Mit diesen kreativen Cookie-Hinweisen gehst Du Deinen Usern nicht auf den Keks

Mit diesen kreativen Cookie-Hinweisen gehst Du Deinen Usern nicht auf den Keks

Die Kennzeichnung von Cookie-Nutzung ist aus Datenschutzsicht unerlässlich. Doch oftmals werden die Hinweise als störend und nervig empfunden. Das bestätigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Demnach sind 55,00 % aller User von den Info-Bannern zum Einsatz von Cookies genervt.

Doch es geht auch anders: Wir haben ein paar kreative Alternativen zu den langweiligen Cookie-Bannern gefunden. Damit gehst du deinen Usern garantiert nicht auf den Keks!

Was hat es mit den Keksen auf sich?

Bei Cookies (zu deutsch: Keksen) handelt es sich um kleine Textdateien, die bei dem Besuch einer Webseite lokal auf dem Rechner oder einem anderen Endgerät des Users gespeichert werden. Diese Dateien speichern Informationen über den Webseiten-Besuch und das Surf-Verhalten des Users, wie beispielsweise die Verweildauer, die aufgerufenen Unterseiten oder die Eingabe eines Suchbegriffs. Spätestens seit der neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), die bereits 2016 in Kraft trat und seit Mai 2018 bedingungslos anzuwenden ist, muss die Verwendung von Cookies klar gekennzeichnet werden. Das alleine reicht aber nicht: Das Auslesen der Daten bedarf einer expliziten Zustimmung der Besucher. Deshalb taucht ein Hinweis über die Verwendung oft als Banner am oberen oder unteren Bildschirmrand auf. Einige Webseiten gestalten den Hinweis auch in Form eines Overlays. Keine Chance, diesen zu Umgehen. Viele User sind deshalb zurecht von den Cookie-Hinweisen genervt. Doch geht das nicht auch schöner? Ja, das geht!

Kreative Cookie-Hinweise

Einige Webseiten haben es sich nicht nehmen lassen, den unbeliebten Cookie-Hinweis ein wenig aufzupeppen. Auch der Postillon zeigt sich gewohnt humorvoll und schreibt: “Der Postillon verwendet Cookies (Buh!) für alles mögliche (Werbung, Facebook, NSA). Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu.” Gleichzeitig hat der User die Möglichkeit, zwischen “mehr Infos dazu” und “mir doch egal” zu entscheiden.

Quelle: https://www.der-postillon.com/

Die Zeitschrift Page hat Freelancer und Agenturen dazu aufgerufen, sich kreativ auszutoben und Cookie-Meldungen nach ihrem Geschmack zu designen.

Die Kommunikationsagentur Deepblue networks entwickelte daraufhin einen Cookie-Hinweis in Form eines Türstehers. Akzeptiert man die Cookie-Nutzung, wird den Gästen Einlass gewährt.

Die Kreativköpfe hinter dem Unternehmen denkwerk entwickelten ebenfalls ein GIF. In diesem weisen sie nicht nur auf die Cookie-Nutzung hin, sondern laden auch selbst zum Kekse-Essen ein.

Mit den Mitarbeitern von denkwerk ist immer gut kekse-essen. Quelle: denkwerk

Die Digitalagentur young and hyperactive erstellte einen Kekskonfigurator. Zugegeben, er hat wenig mit einem offiziellen Cookie-Hinweis zu tun, lustig ist der Kekskonfigurator aber allemal.

Der Kekskonfigurator lädt zum Selberbacken und Teilen ein. Quelle: young and hyperactive

Fazit

Spätestens seit des Inkrafttretens der DSGVO gibt es kaum einen User, der beim Surfen im Internet nicht auf einen Cookie-Hinweis trifft. Während sich einige Hinweise am Seitenrand verstecken und dem User so die Möglichkeit geben, diese zu ignorieren, treten andere wiederum als Overlay auf und machen das Akzeptieren der Cookies damit unumgänglich. Die kreativen Umsetzungen haben gezeigt, dass ein Cookie-Hinweis nicht immer störend und nervig sein muss. Und wer weiß: Wenn sich mehr Unternehmen diese anschaulichen Alternativen zu Herzen nehmen, wird der Cookie-Hinweis vielleicht irgendwann einmal mehr als nur das nervige Banner am Rand.

Achja: Wieso der Cookie letztendlich Cookie heißt, ist nicht eindeutig geklärt. Hier kannst Du ein paar interessante Namensherkunft-Geschichten nachlesen.

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