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Warum existiert diese Paid4 Marketing immer noch?


Von Affiliate Deals | 10.März 2016

Der erste Schritt ist getan und die Webseite steht. Nun kommt es darauf an mit der Webseite Geld zu verdienen. Wir wissen, dass Besucher auf der Webseite viel Wert sind und uns einen guten Verdienst ermöglichen können. Mit diesem Ziel begeben sich viele auf die Suche nach Möglichkeiten mehr Besucher auf die Seite zu bekommen und nicht selten geht der Weg an dem sogenannten und sehr umstrittenen Bereich des Paid4 Marketings vorbei.

Was ist Paid4 Marketing?

Paid4 (“paid for”) heißt übersetzt aus dem Englischen “bezahlen für” und genau das beschreibt Paid4 Marketing. Das heißt, Du wirst für das Ansehen der Werbung im Internet bezahlt und hierfür musst Du lediglich eine Mitgliedschaft mit einem dafür vorgesehenen Anbieter abschließen.

Die User einer Webseite werden also für eine Aktion (z.B. Klick, Lead, Sale) belohnt.

Ein bekanntes Beispiel für Paid4 Marketing ist z.B. der Kauf von Besuchern auf eBay. Dazu musst Du auf die Webseite von eBay gehen und nach “Besucher auf Homepage” suchen.

Ebay Webseite

Das Ergebnis ist erstaunlich, denn wer möchte nicht mit einem Klick so viel Traffic (300.000 Besucher) auf der eigenen Webseite sehen? Solltest Du tatsächlich denken, diese Besucher seien echte Besucher für wenig Geld, müssen wir Dich enttäuschen. Das ist nämlich eine Paid4-Marketing-Strategie, die Dir keine echten Besucher auf die Webseite bringt und auf Dauer eine Geldverschwendung sein kann. Natürlich ist Paid4 mehr, als nur der Kauf von Besuchern, auch kann es das Versenden von bezahlten E-Mails, Teilnahme an Umfragen, Bezahlte Likes (z.B. auf Facebook), etc. sein.

Wie funktioniert Paid4 Marketing?

Zunächst einmal muss erklärt werden, wer alles involviert sein muss, damit Paid4 funktioniert. Es gibt den User, der damit Geld verdienen möchte, die Plattform, die Paid4 anbietet, und einen Advertiser, der das Geld für Paid4 ausgibt.

Überblick Paid4

Unter Paid4 Marketing fallen noch viele weitere Begriffe, die diese Art von Arbeit umschreiben, dazu gehören auch Paidmails, Forced Clicks und der Besuchertausch, auf die wir nun genauer eingehen wollen:

Paidmails: Bezahlte Werbe-E-Mails

Unter dem Begriff Paidmails verbergen sich bezahlte Werbe-E-Mails, für die ein User (der Empfänger dieser E-Mail) vom Advertiser vergütet wird. Die Vergütung befindet sich im Centbereich. Die E-Mails werden nicht als SPAM angesehen, da sie vom Empfänger erwünscht sind.

Es gibt hier zwei Vergütungsmöglichkeiten. Zum einem erfolgt die Auszahlung durch Punkte, die gesammelt werden und z.B. am Monatsende mit Hilfe einer “Payrate” in Euro umgewandelt werden, zum anderen besteht die Möglichkeit eine Eurogutschrift einzurichten, die auf das Konto gutgeschrieben wird, sobald die Auszahlungsgrenze erreicht wurde.

Beispiel Paidmailer

Forced Clicks: Klicken für Geld

Bei Forced Clicks, auch Paid Clicks genannt, handelt es sich um User, die für das Klicken einer Werbung (z.B. Werbebanner) oder eines Textlinks bezahlt werden. Der User erhält für das Klicken, wodurch er auf die Webseite des Advertisers geleitet wird, einen geringen Centbetrag. Um damit Geld verdienen zu können, müssen eine Menge Klicks getätigt werden. Du erhältst damit zwar viel Traffic und dadurch viele Besucher, da es sich aber um erzwungene Klicks handelt, ist keine Qualität gegeben.

Beispiel Forced Clicks

Warum existiert diese Branche immer noch?

Nachdem wir auf einige Arten des Paid4 Marketings eingegangen sind, werden die Gründe sichtbar, warum das Thema Paid4 Marketing so umstritten ist. Es kann kleine und kurzfristige Erfolge erzielen, jedoch sind die Erfolge nicht qualitativ. Die Besucher sind keine echten Besucher, die aus Interesse auf Deine Webseite landen und wiederkommen. Daher sollte man sich fragen, ob es überhaupt Sinn macht Paid4 zu betreiben?

Der Grund, warum Paid4 dennoch erhalten bleibt, ist schlicht und einfach der Wunsch nach schnellem und günstigen Traffic für die eigene Webseite. Der Weg des Paid4 erscheint vielen daher als eine gute Alternative, um Statistiken für die eigene Webseite zu verschönern.

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