblen Daten über den User gesammelt werden. Lange Zeit war Fingerprint-Tracking nur erfolgreich, wenn der Nutzer dasselbe Endgerät und denselben Internetbrowser verwendete. Inzwischen erlaubt Fingerprinting aber auch browserübergreifendes Tracking.

Postview-Tracking

Das Postview-Tracking wird immer dann aktiv, wenn ein User ein bestimmtes Werbemittel auf einer Webseite betrachtet hat. Bei dieser Methode wird die Provision auch dann ausgezahlt, wenn ein Werbemittel nicht direkt angeklickt wird. Das Ganze wird mittels Cookies realisiert, die sich merken, welche Werbeeinblendungen dem User angezeigt werden. Besucht derselbe User nach dem vermeintlichen Anschauen der Werbung dann die Website des Merchants, so erhält der Affiliate eine Provision. Dadurch bietet Postview-Tracking vor allem Affiliates eine Menge Vorteile. Merchants kritisieren die leichte Manipulierbarkeit dieser Methode.

Session-Tracking

Beim Session-Tracking werden kurzzeitig alle Benutzeraktivitäten eines Users auf einer Webseite oder innerhalb eines Web-Portals verfolgt. Dazu wird jedem User eine einzigartige Session-ID zur Identifikation zugeordnet. Der Affiliate erhält seine Provision, sobald der User über ein Werbemittel zur Webseite des Merchant gelangt ist und dort einen Kauf getätigt hat. Diese Form des Trackings hat den Vorteil, dass sie auch ohne die Speicherung von Cookies funktioniert und Daten so nicht im Verlauf gelöscht werden können. Ein entschiedener Nachteil des Session-Tracking ist, dass durch das Schließen des Internets-Browser die Session beendet wird und der User nicht mehr eindeutig identifiziert werden kann.

Fazit

Das Tracking ist ein wichtiger Bereich im Affiliate-Marketing. Nur so lässt sich das User-Verhalten (inklusive Kauf) eindeutig zu- und nachweisen. Die unterschiedlichen Tracking-Methoden haben viele Vor- und Nachteile. Am beliebtesten ist das Cookie-Tracking. Fingerprint-Tracking ist eine vergleichsweise junge Methode. Das Postview-Tracking ist bei Affiliates sehr beliebt, bereitet aber so manchem Merchant Kopfschmerzen. Beim Session-Tracking können Daten nicht einfach so gelöscht werden, aber wehe, der User schließt den Browser! Letztendlich muss jeder Merchant selbst entscheiden, welche Tracking-Methode er anbieten möchte. Affiliates sind dann an der Reihe, sich ein Partnerprogramm mit passender Tracking-Methode herauszusuchen.

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