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Kreative Cookie-Hinweise, die keinem auf den Keks gehen


24.10.18 | Die Kennzeichnung von Cookie-Nutzung ist aus Datenschutzsicht unerlässlich. Doch oftmals werden die Hinweise als störend und nervig empfunden. Das bestätigt eine im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Demnach sind 55,00 % aller User von den Info-Bannern zum Einsatz von Cookies genervt. Doch es geht auch anders: Wir haben ein paar kreative Alternativen zu den langweiligen Cookie-Bannern gefunden. Damit gehst du deinen Usern garantiert nicht auf den Keks! Bei Cookies (zu deutsch: Keksen) handelt es sich um kleine Textdateien, die bei dem Besuch einer Webseite lokal auf dem Rechner oder einem anderen Endgerät des Users gespeichert werden. Diese Dateien speichern Informationen über den Webseiten-Besuch und das Surf-Verhalten des Users, wie beispielsweise die Verweildauer, die aufgerufenen Unterseiten oder die Eingabe eines Suchbegriffs. Spätestens seit der neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), die bereits 2016 in Kraft trat und seit Mai 2018 bedingungslos anzuwenden ist, muss die Verwendung von Cookies klar gekennzeichnet werden. Das alleine reicht aber nicht: Das Auslesen der Daten bedarf einer expliziten Zustimmung der Besucher. Deshalb taucht ein Hinweis über die Verwendung oft als Banner am oberen oder unteren Bildschirmrand auf. Einige Webseiten gestalten den Hinweis auch in Form eines Overlays. Keine Chance, diesen zu Umgehen. Viele User sind deshalb zurecht von den Cookie-Hinweisen genervt. Doch geht das nicht auch schöner? Ja, das geht! Einige Webseiten haben es sich nicht nehmen lassen, den unbeliebten Cookie-Hinweis ein wenig aufzupeppen. Auch der zeigt sich gewohnt humorvoll und schreibt: “Der Postillon verwendet Cookies (Buh!) für alles mögliche (Werbung, Facebook, NSA). Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu.” Gleichzeitig hat der User die Möglichkeit, zwischen “mehr Infos dazu” und “mir doch egal” zu entscheiden. Die Zeitschrift hat Freelancer und Agenturen dazu aufgerufen, sich kreativ auszutoben und Cookie-Meldungen nach ihrem Geschmack zu designen. Die Kommunikationsagentur entwickelte daraufhin einen Cookie-Hinweis in Form eines Türstehers. Akzeptiert man die Cookie-Nutzung, wird den Gästen Einlass gewährt. Die Kreativköpfe hinter dem Unternehmen entwickelten ebenfalls ein GIF. In diesem weisen sie nicht nur auf die Cookie-Nutzung hin, sondern laden auch selbst zum Kekse-Essen ein. Die Digitalagentur erstellte einen Kekskonfigurator. Zugegeben, er hat wenig mit einem offiziellen Cookie-Hinweis zu tun, lustig ist der Kekskonfigurator aber allemal.

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Pagespeed: So verbesserst Du die Ladegeschwindigkeit Deiner Webseite


15.10.18 | Nichts stört beim Surfen im Netz mehr, als eine langsam ladende Webseite. Auch Google beurteilt die Qualität einer Seite unter anderem anhand der Ladegeschwindigkeit. Deshalb ist es umso wichtiger, den nötigen Speed zu haben. Wir zeigen Euch, wie Ihr die Ladegeschwindigkeit Eurer Webseite optimiert und sowohl User als auch Google zufrieden stellt. Welche Vorteile bietet eine schnelle Ladegeschwindigkeit? So gut wie jeder kennt die folgende Situation: Man möchte schnell etwas googlen oder eine bestimmte Webseite aufrufen. Eventuell hat man auch einen externen Link geöffnet. Doch die Seite lädt und lädt einfach nicht. Nicht selten kommt dann Frust auf und man verlässt die noch nicht ganz vollständig geladenen Seite direkt wieder. “Eine zusätzliche Ladezeit von 400 Millisekunden führte zu einem Anstieg der Personen, die vor dem Laden der Seite auf „Zurück“ geklickt haben, um bis zu 9%”, bestätigt Nicole Sullivan, Produkt-Managerin bei Google. Durch eine optimierte Ladegeschwindigkeit verbesserst Du aber nicht nur die Laune Deiner Nutzer sowie deren Besuche auf Deiner Webseite. Seit April 2010 ist die Pagespeed einer Webseite offiziell ein Rankingfaktor für Google. Spätestens jetzt sollte jeder, der ein bisschen auf SEO und Co. achtet, die Ohren spitzen. Wie messe ich die Ladegeschwindigkeit? Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Ladegeschwindigkeit einer Webseite zu messen. Natürlich muss man dazu sagen, dass jeder User Zeit anders empfindet. Während die einen gerne ein bisschen Zeit in Kauf nehmen, neigen andere dazu, die Seite schon nach wenigen Sekunden wieder zu verlassen. So oder so: Nachweislich hält eine schnelle Ladezeit auch diese Nutzer bei Dir. Wer keine Lust hat, Server-Logdateien auszulesen oder manuell zu stoppen, kann eines der folgenden Tools zur Messung seines Pagespeeds nutzen. Google PageSpeed Insights Mit dem kostenlosen kannst du die Performance Deiner Webseite ganz einfach messen. Hierzu gibst Du lediglich die URL ein und klickst auf “analysieren”. Die Ladegeschwindigkeit der Seite wird dann auf einer Skala von 1-100 bewertet. Außerdem kann man zwischen Mobile und Desktop unterscheiden. Darüber hinaus werden nützliche Optimierungsvorschläge bereitgestellt. Google Analytics Auch Google Analytics kann Dir helfen, die Pagespeed Deiner Webseite zu messen. Im Bereich “Verhalten” unter der Kategorie „Websitegeschwindigkeit“ findest du Zahlen zur Ladezeit. Wer darüber hinaus E- Commerce-Tracking installiert hat, kann direkt auswerten lassen, wie sich der Pagespeed auf die Conversions auswirkt. Google Search Console Hier findest Du die Ladegeschwindigkeit Deiner Seite im Bereich der Crawling-Statistiken unter der Kategorie „Crawling“. Dort wird analysiert, wie viele Kilobyte pro Tag heruntergeladen werden und wie lange der Googlebot dafür benötigt. Man sollte hier vor allem auf den Verlauf achten, denn so lassen sich Ladeprobleme leichter aufdecken. Welche Faktoren beeinflussen die Ladegeschwindigkeit? Die Ladegeschwindigkeit Deiner Webseite kann durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden. Wichtig hierbei ist es, zu erwähnen, dass Du nicht auf alle Faktoren einen Einfluss hast. Ganz allgemein gilt, dass die Ladezeit einer Webseite immer auch von der vorhandenen Bandbreite des Endkonsumenten abhängt. Diese variiert von Nutzer zu Nutzer, je nachdem, ob er mit einer 3G-Verbindung über ein Smartphone surft oder einen schnellen DSL-Anschluss nutzt. Auch der Browsercache des Endverbrauchers hat einen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit. Wurde der Cache schon lange nicht mehr geleert, kann sich der Seitenaufbau stark verzögern, ganz unabhängig von dem Pagespeed der jeweiligen Webseite. Das liegt daran, dass der Arbeitsspeicher des Rechners nicht ausreicht, um die Datenmenge zu verarbeiten. Die Größe deiner Webseite ist ausschlaggebend für dessen Ladegeschwindigkeit. Ganz klar: Je größer die Dateien, desto langsamer kann die Seite laden. Diesen Faktor kannst Du also beeinflussen. Auch die Serververbindungen spielen bei der Pagespeed eine Rolle. Hier gilt: Je mehr Serververbindungen pro Anfrage eines Clients verfügbar sind, desto schneller können Inhalte geladen werden. Auch darauf kannst Du achten. So optimierst Du die Ladegeschwindigkeit Deiner Seite Die Ladegeschwindigkeit einer Website lässt sich durch die folgenden Anwendungen nachhaltig positiv beeinflussen und steigern. Manche sind dabei eher technischer Natur, andere beruhen auf dem Entfernen von überflüssigen Inhalten sowie der Komprimierung von Daten. Los geht’s! Http-requests verringern Wenn ein Client Deine Webseite aufruft, muss für jede neue Quelle einen Http-request an den Server gesendet werden. Ein Request kann zum Beispiel für ein Bild oder für eine Tabelle nötig sein. Jeder dieser Aufrufe kostet Ladezeit. Verringere also die Anzahl an externen Quellen, wie Stylesheets und Bilder, welche geladen werden müssen. Du solltest auch die Einbindung von externen Daten via CSS oder JavaScript eingrenzen und Dich auf wenige, dafür relevante externe Inhalte beschränken. Affiliates sollten darauf achten nicht zu viele “zeitintensive” Inhalte, wie zum Beispiel einen Kurzrechner eines Vergleichsportals, auf ihrer Seite einzubinden. CSS und JavaScript-Dateien minimieren Jede CSS-, HTML- oder JS-Datei, die aufgerufen wird, muss geladen werden. Je kleiner sie ist, desto schneller geht das. Durch Komprimierung kannst Du die Datenmenge verringern. Eine Komprimierung erfolgt, indem Du beispielsweise unnötige Leerzeichen (Whitespaces) entfernst. Auf diese Weise lässt sich der Quellcode auf nur eine Zeile reduzieren. Tools wie oder können hier sehr nützlich sein. Weiterleitungen vermeiden Im Laufe der Zeit kann es durchaus dazu kommen, dass eine Webseite mehrmals “umzieht”, die URL sich also verändert oder den Server wechselt. Dadurch entstehen Weiterleitungen, welche zusammen addiert durchaus dazu führen können, dass die Webseite langsamer lädt. Auch die Umstellung von http auf Https erweitert die URL. Wer nun beispielsweise nach einem alten Blogeintrag (unter der alten URL) sucht, wird wieder und wieder weitergeleitet, was wiederum eine längere Ladezeit bedeuten kann. Doch wie kannst Du das umgehen? Der Online Marketing Blog erklärt das wie folgt: Eine verkettete Weiterleitung kannst du technisch dadurch umgehen, dass du eine Abkürzung nimmst. Vom ursprünglichen Link zum aktuellen Link. Um unsere Backlinks von jeder vorangegangenen URL zu behalten, sollte allerdings jede dieser URLs direkt auf den aktuellen Link zeigen. Möglichst keine 301 Weiterleitungen 301 Weiterleitungen werden genutzt, um Duplicate Content zu vermeiden oder nicht mehr benötigte URLs nach einem Relaunch auf neue URLs umzuleiten. Doch jede Weiterleitung erhöht auch hier die Ladezeit. Der Grund: Eine 301-Weiterleitung zwingt den Webbrowser dazu, auf eine neue URL zuzugreifen. Erst recht sollten aufeinanderfolgende 301 Weiterleitungen vermieden werden. Zudem folgt der Googlebot nur drei Weiterleitungen. Bei vier, fünf oder sogar mehr Weiterleitungen hintereinander hört der Google-Bot auf zu crawlen. Webserver optimieren ist der weltweit am häufigsten eingesetzte Webserver. Deshalb ist es empfehlenswert, die Worker-Prozesse und deren Child-Prozesse auf das jeweilige Useraufkommen und die Funktion der Website (Onlineshop, Blog, Forum etc.) anzupassen. Gzip-Komprimierung verwenden Mit Gzip werden Dateien komprimiert. Du hast darüber hinaus die Möglichkeit, deine ganze Webseite komprimieren zu lassen. Dadurch, dass die zu ladende Datei reduziert wird, wird auch die Ladezeit der gesamten Website verringert. In einigen Fällen können so bis zu 70 % der Dateigröße eingespart werden. Bilddateien optimieren Gerade Bilder erhöhen die Dateigröße deiner Webseite enorm und können letztendlich zu einer langen Ladezeit führen. Um das zu verhindern, solltest du generell möglichst ausschließlich Bilder verwenden, welche für das Web optimiert sind. Generell gilt: Fotos und hochwertige Grafiken sollten als JPEG und Grafiken, die kleiner als 10 x 10 Pixel sind, als gif eingefügt werden. Wer Photoshop nutzt, kann Bilder ganz einfach via “speichern fürs Web” sichern. Damit wird die Dateigröße automatisch optimiert. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, den Inhalt der Bildinformationen zu reduzieren. Hier kann man Tools wie oder nutzen, um die Dateigrößen durch das Entfernen von Zusatzinformationen nochmals zu reduzieren.

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