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Kaufgewohnheiten und Psychologie im E-Commerce


27.08.14 | Für Webseitenbetreiber bietet die Infografik von Vouchercloud einen interessanten Einblick in die Kaufgewohnheiten von Online-Konsumenten. Grundlage der hier aufgeführten Informationen sind vor allem Studien über US-amerikanische E-Commerce-Seiten und deren Internetnutzer. Auch bei deutschen Webseiten dürften Faktoren wie Seitengeschwindigkeit, Produktbewertungen oder Versand einen ausschlaggebenden Einfluss auf den Kaufvorgang haben. Die Infografik soll im Folgenden ausgewertet werden. Konsumentenpsychologie & Der E-Commerce-Checkout – Eine Infografik vom Team 1) Seitengeschwindigkeit: für viele Kunden steht oder fällt die Entscheidung über einen Kauf im Internet mit der Geschwindigkeit, die eine Webseite zum laden braucht. Nach drei Sekunden Wartezeit verlassen etwa 57 Prozent der Käufer eine Webseite, wiederum 80 Prozent davon werden nie wieder auf die jeweilige Seite zurückkehren. Schnelles Surfen ist mittlerweile jeder Internetnutzer gewohnt, was sich auch Webseitenbetreiber immer wieder zu Gemüte führen sollten. 2) Optik: 92,6 Prozent der Konsumenten stimmen zu, dass das Design für sie der einflussreichste Faktor für die Kaufentscheidung ist. Produkte werden dabei innerhalb von ca. 90 Sekunden bewertet und sich anschließend entweder dafür oder dagegen entschieden. Die Bereitstellung mehrerer Produktansichten wie Vorder- und Rückansicht führt zu 58 Prozent mehr Verkäufen. Trotzdem ist es immer noch sehr wichtig neben Bildern auch eine genaue Beschreibung anzubieten. Der Aufwand mag zwar größer sein, der Nutzen ist es aber auch: Videos haben im Gegensatz zu Bildern eine noch anziehendere Wirkung auf die Kunden und schaffen nicht zuletzt das nötige Vertrauen. 31 Prozent kauften ein Produkt, nachdem sie sich ein Video dazu angesehen hatten. US-amerikanische Internetnutzer sind sich zudem sicherer, bleiben länger auf der Webseite, kehren viel eher zum gleichen Händler zurück und kaufen mehr Produkte, wenn der Anbieter Produktvideos bereitstellt. 3) Produktbewertungen: Empfehlungen oder Warnungen vor bestimmten Produkten oder Verkäufern sind schon immer sehr wichtig gewesen. 85 Prozent aller Konsumenten lesen deshalb Online-Bewertungen bevor sie etwas kaufen. Davon glauben 79 Prozent den Bewertungen und 67 Prozent lesen rund sechs von ihnen ehe sie genug Vertrauen gesammelt haben. 4) Abbruch des Kaufvorgangs: 67,4 Prozent beträgt die durchschnittliche Abbruchrate beim Kaufvorgang. Auch hier sollten sich Webseitenbetreiber immer fragen, was den Kunden zu diesem Schritt bewegt hat. In einer Studie, in der 1.200 Online-Shopper nach den Gründen befragt wurden, verwiesen 41 Prozent auf versteckte Kosten, die während des Bezahlvorgangs plötzlich auftauchten. Kein Wunder, dass das Vertrauen dabei auf der Strecke bleibt. 29 Prozent gaben an, sich vorm Kauf registrieren zu müssen, 11 Prozent misstrauten den unklaren Lieferbedingungen und 10 Prozent war der lange und unübersichtliche Bezahlvorgang zu viel. Dieser sollte nie mehr als fünf Schritte beinhalten. Für acht Prozent bestand der Hauptgrund darin, dass keine Telefonnummer auffindbar war. Interessant ist auch, dass Männer den Warenkorb eher als Frauen verlassen und 25-44-Jährige den Kaufvorgang am häufigsten abbrechen. 42 Prozent wollen dabei einfach mehr Informationen, genauso viele vergleichen verschiedene Anbieter, um den besten Preis herauszuschlagen. Ein weiterer Schwachpunkt vieler E-Commerce-Webseiten ist das Thema Newsletter. 81 Prozent von ihnen geht davon aus, dass ihre Kunden nicht auf den Newsletter verzichten können und klicken das Kästchen beim Bestellvorgang automatisch für sie an. 32 Prozent informieren sie überhaupt nicht darüber, dass der Käufer dem Verteiler des Newsletters hinzugefügt wurde. Dabei verzichten 40 Prozent der Konsumenten gern auf das Zusenden der Rundschreiben. Die Infografik gibt hier hilfreiche Tipps, wie eine Webseite ihren Kunden den Bestellvorgang erleichtern kann. Wichtig sind zum einen klare Handlungsaufforderungen wie “Weiter”- oder “Zurück”-Buttons. Auch das Anzeigen wie weit der Kunde im Bezahlvorgang fortgeschritten ist, hilft dabei. Wichtig ist auch hier ein einfaches und schlichtes Design, um keine Verwirrung zu stiften. 5) Gutscheine und Angebote: mehr als die Hälfte der US-amerikanischen Internetnutzer löst beim Kauf im Internet einen digitalen Gutschein ein. 57 Prozent hätten den Einkauf ansonsten gar nicht getätigt. Rabattcodes können die Kundenzufriedenheit um vier Prozent steigern. Interessant ist hierbei die Betrachtung der beiden Konzepte “Showrooming” und “Webrooming”. Beim “Showrooming” wird ein Produkt im Geschäft angesehen und online gekauft, um von einem besseren Preis zu profitieren. 73 Prozent der US-Kunden gehen bei ihren Einkäufen so vor und es scheint, als ob dies eine enorme Bedrohung für lokale Geschäfte bedeutet. Doch der Schein trügt, denn 88 Prozent finden auch das Konzept des “Webrooming” attraktiv. Dabei wird die Ware online ausfindig gemacht, um sie dann im Geschäft zu erwerben. Keines der beiden Konzepte muss zwangsläufig nachteilig auf lokale Geschäfte oder Online-Shops wirken. Mit spezieller Online to Store-Strategie und einer umfassenden Kundenansprache können diese Online- und Offlinekaufketten miteinander verbunden werden. Publisher wie Vouchercloud bieten beim Affiliate-Netzwerk zanox Online to Store-Möglichkeiten wie Coupons, Rabatte und andere Sonderangebote an. 7) Zahlung und Sicherheit: Vertrauen wurde in der Auswertung dieser Infografik schon öfter angesprochen. Am wichtigsten dürfte es aber bei der Zahlungsabwicklung sein. 80 Prozent der Käufer fühlen sich um einiges sicherer, wenn sie bekannte Kartenlogos vertrauenswürdiger Anbieter auf der Seite finden. 40 Prozent bringen dem Shop mehr Vertrauen entgegen, wenn mehr als eine Zahlungsmethode möglich ist und 59 Prozent brechen ihren Einkauf ab, wenn die bevorzugte Zahlungsweise gar nicht angeboten wird. Die beliebteste Zahlungsweise in den USA ist mit 60 Prozent das Online-Bezahlsystem PayPal. In Deutschland liegt die Zahl der aktiven Kunden bei nicht weniger als 15 Millionen, nur 50.000 Online-Händler bieten jedoch eine Zahlung per PayPal an. Die nähere Betrachtung der Infografik hat gezeigt, dass Betreiber von E-Commerce-Seiten vor allem am Checkout arbeiten sollten. Da hilft es am Ende nichts, erst das Vertrauen der Kunden zu gewinnen, um es im nächsten Moment zunichte zu machen. Webmaster sollten sich von versteckten Kosten oder aufgedrückten Newslettern lieber distanzieren und ihre Energie stattdessen in das Design der Seite und einen reibungslosen und schnellen Bestellvorgang stecken.

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Ello - ein neues werbefreies soziales Netzwerk


26.08.14 | Ello – einfach, schön und werbefrei – ein soziales Netzwerk ohne Werbung dafür aber mit einer Menge Datenschutz “We believe a social network can be a tool for empowerment. Not a tool to deceive, coerce and manipulate – but a place to connect, create and celebrate life. You are not a product.” Ello, das neue soziale Netzwerk aus den USA, will als Alternative und krasser Gegensatz zu bekannten Plattformen wie Facebook, Twitter oder Google+ auftreten. Im sogenannten Manifest auf erklären die Macher von Ello worum es ihnen geht: Ello manifest Andere Netzwerke verwenden jeden Post, jeden Freund und jeden Link, spähen aus, erfassen und wandeln alles in Daten um. Die Gründer von Ello glauben daran, dass es bessere Wege für alle gibt, sie glauben an Mut, Schönheit, Schlichtheit und Transparenz. Bei Ello soll es deshalb vordergründig um die soziale Vernetzung von Menschen gehen: verbinden, erschaffen und das Leben feiern – ohne Ausbeutung. Das nagelneue Netzwerk wurde von einer kleinen Gruppe von Künstlern und Designern erstellt. Ursprünglich war Ello als privates soziales Netzwerk gedacht, nach und nach wollten aber so viele Leute beitreten, dass auch eine öffentliche Version verfügbar gemacht wurde. Das Besondere an Ello: es gibt keine Werbeanzeigen geschweige denn werden Nutzerdaten an Drittanbieter verkauft. Ello prangert in seinem About-Bereich die Strategien anderer sozialer Plattformen an: diese seien von der Werbeindustrie dominiert. Hinter dem Rücken der Nutzer arbeiteten ganze Horden an Werbeverkäufern und Datensammlern daran, jeden Schritt der User zu speichern. Erhobende Daten würden anschließend an Werbetreibende und Daten-Vermittler weiterverkauft. Der Kunde ist dabei am Ende nur ein Produkt, was erst gekauft und dann wieder verkauft wird. Persönliche Daten in dieser Menge zu sammeln und zu verkaufen widerspricht der Privatsphäre, die ein Netzwerk seinen Nutzern bieten sollte. Deshalb will Ello ganz auf Werbung verzichten. Ein soziales Netzwerk ganz ohne Werbung? Das klingt im ersten Moment spannend, doch haben das auch schon viele vor Ello behauptet und sind am Ende doch der mächtigen Werbeindustrie verfallen. Twitter, Facebook, Tumblr, Google+, Instagram usw. waren am Anfang auch werbefrei, änderten dann aber einfach ihre Datenschutzbestimmungen, begannen Informationen über ihre Nutzer an Daten-Vermittler zu verkaufen und bombardierten die User mit Werbung. Viele fühlten sich zurecht betrogen. Dieser Taktik versuchen die Gründer von Ello von vornherein aus dem Weg zu gehen. Die gesamte Struktur von Ello sei laut seinen Schöpfern darauf ausgerichtet, keine Werbung zu beinhalten und nur so wenig wie möglich an Daten zu erheben. Sie glauben stattdessen fest daran, dass sie die Mehrzahl ihrer Nutzer verlieren, würden sie genau wie andere Netzwerke vorgehen. Es gibt bisher keine Werbung und es soll sie auch nie geben, da die Macher Werbeanzeigen mehr als jeder andere verabscheuen und genau das der Auslöser dafür war, Ello überhaupt erst zu gründen. Ello möchte sozial vernetzen und gleichzeitig die Privatsphäre schützen – ohne kommerzielle Ausnutzung. Um das besonders klar zu machen, gibt es auf jedem Profil einen deutlich sichtbaren Link, mit dem der eigene Account auf die einfachste Weise gelöscht werden kann. Um niemanden vor den Kopf zu stoßen wird genau erklärt, wie und welche Daten erfasst werden, um das Netzwerk zu verbessern. Daten werden anhand einer speziell anonymisierten Version von Google Analytics gesammelt. Alle Informationen sind anonym und aggregiert. Analysten sehen somit nur, wie Ello im Allgemeinen genutzt wird, nicht aber was der einzelne Nutzer macht. Selbst das kann aber durch eine Änderung der Einstellungen ausgeschaltet werden. In diesem Fall wird Ello keinerlei Informationen an Google senden. Besonders misstrauischen Personen, die gar nichts mit Google zu tun haben möchten, sollte damit geholfen sein. Wie will sich Ello finanzieren? Von Zeit zu Zeit sollen bei Ello sogenannte “special features” angeboten werden, die dann auch Geld kosten. Gefallen den Nutzern die Funktionen, können sie Ello auf diese Weise unterstützen. Nutzer seien dabei nicht gezwungen die Features zu kaufen; das Hinzufügen zum eigenen Account würde außerdem nur einen kleinen Betrag ausmachen. Grundlegende Funktionen werden immer kostenlos angeboten und verbessert. Im Moment befindet sich das Netzwerk noch in der Beta-Phase. Neue Features wie Kommentare, private Nachrichten und Reposting werden nach und nach freigegeben. Auf einer Feature List gibt Ello bekannt, welche Funktionen bereits laufen und welche bald ausgerollt werden sollen. Die Plattform läuft dank Responsive Design schon auf Smartphones und Tablets, eigene Apps für iOS und Android sollen aber Ende des Jahres noch kommen. Beitreten können User, wenn sie von einem Mitglied des Netzwerkes eingeladen werden. Alternativ kann eine Einladung aber auch angefragt werden, indem auf der Ello-Homepage die E-Mail-Adresse hinterlassen wird. Es dauert dann einige Zeit bis per Mail die entsprechende Einladung kommt. Das Netzwerk wächst auf diese Weise kontrolliert, was in der Entwicklungsphase sehr wichtig ist. Alles in allem lockt Ello mit konsequenten Datenschutzbemühungen, Transparenz und einem sehr einfach gehaltenen Layout. Wie man anhand der bestehenden Profile sehen kann, ist fast alles in Schwarz-Weiß gehalten, es gibt eine einklappbare Navigation am linken Rand, einen schmalen Header oben und den Newsstream rechts, sodass alles geordnet erscheint. Halten die Macher daran fest, das Vertrauen der Nutzer in den Vordergrund zu stellen, könnte Ello bald zu einem sehr beliebten und geschätzten Sozialen Netzwerk aufsteigen. Die Zeit für ein sicheres Netzwerk ist mehr als reif.

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Deine Webseite optimal monetarisieren: Die affilinet Performance Ads


24.07.14 | Die affilinet Performance Ads ist ein Partnerprogramm des Affiliate Netzwerkes, das den Fokus auf eine nutzerorientierte Werbeaussteuerung setzt. Das heißt, mittels optimierter Werbemittel werden auf der Affiliate-Webseite nur Advertiserangebote im Werbemittel ausgespielt, die für den User, der sich gerade auf der Homepage befindet, relevant sind. Eine neue Data-Driven Technologie ermöglicht das optimierte Profiling und das effiziente Targeting. Nach der Anmeldung beim Partnerprogramm „affilinet Performance Ads“ kannst Du die gewünschten Werbemittelformate einmalig integrieren und schon werden die passenden Werbemittel automatisch zum Profil des Besuchers angezeigt. Anmeldung unter Zugang zu den teilnehmenden Advertisern erhälst Du automatisch mit Anmeldung zum Partnerprogramm Vergütung erfolgt im Rahmen der Provisionsstruktur der beworbenen Partnerprogramme abzüglich Targetingkosten von 10 Prozent Diese Art der Werbemittelplatzierung revolutioniert das Affiliate Marketing. Hier zählt es nicht, welche Art von Webseite Du besitzt oder welche Inhalte Du präsentierst, sondern allein das Profil des Besuchers. In Echtzeit werden von einem Adserver User Profile ausgewertet und passende Werbeanzeigen bereitgestellt. Vorteile von Performance Ads für Advertiser und Publisher Vorteile Advertiser: Auslieferung von Werbung an Kundenprofile mit hoher Kaufwahrscheinlichkeit umfassendes Publisher-Netzwerk Zugang zu „Special Interest“ und Content-Seiten bessere Akquirierung von Neukunden Aktivierung von Bestandskunden Vorteile Publisher: automatische Werbung auf der Webseite, die zum Profil des Users passt, der sich auf der Website befindet starke Konversion durch Fokussierung auf Nutzerprofile (intelligentes Targeting) effiziente Vermarktung mit hohen eTKP (Abkürzung für „effektiver Tausender-Kontakt-Preis“) automatische Ausspielung der Werbung einfaches Aufsetzen der Werbung ohne Wartungsaufwand Möglicherweise bieten die affilinet Performance Ads ein neues Umsatzpotential für Affiliates. Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert, diese Art der Werbemittelplatzierung auszuprobieren. Viele Publisher sind mit dem Problem konfrontiert, dass sie keine passenden Werbemittel für ihre Webseite finden bzw. diese schlecht konvertieren. Viele Publisher sind mit dem Problem konfrontiert, dass sie keine passenden Werbemittel für ihre Webseite finden bzw. diese schlecht konvertieren.

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Der Nischen-Detektiv: lukrative Nischen online kaufen


17.07.14 | Beim Nischen-Detektiv habt Ihr die Möglichkeit, komplett recherchierte Nischen käuflich zu erwerben. Das Angebot reicht von der eigentlichen Nische inklusive Domain bis hin zur komplett fertigen Nischen-Landing Page inklusive Linkaufbau. Bisher wurden mehr als 5.000 lukrative Nischen ermittelt. Unter einer Nische wird der Teilbereich eines Marktes verstanden. Der Nischen-Detektiv sucht dabei bestimmte Bereiche heraus, die vom Käufer monetarisiert werden können und für die eine passende Keyword-Domain zur Verfügung steht. Er liefert seinen Kunden somit Idee, Suchvolumen, CPC (Cost-per-Click), Konkurrenz und die passende Keyword-Domain der Nische. Der Nischen-Detektiv richtet sich an alle, die im Internet ein eigenes Projekt starten und mit diesem Geld verdienen möchten. Er setzt an einem sehr wichtigen Punkt an, nämlich bei der Ideenfindung der richtigen Nische. Wählt Ihr die falsche Nische aus, führt dies höchstwahrscheinlich zum Misserfolg des gesamten Projektes. Ein Großteil der eigenen Arbeit wird somit vom Nischen-Detektiv abgenommen. Der Nischen-Detektiv: Anleitung Ihr habt zwei Möglichkeiten das Angebot zu nutzen. Unter “Nischen finden” können verschiedene Suchfilter ausgefüllt werden, wie Kategorie, Monetarisierung, CPC, Suchvolumen, Wettbewerb, EKI (Evil-Knevil-Index: ergibt sich aus relevanten KPI’s, je höher der EKI, umso höher das Potential für die Monetarisierung der Nische), Domainendung, Preis, Domainlänge und IDN (Domains mit Umlaut). Rechts daneben werden direkt die passenden Angebote angezeigt. Mithilfe dieser Suchmaske kann eine zu 100 Prozent passende Nische gefunden werden. Für die zweite Möglichkeit “Gesuch aufgeben” müssen sich Nutzer zunächst einen Account anlegen. Dies macht Ihr ganz einfach unter “Registrieren” in der oberen Leiste. Dabei muss ein selbstgewählter Benutzername und die E-Mail-Adresse angegeben werden, an die die Benutzerdaten, sowie der Registrierungs- und Aktivierungslink gesendet wird. Anschließend müsst Ihr den Bestätigungslink in der E-Mail anklicken und gelangt auf eine Seite mit festgelegtem Passwort. Mit diesem und dem Benutzernamen könnt Ihr Euch nun einloggen. Unter “Gesuch aufgeben” habt Ihr dann die Möglichkeit detailliert mitzuteilen, für welche Bereiche, Kategorien oder Branchen Ihr Euch besonders interessiert. Diese Variante wird vom Nischen-Detektiv empfohlen, da auf diese Weise Eure Interessen mit der passenden Nische zusammengebracht werden können. Der Weg zur richtigen Nische ist so um einiges leichter. Die Arbeit des Nischen-Detektivs geht aber noch weiter. Wenn gewünscht, konzeptioniert er Eure Nische auch. Das heißt, er erstellt ein eigenes Konzept für die Schritte, die nach dem Kauf der Nische nötig sind. Weiterhin ist auch eine Projektierung möglich. Dabei werden die anfallenden Aufgaben komplett übernommen und erledigt, das Projekt also vollständig für Euch umgesetzt. Wer interessiert ist, erhält unter dem Menüpunkt “Service” weitere Informationen zu verschiedenen Paketen, die käuflich erworben werden können. Hier sind vier Pakete aufgelistet, die unterschiedliche Leistungen beinhalten. Die Palette reicht hierbei vom Affiliate-Vergleichsportal bis hin zum eigenen Informationsprodukt. Auf https://www.projektieren.de/nischen-detektiv/ könnt Ihr könnt Ihr Euch anmelden und die für Euch passende Nische finden und erwerben. Im eingeloggten Zustand gelangt Ihr in der oberen Menüleiste über “Mein Profil” auf euren Account und habt dort die Möglichkeit, Eure Daten zu ändern. Sobald das Profil fertig ausgefüllt ist, könnt Ihr loslegen und Nischen kaufen. Unter “Meine Nischen” werden dann alle Nischen aufgelistet, die bereits gekauft wurden. Kunden sparen durch den Nischen-Detektiv viel Zeit und können sich aufwendige aber gleichzeitig wichtige Aufgaben ganz einfach abnehmen lassen. Jeder kann hier seine ganz eigene passende Nische finden und auf diese Weise bequem nebenbei Geld verdienen.

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Antrag auf Entfernung aus den Google Suchergebnissen: So funktioniert´s!


25.06.14 | Letzten Monat fällte der EuGH ein Urteil zum Recht auf Vergessenwerden – eine entscheidende Veränderung für Suchmaschinenanbieter wie Google. Mit dem Urteil wird bestimmten Nutzern das Recht eingeräumt, von Suchmaschinen die Entfernung von Suchergebnissen zu verlangen, die die Persönlichkeitsrechte des Betroffenen verletzen. Als Grund für einen Antrag gelten besondere Umstände des Einzelfalls wie veraltete Informationen, die nicht mehr ihren Zweck erfüllen. Google reagierte mit einem neuen Antragsformular auf Entfernung aus den Suchergebnissen gemäß Europäischem Datenschutzrecht. Jeder Antrag wird einzeln geprüft und bei der Bearbeitung festgestellt, ob die Suchergebnisse veraltete Informationen über den Antragsteller enthalten und ob ein öffentliches Interesse an den beanstandeten Informationen besteht (z.B. Betrufsfälle, strafrechtliche Verurteilungen etc.) Wie funktioniert der Google Antrag auf Entfernung aus den Suchergebnissen Der Antrag Das Formular findest Du . Folgende Schritte für das Ausfüllen des Antrags musst Du befolgen: Land auswählen, dessen Gesetze auf Deinen Antrag anwendbar sind Vollständigen Namen angeben Kontakt-E-Mail-Adresse eingeben URL(s) hinzufügen, deren Entfernung Du beantragst ggf. mit Begründung Lesbare Kopie eines gültigen Lichtbildausweises hochladen Kontrollkästchen zur Bestätigung aktivieren Datum und “Unterschrift” angeben Nach der Eingabe erhälst Du eine E-Mail von Google, die Deinen Antrag bei einem vollständig ausgefülltem Formular bestätigt. Deine Anfrage befindet sich nun in der Warteschlange und wird anschließend bearbeitet. Laut Search Engine Land gibt es zukünftig ein eigenständiges Google Team für derartige Anfragen, die Anträge prüfen und bearbeiten. Wie es nach einem erfolgreichen Antrag weitergeht Falls Google Deinen Antrag auf Entfernung aus den Suchergebnissen genehmigt, solltest Du Folgendes wissen: URL Entfernung nur für Google EU-Versionen Dein Antrag wird nur innerhalb der EU, sprich für Google EU-Versionen entfernt. Das heißt, wenn Du einen erfolgreichen Löschantrag für Deutschland stellst, wird die URL für Google Deutschland, Google Spanien oder Google Frankreich (Alle Google Versionen der EU Mitgliedsstaaten) entfernt. Für andere Google-Versionen, wie beispielsweise Google US, ist die URL noch sichtbar. URL Entfernung wird in den Suchergebnissen bekanntgegeben Nach einem erfolgreichen Antrag wird die URL zwar “vergessen”, aber Google gibt in einer Notiz bekannt, dass an dieser Stelle ein Suchergebnis entfernt wurde, in etwa: “als Antwort auf eine Beschwerde, haben wir auf dieser Seite ein Ergebnis entfernt”. Info: Wenn Google Deinen Antrag ablehnt, kannst Du dich an einen zuständigen Datenschutzbeauftragten wenden, der sich in den Konflikt einschalten darf. Interessante Fakten zum Antrag auf “Vergessenwerden” Zahlen Unter den Anfragen von Google UK und Google Irland sind die meistgenannten Gründe zur Entfernung der URL aus den Suchergebnissen: 31 Prozent Betrug und “Scam”-Vorfälle 20 Prozent Verhaftungen von gewalttätigen Verbrechen 12 Prozent Verhaftungen wegen Kinderpornografie Vor allem Deutschland ist ganz vorn, wenn es darum geht Löschanfragen zu stellen: 40 Prozent Deutschland (ca. 80 Millionen Einwohner, bevölkerungsreichstes Land der EU) 14 Prozent Spanien 13 Prozent UK 3 Prozent Italien 2 Prozent Frankreich (ca. 67 Millionen Einwohner, zweitbevölkerungsreichstes Land der EU) Obwohl Deutschland das Land mit den meisten Einwohnern in der EU ist, wird im Vergleich mit Frankreich deutlich, dass noch andere Gründe für die hohe Antragsquote mitspielen über die man vermutlich nur spekulieren kann. Wäre ein ausgeprägter Sinn für datenschutzrechtliche Angelegenheiten womöglich denkbar? Dass sich in Deutschland mehr Kriminelle “ertappt” fühlen und dagegen vorgehen wollen, ist kaum begründet. Hier liegen (noch) keine empirischen Studien vor, die das Antragsverhalten der einzelnen EU-Länder analysieren und vergleichen. Online Service für Anträge auf “Vergessenwerden” von Google Als Antwort auf das EuGH-Urteil hat das Portal “”, eine Agentur für Online Reputation, einen neuen Online Service “” gelauncht. Dieser wurde dafür konzipiert, um einen effizienten Google Löschantrag zu stellen. Als Mittelmann zwischen dem Antragsteller und Google will Forget.me den Ablauf des Antragsprozesses vereinfachen. Derzeit ist die Webseite auf Englisch und Französisch verfügbar. Der Service ist in der “Start-Up-Phase” noch kostenlos, soll aber zukünftig gebührenpflichtig werden Suchmaschinen Bing und Yahoo Das EuGH-Urteil zählt nicht nur für die Suchmaschine Google. Jede Suchmaschine, die einen Sitz in einem oder mehreren EU-Ländern hat, muss sich dem Urteil fügen. Daher sind Bing und Yahoo ebenfalls dazu verpflichtet, die Richtlinien für einen Antrag auf “Vergessenwerden” umzusetzen.

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Warum sich Cookie-Dropping für Affiliates nicht lohnt


08.05.14 | Für jeden eBay Mitarbeiter dürfte der Name Shawn Hogan vermutlich bekannt sein. Der amerikanische Online Marketer ist Gründer und CEO der Marketing Firma Digital Point Solutions, größter Affiliate von eBay und zweitgrößter von Google AdSense. Nun ist Shawn Hogan wegen Betruges in Höhe von 28 Millionen US Dollar (etwa 20 Millionen Euro) zu einer Haftstrafe von fünf Monaten mit drei Jahre Bewährung nach der Haftentlassung verurteilt worden. Zusätzlich muss er 25.000 US Dollar (etwa 18.000 Euro) Strafe zahlen. Mithilfe des “Cookie-Dropping-Prinzips” hat der Betrüger als erfolgreichster Affiliate des ebay-Partnerprogramms jeden Besucher seiner Webseiten heimlich eBay-Cookies im Browser hinterlegt (View-Cookie), ohne dass diese auf ein eBay-Werbemittel geklickt hätten (Klick-Cookie). Jetzt ist der Anführer der 26.000 eBay Affiliate Partner aufgeflogen und wird laut dem rechtskräftigen Urteil am 14. Juli 2014 seine Inhaftierung antreten. In einer zivilrechtlichen Klage seitens eBay kam es zu einer außergerichtlichen Einigung, deren Summe nicht bekannt ist, aber vermutlich höher als die 25.000 US Dollar liegt. Was ist Cookie Dropping und warum ist es verboten? Cookie Dropping oder auch Cookie Stuffing gehört zu den Blackhat-Techniken im Affiliate Marketing. Laut OnPage-Wiki: “…wird versucht, im Browser eines Nutzers bereits bei der Ansicht (View) einer Website einen Cookie zu hinterlegen, über welchen bei einer erfolgten Conversion eine Provision für den Affiliate abgerechnet wird.“ Normalerweise wird erst beim Klick auf den Affiliate Banner oder Link ein Cookie im User Browser hinterlegt, sodass bei einem erfolgreichen Abschluss (Lead oder Sale) dem Affiliate eine bestimmte Provision (meist nach dem “Last-Cookie-Wins”-Prinzip) zugerechnet wird. Wenn aber schon beim Öffnen der Webseite ein View-Cookie hinterlegt wird, ohne dass der User auf einen Affiliate-Banner geklickt hat, ist das Betrug, weil: die Partnerprogrammbetreiber einen aktiven Klick des Users auf ein Affiliate- Werbemittel und eine anschließende Aktion belohnen. möglicherweise andere Publisher Cookies des Partnerprogramms überschrieben werden. Der User nicht über diese Maßnahme informiert wird. Obwohl der Betrüger mithilfe von Cookie-Dropping nicht am Kaufprozess des Users beteiligt ist, kann er hohe Gewinne erzielen was der Fall von Shawn Hogan zeigt. Mehr Informationen zu Cookies und Tracking erfahrt Ihr in den Artikeln und . Ausblick Die Verurteilung von Shawn Hogan zeigt problematische Entwicklungen auf: Ist das Cookies-Tracking-Prinzip noch zeitgemäß und das “Last-Cookie-Wins”-Prinzip als Provisionsmodell sinnvoll? Ist die Strafe für einen Millionen Betrug angemessen? Zu Beginn des Prozesses drohten Hogan 20 Jahre Haft: einige Stimmen meinen, dass bei einem 20 Millionen Euro Betrug durch Cookie Dropping eine Freiheitsstrafe von 5 Monaten und 18.000 Euro Strafe ein sehr mildes Urteil im Vergleich zum Schaden darstellt. Diese Fragen führen zu einer stetigen Weiterentwicklung, sei es die Abkehr von Cookies als Trackinginstrument oder die Methode der “Customer Journey“ im Vergleich zum “Last-Cookie-Wins-Prinzip“. Auch strafrechtlich müssen wir abwarten, wie beispielsweise Internetbetrug als Form der Wirtschaftskriminalität sanktioniert wird. Immer mehr Betrüger nutzen diesen Kanal für illegale Aktionen und nutzen oftmals die rechtliche Grauzone für ihre Intrigen.

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Geld verdienen als Affiliate. Was zuerst: Webseite oder Partnerprogramm?


23.04.14 | Um mit seiner Webseite Geld zu verdienen, gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten. Die riesige Welt des Affiliate Marketings eröffnet den Usern eine flexible Herangehensweise, wie sie Geld verdienen können – zum Beispiel mit einer Webseite. Aber was ist besser: Erst die Webseite erstellen und dann passende Partnerprogramme finden oder in einer Vorüberlegung Partnerprogramme festlegen und die Webseite thematisch anpassen? Zuerst sei gesagt, es gibt keine “richtige” oder “falsche” Variante. Beide Vorgehensweisen kommen in der Praxis vor. Hinter dem Projekt “Geld verdienen” stehen oftmals unterschiedliche Absichten und Ziele, wobei ein wichtiges Kriterium für beide Varianten unentbehrlich ist: Leidenschaft. Wer nicht genug Zeit und Begeisterung für die Pflege seiner Webseite aufbringt, wird bei der hohen Konkurrenz wenig Erfolg ernten. Das Internet schläft nicht. In Peers Wandinger Artikel von 2011, geht dieser den Vor- und Nachteilen der zwei Vorgehensweisen zur Monetarisierung einer Webseite nach. Die wichtige Frage “Was zuerst?” ist nach wie von bedeutender Aktualität, weshalb wir mithilfe von Peer Wandingers Darstellungen die unterschiedlichen Varianten einmal näher betrachten. Variante 1: Erst die Webseite erstellen und dann das Partnerprogramm auswählen Insbesondere bei Bloggern ist diese Variante der Herangehensweise oft zu beobachten. Manche haben vorher analysiert, ob eine ausreichende Zielgruppe vorhanden ist, viele aber auch nicht. Der Vorteil: Im Vordergrund der Variante stehen nicht die Verdienstmöglichkeiten im Internet, sondern das Interesse am Thema, was auch der große Triumpf des Projektes ist. Der Nachteil: Im günstigsten Fall erreicht der Blogger viele Leser und erfährt im Internet, dass man mit seiner eigenen Webseite Geld verdienen kann. Wenn er vom Affiliate Marketing Prinzip erfährt, beschließt der Blogger gegebenenfalls das passende Partnerprogramm für seine Webseite zu finden. Das Problem: es gibt kein thematisch passendes Partnerprogramm! Obwohl es mittlerweile eine Vielzahl an Partnerprogrammen gibt, lassen sich manche Themen schwerer monetarisieren als andere. Ein weiteres Problem könnte die Verärgerung der Leserschaft sein, wenn auf dem Blog plötzlich Affiliate Banner eingebaut werden. Viele schätzen werbefreie Plattformen und wollen nicht als potentielle Kunden deklariert werden. Tipps Vor der Erstellung von Webseiten kann es nie schaden: 1. die Zielgruppe zu analysieren. Ist das Thema interessant? 2. Partnerprogramm-Kataloge von Affiliate-Netzwerken durchzuschauen oder die von 100partnerprogramme.de nutzen. ist das Thema monetarisierbar? Beim zweiten Punkt ist es nicht unbedingt entscheidend, ob das Partnerprogramm hunderprozentig passend zur Webseite ist (z.B. Computerspiele-Partnerprogramme bei einer Webseite über Computerspiele), sondern auch themenverwandte Partnerprogramme (z.B. ein Reise-Partnerprogramm bei einer Webseite über Bergwanderungen) sind möglich. Bei der Partnerprogrammauswahl ist dabei immer der erste Punkt zu berücksichtigen: Passt das Partnerprogramm auch zu meiner Zielgruppe? Variante 2: Erst das Partnerprogramm festlegen und dann die Webseite erstellen Diese Vorgehensweise wählen meist angehende Webseitenbetreiber, die sich bereits im Affiliate Marketing auskennen. Erfahrene Affiliates analysieren zuerst, wie viele passende Partnerprogramme unterschiedlicher Merchants auf dem Markt sind, wie gut die Partnerprogramme performen, ob eine ausreichend große Zielgruppe vorhanden ist und wie hoch die Konkurrenz im Internet ist. Der Vorteil: Gründliche Analysen zu Partnerprogrammen und einem geeigneten Thema mit entsprechender Zielgruppe führen in der Regel dazu, dass eine Affiliate-Webseite bei einer durchdachten Monetarisierungsstrategie gut läuft. Ein professioneller Affiliate wird sich zuerst immer den Markt ansehen und dessen Potential abwägen, bevor er einer Webseite erstellt. Der Nachteil: Viele Affiliate Einsteiger haben bei dieser Variante die Erfahrung gemacht, dass Affiliate Manager der Partnerprogramme oftmals keine Genehmigung für die Bewerbung des Partnerprogramms geben, wenn die Webseite noch offline ist (ein problematischer Aspekt, der diskussionswürdig ist). Auch besteht weiterhin das Risiko, wenn die Webseite online ist, dass das Partnerprogramm den Affiliate ablehnt. Im schlechtesten Fall wäre das Projekt umsonst gewesen. Tipps Bei der zweiten Variante sollte trotz der gründlichen Marktanalyse berücksichtigt werden: 1. Bringe ich für das Thema eine gewisse Leidenschaft auf? Im besten Fall: Liegt mir das Thema und ist es gut zu monetarisieren? 2. Sind für das Thema der Webseite mehrere Partnerprogramme vorhanden? Kann im Falle einer Ablehnung auf andere Partnerprogrammanbieter zurückgegriffen werden? So wie Peer Wandinger in seinen letzten Sätzen formuliert: „Wie so oft im Leben gibt es hier kein richtig oder falsch. Aber man sollte die Konsequenzen der beiden Vorgehensweisen im Auge behalten.“ Doch auch wer schon im Besitz einer eigenen Webseite oder eines Blogs ist, kann als angehender Affiliate Gewinne erzielen.

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Das Canonical Tag: Warum wird es verwendet? Wie wird es umgesetzt?


17.04.14 | Wenn Suchmaschinen doppelte Inhalte erkennen, kann es passieren, dass die Suchmaschine diese nicht rankt, bewusst aus dem Index ausschließt oder der Crawler womöglich die falsche Seite in den Suchergebnissen listet. Suchmaschinen filtern doppelte Inhalte, um den Usern keine inhaltsgleichen Treffer anzuzeigen, was die Qualität der Ergebnisse mindern würde. Für die User ist es unerheblich, wie sie auf eine Webseite gelangen, ob über www.domain.de, domain.de oder etwa domain.de/index.html. Für sie zählt ein schnelles und passendes Ergebnis ihrer Suche. Aus der Sicht der Suchmaschinen verbirgt sich hinter den genannten drei URLs oftmals der gleiche Inhalt, was sich für Webseitenbetreiber negativ auf das Seitenranking auswirken kann. Um Duplicate Content zu vermeiden, haben sich im Jahr 2009 Google, Yahoo und Microsoft auf die Einführung des Canonical Tags (auch Canonical Link, Canonical URL oder URL Canonicalization) geeinigt. Warum wird der Canonical Tag verwendet? Der Canonical Tag soll doppelte Inhalte minimieren. Besitzt ein Webseitenbetreiber zwei oder mehrere Seiten mit (fast) identischen Inhalten, sollten auf die Duplikate die Canonical Tags gesetzt werden, um der Suchmaschine mitzuteilen, wo sich der Originalinhalt befindet. Der Canonical Tag zeigt auf die sogenannte kanonische Seite (kanonisch: etwa als Richtschnur, Vorbild oder Muster dienend). Der Canonical Tag ist sehr wirksam. Wird eine kanonische Seite im Duplikat treffend ausgezeichnet, zeigt der Webseitenbetreiber der Suchmaschine an, dass nur die Originalquelle in den Suchergebnissen indexiert werden soll. Die Seite, die es enthält, wird meist zuverlässig aus dem Index ausgeschlossen. Duplicate Content Quellen sind beispielsweise: verschiedene Seiten gleichen Inhalts, z.B. wenn die Startseite über verschiedene URLs erreichbar ist (z.B. Content ist mit und ohne “www.”, über “http” als auch über “https” oder mit Groß- und Kleinschreibung aufrufbar) Inhalte werden auf externen Webseiten zusätzlich veröffentlicht, zum Beispiel News-Artikel oder Pressemitteilungen Shopartikel in mehreren Farben und Größen Filter-Übersichtsseiten interne Suchergebnisseiten Inhalt wird in verschiedenen Ansichten dargeboten, zum Beispiel Pressemitteilungen, die als PDF zum Herunterladen und als Druckversion verfügbar sind Wie wird der Canonical Tag umgesetzt? Der Canonical Tag rel=”canonical” ist ein HTML-Tag und steht entweder innerhalb des Heads einer HTML-Seite oder kann in den HTTP-Header integriert werden. Bei beiden Varianten empfiehlt der Suchmaschinengigant Google die Angabe von absoluten URLs, also der gesamten Internetadresse. Beispiel: Canonical Tag im Head-Element einer HTML Seite Die Syntax für diese Variante sieht folgendermaßen aus: Im OnPage.org Wiki steht Das -Element mit dem Attribut canonical wird im -Element des Quellcodes platziert und ergänzt die Meta-Angaben eines Dokumentes. Es verweist auf die Standardseite, wird aber nur dort verwendet, wo Seiten, die nicht als Originalressource behandelt werden sollen, identische Inhalte aufweisen. Zum Beispiel, wenn Ihr die Seite affiliate-deals.de aufruft, wird im Seitenquellcode Folgendes angezeigt: Mithilfe des rel=”canonical” Tags im Head-Element der Seite affiliate-deals.de, teilt der Webseitenbetreiber den Suchmaschinen mit, dass die Hauptseite www.affiliate-deals bevorzugt indexiert werden soll. Beispiel: Canonical Tag im HTTP-Header Wenn auf der gleichen Webseite eine Standartressource (z.B. eine Pressemitteilung) als Druckversion und als PDF-Datei vorhanden ist, sollte der Canonical Tag in den HTTP-Header der Seite integriert werden. Die Syntax für diese Variante sieht folgendermaßen aus: https://www.beispiel.de/beispielseite.pdf>; rel=“canonical“ Wenn das Dokument unter den bei den Webseiten https://www.beispiel.de/beispielseite.htm und https://www.beispiel.de/beispielseite.pdf aufrufbar ist, besitzt die Webseite gleich zwei verschiedene URLs mit dem gleichen Inhalt. Deshalb sollte die PDF-Datei als kanonische Standartressource mit dem Canonical Tag in den Header der Seite integriert werden (siehe Syntax). Somit verweist der Link im Gegensatz zur ersten Variante auf sich selbst und gibt den Suchmaschinen den Hinweis, dass die PDF-Datei in den Suchergebnissen indexiert werden soll. 5 Tipps zum Canonical Tag Mit folgenden Tipps sollte die Implementierung des Canonical Tags kein Problem mehr sein: 1. Canonical Tag auf jeder Unterseite einbauen Grundsätzlich ist es in einigen Fällen sinnvoll, den Canonical Tag auf jeder Unterseite einzubauen, sodass jede Seite auf sich selbst zeigt. Auf Affiliate Deals verweist bei der Suchmaschine die Kategorie “Affiliate Netzwerke” auf sich selbst, da sie viele Unterkategorien wie Adcell, affilinet oder daysicon beinhaltet: Bei Online Shops ist es empfehlenswert, verschiedene Varianten eines Produktes immer auf das eigentliche Produkt mit einem Canonical-Tag zu verweisen, zum Beispiel auf die Kategorie “Bekleidung”, die mehrere Unterseiten besitzt. Achtung: Nur ein Canonical Tag pro Unterseite verwenden! 2. 404-Fehler vermeiden Bei der technischen Implementierung von Canonical Tags sollte die rel=”canonical” Titelseite auch wirklich existieren. In einer Vorüberlegung sollte ebenfalls erwägt werden, ob es sich bei den Webseiten um identische (Duplicate Content) oder nahezu identische (Near Duplicate Content) Inhalte handelt. Nur dann ist der Canonical Tag auch sinnvoll. 3. Keine Kombination der kanonischen URL mit zusätzlichen Kombinationen wie “noindex”, “disallow” oder “nofollow” Tags Google empfiehlt nur den Canonical Tag zu setzen und keine weitere Methode zu verwenden, die die URL blockt oder ausschließt. So verhindert beispielsweise der “disallow” Tag, dass die Suchmaschine die Seite auslesen und der “noindex” Tag, dass der Canonical Tag überhaupt entdeckt werden kann. 4. Canonical Tag nur im < head > Bereich der Seite oder im HTTP-Header einfügen Ausschließlich rel=”canonical” Links im < head > haben einen Effekt. Weder darf der Canonical Tag im Body-Bereich eines Dokuments erscheinen, noch mehrmals in den Meta-Angaben verwendet werden. 5. Die kanonische Seite als absolute URL ausweisen Suchmaschinen wie Google können den Quellcode von Webseiten falsch interpretieren, wenn eine relative URL als kanonische Seitenbezeichnung enthalten ist. Die Folge ist, dass Google das rel=”canonical” nicht beachtet. Deshalb ist es empfehlenswert, wenn Webseitenbetreiber eine absolute URL für die richtige kanonische Seitenempfehlung integrieren. Beispiel: absolute URL: https://www.beispiel.de/sitemap/ relative URL: /sitemap/ Fazit zum Canonical Tag Kurz gesagt: “Der Canonical Tag ist ein Verweis von einem Duplikat auf die kanonische Webseite mit dem Originalinhalt. Mithilfe der Methode können Webseitenbetreiber den Suchmaschinen empfehlen, welche Seite als Originalquelle in den Suchergebnissen auftauchen soll. Das bietet sich vor allem bei Seiten mit identischen oder nahezu identischen Inhalten an.”

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