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So behältst Du den Überblick mit SubID-Tracking


Von Affiliate Deals | 19.Februar 2016

Für Affiliates sind gute Auswertungs-Werkzeuge das A und O einer erfolgreichen Arbeit. Es gilt der Grundsatz: Tracken, Auswerten, Optimieren. SubID-Tracking ist eine hilfreiche und dabei einfache Methode, die oft unterschätzt wird. Was sie bringt und wie Ihr sie einsetzt, das schauen wir uns in diesem Artikel an.

Setzt ein Affiliate auf unterschiedlichen Websiten dieselben Werbemittel ein, steht er vor einem Problem: Er weiß nicht, welche Anzeige wie performt. Dasselbe Problem hat er, wenn er auf derselben Seite verschiedene Werbemittel eines Anbieters einsetzt.

Screenshot-Google

Er bekommt zwar Informationen aus dem Affiliate-Netzwerk, nämlich wie viele Leads und Sales er im letzten Monat gemacht hat, vielleicht auch die absoluten Klickzahlen, aber optimieren lässt sich damit wenig. War es nun die Anzeige auf Seite A oder auf Seite B? War es der Tarifrechner oder der Textlink?

Diese Probleme können SubIDs beheben. SubIDs sind kurze Code-Schnippsel, die an eine normale URL angehängt werden. Benutzt wird dafür das URL-Encoding.

URL-Encoding

Eine normale URL-Adresse setzt sich aus reservierten und nicht reservierten Zeichen zusammen. Die Buchstaben des Alphabets sind beispielsweise nicht reserviert, damit benennen wir Internetseiten. Affiliate-Dealsbesteht also aus nicht reservierten Zeichen.

Reserviert hingegen sind bestimmte Sonderzeichen: !#$%'()*+,/:;=?@[] – Sie dienen dazu, eine URL zu codieren. Ein Fragezeichen (?) lässt beispielsweise den Datenteil einer URL beginnen, den Webanwendungen auslesen können.

Mithilfe dieser Zeichen können wir SubIDs einfügen, die dann vom Affiliate-Netzwerk getrackt und aufbereitet werden. Das Ziel: Optimierung. Natürlich könnt Ihr auch zehn Seiten aufsetzen und euch freuen, wenn am Ende des Monats Sales und Leads zustande gekommen sind. Um den Gewinn zu erhöhen, müssen Affiliate-Seiten konstant verbessert werden und dabei helfen SubIDs entscheidend.

Screenshot-Affilinet

Alle großen Affiliate-Netzwerke unterstützen SubIDs. In den meisten Fällen braucht das Tracking nicht einmal eingeschaltet werden. Dafür sieht der Codeschnipsel, der die SubID einleitet bei jedem Netzwerk anders aus. Das Prinzip bleibt aber immer gleich: Entweder wird der Code in die URL eingebaut, oder an ihr Ende gehängt. Dabei ist es auch egal, wie die SubID aussieht. “Großes Banner rechts” wäre also genauso möglich wie “Bild1”.

So sehen sie in den unterschiedlichen Netzwerken aus:

Affilinet

Hier müsst Ihr das Tracking von Hand einschalten und zwar unter: Konto > Tracking > SubID Konfiguration und dort die SubID-Statistik aktivieren. Fügt subid=MeineSubID an die URL und affilinet trackt die ID.

Zanox

SubID-Tracking ist schon aktiviert. Ihr müsst zpar0=MeineSubID hinzufügen. Hier wird es ein wenig komplizierter, da zanox unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung stellt.

Belboon

Auch hier ist SubID schon aktiviert. Hängt einfach an die URL /subid=MeineSubID an.

Adcell

Hier könnt ihr die SubIDs direkt im Werbemittel vergeben. Dazu neben dem Werbemittel auf “Code anpassen klicken”. Dann einfach /subId/MeineSubID anfügen.

Webgains

Die Klickreferenz erlaubt Ihnen Ihre eigene Kennung (Stichwort SubID) einem Link anzuhängen. Dieser wird dann in Ihren Reports erscheinen und zeigt Ihnen auf welche Links Ihre Besucher geklickt haben.

Entscheidend wichtig werden SubIDs bei der Durchführung von A/B-Tests. Dabei werden unterschiedliche Elemente auf ihre Eignung gegeneinander abgewogen. Meistens geht es um die Optimierung einer Landingpage. Es wird zum Beispiel geprüft ob ein roter oder ein blauer Button mehr Klicks der Besucher erzeugt. Ebenso können A/B-Tests natürlich für Werbemittel durchgeführt werden. Ohne die Rückmeldung der Klickraten, verbunden mit der Conversion, wäre der Test nicht auszuwerten. Gerade die liefert uns eine SubID.

Wer mehr über A/B-Tests wissen möchte schaut mal bei Projecter vorbei, die erklären in einem neuen Artikel wie A/b-Tests bei Adwords-Kampagnen funktionieren.

Wie jede Conversion-Optimierung kosten SubIDs Zeit. Jedes relevante Werbemittel muss mit der ID ausgestattet und in den Code eingetragen werden. In den meisten Fällen wird es nicht sinnvoll sein, alle eingesetzten Werbemittel zu tracken. Wählt sie gezielt aus, dort wo Ihr selbst sie am nützlichsten findet.

Wer es auf die Spitze treiben will, der schaut sich Googles Tagmanager an. Nachdem ihr ein Stück Google-Code auf eurer Website eingebaut habt, könnt Ihr jede Unterseite mit Tags versehen, die feuern, wenn etwas bestimmtes passiert. Alle Ergebnisse der Tags lassen sich detailliert über Analytics einsehen. Die Einarbeitung dauert seine Zeit, Google stellt aber Webinare zur Einführung zur Verfügung.

Screenshot-Google

Fazit

SubIDs oder Tags sind zunächst aufwendig in der Einarbeitung. Dafür bringen sie einen großen Informationszuwachs über die Performance der Werbemittel und der eigenen Seite. Affiliates sollten sich diese Möglichkeit zur Conversion-Optimierung nicht entgehen lassen!

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