Pinterest als Affiliate-Marketing Kanal – Das musst Du wissen

Pinterest als Affiliate-Marketing Kanal – Das musst Du wissen

Als Affiliate ist man immer auf der Suche nach aktuellen Trends und beliebten Kanälen, um Traffic zu generieren. Pinterest etabliert sich immer mehr als weiterer Kanal für das Affiliate-Marketing. 2015 sorgte Pinterest für mächtig Trubel, weil es Affiliate-Marketing auf seiner Plattform gänzlich verboten hat. Dieses Verbot wurde 2016 glücklicherweise wieder aufgehoben. Mittlerweile gilt Pinterest als bewährter und erfolgreicher Affiliate-Kanal für Publisher.  Wir stellen Euch Pinterest noch einmal genauer vor:

Was ist Pinterest?

Der Name der Plattform Pinterest setzt sich aus den englischen Begriffen “pin” und “interest” zusammen. Die Plattform verzeichnet monatlich über 70 Millionen aktive Nutzer und gehört somit zu den meistgenutzten Social-Media Kanälen weltweit. Pinterest ermöglicht seinen Usern Bilder und Videos an ihre virtuellen Leinwände zu “pinnen”. Andere Nutzer haben die Möglichkeit, diese Pins zu kommentieren und auf ihrer eigenen Pinnwand zu teilen. Pinterest wird vor allem genutzt, um neue Eindrücke und Ideen zu sammeln. Die Themenauswahl ist groß: Von Dekoration über Koch- und Backrezepte bis hin zu Mode- und Freizeittipps ist alles dabei. Pinterest ist mittlerweile so populär, dass es mehr Webseiten-Traffic generiert als große Konkurrenten wie z.B. Facebook oder Instagram.

Quelle: https://www.pinterest.de/daenemarkde/pins/

So funktioniert Pinterest

Um Deine gepinnten Inhalte sehen zu können, müssen Nutzer Deinem Pinterest-Account folgen oder sich ähnliche Pins anschauen. Gefällt Dein Pin einem User, so ist die Chance groß, dass er den dazugehörigen Affiliate-Link anklickt, um weitere Informationen zu erhalten. Bei einer Conversion bekommt der Publisher, wie auch sonst,  eine Provision. Darüber hinaus haben Nutzer die Möglichkeit Deine Pins auf ihrer eigenen Pinnwand hinzuzufügen. Das bedeutet, dass weitere Nutzer auf den Affiliate-Link klicken können, die Du sonst nicht erreicht hättest. Deine Reichweite wird also wiederum erhöht, ohne dass Du etwas dafür tun musst. Die Inhalte mit hinterlegten Affiliate-Links generieren so weiterhin Klicks.

Wie nutze ich Pinterest sinnvoll?

Eine neuartige Spam-Tracking Technologie soll verhindern, dass “spammy” Links negativen Einfluss auf die Nutzererfahrung zur Folge haben und dass man Pinterest als Affiliate-Kanal ohne große Sorgen nutzen kann. So gehst Du am Besten vor:

 

Account erstellen & Themenbereich wählen

Zuerst erstellst Du Dir einen Account bei Pinterest. Wichtig ist, dass Du Dich als Unternehmen registrierst, um den Account für Affiliate-Marketing zu nutzen und ihn mit Deiner Webseite zu verknüpfen.  Besitzt Du bereits einen Pinterest-Account, kannst Du diesen umzuwandeln.

Business Account

Quelle: pinterest.de

Um authentisch rüberzukommen, empfiehlt es sich, ein einheitliches Themengebiet für die Pinnwand zu wählen. Das Thema sollte identisch mit dem Deiner Webseite sein. Betreibst Du zum Beispiel einen Modeblog, könntest Du eine Pinnwand erstellen, auf der es um Accessoires, Deine Lieblingsstyles und aktuelle Trends geht.

 

Die Mischung machts

Da Nutzer schnell misstrauisch werden, wenn es auf einer Pinnwand nur darum geht auf andere Shops und externe Webseiten zu verweisen, empfehlen wir, Inhalte mit und ohne Affiliate-Links zu vermischen. Dies gewährleistet eine gewisse Authentizität. Hierbei helfen bereits existierende Pins auf Pinterest oder interessante Inhalte direkt aus dem Web, um Deine Pinnwand zu füllen.

 

Qualität vor Quantität

Denke darüber nach, wie Du Deine Inhalte so gestalten kannst, dass andere Nutzer mit ihnen in Interaktion treten und in ihnen einen Mehrwert sehen. Ein wesentlicher Bestandteil eines guten Post ist vor allem dessen Qualität. Anstatt auf eine Fülle von Beiträgen zu setzen, generiere lieber ein paar Ausgewählte, die mit Professionalität glänzen. Füge bei jedem Deiner Pins eine detaillierte Beschreibungen hinzu.

Quelle: pinterest.de

Mache Dir Gedanken – verwende keine amateurhaften oder nutzergenerierten Inhalte. Es gilt als bestätigt, dass vertikale Pins bei Pinterest länger angezeigt werden als horizontale. Beachte unbedingt die Pinterest Markenrichtlinien wenn Du Logos, Bilder oder sonstiges benutzen möchtest. Dies kann unter Umständen zu Abmahnungen führen werden.

Fazit

Es lohnt sich Pinterest als weiteren oder alleinigen Affiliate-Kanal in Betracht zu ziehen. Ein entscheidender Vorteil ist, dass sich eigene Inhalte problemlos von anderen Nutzern auf deren Pinnwand pinnen lassen. So kann eine unglaublich große Reichweite generiert werden, die der einzelne Affiliate aus eigener Kraft vielleicht nicht erreicht hätte. Wie überall, ist es auch bei Pinterest wichtig, bei seinen Posts auf Qualität zu setzen. Ein gut aufbereiteter Pin wird letztendlich erfolgreicher sein und mehr Beachtung finden, als 20 lieblose. Vor allem die Bereiche Fashion, Do-It-Yourself und Kochen erfreuen sich großer Beliebtheit. Bist Du als Affiliate in diesen Bereichen aktiv, bietet sich Pinterest als weiterer Kanal an, um die Inhalte der Pins mit den Produkten des Merchants zu kombinieren.

Categories: Affiliate News

Über den Autor

Lena Rymkiewitsch

Lena Rymkiewitsch

Lena studiert Cross-Media in Hamburg und schreibt seit 2018 für die Affiliate Deals Online Redaktion. Schon früh hegte sie großes Interesse an journalistischen Tätigkeiten. Hierbei begeistert sie sich vor allem für alle Themen rund ums Online-Marketing. Außerdem gehören Sport, Kinobesuche und gutes Essen zu Lenas Leidenschaften.

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