WordPress: Wie melde ich mich an und wo bekomme ich Themes her?

WordPress: Wie melde ich mich an und wo bekomme ich Themes her?

WordPress zählt neben Typo3 und Joomla zu den größten und bekanntesten Content-Management-Systemen (CMS). Nach eigenen Aussagen basieren 23% aller Websites im Internet auf WordPress. Es gibt viele Statistiken und Videos von Pressekonferenzen, die den Einfluss der Firma rund um den CEO Matt Mullenweg belegen. Der Fokus in diesem Artikel soll jedoch nicht auf nackten Zahlen und Fakten liegen, sondern Einsteigern helfen selbst mit WordPress durchzustarten.

WordPress installieren und anmelden

Um mit WordPress arbeiten zu können, gibt es zwei Möglichkeiten. Zum einen kann man seine Seite direkt online erstellen, zum anderen lässt sich WordPress auch herunterladen und manuell installieren. Zwar ist erstere Variante kostenlos und wesentlich zeitsparender, jedoch hat die Domain keine Bestandsgarantie und ist der Willkür des WordPress-Hosts ausgesetzt.

Der große Vorteil einer Installation liegt offensichtlich darin, dass man seine eigene Domain hat (ohne .wordpress.de) und somit unabhängig vom WordPress-Server ist. Was eine Domain genau ist und was ihr dabei beachten solltet, erfahrt Ihr hier. Hierfür benötigt man seinen eigenen Webspace und eine Domain, die man dann mit Hilfe von WordPress aufbauen kann. Außerdem kann man so vorab Themes und Plugins testen, ohne sie direkt online zu stellen. Die ausführlichen Schritte für eine Installation, die nur 5 Minuten dauert, findet ihr hier.

Wie funktioniert WordPress?

WordPress besteht aus einem Frontend und einem Backend. Unter Frontend versteht man alles was direkt auf der Seite vom Besucher zu sehen ist. Sprich alle Beiträge, Bilder und das komplette äußerliche Design der Website. Im Backend hingegen kann man den Content erstellen und die Seite mit redaktioneller Arbeit zum Leben erwecken. Hier hat in der Regel nur der Admin oder ein dafür eingerichtet User Zugang.

WordPress – wie komme ich ins Backend?

Um in das Backend der Seite zu gelangen gibt man die Endung “/wp-admin” zusätzlich zur eigentlichen URL der eigenen Homepage ein. Also zum Beispiel “www.meinedomain.de/wp-admin”. Nun öffnet sich ein Fenster, in dem man seine Zugangsdaten eingeben soll. Hat man dies getan, ist man auch schon im Backend.

Wordpress Backend

Auf der Startseite hat man links die wichtigsten Reiter zur redaktionellen Gestaltung. Unter “Beiträge” kann man beispielsweise alle bereits veröffentlichten und geplanten Beiträge einsehen, sowie bearbeiten und löschen. Beiträge können auch vorgeschrieben und zu einem späteren Zeitpunkt automatisch veröffentlicht werden.

Im Vergleich zu anderen CMS (Content Managment Systemen), hat WordPress aus eigener Erfahrung eine sehr benutzerfreundliche Oberfläche. Beiträge lassen sich zum Beispiel genau wie in einem Word-Dokument bearbeiten. Mit Hilfe einer einfachen übersichtlichen Leiste kann der Text beispielsweise fett, kursiv oder als Liste gestaltet werden, ohne dass man dafür besondere HTML-Kenntnisse benötigt. Auch Verlinkungen und Bilder können mit nur wenigen Klicks in den Beitrag eingefügt werden. Wer sich näher mit dem Thema HTML auseinander setzen möchte, hat hier die Möglichkeit dazu.

Word Leiste

Durch die Vorschaufunktion hat man die Möglichkeit, den bearbeiteten Beitrag noch vor der endgültigen Veröffentlichung anzuschauen, sodass man einen Einblick bekommt, wie der Text mit dem Frontend harmoniert. Durch diese Funktion kann man in Ruhe am eigenen Beitrag basteln, ohne dabei die Übersicht zu verlieren.

WordPress Themes kostenlos

WordPress Themes sind sozusagen Schablonen für das Frontend in verschiedenen Designs. Das heißt, man kann sich vorher anschauen, wie die eigene Webseite einmal aussehen wird. Dafür kann man sich das passende Design, wie im Möbelkatalog bei verschiedenen Anbietern aussuchen. Schaut man sich die Muster jedoch an, sollte man genügend Vorstellungskraft mitbringen, um die dazugehörigen Bilder und Texte auszublenden. Das eigentliche Theme beschränkt sich natürlich nur auf das grobe Gerüst, wie zum Beispiel die Farbwahl und den Header.

Häufig kosten die Themes um die 50 Euro, es gibt jedoch auch ein paar Ausnahmen, die sogar kostenlos erhältlich sind. Ein paar gute kostenlose Themes hat t3n.de zusammengefasst.

WordPress Themes kostenpflichtig

Mojo-Themes LogoEine Webseite, die WordPress Themes gegen Bezahlung anbietet ist mojo-themes.com. In diversen Kategorien von Blog bis hin zu Restaurant, findet man dort für jegliche Art von Seite ein passendes Design. Hat man ein Theme gefunden kann man es schnell über Paypal bezahlen. Zusätzlich gibt es die Option, sich das Theme für $49 von einem Mitarbeiter von Mojo-Themes installieren zu lassen. Wer auch hier Zeit sparen möchte, kann diesen Service natürlich in Anspruch nehmen. Technisch aufwendig ist die Installation jedoch nicht.

themeforest LogoEin weiterer, ebenso guter Anbieter ist themeforest.net. Auch hier ist das Angebot breit gefächert und reicht selbst bis in sehr spezielle Kategorien, wie zum Beispiel Wedding. Die WordPress-Themes kosten zwischen 28€ und 63€. Besonders interessant zu sehen ist dabei, wie oft die einzelnen Themes schon verkauft und wie sie letztlich bewertet wurden. Diese Informationen bekommt man auf den ersten Blick direkt unter dem Preis. Manche Top-Seller wurden bereits über 10.000 mal verkauft. Wer jedoch sein ganz individuelles Theme haben möchte, findet auf themeforest.net auch noch einige unverkaufte.

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Über den Autor

Julian

Julian

Als studentischer Online Redakteur für Affiliate Deals ist es für Julian sehr wichtig, immer über die neuen Internet Trends informiert zu sein. Als VWL Student versucht Julian bei Affiliate Deals besonders die wirtschaftliche Sichtweise auf die aktuellen Themen im Internet zu beleuchten.




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