Manuelle Abstrafung im Webmaster Tool: Unnatürliche Links von der Webseite. Was tun?

Manuelle Abstrafung im Webmaster Tool: Unnatürliche Links von der Webseite. Was tun?

Eine frustrierende Benachrichtigung für jeden Webmaster: Google hat unnatürliche Links von Ihrer Webseite entdeckt

Im GoogleWebmasterHelp-Video erklärt Matt Cutts, der Leiter des Google Webspam Teams, zusammen mit Sandy, was es bedeutet und wie man dagegen vorgehen kann, wenn die manuelle Spam-Maßnahme “Unnatürliche Links von Ihrer Webseite” im Webmaster Tool auftaucht.

Google wertet unnatürliche, betrügerische oder manipulative Links als einen Verstoß gegen die die Google Webmaster Richtlinien.

Die gute Nachricht für alle Webmaster: das Problem ist laut Cutts relativ einfach zu beheben.

Was genau sind unnatürliche Links?

Dazu stellt der Google Experte Sandy die Frage, was überhaupt natürliche Links sind. Diese antwortet, dass es sich bei natürlichen Links um eine redaktionelle Entscheidung handelt.

Die Links von der Webseite zu einer anderen sollen dahingehend einen Mehrwert für Webseitenbesucher erzeugen. Ein Link steht in Abhängigkeit zum Inhalt der Webseite oder des Artikels und sollte stets sinnvoll sein.

Zur Kategorie unnatürlicher oder anorganischer Links gehören:

  • ]der Verkauf von Links
  • übermäßiger Linkaustausch
  • Links zu Spam-Webseiten
  • Links zu Webseiten geringerer Qualität
  • Spam-Links in einem Forum

Oftmals betrifft die Nachricht im Webmaster-Tool jene Links, die zum Heben des PageRanks verkauft wurden. Für Google ist entscheidend, dass sich niemand einen höheren PageRank in der Suchmaschine erkaufen kann.

Wie kann das Problem unnatürlicher Links von der Webseite behoben werden?

Sandy nennt zwei Möglichkeiten zur Überarbeitung unnatürlicher Links auf der Webseite:

Option 1
Links entfernen.

Obwohl dies nicht immer die optimale Vorgehensweise ist, falls die Links von Werbetreibenden oder Sponsoren stammen. In diesem Fall greift Option 2.

Option 2
Links vom PageRank herausnehmen.

Laut Sandy sind gesponsorte Links im Einverständnis mit den Google Richtlinien, wenn diese nicht im PageRank zählen, zum Beispiel mit dem Hinzufügen von “rel=nofollow” zum Link-Tag oder die Weiterleitung über eine URL, die in robots.txt blockiert ist.


Cutts wäre nicht Cutts, wenn er anschließend noch betont, dass er persönlich das Entfernen von Links bevorzugt, insbesondere wenn es ein bezahlter Link ist, der noch im PageRank gezählt wird.

Hervorzuheben ist, dass aus Googles Sicht auf jeden Fall etwas gegen diesen Verstoß unternommen werden sollte. Nachdem das Problem behoben ist, könnt Ihr einen Antrag auf erneute Überprüfung einreichen (reconsideration request).

Matt Cutts schleßt mit den Worten ab: Kündigt die Verträge und Vereinbarungen zum Linkverkauf. Entfernt diese Links oder nehmt sie aus der PageRank-Wertung.

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